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	<title>jin jiyan azadi &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
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		<title>Kurdische Frauen Kulturtage Berlin &#8211; Die Frauenrevolution verteidigen!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:43:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine Ausstellung, Workshops, Filmen, Diskussionen, Folklore, traditionellem Gesang und der großen Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag. Die Frauenrevolution steht unter Angriff.Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam! PROGRAMM AUSSTELLUNG Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Besuchszeiten: Am 28.02. &#38; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr Vernissage und Eröffnungsfeier: Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Uhrzeit: 18:30 bis 21:30 Uhr Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage. Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von Hêlan Jawish. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht. Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung. Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt. Ausstellende Künstlerinnen &#38; Kollektive der Exhibition sind:Aylam Abdo · Frauenrat Dest Dan e.V. · Jinwar · Jineolojî · Lava Bayat · Leyla Toprak · Lêlav Omar · Mahin Khodayari · Norhin Al-Hussein · Sholeh Rahmani · Susan Azizi · Vian K. Hussein · Widad Nabi · WJAS · Women Defend Rojava Aylam Abdo (2003, Qamishlo) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet. Frauenrat Dest Dan e.V. wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung. Jinwar ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten. Jineolojî („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen. Lava Bayat (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen. Lêlav Omar stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung. Leyla Toprak is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;. Mahin Khodayari ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Norhin Al-Hussein ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil. Sholeh Rahmani wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus. Susan Azizi ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland. Vian K. Hussein ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling. Widad Nabi ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt. Women Defend Rojava ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit. WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Künstlerin: Mahin KhodayariOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel Mahin Khodayari is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region. Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression. In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories. The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided. WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &#38; kollektive Selbstermächtigung &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Referentinnen: HINARA e.V.Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel HINARA e.V. ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen. Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung. Gemeinsam fragen wir:Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen? WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &#38; junge Frauenbewegung Gestaltet von: Jinên Ciwan BerlinDatum -und Uhrzeit: Sonntag, 01.03.26 um 15:00 UhrOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Info: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel. Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander. Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau. Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute. Über Jinên Ciwan Berlin:Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln. GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive Ort: Kiezraum, Mehringdamm, 10963 BerlinDatum: Mittwoch, 04.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Jinên Koma Feraşîn û Delîl Ciyager laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: Jin Jiyan Azadî! Hunera Mizgîn ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn. Siyaçemane Hewraman &#38; Dengbêj Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Freitag, 06.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig. &#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe. Herdem Güngör &#38; Delal Sarpkaya Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens. An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand. Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen! FILMABEND Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Samstag, 07.03.2026Uhrzeit: 18:30 UhrFragerunde in Englisch Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border) Regie: Berivan SaruhanSprache: Kurmancî mit englischen und türkischen UntertitelnLänge: ca. 20 Minuten Berivan...]]></description>
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<p>Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine <a href="#ex" data-type="internal" data-id="#ex">Ausstellung</a>, <a href="#sch" data-type="internal" data-id="#sch">Workshops</a>, <a href="#film" data-type="internal" data-id="#film">Filmen</a>, <a href="#work" data-type="internal" data-id="#work">Diskussionen</a>, <a href="#gov" data-type="internal" data-id="#gov">Folklore</a>, <a href="#deng" data-type="internal" data-id="#deng">traditionellem Gesang</a> und der großen <a href="#demo" data-type="internal" data-id="#demo">Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag</a>. </p>



<p>Die Frauenrevolution steht unter Angriff.<br>Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam!</p>



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<h1 class="wp-block-heading">PROGRAMM</h1>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026."></object><a id="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf">Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802">Herunterladen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="ex">AUSSTELLUNG </h3>



<p id="ex"><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Besuchszeiten:</strong> Am 28.02. &amp; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr</p>



<p><strong>Vernissage und Eröffnungsfeier: </strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 bis 21:30 Uhr<br><br>Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage.</p>



<p>Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von <a href="https://www.instagram.com/helanjawish?igsh=NzllbGFmZnJyM29o">Hêlan Jawish</a>. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. <br><strong>Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht.</strong></p>



<p>Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung.</p>



<p>Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt.</p>



<p><strong>Ausstellende Künstlerinnen &amp; Kollektive der Exhibition sind:</strong><br><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a> · <a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a> · <a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a> · <a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a> · <a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a> · <a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a> · <a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a> · <a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a> · <a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a> · <a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> · <a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> · <a href="https://wjas.org/de/startseite/">WJAS</a> · <a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a></strong> (<em>2003, Qamishlo</em>) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a></strong> wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung.</p>



<p><strong><a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a></strong> ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten.</p>



<p><strong><a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a></strong> („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a></strong> (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a></strong> stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a></strong> is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a></strong> ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a></strong> ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a></strong> wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus.</p>



<p><a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a></strong> ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> </strong>ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt.</p>



<p><strong><a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></strong> ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Künstlerin:</strong> <strong>Mahin Khodayari</strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> </strong>Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>Mahin Khodayari</strong> is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region.</p>



<p>Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression.</p>



<p>In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories.</p>



<p>The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &amp; kollektive Selbstermächtigung</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Referentinnen:</strong> HINARA e.V.<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>HINARA e.V. </strong>ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen.</p>



<p>Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung.</p>



<p>Gemeinsam fragen wir:<br>Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen?</p>



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<h3 class="wp-block-heading">WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &amp; junge Frauenbewegung</h3>



<p id="sch"><strong>Gestaltet von:</strong> Jinên Ciwan Berlin<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Sonntag, 01.03.26 um 15:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel.</p>



<p>Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander.</p>



<p>Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau.  Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute.</p>



<p><strong>Über Jinên Ciwan Berlin:</strong><br>Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive</h3>



<p><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm, 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Mittwoch, 04.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<p id="gov"><strong>Jinên Koma Feraşîn</strong> <strong>û Delîl Ciyager</strong> laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar.</p>



<p>Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: <strong>Jin Jiyan Azadî</strong>!</p>



<p><strong>Hunera Mizgîn</strong> ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.<br>Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Siyaçemane Hewraman &amp; Dengbêj</h3>



<p id="deng"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Freitag, 06.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<h3 class="wp-block-heading">Çirîke Hewramî <strong>&amp;</strong> Elham Hamedi</h3>



<p>Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig.</p>



<p>&#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &amp; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herdem Güngör &amp; Delal Sarpkaya</h3>



<p>Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens.</p>



<p>An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand.</p>



<p>Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen!</p>



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<h3 class="wp-block-heading">FILMABEND</h3>



<p id="film"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Samstag, 07.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Fragerunde in Englisch</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border)</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Berivan Saruhan<br><strong>Sprache:</strong> Kurmancî mit englischen und türkischen Untertiteln<br><strong>Länge:</strong> ca. 20 Minuten</p>



<p><strong>Berivan Saruhan</strong> was born in Mardin, Kurdistan. She graduated from the Department of Kurdish Language and Literature at Mardin Artuklu University in 2017 and is currently pursuing her master&#8217;s degree at the same university. She has worked both as a volunteer and professionally in various NGOs focusing on issues of migration and violence against women. <strong>Stêrka Li Ser Xetê</strong> is her first documentary film</p>



<p><strong>„Stêrka Li Ser Xetê“ ist ihr erster Dokumentarfilm.</strong></p>



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<h3 class="wp-block-heading">GotûbêJin</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Hevi Nimet Gatar<br><strong>Länge:</strong> ca. 46 Minuten<br>Mehrsprachig (Kurdisch, Türkisch, Arabisch) mit englischen Untertiteln</p>



<p>Hevi Nimet Gatar is a Kurdish filmmaker and sociologist whose feminist documentary GotûbeJin premiered in 2024. She researches gender and masculinity in Kurdish cinema and is currently a PhD student in sociology at EHESS Paris.</p>



<p><strong>GotûbêJin </strong>documents traveling women-only film screenings in Kurdish towns, where films became a starting point to discuss patriarchy, masculinity, and women’s experiences. Through conversations and dengbêj songs, the documentary centers women’s voices and critiques of gender roles.</p>



<p>There will be a Q&amp;A at the end, language English.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">8. MÄRZ – FRAUEN KAMPFTAG</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="demo">Widerstand flechten – Patriarchat zerfetzen</h2>



<p><em>Autonome FLINTA-Demonstration</em>*<br><strong>Start:</strong> 13:00 Uhr, Alexanderplatz<br><strong>Ende:</strong> Rosa-Luxemburg-Platz mit kulturelle Beiträge um 14 Uhr </p>



<p>Am Frauen Kampftag gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für eine Welt ohne Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Krieg. Für Gerechtigkeit statt Unterdrückung.</p>



