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	<title>rojava &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
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		<title>Kurdische Frauen Kulturtage Berlin &#8211; Die Frauenrevolution verteidigen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:43:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine Ausstellung, Workshops, Filmen, Diskussionen, Folklore, traditionellem Gesang und der großen Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag. Die Frauenrevolution steht unter Angriff.Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam! PROGRAMM AUSSTELLUNG Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Besuchszeiten: Am 28.02. &#38; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr Vernissage und Eröffnungsfeier: Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Uhrzeit: 18:30 bis 21:30 Uhr Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage. Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von Hêlan Jawish. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht. Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung. Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt. Ausstellende Künstlerinnen &#38; Kollektive der Exhibition sind:Aylam Abdo · Frauenrat Dest Dan e.V. · Jinwar · Jineolojî · Lava Bayat · Leyla Toprak · Lêlav Omar · Mahin Khodayari · Norhin Al-Hussein · Sholeh Rahmani · Susan Azizi · Vian K. Hussein · Widad Nabi · WJAS · Women Defend Rojava Aylam Abdo (2003, Qamishlo) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet. Frauenrat Dest Dan e.V. wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung. Jinwar ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten. Jineolojî („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen. Lava Bayat (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen. Lêlav Omar stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung. Leyla Toprak is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;. Mahin Khodayari ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Norhin Al-Hussein ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil. Sholeh Rahmani wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus. Susan Azizi ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland. Vian K. Hussein ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling. Widad Nabi ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt. Women Defend Rojava ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit. WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Künstlerin: Mahin KhodayariOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel Mahin Khodayari is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region. Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression. In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories. The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided. WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &#38; kollektive Selbstermächtigung &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Referentinnen: HINARA e.V.Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel HINARA e.V. ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen. Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung. Gemeinsam fragen wir:Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen? WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &#38; junge Frauenbewegung Gestaltet von: Jinên Ciwan BerlinDatum -und Uhrzeit: Sonntag, 01.03.26 um 15:00 UhrOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Info: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel. Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander. Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau. Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute. Über Jinên Ciwan Berlin:Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln. GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive Ort: Kiezraum, Mehringdamm, 10963 BerlinDatum: Mittwoch, 04.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Jinên Koma Feraşîn û Delîl Ciyager laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: Jin Jiyan Azadî! Hunera Mizgîn ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn. Siyaçemane Hewraman &#38; Dengbêj Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Freitag, 06.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig. &#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe. Herdem Güngör &#38; Delal Sarpkaya Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens. An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand. Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen! FILMABEND Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Samstag, 07.03.2026Uhrzeit: 18:30 UhrFragerunde in Englisch Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border) Regie: Berivan SaruhanSprache: Kurmancî mit englischen und türkischen UntertitelnLänge: ca. 20 Minuten Berivan...]]></description>
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<p>Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine <a href="#ex" data-type="internal" data-id="#ex">Ausstellung</a>, <a href="#sch" data-type="internal" data-id="#sch">Workshops</a>, <a href="#film" data-type="internal" data-id="#film">Filmen</a>, <a href="#work" data-type="internal" data-id="#work">Diskussionen</a>, <a href="#gov" data-type="internal" data-id="#gov">Folklore</a>, <a href="#deng" data-type="internal" data-id="#deng">traditionellem Gesang</a> und der großen <a href="#demo" data-type="internal" data-id="#demo">Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag</a>. </p>



<p>Die Frauenrevolution steht unter Angriff.<br>Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam!</p>



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<h1 class="wp-block-heading">PROGRAMM</h1>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026."></object><a id="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf">Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802">Herunterladen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="ex">AUSSTELLUNG </h3>



<p id="ex"><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Besuchszeiten:</strong> Am 28.02. &amp; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr</p>



<p><strong>Vernissage und Eröffnungsfeier: </strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 bis 21:30 Uhr<br><br>Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage.</p>



<p>Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von <a href="https://www.instagram.com/helanjawish?igsh=NzllbGFmZnJyM29o">Hêlan Jawish</a>. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. <br><strong>Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht.</strong></p>



<p>Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung.</p>



<p>Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt.</p>



<p><strong>Ausstellende Künstlerinnen &amp; Kollektive der Exhibition sind:</strong><br><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a> · <a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a> · <a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a> · <a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a> · <a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a> · <a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a> · <a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a> · <a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a> · <a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a> · <a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> · <a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> · <a href="https://wjas.org/de/startseite/">WJAS</a> · <a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a></strong> (<em>2003, Qamishlo</em>) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a></strong> wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung.</p>



<p><strong><a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a></strong> ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten.</p>



<p><strong><a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a></strong> („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a></strong> (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a></strong> stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a></strong> is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a></strong> ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a></strong> ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a></strong> wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus.</p>



<p><a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a></strong> ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> </strong>ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt.</p>



<p><strong><a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></strong> ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Künstlerin:</strong> <strong>Mahin Khodayari</strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> </strong>Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>Mahin Khodayari</strong> is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region.</p>



<p>Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression.</p>



<p>In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories.</p>



<p>The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &amp; kollektive Selbstermächtigung</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Referentinnen:</strong> HINARA e.V.<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>HINARA e.V. </strong>ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen.</p>



<p>Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung.</p>



<p>Gemeinsam fragen wir:<br>Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen?</p>



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<h3 class="wp-block-heading">WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &amp; junge Frauenbewegung</h3>



<p id="sch"><strong>Gestaltet von:</strong> Jinên Ciwan Berlin<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Sonntag, 01.03.26 um 15:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel.</p>



<p>Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander.</p>



<p>Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau.  Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute.</p>



<p><strong>Über Jinên Ciwan Berlin:</strong><br>Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive</h3>



<p><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm, 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Mittwoch, 04.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<p id="gov"><strong>Jinên Koma Feraşîn</strong> <strong>û Delîl Ciyager</strong> laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar.</p>



<p>Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: <strong>Jin Jiyan Azadî</strong>!</p>



<p><strong>Hunera Mizgîn</strong> ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.<br>Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Siyaçemane Hewraman &amp; Dengbêj</h3>



<p id="deng"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Freitag, 06.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<h3 class="wp-block-heading">Çirîke Hewramî <strong>&amp;</strong> Elham Hamedi</h3>



<p>Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig.</p>



<p>&#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &amp; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herdem Güngör &amp; Delal Sarpkaya</h3>



<p>Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens.</p>



<p>An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand.</p>



<p>Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen!</p>



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<h3 class="wp-block-heading">FILMABEND</h3>



<p id="film"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Samstag, 07.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Fragerunde in Englisch</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border)</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Berivan Saruhan<br><strong>Sprache:</strong> Kurmancî mit englischen und türkischen Untertiteln<br><strong>Länge:</strong> ca. 20 Minuten</p>



<p><strong>Berivan Saruhan</strong> was born in Mardin, Kurdistan. She graduated from the Department of Kurdish Language and Literature at Mardin Artuklu University in 2017 and is currently pursuing her master&#8217;s degree at the same university. She has worked both as a volunteer and professionally in various NGOs focusing on issues of migration and violence against women. <strong>Stêrka Li Ser Xetê</strong> is her first documentary film</p>



<p><strong>„Stêrka Li Ser Xetê“ ist ihr erster Dokumentarfilm.</strong></p>



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<h3 class="wp-block-heading">GotûbêJin</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Hevi Nimet Gatar<br><strong>Länge:</strong> ca. 46 Minuten<br>Mehrsprachig (Kurdisch, Türkisch, Arabisch) mit englischen Untertiteln</p>



<p>Hevi Nimet Gatar is a Kurdish filmmaker and sociologist whose feminist documentary GotûbeJin premiered in 2024. She researches gender and masculinity in Kurdish cinema and is currently a PhD student in sociology at EHESS Paris.</p>



<p><strong>GotûbêJin </strong>documents traveling women-only film screenings in Kurdish towns, where films became a starting point to discuss patriarchy, masculinity, and women’s experiences. Through conversations and dengbêj songs, the documentary centers women’s voices and critiques of gender roles.</p>



<p>There will be a Q&amp;A at the end, language English.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">8. MÄRZ – FRAUEN KAMPFTAG</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="demo">Widerstand flechten – Patriarchat zerfetzen</h2>



<p><em>Autonome FLINTA-Demonstration</em>*<br><strong>Start:</strong> 13:00 Uhr, Alexanderplatz<br><strong>Ende:</strong> Rosa-Luxemburg-Platz mit kulturelle Beiträge um 14 Uhr </p>



<p>Am Frauen Kampftag gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für eine Welt ohne Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Krieg. Für Gerechtigkeit statt Unterdrückung.</p>



<p>Für ein gutes Leben für alle.</p>



<p>Wir flechten Frieden, zwischen Communities, Generationen und Widerständen.</p>



