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	<title>kurdistan &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 Jan 2026 14:38:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>kurdistan &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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		<title>Demonstration &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/pressemitteilung-besuch-von-jolani-in-berlin-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 21:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
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		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 &#124; 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: Es rufen auf folgende Einzelpersonen: Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen! In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen. Wer ist Ahmad al-Sharaa?Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft. Die Lage in Syrien und RojavaDie jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt. Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. Wir fordern: Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin &#124; E-Mail: info@ceni-frauen.org &#124; https://ceni-frauen.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 | 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Alan Kurdi &#8211; Initiative von Geflüchteten aus Kurdistan @alankurdipenaber.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Association of Syrian Alawites in Europe</li>



<li class="has-medium-font-size">Bewegung der Kurdischen Jugend Europa (TCS-Europa)</li>



<li class="has-medium-font-size">Borderless Collective @borderless.collective</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der alevitischen Studierenden Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der Kommunst:innen @kommunist_innen</li>



<li class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdischen Frauenbüro für Frieden e.V. @ceni_e.v</li>



<li class="has-medium-font-size">Civaka Azad @civaka.official</li>



<li class="has-medium-font-size">Ciwanen Berlin &#8211; Kurdische Jugend Berlin @ci.wan.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Dachverband der Êzîdischen Frauenräte e. V. &#8211; SMJÊ</li>



<li class="has-medium-font-size">DAKB (Demokratik Alevi Kadinlar Birligi)</li>



<li class="has-medium-font-size">Dest Dan &#8211; Kurdischer Frauenrat e. V. @destdan_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">DEM Deutschland @demdeutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">SJ &#8211; Die Falken Berlin @falken_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Die Plattform @dieplattform_</li>



<li class="has-medium-font-size">FEDA &#8211; Föderation der demokratischen Aleviten e.V.) @berlin_feda</li>



<li class="has-medium-font-size">Feministische Organisierung Gemeinsam Kämpfen &#8211; für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie @gemeinsam_kaempfen</li>



<li class="has-medium-font-size">Eziden in der Diaspora (KED)</li>



<li class="has-medium-font-size">Êzidischer Frauenrat Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Familien für den Frieden</li>



<li class="has-medium-font-size">Frauenrat Rojbîn Hamburg</li>



<li class="has-medium-font-size">Flüchtlingsrat Berlin @fluechtlingsrat_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen @kurdischestudierende</li>



<li class="has-medium-font-size">Hamburg für Rojava @hamburgfuerrojava</li>



<li class="has-medium-font-size">Hawar Help @hawar.help</li>



<li class="has-medium-font-size">Initiative Frieden und Hoffnung e.V. @initiative.frieden.hoffnung</li>



<li class="has-medium-font-size">Interventionistische Linke @interventionistischelinke</li>



<li class="has-medium-font-size">ISKS // Ihr Seid Keine Sicherheit @ihrseidkeinesicherheit</li>



<li class="has-medium-font-size">Jinên Ciwan Berlin @jinen_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Junge Frauen Kommunen @jungefrauenkommunen</li>



<li class="has-medium-font-size">Kali Feminists @kali_feminists</li>



<li class="has-medium-font-size">Kampagne Women Defend Rojava @womendefendrojava_brd</li>



<li class="has-medium-font-size">KON-MED &#8211; Konföderation der Gemeinschaft Kurdistans in Deutschland e. V. @kon.med</li>



<li class="has-medium-font-size">Konfederasyona Kurdên Ewrûpa</li>



<li class="has-medium-font-size">Kongra Star &#8211; Women´s Movement Rojava @star_kongra</li>



<li class="has-medium-font-size">Links Jugend @linksjugend_solid</li>



<li class="has-medium-font-size">MAF-DAD &#8211; Verein für Demokratie und internationales Recht e. V.</li>



<li class="has-medium-font-size">Mannheimer Konferenz</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Berlin @mera25.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Deutschland @mera25.de</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-Berlin @nav_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-YEK &#8211; Zentralverband der Êzîdischen Vereine e.V. @navyek_eziden</li>



<li class="has-medium-font-size">O-platz United @oplatzunited</li>



<li class="has-medium-font-size">Partei der Demokratischen Union (PYD) &#8211; Deutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">Peace Party &#8211; Syrian</li>



<li class="has-medium-font-size">Rozalia &#8211; Demokratische Junge Frauen</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg-Dêrik @staepa_derik</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e.V. @frankfurtkobane</li>



<li class="has-medium-font-size">Solardarity For Rojava @solardarity_rojava</li>



<li class="has-medium-font-size">European Ecology Moevement for Kurdistan @tev_eko</li>



<li class="has-medium-font-size">Yekîtiya Jinên Elewî Yên Demokratîk</li>



<li class="has-medium-font-size">YUNA &#8211; Demokratische Jugend @demokratischejugend @demokratischejugend.b</li>



<li class="has-medium-font-size">Zentraler Menschenrechtsrat der Kurd*innen in Deutschland @zmr.kurdinnen</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Asha Hedayati</li>



<li class="has-medium-font-size">Aslı Filiz</li>



<li class="has-medium-font-size">Burak Yilmaz</li>



<li class="has-medium-font-size">Cansu Özdemir, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Cemile Dinçer</li>



<li class="has-medium-font-size">Civan Akbulut</li>



<li class="has-medium-font-size">Dahabflex</li>



<li class="has-medium-font-size">Daniela Sepehri</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Dilar Dirik&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Ferat Koçak, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Gökay Akbulut, MdB, Die Linke&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Omar Alkadamani, SPD</li>



<li class="has-medium-font-size">Kassem Taher Saleh, Die Grüne</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Kerem Schamberger</li>



<li class="has-medium-font-size">Nazanin Noori&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Serpil Temiz Unvar</li>



<li class="has-medium-font-size">Şeyda Kurt</li>



<li class="has-medium-font-size">Simin Jawabreh</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</strong><br><br>In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen.<br><br><strong>Wer ist Ahmad al-Sharaa?</strong><br>Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft.<br><br><strong>Die Lage in Syrien und Rojava</strong><br>Die jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt.<br><br><strong>Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?</strong><br>Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden.<br><br><strong>Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. </strong><br><br><strong>Wir fordern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">die Absage des geplanten Treffens,</li>



<li class="has-medium-font-size">Volle Transparenz über außenpolitische Kontakte,</li>



<li class="has-medium-font-size">Eine klare Abkehr von der politischen Aufwertung extremistischer Akteure wie Jolani, und<br>eine konsequente Unterstützung demokratischer Kräfte in Syrien.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</p>



<p class="has-medium-font-size">Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin | E-Mail: info@ceni-frauen.org | https://ceni-frauen.org</p>
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					<![CDATA[Aufruf]]>
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				</item>
		<item>
		<title>Aufruf: Mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/aufruf-mit-entschlossenheit-fuer-frieden-demokratie-und-aufarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 08:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[abdullah öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung der PKK]]></category>
		<category><![CDATA[DEM]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Imrali]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[Öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[pkk]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang Mai hat die PKK, dem Aufruf ihres inhaftierten Gründers und Vorsitzenden Abdullah Öcalan folgend, ihre Auflösung bekannt gegeben. Kurz nach Beginn der Gespräche zwischen Vertreter*innen der DEM-Partei und Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali übermittelte Abdullah Öcalan Ende Februar eine historische Botschaft, der sich an die PKK, aber auch an die Zivilgesellschaft richtete. Er plädiert darin für eine neue Phase des Friedens und der Demokratisierung. Ein Schritt in diese Richtung müsse die Beendigung des bewaffneten Kampfes und die Auflösung der PKK sein. Als „umfangreichste bewaffnete Bewegung in der Geschichte der Republik“ habe die PKK ihre Lebensdauer erreicht; ihre Gründung sei in erster Linie eine Antwort auf die Tatsache gewesen, dass die Kanäle demokratischer Politik verschlossen waren. Nun sei die Zeit gekommen, die kurdische Frage auf politischem Wege zu lösen. In einer Zeit, in der sich der Krieg und die Unterdrückung zugespitzt und die Situation ausweglos erschien, wagte Abdullah Öcalan einen historischen Schritt, der den bestehenden Verhältnissen etwas entgegensetzen will, und rief zu einer tiefgreifenden Veränderung der Gesellschaft und Politik und der Annäherung an die kurdische Frage auf. Heute, angesichts globaler Krisen und wachsender Ungerechtigkeit, ist es dringender denn je, seinen Aufruf zu verstehen, seine Ideen zu diskutieren – und aktiv zu werden. Die PKK hat vom 5.-7. Mai ihren Kongress abgehalten und ihre Auflösung verkündet. Doch die Auflösung der PKK impliziert nicht, dass die Notwendigkeit für weiteren Widerstand aufgehoben ist. Der Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung ist nicht zu Ende, sondern wird an die demokratische Gesellschaft übergeben. Damit kommt uns als Zivilgesellschaft, und insbesondere als Frauen, Jugendliche und Menschen, die sich für Frieden, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit einsetzen, eine bedeutende Rolle zu. Jetzt ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen und den weiteren Verlauf wie Außenstehende zu betrachten. Mit unserer Entschlossenheit, hinter unseren Prinzipien zu stehen und für diese zu kämpfen, können und müssen wir den weiteren Prozess mitgestalten. Für einen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht. Insbesondere im Anbetracht der immer noch feindlichen Haltung des türkischen Staates – was sich in den anhaltenden Angriffen gegen die Guerilla und in Nordsyrien/Rojava zeigt – müssen wir auf unserem Kampf beharren und politischen Druck ausüben. Die türkische Regierung weigert sich bisher, ernsthafte Schritte für einen konstruktiven politischen Prozess zu gehen. Sie zeigt keine Bereitschaft für eine Aufarbeitung des jahrzehntelangen Konflikts und der staatlichen Verbrechen in Kurdistan. Für einen wirklichen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht, die türkische Regierung muss Möglichkeiten der Aufarbeitung, der Verhandlungen und der politischen Organisierung zulassen und bereitstellen. Doch mit den Angriffen und den Repressionen gegen Oppositionelle demonstriert die Türkei das Gegenteilige. Umso mehr ist unsere Entschlossenheit gefragt. Umso mehr ist unser Widerstand notwendig. Umso mehr müssen wir unsere Prinzipien in die Gesellschaft tragen und für die Selbstbestimmung der Völker, für ein Ende staatlicher und patriarchaler Gewalt, für ein Ende von Ausbeutung und Krieg und für eine radikale demokratische Transformation der Gesellschaft kämpfen. Wir müssen Druck ausüben – nicht nur auf den türkischen Staat, der den Prozess blockiert, sondern auch auf den deutschen Staat, der weiterhin kurdische Aktivist*innen mit dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft kriminalisiert, wie jüngst den ehemaligen Vorsitzenden des kurdischen Dachverbands KCDK-E, der in Bremen festgenommen wurde. Es reicht nicht, dass Regierungen und Parteien den Aufruf Öcalans oder die Auflösung der PKK begrüßen. Es müssen Taten folgen, es muss ein neuer Umgang mit der kurdischen Frage und mit der PKK gefunden werden, damit ein politischer Prozess ermöglicht wird. Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das patriarchale und kapitalistische System. Doch noch wichtiger als Druck auf Regierungen und Staaten ist unser Kampf innerhalb der Gesellschaft. Nun sind all unsere Bemühungen gefragt, um über den Prozess zu informieren und aufzuklären, unsere Forderungen transparent zu machen und uns zu organisieren und zu vernetzen. In einer Welt, in der Staaten, Kapitalismus, Kriege und Besatzung unvorstellbares Leid verursachen, müssen wir noch größere Anstrengungen unternehmen, um Frieden und Gerechtigkeit herzustellen. Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das kapitalistische und patriarchale System. Abdullah Öcalan macht in seinen Erklärungen und auch in seinen veröffentlichten Schriften deutlich, dass sich echter Frieden am Grad der Befreiung der Frau misst. Er sieht in der patriarchalen Unterdrückung nicht nur eine Form sozialer Ungleichheit, sondern die Wurzel von Krieg, Ausbeutung und Gewalt insgesamt. Öcalan erkennt in der Frau nicht nur ein Opfer jahrtausendelanger Unterdrückung, sondern die stärkste Trägerin des Widerstands für eine neue, freie Gesellschaft. Der Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft ist eng verbunden mit emanzipatorischen feministischen Kämpfen. Er ruft dazu auf, die “revolutionäre Haltung der Frau” nicht nur als politischen Kampf zu sehen, sondern als tiefgreifende Transformation von Denken, Leben und Zusammenleben – als den Anfang vom Ende aller Herrschaftssysteme. Lasst uns Verantwortung übernehmen und kämpfen – mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung! Jin Jiyan Azadî! Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfang Mai hat die PKK, dem Aufruf ihres inhaftierten Gründers und Vorsitzenden Abdullah Öcalan folgend, ihre Auflösung bekannt gegeben. Kurz nach Beginn der Gespräche zwischen Vertreter*innen der DEM-Partei und Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali übermittelte Abdullah Öcalan Ende Februar eine historische Botschaft, der sich an die PKK, aber auch an die Zivilgesellschaft richtete. Er plädiert darin für eine neue Phase des Friedens und der Demokratisierung. Ein Schritt in diese Richtung müsse die Beendigung des bewaffneten Kampfes und die Auflösung der PKK sein. Als „umfangreichste bewaffnete Bewegung in der Geschichte der Republik“ habe die PKK ihre Lebensdauer erreicht; ihre Gründung sei in erster Linie eine Antwort auf die Tatsache gewesen, dass die Kanäle demokratischer Politik verschlossen waren. Nun sei die Zeit gekommen, die kurdische Frage auf politischem Wege zu lösen.</p>