<p>Für ein gutes Leben für alle.</p>



<p>Wir flechten Frieden, zwischen Communities, Generationen und Widerständen.</p>



<p>Und gleichzeitig entgegen der Gewalt des Patriarchates, das tagtäglich in unseren Köpfen, in den Institutionen, in den Verhältnissen lebt, schaffen wir eine Gesellschaft ohne sexualisierte und häusliche Gewalt, ohne Lohnungleichheit, ohne Rassismus und kapitalistischer Ausbeutung.</p>



<p>Denn der Weg zum Frieden bedeutet nicht alleine die physische Abwesenheit von Krieg, sie bedeutet Ni Una Menos, sowie Jin Jiyan Azadî und ein würdevolles Leben für alle.</p>



<p>Symbolisch endet unsere Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz, denn der 08. März ist nicht nur seit kurzer Zeit ein Feiertag in Berlin, sondern ein Tag der politischen Haltung, vereint im Kampf gegen das Patriarchat und auf dem Weg grenzenlosen Friedens.</p>



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<p>Ihr findet das gesamte Programm mit ausführlichen Veranstaltungsbeschreibungen sowie den Biografien der Referentinnen und Künstlerinnen auf der Webseite von Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.→ <a href="http://www.ceni-frauen.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.ceni-frauen.org</a></p>



<p>Wir danken allen, die uns unterstützt haben, sowohl finanziell, als auch organisatorisch und solidarisch. Die Mittel aus dem Crowdfunding fließen vollständig in die Umsetzung der Kurdischen Frauen Kulturtage.</p>



<p>Unser besonderer Dank gilt den Kollektiven und Künstlerinnen, die diese Tage durch ihre Solidarität möglich machen. Hinter dieser Veranstaltung stehen viel Kraft, Zeit und ehrenamtliche Arbeit aus politischer Überzeugung. Diese Arbeit verstehen wir als Form kollektiver Selbstverteidigung.</p>



<p><strong>Wir ehren den unermüdlichen Widerstand von Frauen, Künstlerinnen und Kulturschaffenden, die die kurdische Kultur verteidigen und weitertragen, und gedenken all jener, die ihr Leben gegeben haben, damit wir heute in freier leben können.</strong></p>



<p><strong>Jin Jiyan Azadî!</strong></p>



<p>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden, Frauenverein Dest Dan e.V., Jinên Ciwan Berlin, Hunera Mizgîn, KJAR &#8211; Gemeinschaft der freien Frauen von Rojhilat.</p>



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<p id="frauen"><strong>Was wir unter dem Begriff „Frauen“ verstehen:</strong></p>



<p>Wenn wir uns die Krisen und Kriege dieser Welt anschauen, sehen wir, dass Frauen spezifischen und systematischen Angriffen ausgesetzt sind, wegen ihres Frau-Seins. Aber wir sehen auch, dass Frauen weltweit eine große Kraft haben, um Widerstand zu leisten und gesellschaftliche Alternativen zum patriarchalisch-militaristischen System zu entwickeln. Trotz unserer sehr unterschiedlichen Hintergründe, Geografien und Realitäten teilen wir Geschichten von Unterdrückung und Widerstand. Wir stützen uns auf unsere kollektive Identität als Frauen, um gemeinsam gegen Krieg und Unterdrückung für ein freies und würdiges Leben zu kämpfen. Deshalb ist „Frau“ für uns nicht ein klassischer biologischer und eng definierter Begriff, sondern unsere gemeinsame Suche nach dem, was es bedeuten kann, uns gemeinsam als Frauen und andere unterdrückte Geschlechter vom Patriarchat zu befreien. Alle Menschen, die sich mit dieser Suche identifizieren, sind bei diesem Workshop willkommen.</p>
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		<item>
		<title>Kundgebung für Mexmûr: 30 Jahre Flucht: Vertreibung und Widerstand im Camp Mexmûr</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/kundgebung-fuer-mexmur-30-jahre-flucht-vertreibung-und-widerstand-im-camp-mexmur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[mexmur]]></category>
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					<description><![CDATA[Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo! 11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung. Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen: Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde. Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement! Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance. And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades: The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets. As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo!</strong></p>



<p><strong>11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung.</p>



<p>Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Militärische Angriffen durch die Türkei, insbesondere mit Drohnen</li>



<li>Schikanen und Repressionen durch die irakische Zentralregierung und die kurdische Regionalregierung</li>



<li>Ein Embargo seitens der irakischen und südkurdischen Behörden, das die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten massiv einschränkt</li>



<li>Willkürlichen Verhaftungen und Bewegungsbeschränkungen</li>



<li>Angriffe durch den IS 2014, dessen omnipräsenz stets zu spüren ist und der Rückzug des UNCHRs seither</li>
</ul>



<p>Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.<br>Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement!</h2>



<p><strong>Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!<br>June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance.<br><br>And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Military attacks by Turkey, particularly drone strikes</li>



<li>Harassment and repression by the Iraqi central government and the Kurdish regional government</li>



<li>An embargo by Iraqi and South Kurdish authorities that severely restricts access to food and medicine</li>



<li>Arbitrary arrests and restrictions on freedom of movement</li>



<li>IS attacks in 2014 and a continued presence since then; resulting in the withdrawal of the UNHCR and other aid organizations</li>
</ul>