<p>Und gleichzeitig entgegen der Gewalt des Patriarchates, das tagtäglich in unseren Köpfen, in den Institutionen, in den Verhältnissen lebt, schaffen wir eine Gesellschaft ohne sexualisierte und häusliche Gewalt, ohne Lohnungleichheit, ohne Rassismus und kapitalistischer Ausbeutung.</p>



<p>Denn der Weg zum Frieden bedeutet nicht alleine die physische Abwesenheit von Krieg, sie bedeutet Ni Una Menos, sowie Jin Jiyan Azadî und ein würdevolles Leben für alle.</p>



<p>Symbolisch endet unsere Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz, denn der 08. März ist nicht nur seit kurzer Zeit ein Feiertag in Berlin, sondern ein Tag der politischen Haltung, vereint im Kampf gegen das Patriarchat und auf dem Weg grenzenlosen Friedens.</p>



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<p>Ihr findet das gesamte Programm mit ausführlichen Veranstaltungsbeschreibungen sowie den Biografien der Referentinnen und Künstlerinnen auf der Webseite von Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.→ <a href="http://www.ceni-frauen.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.ceni-frauen.org</a></p>



<p>Wir danken allen, die uns unterstützt haben, sowohl finanziell, als auch organisatorisch und solidarisch. Die Mittel aus dem Crowdfunding fließen vollständig in die Umsetzung der Kurdischen Frauen Kulturtage.</p>



<p>Unser besonderer Dank gilt den Kollektiven und Künstlerinnen, die diese Tage durch ihre Solidarität möglich machen. Hinter dieser Veranstaltung stehen viel Kraft, Zeit und ehrenamtliche Arbeit aus politischer Überzeugung. Diese Arbeit verstehen wir als Form kollektiver Selbstverteidigung.</p>



<p><strong>Wir ehren den unermüdlichen Widerstand von Frauen, Künstlerinnen und Kulturschaffenden, die die kurdische Kultur verteidigen und weitertragen, und gedenken all jener, die ihr Leben gegeben haben, damit wir heute in freier leben können.</strong></p>



<p><strong>Jin Jiyan Azadî!</strong></p>



<p>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden, Frauenverein Dest Dan e.V., Jinên Ciwan Berlin, Hunera Mizgîn, KJAR &#8211; Gemeinschaft der freien Frauen von Rojhilat.</p>



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<p id="frauen"><strong>Was wir unter dem Begriff „Frauen“ verstehen:</strong></p>



<p>Wenn wir uns die Krisen und Kriege dieser Welt anschauen, sehen wir, dass Frauen spezifischen und systematischen Angriffen ausgesetzt sind, wegen ihres Frau-Seins. Aber wir sehen auch, dass Frauen weltweit eine große Kraft haben, um Widerstand zu leisten und gesellschaftliche Alternativen zum patriarchalisch-militaristischen System zu entwickeln. Trotz unserer sehr unterschiedlichen Hintergründe, Geografien und Realitäten teilen wir Geschichten von Unterdrückung und Widerstand. Wir stützen uns auf unsere kollektive Identität als Frauen, um gemeinsam gegen Krieg und Unterdrückung für ein freies und würdiges Leben zu kämpfen. Deshalb ist „Frau“ für uns nicht ein klassischer biologischer und eng definierter Begriff, sondern unsere gemeinsame Suche nach dem, was es bedeuten kann, uns gemeinsam als Frauen und andere unterdrückte Geschlechter vom Patriarchat zu befreien. Alle Menschen, die sich mit dieser Suche identifizieren, sind bei diesem Workshop willkommen.</p>
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		<item>
		<title>Email-Kampagne: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung von Rojava!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/email-kampagne-freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-von-rojava/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 17:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam haben wir mit unserer Kampagne „Freiheit ist nicht verhandelbar: Status für Rojava!“ bereits einen wichtigen ersten Schritt getan: Der von uns initiierte offene Brief wurde von mehr als 200 Künstler:innen unterzeichnet. Auch Civaka Azad hat mit seiner Kampagne Unterschriften von mehr als 300 Akademiker:innen und Politiker:innen sammeln können. Dieser breite zivilgesellschaftliche Konsens zeigt deutlich, dass das Modell von Rojava – insbesondere sein Einsatz für Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie – internationale Solidarität und politische Anerkennung verdient. Nun gehen wir in die zweite Phase unserer Kampagne über. Wir bitten Sie, den offenen Brief mit allen Unterschriften als PDF-Datei an die höchsten Repräsentant:innen der Europäischen Union zu senden. Damit erhöhen wir den Druck und machen unsere kollektive Stimme auf der Ebene der europäischen Entscheidungsträger:innen hörbar. Bitte senden Sie das Anschreiben mit dem Betreff &#8222;Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava – Offener Brief&#8220; an folgende zwei E-Mail-Adressen: Ursula von der Leyen (Präsidentin der Europäischen Kommission) ursula.von-der-leyen@ec.europa.eu ________________________________________ Präsidentin des Europäischen Parlaments (Roberta Metsola) roberta.metsola@europarl.europa.eu ________________________________________ Jede einzelne E-Mail zählt!]]></description>
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<p>Gemeinsam haben wir mit unserer Kampagne <strong>„Freiheit ist nicht verhandelbar: Status für Rojava!“</strong> bereits einen wichtigen ersten Schritt getan: Der von uns initiierte offene Brief wurde von <strong>mehr als 200 Künstler:innen</strong> unterzeichnet. <a href="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/" data-type="link" data-id="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/">Auch Civaka Azad hat mit seiner Kampagne Unterschriften von mehr als 300 Akademiker:innen und Politiker:innen sammeln können</a>. Dieser breite zivilgesellschaftliche Konsens zeigt deutlich, dass das Modell von Rojava – insbesondere sein Einsatz für Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie – internationale Solidarität und politische Anerkennung verdient.</p>



<p>Nun gehen wir in die zweite Phase unserer Kampagne über. <strong>Wir bitten Sie, den offenen Brief mit allen Unterschriften als PDF-Datei an die höchsten Repräsentant:innen der Europäischen Union zu senden. </strong>Damit erhöhen wir den Druck und machen unsere kollektive Stimme auf der Ebene der europäischen Entscheidungsträger:innen hörbar.</p>



<p>Bitte senden Sie das Anschreiben mit dem Betreff &#8222;Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava – Offener Brief&#8220; an folgende zwei E-Mail-Adressen:</p>



<p><strong>Ursula von der Leyen</strong> (Präsidentin der Europäischen Kommission)</p>



<p><strong>ursula.von-der-leyen@ec.europa.eu</strong><br><br>________________________________________</p>



<p></p>



<p><strong>Präsidentin des Europäischen Parlaments</strong> (Roberta Metsola)</p>



<p><strong>roberta.metsola@europarl.europa.eu</strong><br><br>________________________________________</p>