<p>In einer Zeit, in der sich der Krieg und die Unterdrückung zugespitzt und die Situation ausweglos erschien, wagte Abdullah Öcalan einen historischen Schritt, der den bestehenden Verhältnissen etwas entgegensetzen will, und rief zu einer tiefgreifenden Veränderung der Gesellschaft und Politik und der Annäherung an die kurdische Frage auf. Heute, angesichts globaler Krisen und wachsender Ungerechtigkeit, ist es dringender denn je, seinen Aufruf zu verstehen, seine Ideen zu diskutieren – und aktiv zu werden.</p>



<p>Die PKK hat vom 5.-7. Mai ihren Kongress abgehalten und ihre Auflösung verkündet. Doch die Auflösung der PKK impliziert nicht, dass die Notwendigkeit für weiteren Widerstand aufgehoben ist. Der Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung ist nicht zu Ende, sondern wird an die demokratische Gesellschaft übergeben. Damit kommt uns als Zivilgesellschaft, und insbesondere als Frauen, Jugendliche und Menschen, die sich für Frieden, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit einsetzen, eine bedeutende Rolle zu. Jetzt ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen und den weiteren Verlauf wie Außenstehende zu betrachten. Mit unserer Entschlossenheit, hinter unseren Prinzipien zu stehen und für diese zu kämpfen, können und müssen wir den weiteren Prozess mitgestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Für einen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht.</p>
</blockquote>



<p>Insbesondere im Anbetracht der immer noch feindlichen Haltung des türkischen Staates – was sich in den anhaltenden Angriffen gegen die Guerilla und in Nordsyrien/Rojava zeigt – müssen wir auf unserem Kampf beharren und politischen Druck ausüben. Die türkische Regierung weigert sich bisher, ernsthafte Schritte für einen konstruktiven politischen Prozess zu gehen. Sie zeigt keine Bereitschaft für eine Aufarbeitung des jahrzehntelangen Konflikts und der staatlichen Verbrechen in Kurdistan. Für einen wirklichen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht, die türkische Regierung muss Möglichkeiten der Aufarbeitung, der Verhandlungen und der politischen Organisierung zulassen und bereitstellen. Doch mit den Angriffen und den Repressionen gegen Oppositionelle demonstriert die Türkei das Gegenteilige.</p>



<p>Umso mehr ist unsere Entschlossenheit gefragt. Umso mehr ist unser Widerstand notwendig. Umso mehr müssen wir unsere Prinzipien in die Gesellschaft tragen und für die Selbstbestimmung der Völker, für ein Ende staatlicher und patriarchaler Gewalt, für ein Ende von Ausbeutung und Krieg und für eine radikale demokratische Transformation der Gesellschaft kämpfen. Wir müssen Druck ausüben – nicht nur auf den türkischen Staat, der den Prozess blockiert, sondern auch auf den deutschen Staat, der weiterhin kurdische Aktivist*innen mit dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft kriminalisiert, wie jüngst den ehemaligen Vorsitzenden des kurdischen Dachverbands KCDK-E, der in Bremen festgenommen wurde.</p>



<p>Es reicht nicht, dass Regierungen und Parteien den Aufruf Öcalans oder die Auflösung der PKK begrüßen. Es müssen Taten folgen, es muss ein neuer Umgang mit der kurdischen Frage und mit der PKK gefunden werden, damit ein politischer Prozess ermöglicht wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das patriarchale und kapitalistische System.</p>
</blockquote>



<p>Doch noch wichtiger als Druck auf Regierungen und Staaten ist unser Kampf innerhalb der Gesellschaft. Nun sind all unsere Bemühungen gefragt, um über den Prozess zu informieren und aufzuklären, unsere Forderungen transparent zu machen und uns zu organisieren und zu vernetzen. In einer Welt, in der Staaten, Kapitalismus, Kriege und Besatzung unvorstellbares Leid verursachen, müssen wir noch größere Anstrengungen unternehmen, um Frieden und Gerechtigkeit herzustellen.</p>



<p>Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das kapitalistische und patriarchale System. Abdullah Öcalan macht in seinen Erklärungen und auch in seinen veröffentlichten Schriften deutlich, dass sich echter Frieden am Grad der Befreiung der Frau misst. Er sieht in der patriarchalen Unterdrückung nicht nur eine Form sozialer Ungleichheit, sondern die Wurzel von Krieg, Ausbeutung und Gewalt insgesamt.<br><br>Öcalan erkennt in der Frau nicht nur ein Opfer jahrtausendelanger Unterdrückung, sondern die stärkste Trägerin des Widerstands für eine neue, freie Gesellschaft. Der Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft ist eng verbunden mit emanzipatorischen feministischen Kämpfen. Er ruft dazu auf, die “revolutionäre Haltung der Frau” nicht nur als politischen Kampf zu sehen, sondern als tiefgreifende Transformation von Denken, Leben und Zusammenleben – als den Anfang vom Ende aller Herrschaftssysteme.</p>



<p>Lasst uns Verantwortung übernehmen und kämpfen – mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung! Jin Jiyan Azadî!</p>