<p>The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets.<br> As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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					<![CDATA[Kundgebung für Mexmûr]]>
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				</item>
		<item>
		<title>Kurdisches Frauenbüro von Frieden anlässlich des 26. Jahrestags des Internationalen Komplotts gegen Abdullah Öcalan</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/kurdisches-frauenbuero-von-frieden-anlaesslich-des-26-jahrestags-des-internationalen-komplotts-gegen-abdullah-oecalan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 22:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[15. februar]]></category>
		<category><![CDATA[abdullah öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[internationaler komplott]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan, der Vordenker der kurdischen Freiheitsbewegung und Architekt der Frauenbefreiungsideologie, durch die Kollaboration von NATO-Staaten und Israel in einem internationalen Komplott gefangen genommen. Seitdem sitzt er in Isolationshaft auf der Gefängnisinsel Imrali – 26 Jahre der Isolation, 26 Jahre des Widerstands gegen ein System, das seine Ideen fürchtet. Öcalans Vision einer befreiten Gesellschaft, die das Patriarchat, den Kapitalismus und den Staat überwindet, ist nicht nur eine Bedrohung für die Unterdrücker, sondern eine Hoffnung für die Unterdrückten. Seine Ideen zur Frauenbefreiung haben Abertausende von Frauen inspiriert, sich aus den Fesseln der patriarchalen Tyrannei zu befreien. Sie haben gezeigt, dass der Kampf für die Freiheit der Frauen untrennbar mit dem Kampf gegen den Kapitalismus und das Patriarchat verbunden ist. Diese Ideen sind zu einer globalen Perspektive geworden, zu einem Wegweiser für Millionen von Frauen, die gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt aufbegehren. Wir befinden uns in einer dynamischen und entscheidenden Phase, in der der türkische Staat, zunehmend in die Ecke gedrängt, mit den Konsequenzen seiner eigenen Politik konfrontiert wird. Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den vorsichtigen Gesprächen zwischen Abdullah Öcalan und dem türkischen Staat verdeutlichen die tiefe Krise, in der sich das System befindet. Öcalan, der seit über zwei Jahrzehnten in Isolationshaft auf der Gefängnisinsel Imrali festgehalten wird, bleibt eine zentrale Figur nicht nur für die kurdische Freiheitsbewegung, sondern auch für die Suche nach einer politischen Lösung der kurdischen Frage. Doch seine Ideen gehen weit darüber hinaus – sie sind ein Aufruf zur Befreiung der gesamten Gesellschaft aus den Fesseln des Kapitalismus, des Patriarchats und des Nationalstaats. In einer Welt, die von Kriegen, Genoziden und der Krise des Kapitalismus zerrissen wird, ist Öcalans Vision einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft mehr denn je eine Notwendigkeit. Der Dritte Weltkrieg tobt, die Kriegsmaschinerie läuft auf Hochtouren, und die Herrschenden versuchen mit aller Gewalt, ihre Macht zu erhalten. Doch die Ideen der Freiheit, die Öcalan verkörpert, lassen sich nicht einsperren, nicht isolieren, nicht zum Schweigen bringen. In der aktuellen Phase des Dritten Weltkriegs, getrieben von der gnadenlosen Gier nach Kapitalakkumulation, dem Erstarken faschistischer Mächte weltweit, stecken alle Staaten in einer tiefen Krise. Die Menschen, ob in Kriegsgebieten oder in den vermeintlich „friedlichen“ Regionen der Welt, erheben ihre Stimmen immer lauter gegen ein System, das sie in Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit stürzt. Doch statt auf die berechtigten Forderungen der Menschen zu hören, reagieren die Staaten mit verstärkter Repression, mit Angst und Brutalität. Die Herrschenden haben Angst – Angst vor der Macht der Massen, Angst vor der Idee der Freiheit, die sich nicht mehr unterdrücken lässt. Sie versuchen, den Widerstand mit Polizeigewalt, Überwachung, Zensur und militarisierter Kontrolle zu ersticken. Doch je brutaler die Repression wird, desto klarer wird: Das System hat keine Antworten mehr. Es kann nur noch zerstören, unterdrücken, töten. In jeder Ecke der Welt wächst der Widerstand – gegen Krieg, gegen Kapitalismus, gegen Patriarchat und staatliche Gewalt. Die Krise des Systems ist auch eine Chance: die Chance, eine neue Welt aufzubauen, eine Welt jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung, eine Welt, die auf Solidarität, Gleichheit und Freiheit basiert. Die revolutionäre Kraft der kurdischen Frauenbewegung, die unter dem Leitbild von Öcalans Frauenbefreiungsideologie steht, ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie der Kampf für Freiheit geführt werden kann. &#160;Der Kampf für eine befreite Gesellschaft ist nicht nur ein Kampf gegen ein System, sondern ein Kampf für das Leben selbst. Die Freilassung Abdullah Öcalans ist nicht nur eine Forderung der kurdischen Bewegung, sondern ein Schritt zur Befreiung aller unterdrückten Völker und Geschlechter. Solange Öcalan in Isolationshaft gehalten wird, solange seine Ideen bekämpft werden, wird der Widerstand weitergehen – denn die Freiheit ist unteilbar, und der Kampf für sie ist unbesiegbar. Die revolutionäre Frauenbewegung Kurdistans führt uns voran, mit Mut, Entschlossenheit und der unerschütterlichen Überzeugung, dass eine andere Welt möglich ist. Eine Welt der Freiheit, der Gleichheit und der Würde – und diese Welt wird erkämpft werden. Jin, Jiyan, Azadî! Kurdish Women&#8217;s Office for Peace on the 26th year of the International Plot against Abdullah Öcalan On February 15, 1999, Abdullah Öcalan, the leading thinker of the Kurdish freedom movement and architectural force behind the ideology of women&#8217;s liberation, was captured in an international conspiracy through the collaboration of NATO states and Israel. Since then, he has been in solitary confinement on the prison island of Imrali &#8211; 26 years of isolation, 26 years of resistance against a system that fears his ideas. Öcalan&#8217;s vision of a liberated society that overcomes patriarchy, capitalism and the state is not only a threat to the oppressors, but a hope for the oppressed. His ideas on women&#8217;s liberation have inspired thousands and thousands of women to free themselves from the shackles of patriarchal tyranny. They have shown that the fight for women&#8217;s freedom is inextricably linked to the fight against capitalism and patriarchy. These ideas have become a global perspective, a signpost for millions of women rebelling against oppression, exploitation and violence. We are in a dynamic and pivotal phase in which the Turkish state, increasingly backed into a corner, is confronted with the consequences of its own policies. The current developments surrounding the meetings between Abdullah Öcalan and the Turkish state illustrate the deep crisis in which the system finds itself. Öcalan, who has been held incommunicado on the prison island of Imrali for over two decades, remains a central figure not only for the Kurdish freedom movement, but also for the search for a political solution to the Kurdish question. But his ideas go far beyond this &#8211; they are a call for the liberation of society as a whole from the shackles of capitalism, patriarchy and the nation state. In a world torn apart by wars, genocides and the crisis of capitalism, Öcalan&#8217;s vision of a democratic, ecological and gender-liberated society is more than ever a necessity. The Third World War is raging, the war machine is running at full speed and the rulers are trying with all their might to maintain their power. But the ideas of freedom that Öcalan embodies cannot be imprisoned, isolated or silenced. In the current phase of the Third World War, driven by the merciless greed for capital accumulation and the strengthening of fascist powers worldwide, all states are in a deep crisis. People, whether in war zones or in the supposedly “peaceful” regions of the world, are raising their voices ever louder against a system that is plunging them into poverty, violence and hopelessness. But instead of listening to the legitimate demands of the people, states are reacting with increased repression, fear and brutality. Those in power are afraid &#8211; afraid of the power of the masses, afraid of the idea of freedom, which can no longer be suppressed. They are trying to stifle resistance with police violence, surveillance, censorship and militarized control. But the more brutal the repression becomes, the clearer it becomes: The system has no more answers. It can only destroy, suppress and kill. Resistance is growing in every corner of the world &#8211; against war, against capitalism, against patriarchy and state violence. The crisis of the system is also an opportunity: the opportunity to build a new world, a world beyond exploitation and oppression, a world based on solidarity, equality and freedom. The revolutionary force of the Kurdish women&#8217;s movement, which is guided by Öcalan&#8217;s ideology of women&#8217;s liberation, is a living example of how the struggle for freedom can be waged. The struggle for a liberated society is not just a struggle against a system, but a struggle for life itself. The release of Abdullah Öcalan is not only a demand of the Kurdish movement, but a step towards the liberation of all oppressed peoples and genders. As long as Öcalan is kept in solitary confinement, as long as his ideas are fought against, the resistance will continue &#8211; because freedom is indivisible and the struggle for it is invincible. The revolutionary women&#8217;s movement of Kurdistan leads us forward, with courage, determination and the unwavering determination that another world is possible. A world of freedom, equality and dignity &#8211; and this world will be fought for. Jin, Jiyan, Azadî!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan, der Vordenker der kurdischen Freiheitsbewegung und Architekt der Frauenbefreiungsideologie, durch die Kollaboration von NATO-Staaten und Israel in einem internationalen Komplott gefangen genommen. Seitdem sitzt er in Isolationshaft auf der Gefängnisinsel Imrali – 26 Jahre der Isolation, 26 Jahre des Widerstands gegen ein System, das seine Ideen fürchtet. Öcalans Vision einer befreiten Gesellschaft, die das Patriarchat, den Kapitalismus und den Staat überwindet, ist nicht nur eine Bedrohung für die Unterdrücker, sondern eine Hoffnung für die Unterdrückten. Seine Ideen zur Frauenbefreiung haben Abertausende von Frauen inspiriert, sich aus den Fesseln der patriarchalen Tyrannei zu befreien. Sie haben gezeigt, dass der Kampf für die Freiheit der Frauen untrennbar mit dem Kampf gegen den Kapitalismus und das Patriarchat verbunden ist. Diese Ideen sind zu einer globalen Perspektive geworden, zu einem Wegweiser für Millionen von Frauen, die gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt aufbegehren.</p>



<p>Wir befinden uns in einer dynamischen und entscheidenden Phase, in der der türkische Staat, zunehmend in die Ecke gedrängt, mit den Konsequenzen seiner eigenen Politik konfrontiert wird. Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den vorsichtigen Gesprächen zwischen Abdullah Öcalan und dem türkischen Staat verdeutlichen die tiefe Krise, in der sich das System befindet. Öcalan, der seit über zwei Jahrzehnten in Isolationshaft auf der Gefängnisinsel Imrali festgehalten wird, bleibt eine zentrale Figur nicht nur für die kurdische Freiheitsbewegung, sondern auch für die Suche nach einer politischen Lösung der kurdischen Frage. Doch seine Ideen gehen weit darüber hinaus – sie sind ein Aufruf zur Befreiung der gesamten Gesellschaft aus den Fesseln des Kapitalismus, des Patriarchats und des Nationalstaats.</p>



<p>In einer Welt, die von Kriegen, Genoziden und der Krise des Kapitalismus zerrissen wird, ist Öcalans Vision einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft mehr denn je eine Notwendigkeit. Der Dritte Weltkrieg tobt, die Kriegsmaschinerie läuft auf Hochtouren, und die Herrschenden versuchen mit aller Gewalt, ihre Macht zu erhalten. Doch die Ideen der Freiheit, die Öcalan verkörpert, lassen sich nicht einsperren, nicht isolieren, nicht zum Schweigen bringen.</p>