<p>Jede einzelne E-Mail zählt!</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava."></object><a id="wp-block-file--media-7fc25dcb-76ad-4052-b3ae-9490152da283" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf">Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-7fc25dcb-76ad-4052-b3ae-9490152da283">Herunterladen</a></div>
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					<![CDATA[Çalışma Yüzeyi 1-1001]]>
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				</item>
		<item>
		<title>Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Aufruf zur Unterzeichnung</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fuer-rojava-aufruf-zur-unterzeichnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
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					<description><![CDATA[Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt. Sie ist eine politische Verantwortung. Wir rufen alle Künstler:innen und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen: Unterzeichner:innen: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Aufruf zur Unterzeichnung Die sogenannte syrische Übergangsregierung in Damaskus, dominiert von Akteuren der ehemals al-Qaida-nahen dschihadistischen Organisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), führt derzeit einen neuen, gezielt eskalierten Krieg gegen Rojava. Kampfjets, Drohnen und Aufklärungsflugzeuge werden gegen die Zivilgesellschaft eingesetzt. Es herrscht dschihadistischer Terror: Frauen werden verschleppt, vergewaltigt und gezielt umgebracht. Gleichzeitig wird diese Eskalation von zentralen internationalen Akteuren politisch geduldet – trotz offensichtlicher Verstöße gegen das Völkerrecht. Statt Deeskalation erleben wir eine faktische Rehabilitierung von Ahmed al-Sharaa als politischem Akteur. Ahmed al-Sharaa – Kampfname al-Jolani steht dabei selbst in der Tradition der Dschihadisten, welche in Syrien unter der schwarzen Fahne des IS über Jahre hinweg mit Gewalt überzogen. Heute richtet sich seine Gewalt wieder gegen die Kurd:innen und Jesid:innen. Al-Jolani, der heute die Munitionsweste mit Krawatte getauscht, seinen Bart gekürzt und seinen Kampfnamen abgelegt hat, wurde im Irak, in US-Gefangenschaft, von keinem weniger als dem Anführer des Islamischen Staates, al-Baghdadi, ausgebildet. In Syrien baute er die Al-Nusra Front auf, aus welcher später Haiat Tahrir al Sham hervorging. Demgegenüber steht die Realität der multiethnischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien: Seit über zehn Jahren haben Kurd:innen, Araber:innen, Assyrer:innen, Armenier:innen, Ezid:innen dort ein System aufgebaut, welches sich auf Demokratie, Ökologie und die Freiheit der Frau stützt. Frauen sind in allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen gleichberechtigt organisiert und zentrale Trägerinnen des sozialen Wandels. Gerade diese Errungenschaften stehen nun im Fokus gezielter Angriffe. Berichte über Enthauptungen, Entführungen, Massenvertreibungen, Angriffe auf Krankenhäuser und zivile Infrastruktur mehren sich. Städte werden belagert, Fluchtwege blockiert. Es drohen genozidale Akte gegen bestimmte Gruppen, weil sich die Angriffe gezielt gegen Kurd:innen, Êzîd:innen und andere Gruppen richten – so wie zuvor bereits gegen Alawit:innen und Drus:innen im Land. Gleichzeitig sind Gefängnisse mit tausenden IS-Kämpfern in die Hände der Angreifer gefallen – mit absehbaren sicherheitspolitischen Folgen weit über Syrien hinaus. Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU und der Staaten der ehemaligen Anti-IS-Koalition, ist in diesem Kontext nicht neutral – es ist politisch wirksam und mitverantwortlich für die aktuellen Ereignisse in der Region. Es untergräbt die eigenen menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen und begünstigt weitere Gewalt, Vertreibung und Destabilisierung. Unsere Forderungen Wir rufen alle Künstler und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen: Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt.Sie ist eine politische Verantwortung. 23.01.2026 Cênî – kurdisches Frauenbüro für Frieden e. V. E-Mail: info@ceni-frauen.org Parallel dazu sammelt Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.) Unterschriften für einen eigenen Aufruf für Akademiker:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen . Wenn du diesen Aufruf unterzeichnen möchtest, schreibe bitte an info@civaka-azad.org. Den Aufruf findest du auf https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt. Sie ist eine politische Verantwortung.</strong></p>



<p>Wir rufen alle Künstler:innen und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortiges Ende der militärischen Offensive gegen Rojava</strong> und Schutz der Zivilbevölkerung.</li>



<li><strong>Politische und rechtliche Anerkennung von Rojava</strong> durch die Europäische Union.</li>
</ol>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Unterzeichner:innen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aaron Altaras &#8211; Schauspieler</li>



<li>All Amin &#8211; Künstlerin</li>



<li>Alrun Hofer &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Alexander Plaum &#8211; Media Freelancer, Blogger</li>



<li>Alexia Weiss &#8211; Journalistin, Wien</li>



<li>Andreas Krikl &#8211; Antiquar</li>



<li>Anna Fiegen &#8211; Bildende Künstlerin</li>



<li>Anna Langhoff &#8211; Autorin, Dramaturgin</li>



<li>Anna Paula Muth &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Anton Weil &#8211; Schauspieler, Autor, Musiker</li>



<li>Asli Filiz &#8211; Künstlerin</li>



<li>Aydın Aydın &#8211; Schauspieler</li>



<li>Aysima Ergün &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Ayşe Polat &#8211; Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin</li>



<li>Aysima Ergün &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Azad &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Baran Kok &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Berbang Hilat &#8211; Künstler</li>



<li>Berivan Îbîn &#8211; (Deq-)Künstlerin</li>



<li>Berk Bozbel &#8211; Künstler</li>



<li>Bernd Schoch &#8211; Filmemacher</li>



<li>Berq &#8211; Sänger</li>



<li>Britta Schubert &#8211; ver.di Kunst und Kultur Berlin</li>



<li>Brutalismus3000 &#8211; Musiker*innen</li>



<li>Canan Turan &#8211; Kuratorin Berlinale Generation, Creator</li>



<li>Carolin Haupt &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Cemila Şahin &#8211; Künstlerin</li>



<li>Cennet Voß &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Cesar Jimenez Anders &#8211; Musiker</li>



<li>Ceren &#8211; Musikerin</li>



<li>Ceyda Abla &#8211; Künstlerin, Kulturschaffende </li>



<li>Christian Schoppe &#8211; Kulturschaffender</li>



<li>Christopher Wimmer &#8211; Autor und Journalist</li>



<li>Ciwan Haco &#8211; Sänger</li>



<li>Clemens Schick &#8211; Schauspieler</li>



<li>Cynthia Cosima Erhardt &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Dahabflex &#8211; Rapper</li>



<li>Daniel Osthoff &#8211; Antiquar</li>



<li>Dejan Marković &#8211; Künstler</li>



<li>Deniz Bolat &#8211; Dramaturg und Kurator</li>



<li>Deniz Naki &#8211; Fußballspieler, Sportler</li>



<li>Deniz Örün &#8211; Architekt und Künstler</li>



<li>Deyar Alkalash &#8211;  Schauspieler</li>



<li>Die Arschlöcherinnen &#8211; Band</li>



<li>Dîlan Karadaş &#8211; Tattoo Künstlerin</li>



<li>Dîlan Z. Çapan &#8211; Autorin und Regisseurin</li>



<li>Dina Stahn &#8211; Antiquarin </li>



<li>DIO &#8211; Produzent</li>



<li>Doreen Langguth &#8211; Antiquarin</li>



<li>Duygu Ağal &#8211; Autor*in</li>



<li>Ebow &#8211; Künstlerin</li>



<li>Eidin Jalali &#8211; Schauspieler </li>



<li>Elif Küçük &#8211; Künstlerin</li>



<li>emmamaelo (bangerfabrique) &#8211; Musikerin</li>



<li>Emilia Dix &#8211; Künstlerin</li>



<li>Eno &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Eska &#8211; Rapper</li>



<li>Esther Winkelmann &#8211; Antiquarin</li>



<li>Eugenia Fabrizi &#8211; Künstlerin</li>



<li>Evelyn Steinthaler &#8211; Autorin</li>



<li>Fatima Khan &#8211; Autorin und Künstlerin</li>



<li>Fatma Aydemir &#8211; Autorin</li>



<li>Ferhat Kartal &#8211; Designer</li>



<li>Fernando Romero-Forsthuber &#8211; Filmemacher</li>



<li>Franz Mangel &#8211; Fotograf, Künstler</li>



<li>Frauke Boggasch &#8211; Künstlerin </li>



<li>Fruity Luke &#8211; Musiker</li>



<li>Fuchsrevolte &#8211; Künstler*in</li>



<li>Fynn Engelkes &#8211; Schauspieler/ Sprecher</li>



<li>Georg Carle &#8211; Buchhändler, Antiquar</li>



<li>Gerhard Tuschla &#8211; Reporter und Regisseur</li>



<li>Gitti Grüter- Regisseurin/Autorin</li>



<li>Gretchen Klotz &#8211; Autorin </li>



<li>Haaizey &#8211; Künstler</li>



<li>Halima Ilter &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hanna Walter &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hannes Porombka &#8211; Gitarrist</li>



<li>Hasso Bräuer &#8211; Antiquar</li>



<li>Prof. Havîn al Sindy &#8211; Künsterin</li>



<li>Hêja Netirk &#8211; multidisziplinäre Künstlerin</li>



<li>Helin Çelik &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Hêvîn Tekin &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hichi Demi &#8211; Performerin, Schauspielerin, Autorin</li>



<li>Hito Steyerl &#8211; Filmemacherin, Künstlerin, Autorin</li>



<li>Hogir Ar &#8211; Künstler</li>



<li>Ismail Özen &#8211; Boxpromoter</li>



<li>Jacqueline Saki Aslan &#8211; Künstlerin</li>



<li>Jasmina Kuhnke &#8211; Autorin und Schauspielerin</li>



<li>Jasna Fritzi Bauer &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Jihan Alomar &#8211; Autorin und Menschenrechtsaktivistin</li>



<li>Johannes Yunus Berger &#8211; Musiker</li>



<li>Judie Hasan &#8211; Dolmetscherin</li>



<li>Juri Sternburg &#8211; Autor und Regisseur</li>



<li>Kachichom Muhyaddin &#8211; Schriftsteller</li>



<li>KAFVKA (Band)</li>



<li>Kamee Abrahamian &#8211; Filmemacher, Künstler</li>



<li>Karin Desmarowitz &#8211; Photografin</li>



<li>Karl Berger – Cartoonist</li>



<li>Karosh Taha &#8211; Schriftstellerin</li>



<li>Katharina Mückstein &#8211; Regisseurin und Autorin</li>



<li>Katharina Röser &#8211; Künstlerin, Comiczeichnerin</li>



<li>Kay Matter &#8211; Schriftsteller</li>



<li>Kozarth &#8211; Rapper</li>



<li>Kurt Krömer &#8211; Komiker, Schauspieler</li>



<li>Lea Gerstenkorn &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Lejan Atmaca &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Lena Brückner &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Lena Ziyal &#8211; Grafikerin</li>