<p><strong>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufruf zur Demonstration für Freiheit und Frieden – Gemeinsam für eine politische Lösung der kurdischen Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 23:02:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Während der Aufstieg rechter und faschistischer Kräfte in Parlamenten und auf den Straßen zu beobachten ist, eskalieren Kriege weiter und autoritäre Regime gewinnen weltweit an Macht. Frauenfeindliche Regime wie im Iran verhängen willkürlich Todesstrafen gegen Aktivistinnen und politische Gefangene. Genozide wie in Palästina dauern an, und kurdische Gebiete stehen seit Jahren unter Beschuss und Bombenangriffen der türkischen Regierung. Unterdrückung in der Türkei und Europa In autoritären Regimen wie dem türkischen Staat sehen wir Massenverhaftungen, die Abschaffung von Frauen schützenden Gesetzen wie der Istanbul-Konvention und massive Repressionen gegen Kurd*innen. Demokratisch gewählte Bürgermeister*innen werden durch Zwangsverwaltungen ersetzt, um die organisierten Arbeiter*innenschaft zu schwächen. Auch in Europa zeigt sich der Staat zunehmend repressiv: In Deutschland beobachten wir brutale Polizeigewalt und Einschränkungen der Meinungsfreiheit sowie des Rechts auf Widerstand. Statt auf Deeskalation zu setzen, fördern Medien die Spaltung und hetzen gegen soziale Bewegungen und Friedensproteste, die dann gewaltsam durch die Polizei niedergeschlagen werden. Globale Militarisierung und wachsende Rüstungsindustrie Weltweit breiten sich Kriegsszenarien durch staatliche Militarisierung und Aufrüstung aus. Die Rüstungsindustrie verzeichnet steigende Produktionen und enorme Profite. Vor allem in Kriegszeiten steigen aber auch Missbrauch, Demütigung, Ermordung und Vergewaltigung von Frauen. Der Dritte Weltkrieg und die Konflikte der kapitalistischen Moderne und des patriarchalen Systems stürzen die Welt in eine tiefe Krise. Der Widerstand der kurdischen Frauenbewegung Seit Jahrzehnten kämpft die kurdische Frauenbewegung für die Befreiung der Frau und für Frieden – beides zentrale Bedrohungen für ein kapitalistisch-patriarchales Weltherrschaftssystem, das wirtschaftlichen Fortschritt auf Kosten von Menschen und insbesondere von Frauen betreibt und Krieg als systemrelevant erachtet. In diesem Widerstand spielt die kurdische Freiheits- und Frauenbewegung sowie ihr Vordenker Abdullah Öcalan eine Schlüsselrolle. Die kurdische Bewegung zeigt, wie basisdemokratische Alternativen aufgebaut und gelebt werden können und wie wichtig es für die Gesellschaft, insbesondere aber für Frauen ist, sich zu organisieren und zu verteidigen. Kampagne für die Freiheit Abdullah Öcalans Die Kampagnen für die Freiheit Abdullah Öcalans und gegen seine Isolationshaft verdeutlichen, dass es ohne ihn keine Lösung der kurdischen Frage geben kann. Öcalan, der seit über 25 Jahren inhaftiert ist, befand sich bis vor kurzem in strikter Isolationshaft. Der kürzlich erlaubte Besuch und Gerüchte über Friedensverhandlungen dürfen jedoch nicht täuschen, denn bislang gibt es keine konkreten Friedensbemühungen seitens der türkischen Regierung. Aufruf zur Demonstration am 16. November in Köln Am Samstag, den 16. November, organisiert die kurdische Gemeinschaft eine Großdemonstration in Köln für die Freiheit von Abdullah Öcalan und eine politische Lösung der kurdischen Frage. Wir, Cênî &#8211; das Kurdische Frauenbüro für Frieden, rufen alle Menschen mit politischem Bewusstsein auf, an dieser Demonstration teilzunehmen. Erhebt eure Stimmen mit uns und fordert gemeinsam mit Abdullah Öcalan eine Lösung der kurdischen Frage. Lasst uns alle Kurd*innen und Menschen mit politischem Bewusstsein zusammenkommen und unsere Stimmen angeführt von einem starken Frauenblock, erheben. Jede einzelne Stimme und helfende Hand zählt und kann dazu beitragen, nicht nur die Zukunft Kurdistans, sondern die der ganzen Welt zu retten. Freiheit für Abdullah Öcalan, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Freiheit für alle Frauen und unterdrückten Menschen, Freiheit für alle unterdrückten Völker! Jin, Jiyan, Azadî! Titel: Aufrufzur Demonstration für Freiheit und Frieden – Gemeinsam für eine politischeLösung der kurdischen FrageWährend derAufstieg rechter und faschistischer Kräfte in Parlamenten und auf den Straßenzu beobachten ist, eskalieren Kriege weiter und autoritäre Regime gewinnen weltweitan Macht. Frauenfeindliche Regime wie im Iran verhängen willkürlichTodesstrafen gegen Aktivistinnen und politische Gefangene. Genozide wie inPalästina dauern an, und kurdische Gebiete stehen seit Jahren unter Beschussund Bombenangriffen der türkischen Regierung.Unterdrückungin der Türkei und EuropaIn autoritärenRegimen wie dem türkischen Staat sehen wir Massenverhaftungen, die Abschaffungvon Frauen schützenden Gesetzen wie der Istanbul-Konvention und massiveRepressionen gegen Kurd*innen. Demokratisch gewählte Bürgermeister*innen werdendurch Zwangsverwaltungen ersetzt, um die organisierten Arbeiter*innenschaft zuschwächen. Auch in Europa zeigt sich der Staat zunehmend repressiv: InDeutschland beobachten wir brutale Polizeigewalt und Einschränkungen derMeinungsfreiheit sowie des Rechts auf Widerstand. Statt auf Deeskalation zusetzen, fördern Medien die Spaltung und hetzen gegen soziale Bewegungen undFriedensproteste, die dann gewaltsam durch die Polizei niedergeschlagen werden.GlobaleMilitarisierung und wachsende RüstungsindustrieWeltweit breitensich Kriegsszenarien durch staatliche Militarisierung und Aufrüstung aus. DieRüstungsindustrie verzeichnet steigende Produktionen und enorme Profite. Vorallem in Kriegszeiten steigen aber auch Missbrauch, Demütigung, Ermordung undVergewaltigung von Frauen. Der Dritte Weltkrieg und die Konflikte derkapitalistischen Moderne und des patriarchalen Systems stürzen die Welt in einetiefe Krise.Der Widerstandder kurdischen FrauenbewegungSeit Jahrzehntenkämpft die kurdische Frauenbewegung für die Befreiung der Frau und für Frieden– beides zentrale Bedrohungen für ein kapitalistisch-patriarchalesWeltherrschaftssystem, das wirtschaftlichen Fortschritt auf Kosten von Menschenund insbesondere von Frauen betreibt und Krieg als systemrelevant erachtet. Indiesem Widerstand spielt die kurdische Freiheits- und Frauenbewegung sowie ihr VordenkerAbdullah Öcalan eine Schlüsselrolle. Die kurdische Bewegung zeigt, wiebasisdemokratische Alternativen aufgebaut und gelebt werden können und wiewichtig es für die Gesellschaft, insbesondere aber für Frauen ist, sich zuorganisieren und zu verteidigen.Kampagne fürdie Freiheit Abdullah ÖcalansDie Kampagnen fürdie Freiheit Abdullah Öcalans und gegen seine Isolationshaft verdeutlichen,dass es ohne ihn keine Lösung der kurdischen Frage geben kann. Öcalan, der seitüber 25 Jahren inhaftiert ist, befand sich bis vor kurzem in strikterIsolationshaft. Der kürzlich erlaubte Besuch und Gerüchte überFriedensverhandlungen dürfen jedoch nicht täuschen, denn bislang gibt es keinekonkreten Friedensbemühungen seitens der türkischen Regierung.Aufruf zurDemonstration am 16. November in KölnAm Samstag, den16. November, organisiert die kurdische Gemeinschaft eine Großdemonstration inKöln für die Freiheit von Abdullah Öcalan und eine politische Lösung derkurdischen Frage. Wir, Cênî &#8211; das Kurdische Frauenbüro für Frieden, rufen alleMenschen mit politischem Bewusstsein auf, an dieser Demonstration teilzunehmen.Erhebt eure Stimmen mit uns und fordert gemeinsam mit Abdullah Öcalan eineLösung der kurdischen Frage. Lasst uns alleKurd*innen und Menschen mit politischem Bewusstsein zusammenkommen und unsereStimmen angeführt von einem starken Frauenblock, erheben. Jede einzelne Stimmeund helfende Hand zählt und kann dazu beitragen, nicht nur die ZukunftKurdistans, sondern die der ganzen Welt zu retten. Freiheit fürAbdullah Öcalan, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Freiheit für alleFrauen und unterdrückten Menschen, Freiheit für alle unterdrückten Völker!Jin, Jiyan,Azadî!]]></description>
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<p>Während der Aufstieg rechter und faschistischer Kräfte in Parlamenten und auf den Straßen zu beobachten ist, eskalieren Kriege weiter und autoritäre Regime gewinnen weltweit an Macht. Frauenfeindliche Regime wie im Iran verhängen willkürlich Todesstrafen gegen Aktivistinnen und politische Gefangene. Genozide wie in Palästina dauern an, und kurdische Gebiete stehen seit Jahren unter Beschuss und Bombenangriffen der türkischen Regierung.</p>



<p><strong>Unterdrückung in der Türkei und Europa</strong></p>



<p>In autoritären Regimen wie dem türkischen Staat sehen wir Massenverhaftungen, die Abschaffung von Frauen schützenden Gesetzen wie der Istanbul-Konvention und massive Repressionen gegen Kurd*innen. Demokratisch gewählte Bürgermeister*innen werden durch Zwangsverwaltungen ersetzt, um die organisierten Arbeiter*innenschaft zu schwächen. Auch in Europa zeigt sich der Staat zunehmend repressiv: In Deutschland beobachten wir brutale Polizeigewalt und Einschränkungen der Meinungsfreiheit sowie des Rechts auf Widerstand. Statt auf Deeskalation zu setzen, fördern Medien die Spaltung und hetzen gegen soziale Bewegungen und Friedensproteste, die dann gewaltsam durch die Polizei niedergeschlagen werden.</p>



<p><strong>Globale Militarisierung und wachsende Rüstungsindustrie</strong></p>



<p>Weltweit breiten sich Kriegsszenarien durch staatliche Militarisierung und Aufrüstung aus. Die Rüstungsindustrie verzeichnet steigende Produktionen und enorme Profite. Vor allem in Kriegszeiten steigen aber auch Missbrauch, Demütigung, Ermordung und Vergewaltigung von Frauen. Der Dritte Weltkrieg und die Konflikte der kapitalistischen Moderne und des patriarchalen Systems stürzen die Welt in eine tiefe Krise.</p>



<p><strong>Der Widerstand der kurdischen Frauenbewegung</strong></p>



<p>Seit Jahrzehnten kämpft die kurdische Frauenbewegung für die Befreiung der Frau und für Frieden – beides zentrale Bedrohungen für ein kapitalistisch-patriarchales Weltherrschaftssystem, das wirtschaftlichen Fortschritt auf Kosten von Menschen und insbesondere von Frauen betreibt und Krieg als systemrelevant erachtet. In diesem Widerstand spielt die kurdische Freiheits- und Frauenbewegung sowie ihr Vordenker Abdullah Öcalan eine Schlüsselrolle. Die kurdische Bewegung zeigt, wie basisdemokratische Alternativen aufgebaut und gelebt werden können und wie wichtig es für die Gesellschaft, insbesondere aber für Frauen ist, sich zu organisieren und zu verteidigen.</p>



<p><strong>Kampagne für die Freiheit Abdullah Öcalans</strong></p>



<p>Die Kampagnen für die Freiheit Abdullah Öcalans und gegen seine Isolationshaft verdeutlichen, dass es ohne ihn keine Lösung der kurdischen Frage geben kann. Öcalan, der seit über 25 Jahren inhaftiert ist, befand sich bis vor kurzem in strikter Isolationshaft. Der kürzlich erlaubte Besuch und Gerüchte über Friedensverhandlungen dürfen jedoch nicht täuschen, denn bislang gibt es keine konkreten Friedensbemühungen seitens der türkischen Regierung.</p>



<p><strong>Aufruf zur Demonstration am 16. November in Köln</strong></p>



<p>Am Samstag, den 16. November, organisiert die kurdische Gemeinschaft eine Großdemonstration in Köln für die Freiheit von Abdullah Öcalan und eine politische Lösung der kurdischen Frage. Wir, Cênî &#8211; das Kurdische Frauenbüro für Frieden, rufen alle Menschen mit politischem Bewusstsein auf, an dieser Demonstration teilzunehmen. Erhebt eure Stimmen mit uns und fordert gemeinsam mit Abdullah Öcalan eine Lösung der kurdischen Frage.</p>