<p>In der aktuellen Phase des Dritten Weltkriegs, getrieben von der gnadenlosen Gier nach Kapitalakkumulation, dem Erstarken faschistischer Mächte weltweit, stecken alle Staaten in einer tiefen Krise. Die Menschen, ob in Kriegsgebieten oder in den vermeintlich „friedlichen“ Regionen der Welt, erheben ihre Stimmen immer lauter gegen ein System, das sie in Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit stürzt. Doch statt auf die berechtigten Forderungen der Menschen zu hören, reagieren die Staaten mit verstärkter Repression, mit Angst und Brutalität. Die Herrschenden haben Angst – Angst vor der Macht der Massen, Angst vor der Idee der Freiheit, die sich nicht mehr unterdrücken lässt. Sie versuchen, den Widerstand mit Polizeigewalt, Überwachung, Zensur und militarisierter Kontrolle zu ersticken. Doch je brutaler die Repression wird, desto klarer wird: Das System hat keine Antworten mehr. Es kann nur noch zerstören, unterdrücken, töten.</p>



<p>In jeder Ecke der Welt wächst der Widerstand – gegen Krieg, gegen Kapitalismus, gegen Patriarchat und staatliche Gewalt. Die Krise des Systems ist auch eine Chance: die Chance, eine neue Welt aufzubauen, eine Welt jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung, eine Welt, die auf Solidarität, Gleichheit und Freiheit basiert. Die revolutionäre Kraft der kurdischen Frauenbewegung, die unter dem Leitbild von Öcalans Frauenbefreiungsideologie steht, ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie der Kampf für Freiheit geführt werden kann. &nbsp;Der Kampf für eine befreite Gesellschaft ist nicht nur ein Kampf gegen ein System, sondern ein Kampf für das Leben selbst.</p>



<p>Die Freilassung Abdullah Öcalans ist nicht nur eine Forderung der kurdischen Bewegung, sondern ein Schritt zur Befreiung aller unterdrückten Völker und Geschlechter. Solange Öcalan in Isolationshaft gehalten wird, solange seine Ideen bekämpft werden, wird der Widerstand weitergehen – denn die Freiheit ist unteilbar, und der Kampf für sie ist unbesiegbar. Die revolutionäre Frauenbewegung Kurdistans führt uns voran, mit Mut, Entschlossenheit und der unerschütterlichen Überzeugung, dass eine andere Welt möglich ist. Eine Welt der Freiheit, der Gleichheit und der Würde – und diese Welt wird erkämpft werden.</p>



<p><strong>Jin, Jiyan, Azadî!</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Kurdish Women&#8217;s Office for Peace on the 26th year of the International Plot against Abdullah Öcalan</h2>



<p>On February 15, 1999, Abdullah Öcalan, the leading thinker of the Kurdish freedom movement and architectural force behind the ideology of women&#8217;s liberation, was captured in an international conspiracy through the collaboration of NATO states and Israel. Since then, he has been in solitary confinement on the prison island of Imrali &#8211; 26 years of isolation, 26 years of resistance against a system that fears his ideas. Öcalan&#8217;s vision of a liberated society that overcomes patriarchy, capitalism and the state is not only a threat to the oppressors, but a hope for the oppressed. His ideas on women&#8217;s liberation have inspired thousands and thousands of women to free themselves from the shackles of patriarchal tyranny. They have shown that the fight for women&#8217;s freedom is inextricably linked to the fight against capitalism and patriarchy. These ideas have become a global perspective, a signpost for millions of women rebelling against oppression, exploitation and violence.</p>



<p>We are in a dynamic and pivotal phase in which the Turkish state, increasingly backed into a corner, is confronted with the consequences of its own policies. The current developments surrounding the meetings between Abdullah Öcalan and the Turkish state illustrate the deep crisis in which the system finds itself. Öcalan, who has been held incommunicado on the prison island of Imrali for over two decades, remains a central figure not only for the Kurdish freedom movement, but also for the search for a political solution to the Kurdish question. But his ideas go far beyond this &#8211; they are a call for the liberation of society as a whole from the shackles of capitalism, patriarchy and the nation state.</p>



<p>In a world torn apart by wars, genocides and the crisis of capitalism, Öcalan&#8217;s vision of a democratic, ecological and gender-liberated society is more than ever a necessity. The Third World War is raging, the war machine is running at full speed and the rulers are trying with all their might to maintain their power. But the ideas of freedom that Öcalan embodies cannot be imprisoned, isolated or silenced.</p>



<p>In the current phase of the Third World War, driven by the merciless greed for capital accumulation and the strengthening of fascist powers worldwide, all states are in a deep crisis. People, whether in war zones or in the supposedly “peaceful” regions of the world, are raising their voices ever louder against a system that is plunging them into poverty, violence and hopelessness. But instead of listening to the legitimate demands of the people, states are reacting with increased repression, fear and brutality. Those in power are afraid &#8211; afraid of the power of the masses, afraid of the idea of freedom, which can no longer be suppressed. They are trying to stifle resistance with police violence, surveillance, censorship and militarized control. But the more brutal the repression becomes, the clearer it becomes: The system has no more answers. It can only destroy, suppress and kill.</p>



<p>Resistance is growing in every corner of the world &#8211; against war, against capitalism, against patriarchy and state violence. The crisis of the system is also an opportunity: the opportunity to build a new world, a world beyond exploitation and oppression, a world based on solidarity, equality and freedom. The revolutionary force of the Kurdish women&#8217;s movement, which is guided by Öcalan&#8217;s ideology of women&#8217;s liberation, is a living example of how the struggle for freedom can be waged. The struggle for a liberated society is not just a struggle against a system, but a struggle for life itself.</p>



<p>The release of Abdullah Öcalan is not only a demand of the Kurdish movement, but a step towards the liberation of all oppressed peoples and genders. As long as Öcalan is kept in solitary confinement, as long as his ideas are fought against, the resistance will continue &#8211; because freedom is indivisible and the struggle for it is invincible. The revolutionary women&#8217;s movement of Kurdistan leads us forward, with courage, determination and the unwavering determination that another world is possible. A world of freedom, equality and dignity &#8211; and this world will be fought for.</p>