<li>Leonhard F. Seidl &#8211; Autor</li>



<li>Leyla Schmidt &#8211; Drehbuchautorin, Regisseurin </li>



<li>Lisa Çalan &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Lisa Wentz &#8211; Autorin</li>



<li>Louis-Nicolai Nitsche &#8211; Schauspieler</li>



<li>Luca Eck &#8211; Musikproduzent</li>



<li>Lune &#8211; Sängerin, Künstlerin</li>



<li>L.M. Tietze &#8211; Violinistin</li>



<li>Lydia Amasko &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Mal Élevé &#8211; Musiker und Aktivist</li>



<li>Manuellsen &#8211; Sänger, Rapper</li>



<li>Maren Rahmann &#8211; Künstlerin</li>



<li>Marie Luise Lehner &#8211; Regisseurin, Autorin</li>



<li>Margarita Tsomou &#8211; Kuratorin</li>



<li>Marja Christians &#8211; Choreographin, Opernsängerin, künstlerische Projektleitung</li>



<li>Marleen Rothaus &#8211; Künstlerin</li>



<li>Marlene Goksch &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Melissa Kolukisagil &#8211; Künstlerische Leitung, Kuratorin, Kulturproduzentin</li>



<li>Melle (bangerfabrique) &#8211; Künstlerin</li>



<li>Meral Rakip &#8211; Theaterpädagogin</li>



<li>Mina Khani &#8211; Autorin und Gender Aktivistin</li>



<li>Mizgîn Bilmen &#8211; Regisseurin</li>



<li>Mohamed Kanj Khamis &#8211; Schauspieler </li>



<li>Morgaine &#8211; Musikerin, Friedensaktivistin</li>



<li>Moshtari Hilal &#8211; Künstlerin und Autorin</li>



<li>Nele Christoph &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Nicola Sidiropulos &#8211; Schauspieler</li>



<li>Niklas Taleb &#8211; Künstler</li>



<li>Nurhan Porst &#8211; Produzentin</li>



<li>Ole Liebl &#8211; Aktivist und Content Creator</li>



<li>Onur Suzan Nobrega &#8211; Professorin, Kuratorin </li>



<li>Paix 298 &#8211; Künstler</li>



<li>Patrice Greißmeier &#8211; Schauspieler</li>



<li>Pashanim &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Paula Hartmann &#8211; Schauspielerin, Sängerin</li>



<li>Peter Ott &#8211; Filmemacher</li>



<li>Phung-Thien Phan &#8211; Künstlerin</li>



<li>PLH &#8211; Rapperin</li>



<li>PTK &#8211; Künstler</li>



<li>Rainer Wölzl &#8211; Künstler</li>



<li>Raquel Kishori Dukpa &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Rebecca Racine Ramershoven &#8211; Künstlerin</li>



<li>Regina Guhl &#8211; Dramaturgin</li>



<li>Reinhard Denecke &#8211; Antiquar</li>



<li>Reinhard Klimmt &#8211; Antiquar, Bundesminister a.D.</li>



<li>Renas  Selim &#8211; Musiker</li>



<li>Richard Schuberth &#8211; Autor</li>



<li>Rio Riseup &#8211; Musiker</li>



<li>Robert Krieg &#8211; Filmemacher und Publizist</li>



<li>Rodolfo Lehnebach Bustos &#8211; Musikwissenschaftler, Musiker, Sprachwissenschaftler</li>



<li>Ronak Jundi, Art Direktorin</li>



<li>Rosa Jellinek &#8211; Content Creatorin, Aktivistin, politische Bildnerin</li>



<li>Roxana Safarabadi, Schauspielerin</li>



<li>Ruth Rosenfeld &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Sabine Braun &#8211; Malerin</li>



<li>Sandra Maren Schneider &#8211; Schauspielerin, Autorin</li>



<li>SAVO &#8211; Künstlerin, Sängerin</li>



<li>Sebastian23 &#8211; Autor, Aktivist, Komiker</li>



<li>Sebastian Wulff &#8211; Künstler</li>



<li>Sechser &#8211; Rapper</li>



<li>Şehbal Şenyurt Arınlı &#8211; Autorin, Dokumentarfilmmacherin</li>



<li>Serdar Altan &#8211; Schauspieler</li>



<li>Sarhad &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Selin Alpaslan &#8211; Sportlerin</li>



<li>Senad Gashi &#8211; Boxweltmeister</li>



<li>Serdar Mutlu &#8211; Künstler</li>



<li>Seyithan Aytekin &#8211; Künstler</li>



<li>Seyneb Saleh &#8211; Theater- und Filmschauspielerin</li>



<li>Şeyda Kurt &#8211; Autorin</li>



<li>Sibylle Czichon &#8211; Künstlerin</li>



<li>Silke Putz &#8211; Malerin</li>



<li>Silvia Der Meguerditchian &#8211; Armenian Visual Artist </li>



<li>Sinan Güleç &#8211; Schauspieler</li>



<li>Soleen Yusef &#8211; Autorin, Regisseurin</li>



<li>Sonja Hilberger &#8211; Schauspielerin, Regisseurin, Professorin für Rollengestaltung </li>



<li>Sonos Cliq &#8211; Musikerduo</li>



<li>Sofia Iordanskaya &#8211; Schauspielerin</li>



<li>sofi čvo &#8211; Künstlerin </li>



<li>Sookee &#8211; Musikerin</li>



<li>Stefan Atzl &#8211; Maler und Bildhauer</li>



<li>Stefan Lenzen &#8211; Antiquar</li>



<li>Stefanie &#8211; Leinhos &#8211; Künstlerin</li>



<li>Stefanie Sargnagel &#8211; Autorin</li>



<li>Steven Adjei Sowah &#8211; Schauspieler</li>



<li>Symba &#8211; Musiker</li>



<li>Szerafina Schiesser &#8211; Künstlerin, Kuratorin</li>



<li>Tadzio Müller &#8211; Autor, Aktivist</li>



<li>Tahsim Durgun &#8211; Autor, Content-Creator</li>



<li>Teuterekordz &#8211; HipHop Gruppe</li>



<li>Theresa Bischof &#8211; Szenenbildnerin, Künstlerin</li>



<li>Thomas Held &#8211; Antiquar</li>



<li>Tina Leisch &#8211; Regisseurin, Österreich</li>



<li>Tijana Zilic &#8211; Kunstschaffende</li>



<li>Trace Bristol &#8211; Künstlerin</li>



<li>Tsellot Melesse &#8211; Moderatorin, Regisseurin</li>



<li>Ulf Aminde &#8211; Künstler </li>



<li>Ulrich Heider &#8211; Antiquar</li>



<li>Ulrich Keicher &#8211; Verleger</li>



<li>Valentin Schroeteler &#8211; Schauspieler</li>



<li>Vanessa Unzalu Troya &#8211; Theaterpädagogin, Dramaturgin </li>



<li>Yasi Çetinkaya &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Yasmin Mowafek &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Zara Zandieh &#8211; Regisseur*in</li>



<li>Zehra Doğan &#8211; Künstlerin</li>



<li>Zynik &#8211; Musiker</li>
</ul>



<p><strong>Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava!</strong></p>



<p><strong>Aufruf zur Unterzeichnung</strong></p>



<p>Die sogenannte syrische Übergangsregierung in Damaskus, dominiert von Akteuren der ehemals al-Qaida-nahen dschihadistischen Organisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), führt derzeit einen neuen, gezielt eskalierten Krieg gegen Rojava. Kampfjets, Drohnen und Aufklärungsflugzeuge werden gegen die Zivilgesellschaft eingesetzt. Es herrscht dschihadistischer Terror: Frauen werden verschleppt, vergewaltigt und gezielt umgebracht. Gleichzeitig wird diese Eskalation von zentralen internationalen Akteuren politisch geduldet – trotz offensichtlicher Verstöße gegen das Völkerrecht. Statt Deeskalation erleben wir eine faktische <strong>Rehabilitierung von Ahmed al-Sharaa als politischem Akteur.</strong></p>