<p>Lasst uns alle Kurd*innen und Menschen mit politischem Bewusstsein zusammenkommen und unsere Stimmen angeführt von einem starken Frauenblock, erheben. Jede einzelne Stimme und helfende Hand zählt und kann dazu beitragen, nicht nur die Zukunft Kurdistans, sondern die der ganzen Welt zu retten.</p>



<p><strong>Freiheit für Abdullah Öcalan, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Freiheit für alle Frauen und unterdrückten Menschen, Freiheit für alle unterdrückten Völker!</strong></p>



<p><strong>Jin, Jiyan, Azadî!</strong><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><p class="MsoNormal"><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Titel: Aufruf<br>zur Demonstration für Freiheit und Frieden – Gemeinsam für eine politische<br>Lösung der kurdischen Frage</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Während der<br>Aufstieg rechter und faschistischer Kräfte in Parlamenten und auf den Straßen<br>zu beobachten ist, eskalieren Kriege weiter und autoritäre Regime gewinnen weltweit<br>an Macht. Frauenfeindliche Regime wie im Iran verhängen willkürlich<br>Todesstrafen gegen Aktivistinnen und politische Gefangene. Genozide wie in<br>Palästina dauern an, und kurdische Gebiete stehen seit Jahren unter Beschuss<br>und Bombenangriffen der türkischen Regierung.</span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Unterdrückung<br>in der Türkei und Europa</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">In autoritären<br>Regimen wie dem türkischen Staat sehen wir Massenverhaftungen, die Abschaffung<br>von Frauen schützenden Gesetzen wie der Istanbul-Konvention und massive<br>Repressionen gegen Kurd*innen. Demokratisch gewählte Bürgermeister*innen werden<br>durch Zwangsverwaltungen ersetzt, um die organisierten Arbeiter*innenschaft zu<br>schwächen. Auch in Europa zeigt sich der Staat zunehmend repressiv: In<br>Deutschland beobachten wir brutale Polizeigewalt und Einschränkungen der<br>Meinungsfreiheit sowie des Rechts auf Widerstand. Statt auf Deeskalation zu<br>setzen, fördern Medien die Spaltung und hetzen gegen soziale Bewegungen und<br>Friedensproteste, die dann gewaltsam durch die Polizei niedergeschlagen werden.</span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Globale<br>Militarisierung und wachsende Rüstungsindustrie</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Weltweit breiten<br>sich Kriegsszenarien durch staatliche Militarisierung und Aufrüstung aus. Die<br>Rüstungsindustrie verzeichnet steigende Produktionen und enorme Profite. Vor<br>allem in Kriegszeiten steigen aber auch Missbrauch, Demütigung, Ermordung und<br>Vergewaltigung von Frauen. Der Dritte Weltkrieg und die Konflikte der<br>kapitalistischen Moderne und des patriarchalen Systems stürzen die Welt in eine<br>tiefe Krise.</span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Der Widerstand<br>der kurdischen Frauenbewegung</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Seit Jahrzehnten<br>kämpft die kurdische Frauenbewegung für die Befreiung der Frau und für Frieden<br>– beides zentrale Bedrohungen für ein kapitalistisch-patriarchales<br>Weltherrschaftssystem, das wirtschaftlichen Fortschritt auf Kosten von Menschen<br>und insbesondere von Frauen betreibt und Krieg als systemrelevant erachtet. In<br>diesem Widerstand spielt die kurdische Freiheits- und Frauenbewegung sowie ihr Vordenker<br>Abdullah Öcalan eine Schlüsselrolle. Die kurdische Bewegung zeigt, wie<br>basisdemokratische Alternativen aufgebaut und gelebt werden können und wie<br>wichtig es für die Gesellschaft, insbesondere aber für Frauen ist, sich zu<br>organisieren und zu verteidigen.</span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Kampagne für<br>die Freiheit Abdullah Öcalans</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Die Kampagnen für<br>die Freiheit Abdullah Öcalans und gegen seine Isolationshaft verdeutlichen,<br>dass es ohne ihn keine Lösung der kurdischen Frage geben kann. Öcalan, der seit<br>über 25 Jahren inhaftiert ist, befand sich bis vor kurzem in strikter<br>Isolationshaft. Der kürzlich erlaubte Besuch und Gerüchte über<br>Friedensverhandlungen dürfen jedoch nicht täuschen, denn bislang gibt es keine<br>konkreten Friedensbemühungen seitens der türkischen Regierung.</span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Aufruf zur<br>Demonstration am 16. November in Köln</span></b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Am Samstag, den<br>16. November, organisiert die kurdische Gemeinschaft eine Großdemonstration in<br>Köln für die Freiheit von Abdullah Öcalan und eine politische Lösung der<br>kurdischen Frage. Wir, Cênî &#8211; das Kurdische Frauenbüro für Frieden, rufen alle<br>Menschen mit politischem Bewusstsein auf, an dieser Demonstration teilzunehmen.<br>Erhebt eure Stimmen mit uns und fordert gemeinsam mit Abdullah Öcalan eine<br>Lösung der kurdischen Frage. Lasst uns alle<br>Kurd*innen und Menschen mit politischem Bewusstsein zusammenkommen und unsere<br>Stimmen angeführt von einem starken Frauenblock, erheben. Jede einzelne Stimme<br>und helfende Hand zählt und kann dazu beitragen, nicht nur die Zukunft<br>Kurdistans, sondern die der ganzen Welt zu retten. </span><b><span lang="DE" style="mso-ansi-language:DE">Freiheit für<br>Abdullah Öcalan, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Freiheit für alle<br>Frauen und unterdrückten Menschen, Freiheit für alle unterdrückten Völker!Jin, Jiyan,<br>Azadî!</span></b></p></p>
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		<title>Kein Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 17:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
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					<description><![CDATA[(English version below) Erklärung zu den Morden in Paris, zum revolutionären Kampf gegen Feminizid und über Frauenbefreiung als einziger Ausweg aus den Krisen. Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft verursachen. Am 9. Januar 2013, vor elf Jahren, ermordete ein Auftragsmörder des türkischen Geheimdienstes die drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Ihre Ermordung, den wir als einen dreifachen staatlichen Feminizid bezeichnen, verdeutlichte uns ein weiteres Mal, dass der türkische Staat einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen führt. Frauen, die den entschlossensten Widerstand gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus und gegen Nationalismus leisten. Durch ihre Ermordung wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der revolutionären kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft sowie kämpfende Frauen auf der ganzen Welt, mit dem Ziel, ihren Widerstandsgeist zu brechen. Doch der Widerstand und die Proteste, die kurdische Frauen seither unermüdlich fortgesetzt haben, sind nur noch stärker und größer geworden. Die Parole “Jin Jiyan Azadî” haben wir 10 Jahre lang auf allen Gedenkprotesten für unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî gerufen. Mit der Ermordung der Kurdin Jîna Amini durch die iranische Sittenpolizei ist diese Parole nochmals durch die Welt gegangen. Sie erinnert uns nicht nur an die Frauen, die durch staatliche Feminizide ermordet wurden. Sie drückt gleichzeitig den Kampfgeist aus, der uns über Ländergrenzen hinaus verbindet. Sie drückt aus, dass die Befreiung der Frau und die Befreiung des Lebens untrennbar sind und zusammengehören. Die Befreiung des Lebens bedeutet Widerstand gegen jegliche Art von staatlicher Gewalt, Besatzung und Krieg. Denn ebendiese wirken sich besonders verheerend auf Frauen und alle unterdrückten Völker aus. In seinem Vernichtungsfeldzug gegen Kurd*innen greift der türkische Staat Frauen ganz gezielt an &#8211; ob politische Gefangene, Aktivistinnen, Kämpferinnen oder Politikerinnen. Die Angriffskriege in Rojava sowie Militäroperationen des türkischen Staates richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gleichzeitig tragen Frauen, wie in jedem Konflikt und jedem Krieg, das meiste Leid davon. Durch den Aufstieg patriarchaler, faschistischer Gruppen wie den Islamischen Staat (IS), aber auch durch staatliche Unterdrückung und Repressionen steigt das Risiko von Femiziden, patriarchaler und sexualisierter Gewalt. Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und das Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft vergrößern. Wir beobachten das nicht nur in Kurdistan, wo islamistische und faschistische Kräfte sowie Staaten in allen Teilen versuchen, die kurdische (Frauen-)Befreiungsbewegung und die kurdische Gesellschaft zu bekämpfen. Auch mit Blick auf Palästina sind wir seit Monaten Zeuginnen des blutigen Kriegs der israelischen Armee in Gaza. Die staatliche Gewalt und siedler-koloniale Besatzung durch Israel dauert bereits seit Jahrzehnten an. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung hat in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht. Es werden vor den Augen der ganzen Welt Kriegsverbrechen begangen. Binnen kürzester Zeit wurden in Gaza über 20.000 Zivilist*innen, darunter überwiegend besonders schutzbedürftige, wie Kinder und ältere Menschen, getötet. Islamistische reaktionäre Gruppen wie die Hamas beenden dieses Leid nicht und können niemals einen Ausweg aus der Krise schaffen. Als Frauen, die für Frieden und Befreiung kämpfen, stehen wir an der Seite der Völker, die unterdrückt werden und Widerstand leisten, und an der Seite der Frauen, die unter diesen Kriegen und der patriarchalen Gewalt am meisten leiden. Ob in Kurdistan oder in Palästina &#8211; der Ausweg aus der Krise muss mit der Befreiung aller Unterdrückten und mit der Befreiung der Frau einhergehen. Das gilt genauso für die aktuellen Konflikte und Krisen wie z.B. im Iran, im Sudan oder in Afghanistan. Als kurdische Frauen wissen wir, dass es ohne eine revolutionäre Alternative und Befreiungsperspektive keine Aussicht auf Frieden gibt und somit keine Aussicht auf die Befreiung der Frau. Unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî lebten diese revolutionäre Alternative vor. Sie widmeten ihr Leben dem Befreiungskampf und dem Aufbau einer demokratischen Alternative für den Mittleren Osten, in der Frauen und Minderheiten frei sein, in Frieden leben und am politischen Leben teilhaben können. Sie symbolisierten “Jin Jiyan Azadî” und damit den Kampf gegen den Kapitalismus und Patriarchat und alle Systeme und Ideologien, die den Menschen unterwerfen. Es gibt keinen Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung &#8211; unser Ziel ist die Befreiung des Lebens und der gesamten Gesellschaft. Dieses Versprechen werden wir in Gedenken an unsere Genossinnen hochhalten. Es lebe die internationale revolutionäre Frauensolidarität! Jin Jiyan Azadî! Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden, 03.01.2023 No way out of the crisis without women&#8217;s liberation! Statement on the murders in Paris, on the revolutionary struggle against feminicide and on women&#8217;s liberation as the only way out of the crises There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and cause suffering, hunger, displacement and trauma in society. On January 9, 2013, eleven years ago, a contract killer of the Turkish secret service murdered the three Kurdish revolutionaries Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) and Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Their murder, which we call a triple state feminicide, made it clear to us once again that the Turkish state is waging a special war against revolutionary women. Women who are the most determined resisters against capitalism, fascism and nationalism. Through their assassination, not only the achievements and successes of the revolutionary Kurdish women&#8217;s movement were attacked, but the entire Kurdish society as well as struggling women all over the world, with the aim of breaking their spirit of resistance. However, the resistance and protests that Kurdish women have tirelessly continued since then have only grown stronger and bigger. We shouted the slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; at all memorial protests for our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî for 10 years. With the murder of the Kurdish woman Jîna Amini by the Iranian morality police, this slogan has once again gone around the world. It not only reminds us of the women who were murdered by state feminicides. It also expresses the fighting spirit that unites us across national borders. It expresses the fact that the liberation of women and the liberation of life are inseparable and belong together. The liberation of life means resistance against all forms of state violence, occupation and war. For it is precisely these that have a particularly devastating effect on women and all oppressed peoples. In its extermination offensive against Kurds, the Turkish state specifically targets women &#8211; whether political prisoners, activists, fighters or politicians. The wars of aggression in Rojava and the Turkish state&#8217;s military operations are aimed specifically at leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. At the same time, as in every conflict and every war, it is women who suffer the most. The rise of patriarchal, fascist groups such as the Islamic State (IS), as well as state oppression and repression, increases the risk of femicide, patriarchal and sexualized violence. There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and increase suffering, hunger, displacement and trauma in society. We observe this not only in Kurdistan, where Islamist and fascist forces and states in all parts are trying to fight the Kurdish (women&#8217;s) liberation movement and Kurdish society. With regard to Palestine, we have also been witnessing the bloody war waged by the Israeli army in Gaza for months. The state violence and settler-colonial occupation by Israel has been going on for decades. The suffering of the Palestinian population has reached a climax in recent months. War crimes are being committed before the eyes of the whole world. Over 20,000 civilians have been killed in Gaza in a very short space of time, most of them vulnerable people such as children and the elderly. Islamist reactionary groups like Hamas do not end this suffering and can never create a way out of the crisis. As women fighting for peace and liberation, we stand with the peoples who are oppressed and resisting, and with the women who suffer most from these wars and patriarchal violence. Whether in Kurdistan or in Palestine &#8211; the way out of the crisis must go hand in hand with the liberation of all the oppressed and with the liberation of women. This also applies to current conflicts and crises such as those in Iran, Sudan and Afghanistan. As Kurdish women, we know that without a revolutionary alternative and a perspective of liberation, there is no prospect of peace and therefore no prospect of women&#8217;s liberation. Our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî exemplified this revolutionary alternative. They dedicated their lives to the liberation struggle and the construction of a democratic alternative for the Middle East, in which women and minorities can be free, live in peace and participate in political life. They symbolized &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; and thus the struggle against capitalism. There is no way out of the crisis without women&#8217;s liberation &#8211; our goal is the liberation of life and of society as a whole. We will uphold this promise in memory of our comrades. Long live international revolutionary women&#8217;s solidarity! Jin Jiyan Azadî! Cenî &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace, 03.01.2023 (Picture source: ANF)]]></description>
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<p><sub><a href="#jump-here" data-type="internal" data-id="#jump-here">(English version below)</a></sub></p>