<p><strong>Jin, Jiyan, Azadî!</strong></p>
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			</item>
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		<title>12 Jahre ohne Sara, Rojbîn und Ronahî: Feminizide in Paris und Rojava:  Stoppt den türkischen Staat!!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/12-jahre-ohne-sara-rojbin-und-ronahi-feminizide-in-paris-und-rojava-stoppt-den-tuerkischen-staat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 13:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[paris]]></category>
		<category><![CDATA[rojbin]]></category>
		<category><![CDATA[ronahi]]></category>
		<category><![CDATA[sara]]></category>
		<category><![CDATA[sepzial krieg]]></category>
		<category><![CDATA[türkischer staat]]></category>
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					<description><![CDATA[English version below Am 09. Januar 2013 ermordete der türkische Geheimdienst MIT gezielt die Revolutionär*innen Sara, Rojbîn und Ronahî und verübte somit einen dreifachen staatlichen Feminizid mitten in Europa. Der türkische Staat führt einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen, die entschlossen gegen das Patriarchat und den Kapitalismus kämpfen. Durch diesen Feminizid wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft und alle kämpfenden Frauen der Welt mit dem Ziel, ihren Widerstand auszulöschen. Doch auch nach 12 Jahren dieser kaltblütigen Ermordung gedenken, erinnern und kämpfen wir noch immer für unsere Freundinnen und alle Frauen weltweit. Türkische Interessen in Europa und Rojava Nach den geplanten Morden in Paris war der türkische Staat sehr bedacht darin seine Strukturen des tiefen Staates sowie die Verbindungen und Zusammenarbeiten der internationalen Geheimdienste zu verschleiern. Mit dem mysteriösen Tod des Täters hat es letztlich noch immer keinen Prozess gegen die Verantwortlichen gegeben. Stattdessen erleben Kurdinnen und Kurden sowohl in Nordkurdistan als auch in Europa immer härter, was diese internationale Zusammenarbeit für sie bedeutet: Haft und Folter in der Türkei sowie Repressionen, Kriminalisierung und Fortführung der faschistisch-genezodialen Vernichtungsideologie des türkischen Staates in Europa. Auch am 23. Dezember 2022 kam es in Paris zu einem zweiten Massaker. Dabei wurden die Frauenrevolutionärin Evîn Goyî, Abdurrahman Kızıl und der Künstler Mîr Perwer vor dem Kurdischen Kulturzentrum Ahmet Kaya in Paris getötet. Doch nicht nur in Europa hat der türkische Staat mit der Ermordung kurdischer Revolutionär*innen und der Kriminalisierung der kurdischen Bevölkerung seine Finger im Spiel. Der seit Jahren andauernden und sich aktuell zuspitzende Angriffskrieg auf Rojava und Nord- und Ostsyrien ist ein weiteres Beispiel für den Versuch der Türkei die kurdische Freiheitsbewegung, insbesondere den Befreiungskampf der Frauen, mit allen möglichen Mitteln zu brechen. Seit Jahren verfolgt die Türkei nicht nur die Zerstörung der Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien, sondern auch eine demografische Veränderung der Region. Durch Drohnenangriffe, der Vertreibung der kurdischen Bevölkerung sowie gezielte Angriffe auf Führungspersonen, Besatzung und Ansiedlung ihrer Söldnertruppen führt die Türkei ethnische Säuberungen und Feminizide in der Region durch. Seit dem Fall Assads und der Machtübernahme jihadistischer Millizen am 08. Dezember 2024 erreichen uns nun fast täglich Nachrichten von ermordeten Zivilist*innen und Revolutionär*innen in Rojava und weiteren Teilen Syriens. Staatlicher Feminzid als Kriegswaffe – in Rojava und Europa Die Angriffskriege in Rojava, die Militäroperationen des türkischen Staates als auch die Morde in Paris haben eines gemeinsam: sie richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gerade Sara (Sakine Cansiz) war mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut eine Schlüsselfigur, die den Widerstandskampf der Frauen in Kurdistan und Europa ebnete und noch heute beeinflusst. „Wir sind etwas, das ihr nicht töten könnt. Wir sind Hoffnung.“&#160;Diese Definition der Frauenrevolution von Rojava ist ebenfalls das Erbe von Sakine Cansız. Ihre Analysen, ihre Kompromisslosigkeit sowie die Liebe und der Respekt für ihre Genossinnen prägen noch immer den Kampf kurdischer Frauen und ihre Ideologie. Der verübte Feminizid an ihr gilt als Versuch ihren andauernden Einfluss und den Kampfgeist kurdischer Frauen zu brechen. Wie in allen Kriegs- und Konfliktregionen sind auch Frauen in Rojava täglich mit Gewalt konfrontiert. Feminizide und geschlechtsspezifische Gewalt sind eines der wichtigsten Säulen der Handlungsstrategie und dienen als Kriegswaffe in der Region. Zuletzt ermordeten der türkische Staat und seine Söldnertruppen die Journalistin Cîhan Bilgin und drei Mitglieder der Frauenorganisation Zenobiya. Allen Feminiziden zum Trotz leisten die Frauen in Rojava und Nord- und Ostsyrien, ganz im Sinne unserer Freundinnen Sara, Rojbîn und Ronahî, einen unerbittlichen Widerstand. Selbstverteidigung und Organisierung für die Befreiung der Frau Hinter diesen gezielten Feminizden und Angriffen steckt die gleiche patriarchale Mentalität, die untrennbar mit den Interessen imperialer Großmächte in der Region verbunden ist. Der türkische Staat will demnach nicht nur in Rojava sondern auch in Europa den Willen und Widerstand der kurdischen Bevölkerung, insbesondere kurdischer revolutionärer Frauen zerschlagen. Die aktuellen Krisen und Kriege zeigen uns einmal mehr, dass wir uns als Frauen entschlossener denn je organisieren und Selbstverteidigungsstrukturen aufbauen müssen. Unser Kampf gegen Kapitalismus und das Patriarchat muss international sein, damit alle in Frieden leben können. Sakine Cansiz (Sara), Leyla Salemez (Ronahî) und Fidan Dogan (Rojbîn) waren nicht nur Vorreiterinnen und Aktivistinnen des kurdischen Frauenbefreiungskampfes, sie verkörperten in ihrer revolutionären Arbeit und ihrer Entschlossenheit alles, wofür „Jin, Jiyan, Azadî“ steht. Sie ebneten den Weg der uns zeigte, dass es ohne die Befreiung der Frau kein freies Leben geben kann. Es ist an der Zeit, diesen Weg weiterzuführen und den Kampf, den sie uns vorlegten, fortzuführen. Sara, Rojbîn, Ronahî – Jin, Jiyan, Azadî! 12 years without Sara, Rojbîn and Ronahî: Feminicides in Paris and Rojava: Stop the Turkish state! On January 9, 2013, the Turkish secret service MIT deliberately murdered the revolutionaries Sara, Rojbîn and Ronahî, thus committing a triple state feminicide in the middle of Europe. The Turkish state is waging a special war against revolutionary women who are resolutely fighting against patriarchy and capitalism. Through this feminicide, not only the achievements and successes of the Kurdish women&#8217;s movement were being targeted, but the entire Kurdish society and all the fighting women of the world with the aim of eradicating their resistance. Twelve years after this cold-blooded murder, we continue to remember, commemorate and fight for our friends and all women worldwide. Turkish interests in Europe and Rojava After the planned murders in Paris, the Turkish state was very determined to conceal its deep state structures and the connections and cooperation of the international secret services. With the mysterious death of the assassin, there has still been no trial of those responsible. Instead, Kurds both in Northern Kurdistan and in Europe are experiencing ever more harshly what this international cooperation has meant for them: imprisonment and torture in Turkey as well as repression, criminalization and the continuation of the fascist-genocidal extermination ideology of the Turkish state in Europe. A second massacre also took place in Paris on December 23, 2022. The women&#8217;s revolutionary Evîn Goyî, Abdurrahman Kızıl and the artist Mîr Perwer were killed in front of the Ahmet Kaya Kurdish Cultural Center in Paris. But it is not only in Europe that the Turkish state has its hands in the murder of Kurdish revolutionaries and the criminalization of the Kurdish people. The war of aggression on Rojava and North and East Syria, which has been going on for years and is currently intensifying, is another example of Turkey&#8217;s attempt to destroy the Kurdish freedom movement, especially the women&#8217;s liberation struggle, by all possible means. For years, Turkey has been pursuing not only the destruction of self-administration in northern and eastern Syria, but also a demographic change in the region. Through drone attacks, the displacement of Kurdish people and targeted attacks on leaders, occupation and the settlement of its mercenary troops, Turkey is carrying out ethnic cleansing and feminicides in the region. Since the fall of Assad and the takeover of jihadist militias on December 8, 2024, we now receive news of murdered civilians and revolutionaries in Rojava and other parts of Syria almost daily. State feminicide as a weapon of war &#8211; in Rojava and Europe The wars of aggression in Rojava, the military operations of the Turkish state and the murders in Paris have one thing in common: they are specifically aimed towards leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. Sara (Sakine Cansiz) in particular, with her determination and courage, was a key figure who paved the way for the women&#8217;s resistance struggle in Kurdistan and Europe and continues to influence it today. “We are something you cannot kill. We are hope.” This definition of the Rojava women&#8217;s revolution is also the legacy of Sakine Cansız. Her analyses, her uncompromising attitude and her love and respect for her comrades still characterize the struggle of Kurdish women and their ideology. The feminicide committed against her is seen as an attempt to break her enduring influence and the fighting spirit of Kurdish women. As in all war and conflict regions, women in Rojava are confronted with violence on a daily basis. Feminicide and gender-based violence are one of the most important pillars of the strategy of action and serve as a weapon of war in the region. Most recently, the Turkish state and its mercenary troops murdered the journalist Cîhan Bilgin and three members of the women&#8217;s organization Zenobiya. Despite all the feminicides, the women in Rojava and North and East Syria are resisting relentlessly, in the spirit of our friends Sara, Rojbîn and Ronahî. Self-defence and organizing for women&#8217;s liberation Behind these targeted feminicides and attacks lies the same patriarchal mentality that is inextricably linked to the interests of imperial powers in the region. The Turkish state wants to crush the will and resistance of Kurdish people, especially Kurdish revolutionary women, not only in Rojava but also in Europe. The current crises and wars show us once again that we as women must organize ourselves more resolutely than ever and build self-defence structures. Our fight against capitalism and patriarchy must be international so that we can all live in freedom. Sakine Cansiz (Sara), Leyla Salemez (Ronahî) and Fidan Dogan (Rojbîn) were not only pioneers and activists of the Kurdish women&#8217;s liberation struggle, in their revolutionary work and determination they embodied everything that “Jin, Jiyan, Azadî” stands for. They paved the way that showed us that there can be no free life without the liberation of women. It is time to continue on this path and continue the struggle they set before us. Sara, Rojbîn, Ronahî – Jin, Jiyan, Azadî!]]></description>
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<p class="has-small-font-size"><a href="#hier" data-type="internal" data-id="#hier">English version below</a></p>