<p><strong>Ahmed al-Sharaa – </strong>Kampfname al-Jolani steht dabei selbst in der Tradition der Dschihadisten, welche in Syrien unter der schwarzen Fahne des IS über Jahre hinweg mit Gewalt überzogen. Heute richtet sich seine Gewalt wieder gegen die Kurd:innen und Jesid:innen. Al-Jolani, der heute die Munitionsweste mit Krawatte getauscht, seinen Bart gekürzt und seinen Kampfnamen abgelegt hat, wurde im Irak, in US-Gefangenschaft, von keinem weniger als dem Anführer des Islamischen Staates, al-Baghdadi, ausgebildet. In Syrien baute er die Al-Nusra Front auf, aus welcher später Haiat Tahrir al Sham hervorging.</p>



<p>Demgegenüber steht die Realität der multiethnischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien: Seit über zehn Jahren haben Kurd:innen, Araber:innen, Assyrer:innen, Armenier:innen, Ezid:innen dort ein System aufgebaut, welches sich auf Demokratie, Ökologie und die Freiheit der Frau stützt. Frauen sind in allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen gleichberechtigt organisiert und zentrale Trägerinnen des sozialen Wandels.</p>



<p>Gerade diese Errungenschaften stehen nun im Fokus gezielter Angriffe. Berichte über <strong>Enthauptungen, Entführungen, Massenvertreibungen, Angriffe auf Krankenhäuser und zivile Infrastruktur mehren sich</strong>. Städte werden belagert, Fluchtwege blockiert. Es drohen genozidale Akte gegen bestimmte Gruppen, weil sich die Angriffe gezielt gegen Kurd:innen, Êzîd:innen und andere Gruppen richten – so wie zuvor bereits gegen Alawit:innen und Drus:innen im Land. Gleichzeitig sind Gefängnisse mit tausenden IS-Kämpfern in die Hände der Angreifer gefallen – mit absehbaren sicherheitspolitischen Folgen weit über Syrien hinaus.</p>



<p>Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU und der Staaten der ehemaligen Anti-IS-Koalition, ist in diesem Kontext nicht neutral – es ist politisch wirksam und mitverantwortlich für die aktuellen Ereignisse in der Region. Es untergräbt die eigenen menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen und begünstigt weitere Gewalt, Vertreibung und Destabilisierung.</p>



<p><strong>Unsere Forderungen</strong></p>



<p>Wir rufen alle Künstler und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortiges Ende der militärischen Offensive gegen Rojava</strong> und Schutz der Zivilbevölkerung.<br></li>



<li><strong>Politische und rechtliche Anerkennung von Rojava</strong> durch die Europäische Union.</li>
</ol>



<p><strong>Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt.<br>Sie ist eine politische Verantwortung.</strong></p>



<p class="has-text-align-right">23.01.2026</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Cênî – kurdisches Frauenbüro für Frieden e. V.</em></p>



<p class="has-text-align-right">E-Mail: <a href="mailto:info@ceni-frauen.org">info@ceni-frauen.org</a></p>



<p></p>



<p><em>Parallel dazu sammelt Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.) Unterschriften für einen eigenen Aufruf für Akademiker:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen . Wenn du diesen Aufruf unterzeichnen möchtest, schreibe bitte an</em> <a href="mailto:info@civaka-azad.org">info@civaka-azad.org</a>. Den Aufruf findest du auf <a href="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#">https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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					<![CDATA[260123Rojava_01-4]]>
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				</item>
		<item>
		<title>Demonstration &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/pressemitteilung-besuch-von-jolani-in-berlin-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 21:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1201</guid>

					<description><![CDATA[Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 &#124; 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: Es rufen auf folgende Einzelpersonen: Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen! In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen. Wer ist Ahmad al-Sharaa?Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft. Die Lage in Syrien und RojavaDie jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt. Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. Wir fordern: Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin &#124; E-Mail: info@ceni-frauen.org &#124; https://ceni-frauen.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 | 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Alan Kurdi &#8211; Initiative von Geflüchteten aus Kurdistan @alankurdipenaber.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Association of Syrian Alawites in Europe</li>



<li class="has-medium-font-size">Bewegung der Kurdischen Jugend Europa (TCS-Europa)</li>



<li class="has-medium-font-size">Borderless Collective @borderless.collective</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der alevitischen Studierenden Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der Kommunst:innen @kommunist_innen</li>



<li class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdischen Frauenbüro für Frieden e.V. @ceni_e.v</li>



<li class="has-medium-font-size">Civaka Azad @civaka.official</li>



<li class="has-medium-font-size">Ciwanen Berlin &#8211; Kurdische Jugend Berlin @ci.wan.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Dachverband der Êzîdischen Frauenräte e. V. &#8211; SMJÊ</li>



<li class="has-medium-font-size">DAKB (Demokratik Alevi Kadinlar Birligi)</li>



<li class="has-medium-font-size">Dest Dan &#8211; Kurdischer Frauenrat e. V. @destdan_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">DEM Deutschland @demdeutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">SJ &#8211; Die Falken Berlin @falken_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Die Plattform @dieplattform_</li>



<li class="has-medium-font-size">FEDA &#8211; Föderation der demokratischen Aleviten e.V.) @berlin_feda</li>



<li class="has-medium-font-size">Feministische Organisierung Gemeinsam Kämpfen &#8211; für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie @gemeinsam_kaempfen</li>



<li class="has-medium-font-size">Eziden in der Diaspora (KED)</li>



<li class="has-medium-font-size">Êzidischer Frauenrat Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Familien für den Frieden</li>



<li class="has-medium-font-size">Frauenrat Rojbîn Hamburg</li>



<li class="has-medium-font-size">Flüchtlingsrat Berlin @fluechtlingsrat_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen @kurdischestudierende</li>



<li class="has-medium-font-size">Hamburg für Rojava @hamburgfuerrojava</li>



<li class="has-medium-font-size">Hawar Help @hawar.help</li>



<li class="has-medium-font-size">Initiative Frieden und Hoffnung e.V. @initiative.frieden.hoffnung</li>



<li class="has-medium-font-size">Interventionistische Linke @interventionistischelinke</li>



<li class="has-medium-font-size">ISKS // Ihr Seid Keine Sicherheit @ihrseidkeinesicherheit</li>



<li class="has-medium-font-size">Jinên Ciwan Berlin @jinen_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Junge Frauen Kommunen @jungefrauenkommunen</li>



<li class="has-medium-font-size">Kali Feminists @kali_feminists</li>



<li class="has-medium-font-size">Kampagne Women Defend Rojava @womendefendrojava_brd</li>



<li class="has-medium-font-size">KON-MED &#8211; Konföderation der Gemeinschaft Kurdistans in Deutschland e. V. @kon.med</li>



<li class="has-medium-font-size">Konfederasyona Kurdên Ewrûpa</li>



<li class="has-medium-font-size">Kongra Star &#8211; Women´s Movement Rojava @star_kongra</li>



<li class="has-medium-font-size">Links Jugend @linksjugend_solid</li>



<li class="has-medium-font-size">MAF-DAD &#8211; Verein für Demokratie und internationales Recht e. V.</li>



<li class="has-medium-font-size">Mannheimer Konferenz</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Berlin @mera25.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Deutschland @mera25.de</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-Berlin @nav_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-YEK &#8211; Zentralverband der Êzîdischen Vereine e.V. @navyek_eziden</li>



<li class="has-medium-font-size">O-platz United @oplatzunited</li>



<li class="has-medium-font-size">Partei der Demokratischen Union (PYD) &#8211; Deutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">Peace Party &#8211; Syrian</li>



<li class="has-medium-font-size">Rozalia &#8211; Demokratische Junge Frauen</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg-Dêrik @staepa_derik</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e.V. @frankfurtkobane</li>



<li class="has-medium-font-size">Solardarity For Rojava @solardarity_rojava</li>



<li class="has-medium-font-size">European Ecology Moevement for Kurdistan @tev_eko</li>



<li class="has-medium-font-size">Yekîtiya Jinên Elewî Yên Demokratîk</li>



<li class="has-medium-font-size">YUNA &#8211; Demokratische Jugend @demokratischejugend @demokratischejugend.b</li>



<li class="has-medium-font-size">Zentraler Menschenrechtsrat der Kurd*innen in Deutschland @zmr.kurdinnen</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Asha Hedayati</li>



<li class="has-medium-font-size">Aslı Filiz</li>



<li class="has-medium-font-size">Burak Yilmaz</li>



<li class="has-medium-font-size">Cansu Özdemir, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Cemile Dinçer</li>



<li class="has-medium-font-size">Civan Akbulut</li>



<li class="has-medium-font-size">Dahabflex</li>



<li class="has-medium-font-size">Daniela Sepehri</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Dilar Dirik&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Ferat Koçak, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Gökay Akbulut, MdB, Die Linke&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Omar Alkadamani, SPD</li>



<li class="has-medium-font-size">Kassem Taher Saleh, Die Grüne</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Kerem Schamberger</li>