<p><strong>Erklärung zu den Morden in Paris, zum revolutionären Kampf gegen Feminizid und über Frauenbefreiung als einziger Ausweg aus den Krisen.</strong></p>



<p id="english-version-below"><em>Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft verursachen.</em></p>



<p>Am 9. Januar 2013, vor elf Jahren, ermordete ein Auftragsmörder des türkischen Geheimdienstes die drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Ihre Ermordung, den wir als einen dreifachen staatlichen Feminizid bezeichnen, verdeutlichte uns ein weiteres Mal, dass der türkische Staat einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen führt. Frauen, die den entschlossensten Widerstand gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus und gegen Nationalismus leisten. Durch ihre Ermordung wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der revolutionären kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft sowie kämpfende Frauen auf der ganzen Welt, mit dem Ziel, ihren Widerstandsgeist zu brechen.</p>



<p>Doch der Widerstand und die Proteste, die kurdische Frauen seither unermüdlich fortgesetzt haben, sind nur noch stärker und größer geworden. Die Parole “Jin Jiyan Azadî” haben wir 10 Jahre lang auf allen Gedenkprotesten für unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî gerufen. Mit der Ermordung der Kurdin Jîna Amini durch die iranische Sittenpolizei ist diese Parole nochmals durch die Welt gegangen. Sie erinnert uns nicht nur an die Frauen, die durch staatliche Feminizide ermordet wurden. Sie drückt gleichzeitig den Kampfgeist aus, der uns über Ländergrenzen hinaus verbindet. Sie drückt aus, dass die Befreiung der Frau und die Befreiung des Lebens untrennbar sind und zusammengehören.</p>



<p>Die Befreiung des Lebens bedeutet Widerstand gegen jegliche Art von staatlicher Gewalt, Besatzung und Krieg. Denn ebendiese wirken sich besonders verheerend auf Frauen und alle unterdrückten Völker aus. In seinem Vernichtungsfeldzug gegen Kurd*innen greift der türkische Staat Frauen ganz gezielt an &#8211; ob politische Gefangene, Aktivistinnen, Kämpferinnen oder Politikerinnen. Die Angriffskriege in Rojava sowie Militäroperationen des türkischen Staates richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gleichzeitig tragen Frauen, wie in jedem Konflikt und jedem Krieg, das meiste Leid davon. Durch den Aufstieg patriarchaler, faschistischer Gruppen wie den Islamischen Staat (IS), aber auch durch staatliche Unterdrückung und Repressionen steigt das Risiko von Femiziden, patriarchaler und sexualisierter Gewalt.</p>



<p>Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und das Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft vergrößern. Wir beobachten das nicht nur in Kurdistan, wo islamistische und faschistische Kräfte sowie Staaten in allen Teilen versuchen, die kurdische (Frauen-)Befreiungsbewegung und die kurdische Gesellschaft zu bekämpfen.</p>



<p>Auch mit Blick auf Palästina sind wir seit Monaten Zeuginnen des blutigen Kriegs der israelischen Armee in Gaza. Die staatliche Gewalt und siedler-koloniale Besatzung durch Israel dauert bereits seit Jahrzehnten an. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung hat in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht. Es werden vor den Augen der ganzen Welt Kriegsverbrechen begangen. Binnen kürzester Zeit wurden in Gaza über 20.000 Zivilist*innen, darunter überwiegend besonders schutzbedürftige, wie Kinder und ältere Menschen, getötet.</p>



<p>Islamistische reaktionäre Gruppen wie die Hamas beenden dieses Leid nicht und können niemals einen Ausweg aus der Krise schaffen. Als Frauen, die für Frieden und Befreiung kämpfen, stehen wir an der Seite der Völker, die unterdrückt werden und Widerstand leisten, und an der Seite der Frauen, die unter diesen Kriegen und der patriarchalen Gewalt am meisten leiden. Ob in Kurdistan oder in Palästina &#8211; der Ausweg aus der Krise muss mit der Befreiung aller Unterdrückten und mit der Befreiung der Frau einhergehen. Das gilt genauso für die aktuellen Konflikte und Krisen wie z.B. im Iran, im Sudan oder in Afghanistan.</p>



<p>Als kurdische Frauen wissen wir, dass es ohne eine revolutionäre Alternative und Befreiungsperspektive keine Aussicht auf Frieden gibt und somit keine Aussicht auf die Befreiung der Frau.</p>



<p>Unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî lebten diese revolutionäre Alternative vor. Sie widmeten ihr Leben dem Befreiungskampf und dem Aufbau einer demokratischen Alternative für den Mittleren Osten, in der Frauen und Minderheiten frei sein, in Frieden leben und am politischen Leben teilhaben können. Sie symbolisierten “Jin Jiyan Azadî” und damit den Kampf gegen den Kapitalismus und Patriarchat und alle Systeme und Ideologien, die den Menschen unterwerfen.</p>



<p>Es gibt keinen Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung &#8211; unser Ziel ist die Befreiung des Lebens und der gesamten Gesellschaft. Dieses Versprechen werden wir in Gedenken an unsere Genossinnen hochhalten.</p>



<p>Es lebe die internationale revolutionäre Frauensolidarität!</p>



<p>Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden, 03.01.2023</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="jump-here">No way out of the crisis without women&#8217;s liberation!</h2>



<p><strong>Statement on the murders in Paris, on the revolutionary struggle against feminicide and on women&#8217;s liberation as the only way out of the crises</strong></p>



<p><em>There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and cause suffering, hunger, displacement and trauma in society.</em></p>



<p>On January 9, 2013, eleven years ago, a contract killer of the Turkish secret service murdered the three Kurdish revolutionaries Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) and Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Their murder, which we call a triple state feminicide, made it clear to us once again that the Turkish state is waging a special war against revolutionary women. Women who are the most determined resisters against capitalism, fascism and nationalism. Through their assassination, not only the achievements and successes of the revolutionary Kurdish women&#8217;s movement were attacked, but the entire Kurdish society as well as struggling women all over the world, with the aim of breaking their spirit of resistance.</p>



<p>However, the resistance and protests that Kurdish women have tirelessly continued since then have only grown stronger and bigger. We shouted the slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; at all memorial protests for our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî for 10 years. With the murder of the Kurdish woman Jîna Amini by the Iranian morality police, this slogan has once again gone around the world. It not only reminds us of the women who were murdered by state feminicides. It also expresses the fighting spirit that unites us across national borders. It expresses the fact that the liberation of women and the liberation of life are inseparable and belong together.</p>



