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	<title>kobane &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
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		<title>Welt-Kobanê-Tag: Widerstand ist jeden Tag!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 13:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Befreiung Kobanês durch die Kämpfer*innen der YPG und YPJ ist nicht nur ein historischer Tag für den kurdischen Befreiungskampf, sondern für alle unterdrückten und Widerstand leistenden Menschen auf der Welt. 134 Tage lang leisteten sie Widerstand, um den IS zu zerschlagen. Dabei haben Tausende Kämpfer*innen im Kampf gegen den IS und für den Aufbau einer befreiten Gesellschaft ihr Leben gelassen. Wir gedenken ihnen mit Respekt. Kobanê wurde der ganzen Welt als widerständige Stadt bekannt, und im Zentrum des Widerstands standen Frauen. Sie kämpften an vorderster Front für die Verteidigung des Lebens und der Gesellschaft sowie gegen die menschenfeindliche, faschistische und patriarchale Mentalität des IS. In der Finsternis, die der IS geschaffen hatte, wurde Kobanê zu einem Licht der Hoffnung, der Solidarität und eines historischen, mutigen Kampfes für die Befreiung der Gesellschaft und insbesondere der Frauen. Damals hallte, genau wie heute, der Ruf „Jin Jiyan Azadî“ durch die Straßen der ganzen Welt, als Menschen sich mit dem Widerstand in Kobanê solidarisierten. Mit Blick auf den Iran und auf Kurdistan befinden wir uns heute ebenfalls in einer historischen und entscheidenden Phase für die Befreiung von Frauen. Dass wir heute „Jin Jiyan Azadî“ rufen, ist eine Erinnerung an das, was geschehen kann, wenn Menschen sich gegen das patriarchale und menschenfeindliche System auflehnen. Es ist eine Erinnerung an Widerstände wie die in Kobanê, die uns alle damals auf der ganzen Welt vereint haben und die uns allen Hoffnung und Inspiration gaben. Während wir uns mit diesem Geist heute erneut vereinen müssen, um gegen Feminizid, Krieg, Vertreibung, Gewalt und Ausbeutung zu kämpfen, und das auf der ganzen Welt, ist es genauso wichtig, die Gesellschaft in Kobanê und in Nord- und Ostsyrien nicht zu vergessen. Die Selbstverwaltung in Rojava wird seit Jahren von der internationalen Gemeinschaft allein gelassen; ob mit der Wasserversorgung, dem Embargo, mit den IS-Gefangenen, oder bei den andauernden Drohnenangriffen des türkischen Staates &#8211; dem Staat mit der zweitgrößten NATO-Armee. Feministische Solidarität unter dem Slogan „Jin Jiyan Azadî“ darf also nicht abstrakt bleiben. Es gibt unzählige Baustellen, die unsere konkrete, praktische Solidarität erfordern. Wenn wir uns heute für Kobanê auf den Straßen versammeln, erinnern wir uns daran, dass es nicht nur ums Gedenken und Erinnern geht, sondern auch um das, was wir heute noch immer tun müssen – nämlich kämpfen. Wir gedenken erneut den Gefallenen von Kobanê, die für die Freiheit ihr Leben ließen und sagen: Sehîd namirin Jin Jiyan Azadî Hoch die internationale Solidarität! 01.11.2022 – Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden]]></description>
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<p>Die Befreiung Kobanês durch die Kämpfer*innen der YPG und YPJ ist nicht nur ein historischer Tag für den kurdischen Befreiungskampf, sondern für alle unterdrückten und Widerstand leistenden Menschen auf der Welt. 134 Tage lang leisteten sie Widerstand, um den IS zu zerschlagen. Dabei haben Tausende Kämpfer*innen im Kampf gegen den IS und für den Aufbau einer befreiten Gesellschaft ihr Leben gelassen. Wir gedenken ihnen mit Respekt.</p>



<p>Kobanê wurde der ganzen Welt als widerständige Stadt bekannt, und im Zentrum des Widerstands standen Frauen. Sie kämpften an vorderster Front für die Verteidigung des Lebens und der Gesellschaft sowie gegen die menschenfeindliche, faschistische und patriarchale Mentalität des IS. In der Finsternis, die der IS geschaffen hatte, wurde Kobanê zu einem Licht der Hoffnung, der Solidarität und eines historischen, mutigen Kampfes für die Befreiung der Gesellschaft und insbesondere der Frauen.</p>