<p>Am 09. Januar 2013 ermordete der türkische Geheimdienst MIT gezielt die Revolutionär*innen Sara, Rojbîn und Ronahî und verübte somit einen dreifachen staatlichen Feminizid mitten in Europa. Der türkische Staat führt einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen, die entschlossen gegen das Patriarchat und den Kapitalismus kämpfen. Durch diesen Feminizid wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft und alle kämpfenden Frauen der Welt mit dem Ziel, ihren Widerstand auszulöschen. Doch auch nach 12 Jahren dieser kaltblütigen Ermordung gedenken, erinnern und kämpfen wir noch immer für unsere Freundinnen und alle Frauen weltweit.</p>



<p><strong>Türkische Interessen in Europa und Rojava</strong></p>



<p>Nach den geplanten Morden in Paris war der türkische Staat sehr bedacht darin seine Strukturen des tiefen Staates sowie die Verbindungen und Zusammenarbeiten der internationalen Geheimdienste zu verschleiern. Mit dem mysteriösen Tod des Täters hat es letztlich noch immer keinen Prozess gegen die Verantwortlichen gegeben. Stattdessen erleben Kurdinnen und Kurden sowohl in Nordkurdistan als auch in Europa immer härter, was diese internationale Zusammenarbeit für sie bedeutet: Haft und Folter in der Türkei sowie Repressionen, Kriminalisierung und Fortführung der faschistisch-genezodialen Vernichtungsideologie des türkischen Staates in Europa. <strong>Auch am 23. Dezember 2022 kam es in Paris zu einem zweiten Massaker. Dabei wurden die Frauenrevolutionärin Evîn Goyî, Abdurrahman Kızıl und der Künstler Mîr Perwer vor dem Kurdischen Kulturzentrum Ahmet Kaya in Paris getötet.</strong></p>



<p>Doch nicht nur in Europa hat der türkische Staat mit der Ermordung kurdischer Revolutionär*innen und der Kriminalisierung der kurdischen Bevölkerung seine Finger im Spiel. Der seit Jahren andauernden und sich aktuell zuspitzende Angriffskrieg auf Rojava und Nord- und Ostsyrien ist ein weiteres Beispiel für den Versuch der Türkei die kurdische Freiheitsbewegung, insbesondere den Befreiungskampf der Frauen, mit allen möglichen Mitteln zu brechen. Seit Jahren verfolgt die Türkei nicht nur die Zerstörung der Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien, sondern auch eine demografische Veränderung der Region. Durch Drohnenangriffe, der Vertreibung der kurdischen Bevölkerung sowie gezielte Angriffe auf Führungspersonen, Besatzung und Ansiedlung ihrer Söldnertruppen führt die Türkei ethnische Säuberungen und Feminizide in der Region durch. Seit dem Fall Assads und der Machtübernahme jihadistischer Millizen am 08. Dezember 2024 erreichen uns nun fast täglich Nachrichten von ermordeten Zivilist*innen und Revolutionär*innen in Rojava und weiteren Teilen Syriens.</p>



<p><strong>Staatlicher Feminzid als Kriegswaffe – in Rojava und Europa</strong></p>



<p>Die Angriffskriege in Rojava, die Militäroperationen des türkischen Staates als auch die Morde in Paris haben eines gemeinsam: sie richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gerade Sara (Sakine Cansiz) war mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut eine Schlüsselfigur, die den Widerstandskampf der Frauen in Kurdistan und Europa ebnete und noch heute beeinflusst. „<strong>Wir sind etwas, das ihr nicht töten könnt. Wir sind Hoffnung.“&nbsp;Diese Definition der Frauenrevolution von Rojava ist ebenfalls das Erbe von Sakine Cansız.</strong> Ihre Analysen, ihre Kompromisslosigkeit sowie die Liebe und der Respekt für ihre Genossinnen prägen noch immer den Kampf kurdischer Frauen und ihre Ideologie. Der verübte Feminizid an ihr gilt als Versuch ihren andauernden Einfluss und den Kampfgeist kurdischer Frauen zu brechen.</p>



<p>Wie in allen Kriegs- und Konfliktregionen sind auch Frauen in Rojava täglich mit Gewalt konfrontiert. Feminizide und geschlechtsspezifische Gewalt sind eines der wichtigsten Säulen der Handlungsstrategie und dienen als Kriegswaffe in der Region. Zuletzt ermordeten der türkische Staat und seine Söldnertruppen die Journalistin Cîhan Bilgin und drei Mitglieder der Frauenorganisation Zenobiya. Allen <strong>Feminiziden</strong> zum Trotz leisten die Frauen in Rojava und Nord- und Ostsyrien, ganz im Sinne unserer Freundinnen Sara, Rojbîn und Ronahî, einen unerbittlichen Widerstand.</p>



<p><strong>Selbstverteidigung und Organisierung für die Befreiung der Frau</strong></p>



<p>Hinter diesen gezielten Feminizden und Angriffen steckt die gleiche patriarchale Mentalität, die untrennbar mit den Interessen imperialer Großmächte in der Region verbunden ist. Der türkische Staat will demnach nicht nur in Rojava sondern auch in Europa den Willen und Widerstand der kurdischen Bevölkerung, insbesondere kurdischer revolutionärer Frauen zerschlagen. Die aktuellen Krisen und Kriege zeigen uns einmal mehr, dass wir uns als Frauen entschlossener denn je organisieren und Selbstverteidigungsstrukturen aufbauen müssen. Unser Kampf gegen Kapitalismus und das Patriarchat muss international sein, damit alle in Frieden leben können. Sakine Cansiz (Sara), Leyla Salemez (Ronahî) und Fidan Dogan (Rojbîn) waren nicht nur Vorreiterinnen und Aktivistinnen des kurdischen Frauenbefreiungskampfes, sie verkörperten in ihrer revolutionären Arbeit und ihrer Entschlossenheit alles, wofür „Jin, Jiyan, Azadî“ steht. Sie ebneten den Weg der uns zeigte, dass es ohne die Befreiung der Frau kein freies Leben geben kann. <strong>Es ist an der Zeit, diesen Weg weiterzuführen und den Kampf, den sie uns vorlegten, fortzuführen.</strong></p>



<p>Sara, Rojbîn, Ronahî – Jin, Jiyan, Azadî!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="hier">12 years without Sara, Rojbîn and Ronahî: Feminicides in Paris and Rojava: Stop the Turkish state!</h2>



<p>On January 9, 2013, the Turkish secret service MIT deliberately murdered the revolutionaries Sara, Rojbîn and Ronahî, thus committing a triple state feminicide in the middle of Europe. The Turkish state is waging a special war against revolutionary women who are resolutely fighting against patriarchy and capitalism. Through this feminicide, not only the achievements and successes of the Kurdish women&#8217;s movement were being targeted, but the entire Kurdish society and all the fighting women of the world with the aim of eradicating their resistance. Twelve years after this cold-blooded murder, we continue to remember, commemorate and fight for our friends and all women worldwide.</p>



<p><strong>Turkish interests in Europe and Rojava</strong></p>



<p>After the planned murders in Paris, the Turkish state was very determined to conceal its deep state structures and the connections and cooperation of the international secret services. With the mysterious death of the assassin, there has still been no trial of those responsible. Instead, Kurds both in Northern Kurdistan and in Europe are experiencing ever more harshly what this international cooperation has meant for them: imprisonment and torture in Turkey as well as repression, criminalization and the continuation of the fascist-genocidal extermination ideology of the Turkish state in Europe. <strong>A second massacre also took place in Paris on December 23, 2022. The women&#8217;s revolutionary Evîn Goyî, Abdurrahman Kızıl and the artist Mîr Perwer were killed in front of the Ahmet Kaya Kurdish Cultural Center in Paris.</strong></p>



<p>But it is not only in Europe that the Turkish state has its hands in the murder of Kurdish revolutionaries and the criminalization of the Kurdish people. The war of aggression on Rojava and North and East Syria, which has been going on for years and is currently intensifying, is another example of Turkey&#8217;s attempt to destroy the Kurdish freedom movement, especially the women&#8217;s liberation struggle, by all possible means. For years, Turkey has been pursuing not only the destruction of self-administration in northern and eastern Syria, but also a demographic change in the region. Through drone attacks, the displacement of Kurdish people and targeted attacks on leaders, occupation and the settlement of its mercenary troops, Turkey is carrying out ethnic cleansing and feminicides in the region. Since the fall of Assad and the takeover of jihadist militias on December 8, 2024, we now receive news of murdered civilians and revolutionaries in Rojava and other parts of Syria almost daily.</p>



<p><strong>State feminicide as a weapon of war &#8211; in Rojava and Europe</strong></p>