<li class="has-medium-font-size">Nazanin Noori&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Serpil Temiz Unvar</li>



<li class="has-medium-font-size">Şeyda Kurt</li>



<li class="has-medium-font-size">Simin Jawabreh</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</strong><br><br>In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen.<br><br><strong>Wer ist Ahmad al-Sharaa?</strong><br>Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft.<br><br><strong>Die Lage in Syrien und Rojava</strong><br>Die jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt.<br><br><strong>Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?</strong><br>Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden.<br><br><strong>Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. </strong><br><br><strong>Wir fordern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">die Absage des geplanten Treffens,</li>



<li class="has-medium-font-size">Volle Transparenz über außenpolitische Kontakte,</li>



<li class="has-medium-font-size">Eine klare Abkehr von der politischen Aufwertung extremistischer Akteure wie Jolani, und<br>eine konsequente Unterstützung demokratischer Kräfte in Syrien.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</p>



<p class="has-medium-font-size">Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin | E-Mail: info@ceni-frauen.org | https://ceni-frauen.org</p>
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		<title>Manbidsch &#8211; eine Stadt unter wiederholter Besatzung von Kongra Star</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/manbidsch-eine-stadt-unter-wiederholter-besatzung-von-kongra-star/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 18:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Manbij-a-city-under-repeated-occupation.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Manbij - a city under repeated occupation."></object><a id="wp-block-file--media-f509ddb8-e3e4-4295-ba29-68a6692d985b" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Manbij-a-city-under-repeated-occupation.pdf">Manbij &#8211; a city under repeated occupation</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Manbij-a-city-under-repeated-occupation.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-f509ddb8-e3e4-4295-ba29-68a6692d985b">Herunterladen</a></div>
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		<title>Dossier: Einordnung der Entwicklungen in Syrien</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/dossier-einordnung-der-entwicklungen-in-syrien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 19:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Assad]]></category>
		<category><![CDATA[Damaskus]]></category>
		<category><![CDATA[frauenrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[nordsyrien]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[SNA]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1003</guid>

					<description><![CDATA[[Link zum Download unten] &#8211; English version below Nach 13 Jahren Bürgerkrieg in Syrien wurde Assad gestürzt &#8211; doch wie geht es jetzt weiter mit Syrien, während islamistische Kräfte an Stärke gewinnen und die Türkei noch stärker als zuvor das selbstverwaltete Rojava angreift? Und was bedeuten die jüngsten Entwicklungen aus Sicht von Frauen und Minderheiten? Diesen Fragen widmen wir uns in einem Dossier, das unten frei zum Download zur Verfügung steht. (Stand: 10. Dezember 2024) Information dossier: Context of the latest developments in Syria [Link to download below] After 13 years of civil war in Syria, Assad has been overthrown &#8211; but what will happen to Syria now that Islamist forces are gaining strength and Turkey is attacking the self-governing Rojava even more than before? And what do the latest developments mean from the perspective of women and minorities? We address these questions in a dossier that is freely available for download below. (As of December 10, 2024)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>[Link zum Download unten] &#8211; English version below</p>



<p>Nach 13 Jahren Bürgerkrieg in Syrien wurde Assad gestürzt &#8211; doch wie geht es jetzt weiter mit Syrien, während islamistische Kräfte an Stärke gewinnen und die Türkei noch stärker als zuvor das selbstverwaltete Rojava angreift? Und was bedeuten die jüngsten Entwicklungen aus Sicht von Frauen und Minderheiten?</p>



<p>Diesen Fragen widmen wir uns in einem Dossier, das unten frei zum Download zur Verfügung steht. (Stand: 10. Dezember 2024)</p>



<p></p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Nord-Syrien-Ceni.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Dossier (Nord-)Syrien Cenî."></object><a id="wp-block-file--media-000fc6d6-e774-49f4-86b8-ae70f2c73b98" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Nord-Syrien-Ceni.pdf">Dossier (Nord-)Syrien Cenî</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Nord-Syrien-Ceni.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-000fc6d6-e774-49f4-86b8-ae70f2c73b98">Herunterladen</a></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Information dossier: Context of the latest developments in Syria</h2>



<p>[Link to download below]</p>



<p>After 13 years of civil war in Syria, Assad has been overthrown &#8211; but what will happen to Syria now that Islamist forces are gaining strength and Turkey is attacking the self-governing Rojava even more than before? And what do the latest developments mean from the perspective of women and minorities?</p>



<p>We address these questions in a dossier that is freely available for download below. (As of December 10, 2024)</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Northeast-Syria_ENG.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Dossier-North-Syria_ENG."></object><a id="wp-block-file--media-a1b96e3d-e61c-4206-a6d3-a0373a862c67" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Northeast-Syria_ENG.pdf">Dossier-North-Syria_ENG</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/Dossier-Northeast-Syria_ENG.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-a1b96e3d-e61c-4206-a6d3-a0373a862c67">Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Online panel: Rojava under pressure: Women&#8217;s revolution as a beacon of hope in uncertain times</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/online-panel-rojava-under-pressure-womens-revolution-as-a-beacon-of-hope-in-uncertain-times/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 18:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Assad]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[SDF]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[SNA]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[türkei]]></category>
		<category><![CDATA[ypj]]></category>
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					<description><![CDATA[⁨The fall of the Syrian regime has created new crises and new opportunities in the Middle East. As Kurds in Syria celebrate the end of a regime that has rendered countless Kurds stateless and denied the existence of a Kurdish identity, language and culture, Turkish-backed militias equally hostile to Kurdish existence have launched new operations against areas held by the Syrian Democratic Forces (SDF) and threaten to advance further. Please join Kongreya Star, REPAK &#8211; The Kurdish Women&#8217;s Office, CÊNÎ &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace and The Kurdish Peace Institute for an online panel discussion on the current situation in Northern Syria and in particular the impact on and consequences for women. Three renowned Kurdish women leaders from North and East Syria will participate in the panel discussion: Rohilat Afrin, commander-in-chief of the Women&#8217;s Defence Units (YPJ), Foza Yusuf, board member of the PYD, and Shiraz Hemo, member of Kongra Star Coordination. Meghan Bodette from the Kurdish Peace Institute will moderate. The panel discussion will take place on 12 December 2024 at 19:00 CET and will be offered in English and Kurdish.⁩ On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454) Or just in case: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu Panêla Online: Rojava di bin zextê de: Şoreşa jinê di demên nediyar de weke ronahiya hêviyê ⁨Hilweşîna rejîma Sûriyê krîz û derfetên nû li Rojhilata Navîn da avakirin. Di dema ku kurdên li Sûriyê dawiya rejimê pîroz dikin ku bêhejmar kurd bêdewlet kirine û hebûna nasname, ziman û çanda kurdî înkar kirine, milîsên ku Tirkiyê piştgirîya wan dike bi heman dijminatiya hebûna kurdan dikin, operasyonên nû li dijî herêmên di destê Hêzên Sûriyeya Demokratîk de destpê kirin (HSD) û gefa pêşdeçûna zêdetir dixwin. Ji kerema xwe tevlî Kongreya Star, Buroya Jinên Kurd, CENÎ &#8211; Buroya Jinên Kurd a ji bo Aştiyê û Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî bibin di paneleke online de li ser rewşa niha ya Bakurê Sûriyê û bi taybetî bandor û encamên li ser jinan. Di panelê de sê pêşengên jin ên navdar ên Kurd ên Bakur û Rojhilatê Sûriyê beşdar dibin:Fermandara Bilind a Yekîneyên Parastina Jin (YPJ) Rohilat Efrîn, Endama Rêveberiya PYD&#8217;ê Foza Yûsif û Endama Kongreya Star Şîraz Hemo.Ji Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî Meghan Bodette dê moderatoriyê bike. Panel di 12.12.2024 saet 19.00an de dê bi zimanê Îngilîzî û Kurdî werê pêşkêşkirin.⁩ On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)]]></description>
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<p>⁨The fall of the Syrian regime has created new crises and new opportunities in the Middle East. As Kurds in Syria celebrate the end of a regime that has rendered countless Kurds stateless and denied the existence of a Kurdish identity, language and culture, Turkish-backed militias equally hostile to Kurdish existence have launched new operations against areas held by the Syrian Democratic Forces (SDF) and threaten to advance further.<br><br>Please join Kongreya Star, REPAK &#8211; The Kurdish Women&#8217;s Office, CÊNÎ &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace and The Kurdish Peace Institute for an online panel discussion on the current situation in Northern Syria and in particular the impact on and consequences for women.<br><br>Three renowned Kurdish women leaders from North and East Syria will participate in the panel discussion: Rohilat Afrin, commander-in-chief of the Women&#8217;s Defence Units (YPJ), Foza Yusuf, board member of the PYD, and Shiraz Hemo, member of Kongra Star Coordination. Meghan Bodette from the Kurdish Peace Institute will moderate. The panel discussion will take place on 12 December 2024 at 19:00 CET and will be offered in English and Kurdish.⁩</p>