<p>The liberation of life means resistance against all forms of state violence, occupation and war. For it is precisely these that have a particularly devastating effect on women and all oppressed peoples. In its extermination offensive against Kurds, the Turkish state specifically targets women &#8211; whether political prisoners, activists, fighters or politicians. The wars of aggression in Rojava and the Turkish state&#8217;s military operations are aimed specifically at leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. At the same time, as in every conflict and every war, it is women who suffer the most. The rise of patriarchal, fascist groups such as the Islamic State (IS), as well as state oppression and repression, increases the risk of femicide, patriarchal and sexualized violence.</p>



<p>There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and increase suffering, hunger, displacement and trauma in society. We observe this not only in Kurdistan, where Islamist and fascist forces and states in all parts are trying to fight the Kurdish (women&#8217;s) liberation movement and Kurdish society.</p>



<p>With regard to Palestine, we have also been witnessing the bloody war waged by the Israeli army in Gaza for months. The state violence and settler-colonial occupation by Israel has been going on for decades. The suffering of the Palestinian population has reached a climax in recent months. War crimes are being committed before the eyes of the whole world. Over 20,000 civilians have been killed in Gaza in a very short space of time, most of them vulnerable people such as children and the elderly.</p>



<p>Islamist reactionary groups like Hamas do not end this suffering and can never create a way out of the crisis. As women fighting for peace and liberation, we stand with the peoples who are oppressed and resisting, and with the women who suffer most from these wars and patriarchal violence. Whether in Kurdistan or in Palestine &#8211; the way out of the crisis must go hand in hand with the liberation of all the oppressed and with the liberation of women. This also applies to current conflicts and crises such as those in Iran, Sudan and Afghanistan.</p>



<p>As Kurdish women, we know that without a revolutionary alternative and a perspective of liberation, there is no prospect of peace and therefore no prospect of women&#8217;s liberation.</p>



<p>Our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî exemplified this revolutionary alternative. They dedicated their lives to the liberation struggle and the construction of a democratic alternative for the Middle East, in which women and minorities can be free, live in peace and participate in political life. They symbolized &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; and thus the struggle against capitalism.</p>



<p>There is no way out of the crisis without women&#8217;s liberation &#8211; our goal is the liberation of life and of society as a whole. We will uphold this promise in memory of our comrades.</p>



<p>Long live international revolutionary women&#8217;s solidarity!</p>



<p>Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Cenî &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace, 03.01.2023</p>



<p>(Picture source: ANF)</p>
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		<title>Jineolojî wird deinen Kampf am Leben erhalten</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/jineoloji-wird-deinen-kampf-am-leben-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 22:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Nagihan Akarsel und ihr Leben stehen für die Suche und den Kampf um die Werte und Wahrheiten, die ihre Mörder vernichten wollen - sie stehen für ein freies, demokratisches und ökologisches Leben. Nagihan Akarsel wird immer in uns weiterleben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frau, Freiheitskämpferin, Schriftstellerin, Wissenschaftlerin, Journalistin, Freundin…</strong></p>



<p>Heute vor einem Jahr, am 04.10.2022, wurde Nagihan in der südkurdischen Stadt Silêmanî im Irak beim Verlassen ihres Hauses ermordet. Ihr Leben wurde von patriarchalen und faschistischen Kräften genommen.</p>



<p>Nagihan kam aus der Stadt Konya in der Türkei und war seit den 90er Jahren im kurdischen Freiheitskampf aktiv. Aufgrund ihres Einsatzes für die Befreiung der Frauen war sie jahrelang Gefangene des türkischen Staates. Sie war ein wichtiger Teil der Frauenrevolution, sie unterstützte und förderte die revolutionäre Bildung der Frauen durch die Jineolojî in den kurdischen Gebieten, in Nordost-Syrien, in Sengal und der Türkei. </p>



<p><strong>Sie tat dies mit Kraft, Liebe und Entschlossenheit.</strong></p>



<p>In den letzten Jahren baute sie zusammen mit anderen Frauen die Frauenbibliothek in Silêmanî auf.        Sie forschte als Wissenschaftlerin an der Jineolojî-Akademie und war Redakteurin der Jineolojî-Zeitung. Durch ihre Seminare und Vorträge, auch hier in Europa, trug sie viel zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Jineolojî bei. </p>



<p> <strong>Dieser Feminizid ist ein weiterer Versuch, die Frauenbewegung und Frauenbefreiung zu stoppen. Eine Bewegung, die aktiv gegen den Zerfall der Gesellschaft und für die Befreiung und Selbstbestimmung der Frau und der Gesellschaft kämpft.</strong></p>



<p>Dieser Feminizid ist ein weiterer Akt patriarchaler Gewalt und gleichzeitig fühlen und wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind und weitergehen müssen.</p>



<p>Unsere Freundinnen sind nicht umsonst im Kampf gefallen. Sie werden immer in unserem Kampf fortleben, so wie Nagihan immer in der Jineoloji weiterleben wird.</p>



<p>Nagihan Akarsel und ihr Leben stehen für die Suche und den Kampf um die Werte und Wahrheiten, die ihre Mörder vernichten wollen &#8211; sie stehen für ein freies, demokratisches und ökologisches Leben. Nagihan Akarsel wird immer in uns weiterleben.</p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Wir fordern Aufklärung!</mark></strong></p>





<p><strong>Ein offener Brief fordert die UN zum Handeln auf.</strong> </p>



<p>Dieser offene Brief, der von mehr als 300 Frauen und Organisationen aus über fünfzig Ländern unterzeichnet wurde, fordert die Vereinten Nationen auf, den Mord an Nagihan Akasel aufzuklären und für Gerechtigkeit zu sorgen. &#8211; auch für alle anderen Menschen, die Opfer extralegaler Hinrichtungen geworden sind. Übergeben wurde der Appell von einer Delegation, der Mitglieder der Kurdischen Frauenbewegung in Europa (TKJ-E), der Jineoloji- Akademie und der Initiative „Gerechtigkeit für Nagihan Akarsel“ angehören.</p>



<p><strong>Diese Maßnahmen sollten umfassen:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die strafrechtliche Verfolgung und Verurteilung der für die Ermordung von Nagihan Akarsel und alle anderen außergerichtlichen Tötungen verantwortlichen Personen.</li>



<li>Sperrung des irakischen und syrischen Luftraums für die türkische Luftwaffe, einschließlich bewaffneter und unbewaffneter Drohnen.</li>



<li>Aufforderung an die Türkei, ihre illegalen Angriffe, ihre Besatzungspolitik, ihre Krieg und ihre systematischen Ermordung von Frauenrechtlerinnen und Menschen, die in irgendeinem Teil Kurdistans leben, einzustellen, insbesondere in Bezug auf die Gebiete des Irak und Nord – und Ostsyriens.</li>



<li>Strafverfolgung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – einschließlich Völkermord und Feminizid -, die von Erdogan und der AKP-Regierung begangen wurden, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht.</li>



<li>Gewährleistung von Gerechtigkeit für Jina Amini und alle anderen Frauen im Iran, die ermordet, gefoltert oder inhaftiert wurden, weil sie für die Rechte und die Freiheit der Frauen gekämpft haben. Als Unterzeichnende dieses offenen Briefs fordern wir Sie auf, sich unsere Forderungen zu eigen zu machen und sofortige Schritte zu unternehmen, um Gerechtigkeit zu erreichen und weitere Morde zu verhindern.</li>
</ol>



<p><strong>International bekannte Persönlichkeiten unterstützen den Appell</strong> </p>



<p>Der offene Brief wurde von Zahlreichen Menschenrechtsverteidiger:innen, Aktivist:innen, Akademiker:innen, Initiativen und NGOs unterzeichnet, darunter der US-Journalistin Debbie Bookchin, Reporter ohne Grenzen, PEN-International und der DIE LINKE-Politikerin Cansu Özdemir aus der Hamburgischen Bürgerschaft. Die vollständige Liste alle Unterzeichnenden findet ihr unten.</p>



<p>Sehid Namirin</p>



<p>Jin Jiyan Azadî</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-02-Open-Letter-of-Initiative-Justice-for-Nagihan-Akarsel.german-3.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von 2023-10-02-Open-Letter-of-Initiative-Justice-for-Nagihan-Akarsel.german-3."></object><a id="wp-block-file--media-03cff77c-ae30-4f54-abb0-175c4cf102ba" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-02-Open-Letter-of-Initiative-Justice-for-Nagihan-Akarsel.german-3.pdf">2023-10-02-Open-Letter-of-Initiative-Justice-for-Nagihan-Akarsel.german-3</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-02-Open-Letter-of-Initiative-Justice-for-Nagihan-Akarsel.german-3.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-03cff77c-ae30-4f54-abb0-175c4cf102ba">Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Rojava: Türkische Drohne ermordet drei YPJ-Kämpferinnen</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/rojava-tuerkische-drohne-ermordet-drei-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 17:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[barin botan]]></category>
		<category><![CDATA[drohne]]></category>
		<category><![CDATA[frauenrevolution]]></category>
		<category><![CDATA[jiyan tolhildan]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[qamislo]]></category>
		<category><![CDATA[roj xabur]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<category><![CDATA[selbstverteidigung]]></category>
		<category><![CDATA[ypj]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 22. auf den 23. Juli fand in der Stadt Qamişlo in Rojava/Nordsyrien ein Frauenforum statt, bei dem es um die Frauenrevolution in Rojava ging, die genau vor 10 Jahren in Kobanê begann. Bei diesem Forum sprach am ersten Tag auch Jiyan Tolhildan, eine Kommandantin der YPJ (Yekîneyên Parastina Jin &#8211; Frauenverteidigungseinheiten), über die Bedeutung von Selbstverteidigung. Am Abend, als sie die Veranstaltung verließ, zielte eine türkische Drohne auf ihr Auto. Gemeinsam mit zwei weiteren Kommandantinnen, Roj Xabûr und Barîn Botan, wurde sie getötet. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder über die Zusammenhänge zwischen Krieg und Patriarchat aufmerksam. Und es wird in diesem Fall wieder einmal deutlich, dass es sich bei dem Krieg der Türkei in Kurdistan um einen explizit patriarchalen Krieg handelt, der die Errungenschaften der Frauenrevolution angreifen und den starken Willen der Frauen Kurdistans brechen will. Während die Türkei täglich Zivilist*innen und zivile Infrastrukturen angreift, sind Frauen und ihre autonomen Strukturen auch immer wieder Ziel der türkischen Angriffe. Denn das, wofür die kurdische Frauenbewegung in Kurdistan kämpft, steht im Widerspruch zu all dem, wofür der türkische Staat steht. Auf der einen Seite wird in Rojava für Emanzipation, Autonomie und Freiheit gekämpft. Und auf der anderen Seite steht die Türkei, die Frauen und queere Menschen täglich bedroht, kriminalisiert und tötet und jeglichen Versuch, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten, zunichte machen will. Lasst uns nicht stillschweigend zusehen, wie die Türkei &#8211; mit freundlicher Unterstützung und Deckung durch ihre Freunde in der NATO &#8211; die Bevölkerung Kurdistans terrorisiert und ihren femizidalen Krieg weiterhin ohne Konsequenzen durchführt. Wir appellieren als Cenî an alle Aktivist*innen, Journalist*innen und Personen der Öffentlichkeit: Bezieht aktiv Stellung zu diesen Angriffen! Positioniert euch zur Rolle Deutschlands und der NATO! Werdet aktiv und organisiert euch! Vor allem jetzt, da die Türkei erneut eine Invasion plant, ist Solidarität und Protest in jeglicher Form gefragt. Verteidigen wir Rojava, verteidigen wir die Frauenrevolution! 25.07.2022 &#124; Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden]]></description>
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<p>Vom 22. auf den 23. Juli fand in der Stadt Qamişlo in Rojava/Nordsyrien ein Frauenforum statt, bei dem es um die Frauenrevolution in Rojava ging, die genau vor 10 Jahren in Kobanê begann. Bei diesem Forum sprach am ersten Tag auch Jiyan Tolhildan, eine Kommandantin der YPJ (Yekîneyên Parastina Jin &#8211; Frauenverteidigungseinheiten), über die Bedeutung von Selbstverteidigung. Am Abend, als sie die Veranstaltung verließ, zielte eine türkische Drohne auf ihr Auto. Gemeinsam mit zwei weiteren Kommandantinnen, Roj Xabûr und Barîn Botan, wurde sie getötet.</p>