<p>The wars of aggression in Rojava, the military operations of the Turkish state and the murders in Paris have one thing in common: they are specifically aimed towards leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. <strong>Sara (Sakine Cansiz) in particular, with her determination and courage, was a key figure who paved the way for the women&#8217;s resistance struggle in Kurdistan and Europe and continues to influence it today. “We are something you cannot kill. We are hope.” This definition of the Rojava women&#8217;s revolution is also the legacy of Sakine Cansız.</strong> Her analyses, her uncompromising attitude and her love and respect for her comrades still characterize the struggle of Kurdish women and their ideology. The feminicide committed against her is seen as an attempt to break her enduring influence and the fighting spirit of Kurdish women.</p>



<p>As in all war and conflict regions, women in Rojava are confronted with violence on a daily basis. Feminicide and gender-based violence are one of the most important pillars of the strategy of action and serve as a weapon of war in the region. Most recently, the Turkish state and its mercenary troops murdered the journalist Cîhan Bilgin and three members of the women&#8217;s organization Zenobiya. Despite all the feminicides, the women in Rojava and North and East Syria are resisting relentlessly, in the spirit of our friends Sara, Rojbîn and Ronahî.</p>



<p><strong>Self-defence and organizing for women&#8217;s liberation</strong></p>



<p>Behind these targeted feminicides and attacks lies the same patriarchal mentality that is inextricably linked to the interests of imperial powers in the region. The Turkish state wants to crush the will and resistance of Kurdish people, especially Kurdish revolutionary women, not only in Rojava but also in Europe. The current crises and wars show us once again that we as women must organize ourselves more resolutely than ever and build self-defence structures. Our fight against capitalism and patriarchy must be international so that we can all live in freedom. Sakine Cansiz (Sara), Leyla Salemez (Ronahî) and Fidan Dogan (Rojbîn) were not only pioneers and activists of the Kurdish women&#8217;s liberation struggle, in their revolutionary work and determination they embodied everything that “Jin, Jiyan, Azadî” stands for. They paved the way that showed us that there can be no free life without the liberation of women.<strong> It is time to continue on this path and continue the struggle they set before us.</strong></p>



<p><strong>Sara, Rojbîn, Ronahî – Jin, Jiyan, Azadî!</strong></p>
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		<title>Erklärung von der Kampagne „Nein zur Hinrichtung, Ja zum freien Leben“</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/erklaerung-von-der-kampagne-nein-zur-hinrichtung-ja-zum-freien-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 20:13:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[iran]]></category>
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					<description><![CDATA[click for english version Die Islamische Republik Iran wendet eine Vielzahl von Unterdrückungstechniken an, darunter staatlich sanktionierte Hinrichtungen und organisierte Tötungen. Trotz offizieller Behauptungen, die Rechte der Menschen und der Zivilgesellschaft zu schützen, haben die Hinrichtungen in den Gefängnissen nach den jüngsten Regierungswahlen und der Etablierung von Reformisten in der Exekutive deutlich zugenommen. Allein in der vergangenen Woche wurden acht Personen in iranischen Gefängnissen hingerichtet, und die Lage verschlechtert sich weiter. In den letzten zwei Wochen wurden zwei Frauen als politische Gefangene zum Tode verurteilt. Sharifeh Mohammadi, ein ehemaliges Mitglied des „Koordinationskomitees zur Unterstützung der Bildung von Arbeiter:innenorganisationen“, wurde im De-zember verhaftet und am 4. Juli vom Revolutionsgericht in Rasht (Nordiran) wegen „Baghi“ (bewaffneter Aufstand) zum Tode verurteilt. Pakhshan Azizi, eine Journalistin, Sozial-arbeiterin und kurdische politische Gefangene, ist seit einem Jahr im Evin-Gefängnis inhaftiert. Sie wurde am 21. Juli von Iman Afshari, einem Richter des Revolutionsgerichts Abteilung 26, zum Tode verurteilt. Werishe Moradi, eine Frauenrechtsakti-vistin und Mitglied der Freien Frauengesellschaft Ostkurdistans (KJAR), die im August 2023 von den Sicherheits-kräften der Islamischen Republik Iran verhaftet wurde, ist eine weitere kurdische politische Gefangene, die wegen „Baghi“ angeklagt ist. Die Schaffung einer breiten und weit verbreiteten Bewegung gegen Hinricht-ungen ist eines der dringlichsten Anliegen, mit denen sich zivile Aktivist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen derzeit auseinandersetzen müssen. Im Rahmen der Kampagne „Nein zur Hinrichtung, Ja zum freien Leben“ rufen wir alle aktiven Institutionen und Organisationen auf, in einem kohärenten und vereinten Kampf zusammen zuarbeiten. Unser Ziel ist es, die Freilassung aller politischen Gefangenen und weit verbreitende Kampf gegen die Todesstrafe zu schaffen. wir verurteilen die Hinrichtungen aufs schärfste und fordern die Abschaffung der Hinrichtungen so wie die Freilassung der politischen Gefangenen! Werdet Teil des Kampagne und unterstütze den Protest mit einem Video, in welchem ihr die Freilassung von Sharifeh Mohammadi und Pakhshan Azizi fordert. (Video e-mailen an: info@ceni-frauen.org) Statement of the campaign “No to execution, yes to free life” The Islamic Republic of Iran uses a variety of repressive techniques, including state-sanctioned executions and organized killings. Despite official claims of protecting the rights of the people and civil society, executions in prisons have increased significantly following the recent government elections and the establishment of reformists in the executive branch. In the past week alone, eight people have been executed in Iranian prisons and the situation continues to deteriorate. In the last two weeks, two women were sentenced to death as political prisoners. Sharifeh Mohammadi, a former member of the “Coordination Committee to Support the Formation of Workers&#8216; Organizations”, was arrested in December and sentenced to death on 4 July by the Revolutionary Court in Rasht (northern Iran) for “baghi” (armed uprising). Pakhshan Azizi, a journalist, social worker and Kurdish political prisoner, has been imprisoned in Evin Prison for a year. She was sentenced to death on July 21 by Iman Afshari, a judge of Revolutionary Court Branch 26. Werishe Moradi, a women&#8217;s rights activist and member of the Free Women&#8217;s Society of Eastern Kurdistan (KJAR), who was arrested by the security forces of the Islamic Republic of Iran in August 2023, is another Kurdish political prisoner charged with “Baghi”. Building a broad and widespread movement against executions is one of the most pressing issues facing civil activists and human rights defenders today. As part of the “No to Execution, Yes to Free Life” campaign, we call on all active institutions and organizations to work together in a coherent and united struggle. Our goal is to create the release of all political prisoners and widespread struggle against the death penalty. Jin, Jiyan, Azadî! Become part of the campaign and support the protest with a video in which you demand the release of Sharifeh Mohammadi and Pakhshan Azizi. (Email the video to: info@ceni-frauen.org)]]></description>
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<p class="has-small-font-size"><a href="#3" data-type="internal" data-id="#3">click for english version</a></p>



<p>Die Islamische Republik Iran wendet eine Vielzahl von Unterdrückungstechniken an, darunter staatlich sanktionierte Hinrichtungen und organisierte Tötungen. Trotz offizieller Behauptungen, die Rechte der Menschen und der Zivilgesellschaft zu schützen, haben die Hinrichtungen in den Gefängnissen nach den jüngsten Regierungswahlen und der Etablierung von Reformisten in der Exekutive deutlich zugenommen.</p>



<p>Allein in der vergangenen Woche wurden acht Personen in iranischen Gefängnissen hingerichtet, und die Lage verschlechtert sich weiter. In den letzten zwei Wochen wurden zwei Frauen als politische Gefangene zum Tode verurteilt.</p>



<p>Sharifeh Mohammadi, ein ehemaliges Mitglied des „Koordinationskomitees zur Unterstützung der Bildung von Arbeiter:innenorganisationen“, wurde im De-zember verhaftet und am 4. Juli vom Revolutionsgericht in Rasht (Nordiran) wegen „Baghi“ (bewaffneter Aufstand) zum Tode verurteilt.</p>



<p>Pakhshan Azizi, eine Journalistin, Sozial-arbeiterin und kurdische politische Gefangene, ist seit einem Jahr im Evin-Gefängnis inhaftiert. Sie wurde am 21. Juli von Iman Afshari, einem Richter des Revolutionsgerichts Abteilung 26, zum Tode verurteilt.</p>