<p>On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)</p>



<p>Or just in case: <br><a href="https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu">https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Panêla Online</strong>: <strong>Rojava di bin zextê de: Şoreşa jinê di demên nediyar de weke ronahiya hêviyê</strong></h2>



<p>⁨Hilweşîna rejîma Sûriyê krîz û derfetên nû li Rojhilata Navîn da avakirin. Di dema ku kurdên li Sûriyê dawiya rejimê pîroz dikin ku bêhejmar kurd bêdewlet kirine û hebûna nasname, ziman û çanda kurdî înkar kirine, milîsên ku Tirkiyê piştgirîya wan dike bi heman dijminatiya hebûna kurdan dikin, operasyonên nû li dijî herêmên di destê Hêzên Sûriyeya Demokratîk de destpê kirin (HSD) û gefa pêşdeçûna zêdetir dixwin.</p>



<p>Ji kerema xwe tevlî Kongreya Star, Buroya Jinên Kurd, CENÎ &#8211; Buroya Jinên Kurd a ji bo Aştiyê û Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî bibin di paneleke online de li ser rewşa niha ya Bakurê Sûriyê û bi taybetî bandor û encamên li ser jinan.</p>



<p>Di panelê de sê pêşengên jin ên navdar ên Kurd ên Bakur û Rojhilatê Sûriyê beşdar dibin:<br>Fermandara Bilind a Yekîneyên Parastina Jin (YPJ) Rohilat Efrîn, Endama Rêveberiya PYD&#8217;ê Foza Yûsif û Endama Kongreya Star Şîraz Hemo.<br>Ji Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî Meghan Bodette dê moderatoriyê bike. Panel di 12.12.2024 saet 19.00an de dê bi zimanê Îngilîzî û Kurdî werê pêşkêşkirin.⁩</p>



<p>On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)</p>



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https://www.youtube.com/@kongrastar5454
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-999" srcset="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-1024x1024.jpg 1024w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-300x300.jpg 300w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-150x150.jpg 150w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-768x768.jpg 768w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3-75x75.jpg 75w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/12/3.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br></p>
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				</item>
		<item>
		<title> Gemeinsam gegen staatlichen Feminizid!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/gemeinsam-gegen-staatlichen-feminizid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 20:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[nordsyrien]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Dienstag, den 20.06.2023 griffen zum wiederholten Mal türkische Drohnen in Rojava an. Beim Angriff, der sich in Tirbe Spiyê ereignete, wurden die Ko-Vorsitzende von Qamişlo, Yusra Derwêş, ihre Stellvertreterin Lîman Şiwêş und der Fahrer Firat Tûma getötet. Dieser Angriff ist ein weiterer gezielter Angriff von vielen gegen führende Persönlichkeiten der Frauenbewegung in Kurdistan. Genau wie Hevrîn Xelef, die 2019 in Rojava/Nordsyrien von türkischen Söldnern ermordet wurde, oder Nagihan Akarsel, die 2022 in Slêmanî vom türkischen Geheimdienst ermordet wurde, reiht sich auch dieser Angriff ein in eine Kette von staatlichen Feminiziden des türkischen Staates gegen kurdische Frauen. Die Kämpfe dieser Frauen waren es, die den Slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220;, der seit einem Jahr durch die ganze Welt geht, verkörpert, geprägt und mit Leben gefüllt haben. Als kurdisches Frauenbüro Cenî sehen wir diese Ermordungen nicht als Einzelfälle, sondern in ihrer Systematik als Feminizide. Frauen werden gezielt angegriffen, weil sie eine führende Rolle im Kampf gegen staatliche Gewalt, Krieg und Ausbeutung spielen. Frauen wie Yusra Derwêş oder Lîman Şiwêş werden nicht zufällig und nicht als Einzelperson angegriffen, sondern vor allem, weil sie Teil von Freiheitsbewegungen sind, die gegen das System kämpfen und sich für Gleichberechtigung und Freiheit einsetzen. Durch sie werden nicht nur die kurdische Frauenbewegung und die Gesellschaft in Rojava, sondern alle kämpfenden Frauen der Welt angegriffen. Aus diesem Grund appellieren wir als Cenî an alle Frauenbewegungen und Feminist*innen auf der Welt: Lassen wir diese Angriffe nicht unbeantwortet – organisieren wir uns gemeinsam gegen staatliche Feminizide! Radikalisieren wir unsere Kämpfe gegen patriarchale Gewalt! Brechen wir das Schweigen in Bezug auf den Terror des türkischen Staates in Kurdistan! Verteidigen wir Rojava gemeinsam! 21.06.2023 – Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Dienstag, den 20.06.2023 griffen zum wiederholten Mal türkische Drohnen in Rojava an. Beim Angriff, der sich in Tirbe Spiyê ereignete, wurden die Ko-Vorsitzende von Qamişlo, Yusra Derwêş, ihre Stellvertreterin Lîman Şiwêş und der Fahrer Firat Tûma getötet.</p>



<p>Dieser Angriff ist ein weiterer gezielter Angriff von vielen gegen führende Persönlichkeiten der Frauenbewegung in Kurdistan. Genau wie Hevrîn Xelef, die 2019 in Rojava/Nordsyrien von türkischen Söldnern ermordet wurde, oder Nagihan Akarsel, die 2022 in Slêmanî vom türkischen Geheimdienst ermordet wurde, reiht sich auch dieser Angriff ein in eine Kette von staatlichen Feminiziden des türkischen Staates gegen kurdische Frauen. Die Kämpfe dieser Frauen waren es, die den Slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220;, der seit einem Jahr durch die ganze Welt geht, verkörpert, geprägt und mit Leben gefüllt haben.</p>



<p>Als kurdisches Frauenbüro Cenî sehen wir diese Ermordungen nicht als Einzelfälle, sondern in ihrer Systematik als Feminizide. Frauen werden gezielt angegriffen, weil sie eine führende Rolle im Kampf gegen staatliche Gewalt, Krieg und Ausbeutung spielen. Frauen wie Yusra Derwêş oder Lîman Şiwêş werden nicht zufällig und nicht als Einzelperson angegriffen, sondern vor allem, weil sie Teil von Freiheitsbewegungen sind, die gegen das System kämpfen und sich für Gleichberechtigung und Freiheit einsetzen. Durch sie werden nicht nur die kurdische Frauenbewegung und die Gesellschaft in Rojava, sondern alle kämpfenden Frauen der Welt angegriffen.</p>



<p>Aus diesem Grund appellieren wir als Cenî an alle Frauenbewegungen und Feminist*innen auf der Welt: Lassen wir diese Angriffe nicht unbeantwortet – organisieren wir uns gemeinsam gegen staatliche Feminizide! Radikalisieren wir unsere Kämpfe gegen patriarchale Gewalt! Brechen wir das Schweigen in Bezug auf den Terror des türkischen Staates in Kurdistan! Verteidigen wir Rojava gemeinsam!</p>