<p>Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder über die Zusammenhänge zwischen Krieg und Patriarchat aufmerksam. Und es wird in diesem Fall wieder einmal deutlich, dass es sich bei dem Krieg der Türkei in Kurdistan um einen explizit patriarchalen Krieg handelt, der die Errungenschaften der Frauenrevolution angreifen und den starken Willen der Frauen Kurdistans brechen will. Während die Türkei täglich Zivilist*innen und zivile Infrastrukturen angreift, sind Frauen und ihre autonomen Strukturen auch immer wieder Ziel der türkischen Angriffe. Denn das, wofür die kurdische Frauenbewegung in Kurdistan kämpft, steht im Widerspruch zu all dem, wofür der türkische Staat steht. Auf der einen Seite wird in Rojava für Emanzipation, Autonomie und Freiheit gekämpft. Und auf der anderen Seite steht die Türkei, die Frauen und queere Menschen täglich bedroht, kriminalisiert und tötet und jeglichen Versuch, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten, zunichte machen will.</p>



<p>Lasst uns nicht stillschweigend zusehen, wie die Türkei &#8211; mit freundlicher Unterstützung und Deckung durch ihre Freunde in der NATO &#8211; die Bevölkerung Kurdistans terrorisiert und ihren femizidalen Krieg weiterhin ohne Konsequenzen durchführt. Wir appellieren als Cenî an alle Aktivist*innen, Journalist*innen und Personen der Öffentlichkeit: Bezieht aktiv Stellung zu diesen Angriffen! Positioniert euch zur Rolle Deutschlands und der NATO! Werdet aktiv und organisiert euch! Vor allem jetzt, da die Türkei erneut eine Invasion plant, ist Solidarität und Protest in jeglicher Form gefragt.</p>



<p>Verteidigen wir Rojava, verteidigen wir die Frauenrevolution!</p>



<p>25.07.2022 | Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden</p>
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		<item>
		<title>Gemeinsam gegen den Krieg in Kurdistan!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/gemeinsam-gegen-den-krieg-in-kurdistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[barzani]]></category>
		<category><![CDATA[ceni]]></category>
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		<category><![CDATA[türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[Erklärung von Cenî &#8211; 05. Juni 2022 Die Angriffe der Türkei in Südkurdistan und Rojava dauern weiterhin an und die Türkei droht nun mit einer weiteren Invasion und Besetzung Rojavas wie schon 2018 in Efrîn. Im Schatten des Ukraine-Kriegs bombardiert die Türkei, der Staat mit der zweitgrößten NATO-Armee, ungehindert kurdische Gebiete und Zivilist:innen. Ob medizinische Zentren, Krankenhäuser oder Geflüchtetencamps – die Türkei kennt bei den Angriffen keine Grenzen und versucht die kurdische Existenz sowie sämtliche Versuche der Kurd:innen, sich selbst zu verwalten und in Frieden zu leben, im Keim zu ersticken. Zahlreiche Appelle und Frauenorganisationen haben bereits darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei diesen Angriffen auch um patriarchale Angriffe handelt. Insbesondere in Rojava, wo Frauen auf jeder Ebene autonome Selbstverwaltungsstrukturen aufgebaut haben, maßgeblich am Aufbau einer befreiten Gesellschaft beteiligt sind und die Revolution anführen, wird das deutlich. Rojava anzugreifen bedeutet, die Frauenrevolution anzugreifen. Rojava anzugreifen bedeutet, ein einzigartiges emanzipatorisches Projekt anzugreifen, das Menschen im Mittleren Osten und auf der ganzen Welt inspiriert und bewegt hat. In Südkurdistan kollaboriert die Türkei mit der dortigen kurdischen Regionalregierung, um die kurdische Freiheitsbewegung anzugreifen und damit den Widerstand aller Kurd:innen gegen Besatzung und Krieg zu schwächen. Die Angriffe und Repressionen der Türkei gegen die Kurd:innen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Staatsgrenzen, stellen einen neuen Höhepunkt des Versuchs der Türkei dar, die kurdische Identität zu unterdrücken und den Widerstand von Freiheitsbewegungen im Land zu brechen. Mit der steigenden Repression und den sich verschärfenden Krisen erhöht sich auch patriarchale Gewalt und Femizid. All das geht miteinander einher. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder darauf aufmerksam, wie katastrophal sich Krieg sowie wirtschaftliche und politische Instabilität auf die Situation von Frauen auswirken. Sie führen zu Femizid, sexualisierter Gewalt, Entführungen, Menschenhandel und mehr. Die Türkei hat in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, die Freiheit von Frauen, insbesondere êzîdischen, kurdischen und alevitischen Frauen in der gesamten Region zu vernichten, indem sie den IS unterstützt hat und die Region in einem dauerhaften Zustand der Instabilität hält. Politisch muss von einer angeblich feministischen Regierung mehr kommen als nur Lippenbekenntnisse. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden fordern wir von allen relevanten Akteuren, diesen Krieg zu stoppen und Erdogan Grenzen aufzuzeigen. Wir appellieren zudem an alle Feminist:innen, diesen Krieg in ihren Kreisen zu thematisieren, aktiv zu werden und gegen die Angriffe in Kurdistan, die ein Angriff gegen uns alle sind, gemeinsam mit uns zu rebellieren. Wir schließen uns in diesem Sinne auch den Forderungen im jüngsten Aufruf von „Women Defend Rojava“ und der Frauenbewegung „Kongra Star“ an, und sagen: Die Türkei muss bei ihrem Vorhaben, einen neuen Angriffskrieg zu starten, aufgehalten werden! Kämpfen und protestieren wir gemeinsam, und lassen wir die dortige Bevölkerung, sowie die kurdische Frauenbewegung nicht allein! Frieden und Freiheit für Kurdistan, Jin Jiyan Azadî!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erklärung von Cenî &#8211; 05. Juni 2022</p>



<p>Die Angriffe der Türkei in Südkurdistan und Rojava dauern weiterhin an und die Türkei droht nun mit einer weiteren Invasion und Besetzung Rojavas wie schon 2018 in Efrîn. Im Schatten des Ukraine-Kriegs bombardiert die Türkei, der Staat mit der zweitgrößten NATO-Armee, ungehindert kurdische Gebiete und Zivilist:innen. Ob medizinische Zentren, Krankenhäuser oder Geflüchtetencamps – die Türkei kennt bei den Angriffen keine Grenzen und versucht die kurdische Existenz sowie sämtliche Versuche der Kurd:innen, sich selbst zu verwalten und in Frieden zu leben, im Keim zu ersticken.</p>



<p>Zahlreiche Appelle und Frauenorganisationen haben bereits darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei diesen Angriffen auch um patriarchale Angriffe handelt. Insbesondere in Rojava, wo Frauen auf jeder Ebene autonome Selbstverwaltungsstrukturen aufgebaut haben, maßgeblich am Aufbau einer befreiten Gesellschaft beteiligt sind und die Revolution anführen, wird das deutlich. Rojava anzugreifen bedeutet, die Frauenrevolution anzugreifen. Rojava anzugreifen bedeutet, ein einzigartiges emanzipatorisches Projekt anzugreifen, das Menschen im Mittleren Osten und auf der ganzen Welt inspiriert und bewegt hat.</p>



<p>In Südkurdistan kollaboriert die Türkei mit der dortigen kurdischen Regionalregierung, um die kurdische Freiheitsbewegung anzugreifen und damit den Widerstand aller Kurd:innen gegen Besatzung und Krieg zu schwächen. Die Angriffe und Repressionen der Türkei gegen die Kurd:innen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Staatsgrenzen, stellen einen neuen Höhepunkt des Versuchs der Türkei dar, die kurdische Identität zu unterdrücken und den Widerstand von Freiheitsbewegungen im Land zu brechen.</p>



<p>Mit der steigenden Repression und den sich verschärfenden Krisen erhöht sich auch patriarchale Gewalt und Femizid. All das geht miteinander einher. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden machen wir immer wieder darauf aufmerksam, wie katastrophal sich Krieg sowie wirtschaftliche und politische Instabilität auf die Situation von Frauen auswirken. Sie führen zu Femizid, sexualisierter Gewalt, Entführungen, Menschenhandel und mehr. Die Türkei hat in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, die Freiheit von Frauen, insbesondere êzîdischen, kurdischen und alevitischen Frauen in der gesamten Region zu vernichten, indem sie den IS unterstützt hat und die Region in einem dauerhaften Zustand der Instabilität hält.</p>