<p>Damals hallte, genau wie heute, der Ruf „Jin Jiyan Azadî“ durch die Straßen der ganzen Welt, als Menschen sich mit dem Widerstand in Kobanê solidarisierten. Mit Blick auf den Iran und auf Kurdistan befinden wir uns heute ebenfalls in einer historischen und entscheidenden Phase für die Befreiung von Frauen. Dass wir heute „Jin Jiyan Azadî“ rufen, ist eine Erinnerung an das, was geschehen kann, wenn Menschen sich gegen das patriarchale und menschenfeindliche System auflehnen. Es ist eine Erinnerung an Widerstände wie die in Kobanê, die uns alle damals auf der ganzen Welt vereint haben und die uns allen Hoffnung und Inspiration gaben.</p>



<p>Während wir uns mit diesem Geist heute erneut vereinen müssen, um gegen Feminizid, Krieg, Vertreibung, Gewalt und Ausbeutung zu kämpfen, und das auf der ganzen Welt, ist es genauso wichtig, die Gesellschaft in Kobanê und in Nord- und Ostsyrien nicht zu vergessen.</p>



<p>Die Selbstverwaltung in Rojava wird seit Jahren von der internationalen Gemeinschaft allein gelassen; ob mit der Wasserversorgung, dem Embargo, mit den IS-Gefangenen, oder bei den andauernden Drohnenangriffen des türkischen Staates &#8211; dem Staat mit der zweitgrößten NATO-Armee.</p>



<p>Feministische Solidarität unter dem Slogan „Jin Jiyan Azadî“ darf also nicht abstrakt bleiben. Es gibt unzählige Baustellen, die unsere konkrete, praktische Solidarität erfordern. Wenn wir uns heute für Kobanê auf den Straßen versammeln, erinnern wir uns daran, dass es nicht nur ums Gedenken und Erinnern geht, sondern auch um das, was wir heute noch immer tun müssen – nämlich kämpfen.</p>



<p>Wir gedenken erneut den Gefallenen von Kobanê, die für die Freiheit ihr Leben ließen und sagen:</p>