<p>21.06.2023 – Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden</p>
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		<title>Rojava: Türkische Drohne ermordet drei YPJ-Kämpferinnen</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/rojava-tuerkische-drohne-ermordet-drei-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 17:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[barin botan]]></category>
		<category><![CDATA[drohne]]></category>
		<category><![CDATA[frauenrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[jiyan tolhildan]]></category>
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		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[selbstverteidigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 22. auf den 23. Juli fand in der Stadt Qamişlo in Rojava/Nordsyrien ein Frauenforum statt, bei dem es um die Frauenrevolution in Rojava ging, die genau vor 10 Jahren in Kobanê begann. Bei diesem Forum sprach am ersten Tag auch Jiyan Tolhildan, eine Kommandantin der YPJ (Yekîneyên Parastina Jin &#8211; Frauenverteidigungseinheiten), über die Bedeutung von Selbstverteidigung. Am Abend, als sie die Veranstaltung verließ, zielte eine türkische Drohne auf ihr Auto. Gemeinsam mit zwei weiteren Kommandantinnen, Roj Xabûr und Barîn Botan, wurde sie getötet. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder über die Zusammenhänge zwischen Krieg und Patriarchat aufmerksam. Und es wird in diesem Fall wieder einmal deutlich, dass es sich bei dem Krieg der Türkei in Kurdistan um einen explizit patriarchalen Krieg handelt, der die Errungenschaften der Frauenrevolution angreifen und den starken Willen der Frauen Kurdistans brechen will. Während die Türkei täglich Zivilist*innen und zivile Infrastrukturen angreift, sind Frauen und ihre autonomen Strukturen auch immer wieder Ziel der türkischen Angriffe. Denn das, wofür die kurdische Frauenbewegung in Kurdistan kämpft, steht im Widerspruch zu all dem, wofür der türkische Staat steht. Auf der einen Seite wird in Rojava für Emanzipation, Autonomie und Freiheit gekämpft. Und auf der anderen Seite steht die Türkei, die Frauen und queere Menschen täglich bedroht, kriminalisiert und tötet und jeglichen Versuch, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten, zunichte machen will. Lasst uns nicht stillschweigend zusehen, wie die Türkei &#8211; mit freundlicher Unterstützung und Deckung durch ihre Freunde in der NATO &#8211; die Bevölkerung Kurdistans terrorisiert und ihren femizidalen Krieg weiterhin ohne Konsequenzen durchführt. Wir appellieren als Cenî an alle Aktivist*innen, Journalist*innen und Personen der Öffentlichkeit: Bezieht aktiv Stellung zu diesen Angriffen! Positioniert euch zur Rolle Deutschlands und der NATO! Werdet aktiv und organisiert euch! Vor allem jetzt, da die Türkei erneut eine Invasion plant, ist Solidarität und Protest in jeglicher Form gefragt. Verteidigen wir Rojava, verteidigen wir die Frauenrevolution! 25.07.2022 &#124; Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden]]></description>
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<p>Vom 22. auf den 23. Juli fand in der Stadt Qamişlo in Rojava/Nordsyrien ein Frauenforum statt, bei dem es um die Frauenrevolution in Rojava ging, die genau vor 10 Jahren in Kobanê begann. Bei diesem Forum sprach am ersten Tag auch Jiyan Tolhildan, eine Kommandantin der YPJ (Yekîneyên Parastina Jin &#8211; Frauenverteidigungseinheiten), über die Bedeutung von Selbstverteidigung. Am Abend, als sie die Veranstaltung verließ, zielte eine türkische Drohne auf ihr Auto. Gemeinsam mit zwei weiteren Kommandantinnen, Roj Xabûr und Barîn Botan, wurde sie getötet.</p>



<p>Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder über die Zusammenhänge zwischen Krieg und Patriarchat aufmerksam. Und es wird in diesem Fall wieder einmal deutlich, dass es sich bei dem Krieg der Türkei in Kurdistan um einen explizit patriarchalen Krieg handelt, der die Errungenschaften der Frauenrevolution angreifen und den starken Willen der Frauen Kurdistans brechen will. Während die Türkei täglich Zivilist*innen und zivile Infrastrukturen angreift, sind Frauen und ihre autonomen Strukturen auch immer wieder Ziel der türkischen Angriffe. Denn das, wofür die kurdische Frauenbewegung in Kurdistan kämpft, steht im Widerspruch zu all dem, wofür der türkische Staat steht. Auf der einen Seite wird in Rojava für Emanzipation, Autonomie und Freiheit gekämpft. Und auf der anderen Seite steht die Türkei, die Frauen und queere Menschen täglich bedroht, kriminalisiert und tötet und jeglichen Versuch, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten, zunichte machen will.</p>



<p>Lasst uns nicht stillschweigend zusehen, wie die Türkei &#8211; mit freundlicher Unterstützung und Deckung durch ihre Freunde in der NATO &#8211; die Bevölkerung Kurdistans terrorisiert und ihren femizidalen Krieg weiterhin ohne Konsequenzen durchführt. Wir appellieren als Cenî an alle Aktivist*innen, Journalist*innen und Personen der Öffentlichkeit: Bezieht aktiv Stellung zu diesen Angriffen! Positioniert euch zur Rolle Deutschlands und der NATO! Werdet aktiv und organisiert euch! Vor allem jetzt, da die Türkei erneut eine Invasion plant, ist Solidarität und Protest in jeglicher Form gefragt.</p>



<p>Verteidigen wir Rojava, verteidigen wir die Frauenrevolution!</p>



<p>25.07.2022 | Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden</p>
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		<title>Fusion: 10 Jahre Rojava</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/fusion-10-jahre-rojava/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 14:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[anita starosta]]></category>
		<category><![CDATA[ceni]]></category>
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		<category><![CDATA[kerem schamberger]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Rück- und Ausblick auf eine Region geprägt von Hoffnung, Selbstbestimmung und Solidarität. Mit Anita Starosta, Kerem Schamberger und Cenî-Kurdisches Frauenbüro EN below Am 19. Juli 2012 zogen sich die Truppen des Assad-Regimes aus Kobanê zurück. Kurdische Kräfte übernahmen die Stadtverwaltung und stießen damit die Übernahme auch in anderen Teilen in der Region an. Aus dem demokratischen Experiment, wie medico die Entwicklungen Rojavas lange beschrieb, ist inzwischen eine konföderale und autonome Selbstverwaltung geworden, in der Minderheitenrechte, Gleichberechtigung und Demokratie das Handeln leiten. Zehn Jahre nach der friedlichen Übernahme Kobanês ist es nun an der Zeit, gemeinsam Bilanz zu ziehen, aber auch nach vorne zu blicken. Welche Zukunft hat das Modell Rojava in einer Region, die nicht zur Ruhe kommt? Wie muss unsere Solidarität heute aussehen? Mit Anita Starosta (medico international), Kerem Schamberger&#160; (Buch „Die Kurden. Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion), Cenî-Kurdisches Frauenbüro. &#8222;10 Years of Rojava&#8220; A retrospective and perspective on a region marked by hope, self-determination and solidarity. On July 19, 2012, the Assad regime&#8217;s troops withdrew from Kobanê. Kurdish forces took over the city&#8217;s administration, spurring a takeover in other parts in the region as well. The democratic experiment, as medico described Rojava&#8217;s developments, has now become a confederal and autonomous self-government in which minority rights, equality and democracy guide the development. Ten years after the peaceful takeover of Kobanê, it is now time to conclude together, but also to look forward. What is the perspective of Rojava in a region that will not rest? What means our solidarity today? With Anita Starosta (medico international), Kerem Schamberger (book &#8222;The Kurds. People between oppression and rebellion), Cenî-Kurdisches Frauenbüro. Donnerstag, 30.06.2022 Beginn: 18:00 UhrEnde: 19:00 Uhr Veranstaltungsort conTent Fusion Festival 2022]]></description>
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<p>Ein Rück- und Ausblick auf eine Region geprägt von Hoffnung, Selbstbestimmung und Solidarität.</p>



<p>Mit Anita Starosta, Kerem Schamberger und Cenî-Kurdisches Frauenbüro</p>



<p><em>EN below</em></p>



<p>Am 19. Juli 2012 zogen sich die Truppen des Assad-Regimes aus Kobanê zurück. Kurdische Kräfte übernahmen die Stadtverwaltung und stießen damit die Übernahme auch in anderen Teilen in der Region an. Aus dem demokratischen Experiment, wie medico die Entwicklungen Rojavas lange beschrieb, ist inzwischen eine konföderale und autonome Selbstverwaltung geworden, in der Minderheitenrechte, Gleichberechtigung und Demokratie das Handeln leiten.</p>



<p>Zehn Jahre nach der friedlichen Übernahme Kobanês ist es nun an der Zeit, gemeinsam Bilanz zu ziehen, aber auch nach vorne zu blicken. Welche Zukunft hat das Modell Rojava in einer Region, die nicht zur Ruhe kommt? Wie muss unsere Solidarität heute aussehen?</p>



<p>Mit Anita Starosta (medico international), Kerem Schamberger&nbsp; (Buch „Die Kurden. Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion), Cenî-Kurdisches Frauenbüro.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;10 Years of Rojava&#8220;</h3>



<p>A retrospective and perspective on a region marked by hope, self-determination and solidarity.</p>



<p>On July 19, 2012, the Assad regime&#8217;s troops withdrew from Kobanê. Kurdish forces took over the city&#8217;s administration, spurring a takeover in other parts in the region as well. The democratic experiment, as medico described Rojava&#8217;s developments, has now become a confederal and autonomous self-government in which minority rights, equality and democracy guide the development.</p>



<p>Ten years after the peaceful takeover of Kobanê, it is now time to conclude together, but also to look forward. What is the perspective of Rojava in a region that will not rest? What means our solidarity today?</p>



<p>With Anita Starosta (medico international), Kerem Schamberger (book &#8222;The Kurds. People between oppression and rebellion), <em>Cenî-Kurdisches</em> Frauenbüro.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Donnerstag, 30.06.2022</h4>



<p>Beginn: 18:00 Uhr<br>Ende: 19:00 Uhr</p>



<h4 class="wp-block-heading">Veranstaltungsort</h4>



<p>conTent</p>



<p>Fusion Festival 2022</p>
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