<p>Politisch muss von einer angeblich feministischen Regierung mehr kommen als nur Lippenbekenntnisse. Als kurdisches Frauenbüro für Frieden fordern wir von allen relevanten Akteuren, diesen Krieg zu stoppen und Erdogan Grenzen aufzuzeigen. Wir appellieren zudem an alle Feminist:innen, diesen Krieg in ihren Kreisen zu thematisieren, aktiv zu werden und gegen die Angriffe in Kurdistan, die ein Angriff gegen uns alle sind, gemeinsam mit uns zu rebellieren. Wir schließen uns in diesem Sinne auch den Forderungen im jüngsten Aufruf von „Women Defend Rojava“ und der Frauenbewegung „Kongra Star“ an, und sagen:</p>



<p>Die Türkei muss bei ihrem Vorhaben, einen neuen Angriffskrieg zu starten, aufgehalten werden! Kämpfen und protestieren wir gemeinsam, und lassen wir die dortige Bevölkerung, sowie die kurdische Frauenbewegung nicht allein! Frieden und Freiheit für Kurdistan, Jin Jiyan Azadî!</p>
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		<title>Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/die-frauenrevolution-ist-nicht-aufzuhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[achter märz]]></category>
		<category><![CDATA[deniz poyraz]]></category>
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					<description><![CDATA[Erklärung von Cenî zum 8. März &#8211; Der 8. März wird seit mehr als einem Jahrhundert weltweit als internationaler feministischer Kampftag gefeiert. Es ist ein Tag des Widerstandes, der die Verbindungen unserer verschiedenen Kämpfe auf der ganzen Welt sichtbar macht. An diesem Tag bringen wir vereint und lauter denn je unseren Kampf um Befreiung zur Sprache. Wir machen deutlich, dass wir nicht nur an einem Tag, sondern in jedem Moment des Lebens kämpfen und Widerstand leisten &#8211; Widerstand gegen das patriarchale System, das auf der Unterwerfung der Frau aufbaut und mit seinen systematischen Angriffen die Gestalt eines gesamten Krieges gegen Frauen annimmt.  Nicht zuletzt die Ermordung der HDP-Mitarbeiterin Deniz Poyraz durch einen türkischen Faschisten in Izmir oder die Ermordung der Jugendaktivistinnen Nûjiyan Ocalan, Viyan Kobanê und Rojîn Ehmed Îsa durch einen gezielten türkischen Drohnenangriff auf die Jugendbewegung in Kobanê sind Ausdruck jenes Krieges gegen Frauen, der durch die Türkei angeführt wird. Mord, Folter und sexualisierte Gewalt sind Teil ihrer feminizidalen Politik, die mit der Unterdrückung der Frauen die Unterdrückung der gesamten Gesellschaft zum Ziel hat. Dabei stehen Frauen und LGBTIQ+, die für ihre Rechte und Freiheit kämpfen, immer mehr im Visier des türkischen Staates. Mit seiner Repression versucht er all jene Stimmen mundtot zu machen, die sich für ein freies Leben einsetzen. Tausende Frauen – Aktivistinnen, Politikerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen – sind unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in den Gefängnissen der Türkei eingesperrt. Dabei führt uns der Fall der politischen Gefangenen Garibe Gezer, die durch Folter und sexualisierte Gewalt im Hochsicherheitsgefängnis Kandira getötet wurde, die Situation der zahlreichen politischen Gefangenen in der Türkei klar vor Augen. Aber auch die Situation der an Demenz erkrankten kurdischen Politikerin Aysel Tuğluk, die trotz ihrer schweren Erkrankung und ihres schlechten Gesundheitszustandes weiterhin in Haft gehalten wird, zeigt uns, wie Gefängnisse und Freiheitsstrafen vor allem als politische Rache eingesetzt werden. All dies sind keine Einzelfälle, sondern Teil des gezielten Feminizids der Türkei in Kurdistan. Die Angriffe des türkischen Staates gegen die Frauenrevolution in Rojava intensivieren sich von Tag für Tag. Tägliche Verschleppungen, Vergewaltigungen und Ermordungen gehören auch dort zu seiner Eroberungsstrategie und bestimmen die aktuelle Situation der Frauen in den türkisch besetzten Gebieten in Nord- und Ostsyrien, beispielsweise in Efrîn. Parallel zu den sich intensivierenden Angriffen wächst jedoch auch der Widerstand. Die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien zeigt uns, dass eine gesellschaftliche Alternative zu Nationalstaat und Patriarchat möglich ist. Tagtäglich verteidigen die Frauen ihre Existenz durch den Aufbau eines friedlichen Zusammenlebens auf Grundlage gemeinsamer Anerkennung und Solidarität. Mit ihrem Widerstand, ihrer Kraft und Selbstorganisierung in allen Lebensbereichen wehren und organisieren sie sich gegen ihre Unterdrückung und sind damit Inspiration für Frauen auf der ganzen Welt.&#160;&#160;&#160; Die Frauen- und feministischen Bewegungen auf der ganzen Welt zeigen uns, dass unser Kampf für Selbstbestimmung erfolgreich sein wird, wenn wir unsere Kräfte vereinigen, uns gemeinsam organisieren und uns zusammen dem patriarchalen System widersetzen. All das macht uns deutlich, dass unser Kampf um Befreiung ein internationaler ist. All diese Beispiele geben uns Kraft für unsere Kämpfe hier in Deutschland. Auch hier verwenden wir jeden Tag dafür, unser eigenes System, eine Alternative aufzubauen. Wir organisieren uns und lernen uns jeden Tag aufs Neue kennen. Wir organisieren unsere Vielfalt sowie die Umsetzung unserer Wünsche, unserer Träume und unserer Utopien. Lasst uns unsere Kämpfe miteinander verbinden und gemeinsam unseren Widerstand auf die Straße tragen, damit unsere Hoffnung und unser Kampf für Frieden und Freiheit Wirklichkeit werden. Unsere Kraft, unser Zusammenhalt und unsere Organisierung sind stärker als ihre Unterdrückung! Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten! Jin Jiyan Azadî! 08.03.2022]]></description>
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<p>Erklärung von Cenî zum 8. März &#8211;</p>



<p>Der 8. März wird seit mehr als einem Jahrhundert weltweit als internationaler feministischer Kampftag gefeiert. Es ist ein Tag des Widerstandes, der die Verbindungen unserer verschiedenen Kämpfe auf der ganzen Welt sichtbar macht. An diesem Tag bringen wir vereint und lauter denn je unseren Kampf um Befreiung zur Sprache. Wir machen deutlich, dass wir nicht nur an einem Tag, sondern in jedem Moment des Lebens kämpfen und Widerstand leisten &#8211; Widerstand gegen das patriarchale System, das auf der Unterwerfung der Frau aufbaut und mit seinen systematischen Angriffen die Gestalt eines gesamten Krieges gegen Frauen annimmt. </p>



<p>Nicht zuletzt die Ermordung der HDP-Mitarbeiterin Deniz Poyraz durch einen türkischen Faschisten in Izmir oder die Ermordung der Jugendaktivistinnen Nûjiyan Ocalan, Viyan Kobanê und Rojîn Ehmed Îsa durch einen gezielten türkischen Drohnenangriff auf die Jugendbewegung in Kobanê sind Ausdruck jenes Krieges gegen Frauen, der durch die Türkei angeführt wird. Mord, Folter und sexualisierte Gewalt sind Teil ihrer feminizidalen Politik, die mit der Unterdrückung der Frauen die Unterdrückung der gesamten Gesellschaft zum Ziel hat. Dabei stehen Frauen und LGBTIQ+, die für ihre Rechte und Freiheit kämpfen, immer mehr im Visier des türkischen Staates. Mit seiner Repression versucht er all jene Stimmen mundtot zu machen, die sich für ein freies Leben einsetzen. Tausende Frauen – Aktivistinnen, Politikerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen – sind unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in den Gefängnissen der Türkei eingesperrt. Dabei führt uns der Fall der politischen Gefangenen Garibe Gezer, die durch Folter und sexualisierte Gewalt im Hochsicherheitsgefängnis Kandira getötet wurde, die Situation der zahlreichen politischen Gefangenen in der Türkei klar vor Augen. Aber auch die Situation der an Demenz erkrankten kurdischen Politikerin Aysel Tuğluk, die trotz ihrer schweren Erkrankung und ihres schlechten Gesundheitszustandes weiterhin in Haft gehalten wird, zeigt uns, wie Gefängnisse und Freiheitsstrafen vor allem als politische Rache eingesetzt werden.</p>



<p>All dies sind keine Einzelfälle, sondern Teil des gezielten Feminizids der Türkei in Kurdistan. Die Angriffe des türkischen Staates gegen die Frauenrevolution in Rojava intensivieren sich von Tag für Tag. Tägliche Verschleppungen, Vergewaltigungen und Ermordungen gehören auch dort zu seiner Eroberungsstrategie und bestimmen die aktuelle Situation der Frauen in den türkisch besetzten Gebieten in Nord- und Ostsyrien, beispielsweise in Efrîn.</p>



<p>Parallel zu den sich intensivierenden Angriffen wächst jedoch auch der Widerstand. Die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien zeigt uns, dass eine gesellschaftliche Alternative zu Nationalstaat und Patriarchat möglich ist. Tagtäglich verteidigen die Frauen ihre Existenz durch den Aufbau eines friedlichen Zusammenlebens auf Grundlage gemeinsamer Anerkennung und Solidarität. Mit ihrem Widerstand, ihrer Kraft und Selbstorganisierung in allen Lebensbereichen wehren und organisieren sie sich gegen ihre Unterdrückung und sind damit Inspiration für Frauen auf der ganzen Welt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Frauen- und feministischen Bewegungen auf der ganzen Welt zeigen uns, dass unser Kampf für Selbstbestimmung erfolgreich sein wird, wenn wir unsere Kräfte vereinigen, uns gemeinsam organisieren und uns zusammen dem patriarchalen System widersetzen. All das macht uns deutlich, dass unser Kampf um Befreiung ein internationaler ist.</p>



<p>All diese Beispiele geben uns Kraft für unsere Kämpfe hier in Deutschland. Auch hier verwenden wir jeden Tag dafür, unser eigenes System, eine Alternative aufzubauen. Wir organisieren uns und lernen uns jeden Tag aufs Neue kennen. Wir organisieren unsere Vielfalt sowie die Umsetzung unserer Wünsche, unserer Träume und unserer Utopien.</p>



<p>Lasst uns unsere Kämpfe miteinander verbinden und gemeinsam unseren Widerstand auf die Straße tragen, damit unsere Hoffnung und unser Kampf für Frieden und Freiheit Wirklichkeit werden. Unsere Kraft, unser Zusammenhalt und unsere Organisierung sind stärker als ihre Unterdrückung!</p>



<p>Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten! Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>08.03.2022</p>
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