<p>Sehîd namirin</p>



<p>Jin Jiyan Azadî</p>



<p>Hoch die internationale Solidarität!</p>



<p>01.11.2022 – Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden</p>
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		<title>Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/die-frauenrevolution-ist-nicht-aufzuhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 13:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[achter märz]]></category>
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					<description><![CDATA[Erklärung von Cenî zum 8. März &#8211; Der 8. März wird seit mehr als einem Jahrhundert weltweit als internationaler feministischer Kampftag gefeiert. Es ist ein Tag des Widerstandes, der die Verbindungen unserer verschiedenen Kämpfe auf der ganzen Welt sichtbar macht. An diesem Tag bringen wir vereint und lauter denn je unseren Kampf um Befreiung zur Sprache. Wir machen deutlich, dass wir nicht nur an einem Tag, sondern in jedem Moment des Lebens kämpfen und Widerstand leisten &#8211; Widerstand gegen das patriarchale System, das auf der Unterwerfung der Frau aufbaut und mit seinen systematischen Angriffen die Gestalt eines gesamten Krieges gegen Frauen annimmt.  Nicht zuletzt die Ermordung der HDP-Mitarbeiterin Deniz Poyraz durch einen türkischen Faschisten in Izmir oder die Ermordung der Jugendaktivistinnen Nûjiyan Ocalan, Viyan Kobanê und Rojîn Ehmed Îsa durch einen gezielten türkischen Drohnenangriff auf die Jugendbewegung in Kobanê sind Ausdruck jenes Krieges gegen Frauen, der durch die Türkei angeführt wird. Mord, Folter und sexualisierte Gewalt sind Teil ihrer feminizidalen Politik, die mit der Unterdrückung der Frauen die Unterdrückung der gesamten Gesellschaft zum Ziel hat. Dabei stehen Frauen und LGBTIQ+, die für ihre Rechte und Freiheit kämpfen, immer mehr im Visier des türkischen Staates. Mit seiner Repression versucht er all jene Stimmen mundtot zu machen, die sich für ein freies Leben einsetzen. Tausende Frauen – Aktivistinnen, Politikerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen – sind unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in den Gefängnissen der Türkei eingesperrt. Dabei führt uns der Fall der politischen Gefangenen Garibe Gezer, die durch Folter und sexualisierte Gewalt im Hochsicherheitsgefängnis Kandira getötet wurde, die Situation der zahlreichen politischen Gefangenen in der Türkei klar vor Augen. Aber auch die Situation der an Demenz erkrankten kurdischen Politikerin Aysel Tuğluk, die trotz ihrer schweren Erkrankung und ihres schlechten Gesundheitszustandes weiterhin in Haft gehalten wird, zeigt uns, wie Gefängnisse und Freiheitsstrafen vor allem als politische Rache eingesetzt werden. All dies sind keine Einzelfälle, sondern Teil des gezielten Feminizids der Türkei in Kurdistan. Die Angriffe des türkischen Staates gegen die Frauenrevolution in Rojava intensivieren sich von Tag für Tag. Tägliche Verschleppungen, Vergewaltigungen und Ermordungen gehören auch dort zu seiner Eroberungsstrategie und bestimmen die aktuelle Situation der Frauen in den türkisch besetzten Gebieten in Nord- und Ostsyrien, beispielsweise in Efrîn. Parallel zu den sich intensivierenden Angriffen wächst jedoch auch der Widerstand. Die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien zeigt uns, dass eine gesellschaftliche Alternative zu Nationalstaat und Patriarchat möglich ist. Tagtäglich verteidigen die Frauen ihre Existenz durch den Aufbau eines friedlichen Zusammenlebens auf Grundlage gemeinsamer Anerkennung und Solidarität. Mit ihrem Widerstand, ihrer Kraft und Selbstorganisierung in allen Lebensbereichen wehren und organisieren sie sich gegen ihre Unterdrückung und sind damit Inspiration für Frauen auf der ganzen Welt.&#160;&#160;&#160; Die Frauen- und feministischen Bewegungen auf der ganzen Welt zeigen uns, dass unser Kampf für Selbstbestimmung erfolgreich sein wird, wenn wir unsere Kräfte vereinigen, uns gemeinsam organisieren und uns zusammen dem patriarchalen System widersetzen. All das macht uns deutlich, dass unser Kampf um Befreiung ein internationaler ist. All diese Beispiele geben uns Kraft für unsere Kämpfe hier in Deutschland. Auch hier verwenden wir jeden Tag dafür, unser eigenes System, eine Alternative aufzubauen. Wir organisieren uns und lernen uns jeden Tag aufs Neue kennen. Wir organisieren unsere Vielfalt sowie die Umsetzung unserer Wünsche, unserer Träume und unserer Utopien. Lasst uns unsere Kämpfe miteinander verbinden und gemeinsam unseren Widerstand auf die Straße tragen, damit unsere Hoffnung und unser Kampf für Frieden und Freiheit Wirklichkeit werden. Unsere Kraft, unser Zusammenhalt und unsere Organisierung sind stärker als ihre Unterdrückung! Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten! Jin Jiyan Azadî! 08.03.2022]]></description>
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<p>Erklärung von Cenî zum 8. März &#8211;</p>



<p>Der 8. März wird seit mehr als einem Jahrhundert weltweit als internationaler feministischer Kampftag gefeiert. Es ist ein Tag des Widerstandes, der die Verbindungen unserer verschiedenen Kämpfe auf der ganzen Welt sichtbar macht. An diesem Tag bringen wir vereint und lauter denn je unseren Kampf um Befreiung zur Sprache. Wir machen deutlich, dass wir nicht nur an einem Tag, sondern in jedem Moment des Lebens kämpfen und Widerstand leisten &#8211; Widerstand gegen das patriarchale System, das auf der Unterwerfung der Frau aufbaut und mit seinen systematischen Angriffen die Gestalt eines gesamten Krieges gegen Frauen annimmt. </p>



<p>Nicht zuletzt die Ermordung der HDP-Mitarbeiterin Deniz Poyraz durch einen türkischen Faschisten in Izmir oder die Ermordung der Jugendaktivistinnen Nûjiyan Ocalan, Viyan Kobanê und Rojîn Ehmed Îsa durch einen gezielten türkischen Drohnenangriff auf die Jugendbewegung in Kobanê sind Ausdruck jenes Krieges gegen Frauen, der durch die Türkei angeführt wird. Mord, Folter und sexualisierte Gewalt sind Teil ihrer feminizidalen Politik, die mit der Unterdrückung der Frauen die Unterdrückung der gesamten Gesellschaft zum Ziel hat. Dabei stehen Frauen und LGBTIQ+, die für ihre Rechte und Freiheit kämpfen, immer mehr im Visier des türkischen Staates. Mit seiner Repression versucht er all jene Stimmen mundtot zu machen, die sich für ein freies Leben einsetzen. Tausende Frauen – Aktivistinnen, Politikerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen – sind unter den menschenunwürdigsten Bedingungen in den Gefängnissen der Türkei eingesperrt. Dabei führt uns der Fall der politischen Gefangenen Garibe Gezer, die durch Folter und sexualisierte Gewalt im Hochsicherheitsgefängnis Kandira getötet wurde, die Situation der zahlreichen politischen Gefangenen in der Türkei klar vor Augen. Aber auch die Situation der an Demenz erkrankten kurdischen Politikerin Aysel Tuğluk, die trotz ihrer schweren Erkrankung und ihres schlechten Gesundheitszustandes weiterhin in Haft gehalten wird, zeigt uns, wie Gefängnisse und Freiheitsstrafen vor allem als politische Rache eingesetzt werden.</p>



<p>All dies sind keine Einzelfälle, sondern Teil des gezielten Feminizids der Türkei in Kurdistan. Die Angriffe des türkischen Staates gegen die Frauenrevolution in Rojava intensivieren sich von Tag für Tag. Tägliche Verschleppungen, Vergewaltigungen und Ermordungen gehören auch dort zu seiner Eroberungsstrategie und bestimmen die aktuelle Situation der Frauen in den türkisch besetzten Gebieten in Nord- und Ostsyrien, beispielsweise in Efrîn.</p>



<p>Parallel zu den sich intensivierenden Angriffen wächst jedoch auch der Widerstand. Die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien zeigt uns, dass eine gesellschaftliche Alternative zu Nationalstaat und Patriarchat möglich ist. Tagtäglich verteidigen die Frauen ihre Existenz durch den Aufbau eines friedlichen Zusammenlebens auf Grundlage gemeinsamer Anerkennung und Solidarität. Mit ihrem Widerstand, ihrer Kraft und Selbstorganisierung in allen Lebensbereichen wehren und organisieren sie sich gegen ihre Unterdrückung und sind damit Inspiration für Frauen auf der ganzen Welt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Frauen- und feministischen Bewegungen auf der ganzen Welt zeigen uns, dass unser Kampf für Selbstbestimmung erfolgreich sein wird, wenn wir unsere Kräfte vereinigen, uns gemeinsam organisieren und uns zusammen dem patriarchalen System widersetzen. All das macht uns deutlich, dass unser Kampf um Befreiung ein internationaler ist.</p>



<p>All diese Beispiele geben uns Kraft für unsere Kämpfe hier in Deutschland. Auch hier verwenden wir jeden Tag dafür, unser eigenes System, eine Alternative aufzubauen. Wir organisieren uns und lernen uns jeden Tag aufs Neue kennen. Wir organisieren unsere Vielfalt sowie die Umsetzung unserer Wünsche, unserer Träume und unserer Utopien.</p>



<p>Lasst uns unsere Kämpfe miteinander verbinden und gemeinsam unseren Widerstand auf die Straße tragen, damit unsere Hoffnung und unser Kampf für Frieden und Freiheit Wirklichkeit werden. Unsere Kraft, unser Zusammenhalt und unsere Organisierung sind stärker als ihre Unterdrückung!</p>



<p>Die Frauenrevolution ist nicht aufzuhalten! Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>08.03.2022</p>
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