<p>Werishe Moradi, eine Frauenrechtsakti-vistin und Mitglied der Freien Frauengesellschaft Ostkurdistans (KJAR), die im August 2023 von den Sicherheits-kräften der Islamischen Republik Iran verhaftet wurde, ist eine weitere kurdische politische Gefangene, die wegen „Baghi“ angeklagt ist.</p>



<p>Die Schaffung einer breiten und weit verbreiteten Bewegung gegen Hinricht-ungen ist eines der dringlichsten Anliegen, mit denen sich zivile Aktivist:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen derzeit auseinandersetzen müssen. Im Rahmen der Kampagne „Nein zur Hinrichtung, Ja zum freien Leben“ rufen wir alle aktiven Institutionen und Organisationen auf, in einem kohärenten und vereinten Kampf zusammen zuarbeiten. Unser Ziel ist es, die Freilassung aller politischen Gefangenen und weit verbreitende Kampf gegen die Todesstrafe zu schaffen.</p>



<p>wir verurteilen die Hinrichtungen aufs schärfste und fordern die Abschaffung der Hinrichtungen so wie die Freilassung der politischen Gefangenen!</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Werdet Teil des Kampagne und unterstütze den Protest mit einem Video, in welchem ihr die Freilassung von Sharifeh Mohammadi und Pakhshan Azizi fordert. </strong><br><strong>(Video e-mailen an: info@ceni-frauen.org)</strong></p>



<p class="has-large-font-size"><strong>Statement of the campaign “No to execution, yes to free life”</strong></p>



<p>The Islamic Republic of Iran uses a variety of repressive techniques, including state-sanctioned executions and organized killings. Despite official claims of protecting the rights of the people and civil society, executions in prisons have increased significantly following the recent government elections and the establishment of reformists in the executive branch.</p>



<p>In the past week alone, eight people have been executed in Iranian prisons and the situation continues to deteriorate. In the last two weeks, two women were sentenced to death as political prisoners. Sharifeh Mohammadi, a former member of the “Coordination Committee to Support the Formation of Workers&#8216; Organizations”, was arrested in December and sentenced to death on 4 July by the Revolutionary Court in Rasht (northern Iran) for “baghi” (armed uprising).</p>



<p>Pakhshan Azizi, a journalist, social worker and Kurdish political prisoner, has been imprisoned in Evin Prison for a year. She was sentenced to death on July 21 by Iman Afshari, a judge of Revolutionary Court Branch 26.</p>



<p>Werishe Moradi, a women&#8217;s rights activist and member of the Free Women&#8217;s Society of Eastern Kurdistan (KJAR), who was arrested by the security forces of the Islamic Republic of Iran in August 2023, is another Kurdish political prisoner charged with “Baghi”.</p>



<p>Building a broad and widespread movement against executions is one of the most pressing issues facing civil activists and human rights defenders today.</p>



<p><strong>As part of the “No to Execution, Yes to Free Life” campaign, we call on all active institutions and organizations to work together in a coherent and united struggle. Our goal is to create the release of all political prisoners and widespread struggle against the death penalty.</strong><strong></strong></p>



<p><strong>Jin, Jiyan, Azadî!</strong></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Become part of the campaign and support the protest with a video in which you demand the release of Sharifeh Mohammadi and Pakhshan Azizi. </strong><br><strong>(Email the video to: info@ceni-frauen.org)</strong></p>
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		<title>Online-Panel: The incarceration of Jin Jiyan Azadî</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 16:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Jin, Jiyan, Azadi&#8220; is a slogan that has its roots in the kurdish freedom movement and translates to &#8222;Women, Life, Freedom&#8220;. Many feminist and women* movements have shouted the slogan in their struggels resisting against partriarchal and femicidal regimes. It is a slogan that demands the liberation of women from all kinds of opression. Ever since the kurdish freedom movement has started the women´s liberation has been a key factor of the movement. It was Abdullah Öcalan, who has emphasized the importance of women&#8217;s rights and gender equality within their struggle for Kurdish autonomy. The slogan reflects their commitment to promoting women&#8217;s liberation as an integral part of their political and social vision for Kurdistan. February 15th marks the 25th anniversary of the abduction of Kurdish representative Abdullah Öcalan. Since then, Öcalan has been isolated on the prison island of Imrali and there has been no sign of life from him for three years. How does Abdullah Öcalan relate to the philosophy of the Jin jiyan Azadî? Why is he being held in isolation?What significance does Abdullah Ocalan have for the international struggle? On febraury 14th at 19:00/ 7 PM on Youtube channel of @WomenWeavingFuture Panelists: Havîn Güneser, Engineer, journalist, and women&#8217;s rights activist who writes and speaks extensively about Abdullah Öcalan Radha D´Souza, Professor of International Law, Development Conflict Studies at the University of Westminster (UK) Paula Martín Ponz, Member of iacta and feminist collective Moderation: Larena Amin]]></description>
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<p>&#8222;Jin, Jiyan, Azadi&#8220; is a slogan that has its roots in the kurdish freedom movement and translates to &#8222;Women, Life, Freedom&#8220;. Many feminist and women* movements have shouted the slogan in their struggels resisting against partriarchal and femicidal regimes. It is a slogan that demands the liberation of women from all kinds of opression. Ever since the kurdish freedom movement has started the women´s liberation has been a key factor of the movement. It was Abdullah Öcalan, who has emphasized the importance of women&#8217;s rights and gender equality within their struggle for Kurdish autonomy. The slogan reflects their commitment to promoting women&#8217;s liberation as an integral part of their political and social vision for Kurdistan. February 15th marks the 25th anniversary of the abduction of Kurdish representative Abdullah Öcalan. Since then, Öcalan has been isolated on the prison island of Imrali and there has been no sign of life from him for three years.</p>



<p><br>How does Abdullah Öcalan relate to the philosophy of the Jin jiyan Azadî? <br>Why is he being held in isolation?<br>What significance does Abdullah Ocalan have for the international struggle?</p>



<p>On febraury 14th at 19:00/ 7 PM on Youtube channel of @WomenWeavingFuture</p>



<p>Panelists: </p>



<p>Havîn Güneser, Engineer, journalist, and women&#8217;s rights activist who writes and speaks extensively about Abdullah Öcalan</p>



<p>Radha D´Souza, Professor of International Law, Development Conflict Studies at the University of Westminster (UK)</p>



<p>Paula Martín Ponz, Member of iacta and feminist collective</p>



<p>Moderation: Larena Amin</p>
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		<title>Kurdische Frauen Kulturtage vom 2-8. März 2024</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/kurdische-frauen-kulturtage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 16:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[kulturwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[2. März &#8211; Podiumsdiskussion &#124; 3. März &#8211; Kulinarik &#124; 4. März &#8211; Dêq &#124; 5. März &#8211; Dengbêj &#124; 6. März &#8211; Folklore &#124; 7. März &#8211; Jineolojî &#124; 8. März &#8211; Abschlusskonzert zum Weltfrauentag &#124; 2-8. März &#8211; Kunstausstellungen &#124; Programm runterladen &#124; Situation in Kurdistan Kurdistan ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Mesopotamiens und war Schauplatz vieler verschiedener Hochkulturen. Seit Jahrhunderten erlebt diese Region immer wieder schwerste Verwüstungen, Plünderungen und neue Grenzziehungen. Kurdistan wurde 1923 durch den Vertrag von Lausanne in vier Teile geteilt. Seitdem leben mehr als 40 Millionen Kurd*innen unter der Vorherrschaft vier verschiedener Staaten (Türkei, Iran, Irak und Syrien). In diesen wurde ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt. Deshalb haben sie sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit zahlreichen Aufständen gegen Kolonialisierung, Assimilation, Massaker und Unterdrückung gewehrt. Diese wurden jedoch größtenteils durch die Besatzerstaaten brutal niedergeschlagen. Gegenüber dieser Politik&#160;ist der kurdische Freiheitskampf in den letzten Jahrzehnten immer stärker geworden und hat eigene Lösungsmodelle entwickelt. Vor Allem der Widerstand der Frauen hat stark dazu beigetragen, dass&#160;die Kultur der Kurd*innen sich&#160;noch einmal neu und stärker konsolidiert und weiterentwickelt hat. Rolle der Frauen Parallel zu den Freiheitsbestrebungen des kurdischen Volkes haben sich kurdische Frauen auf der Grundlage einer von Kurd*innen selbst entwickelten Frauenbefreiungsideologie organisiert. Die kurdische Frauenbewegung ist in allen vier Teilen Kurdistans und in Europa zu einer politischen und gesellschaftlichen Kraft geworden. Sie vertritt die Forderungen der kurdischen Frauen, stärkt die Solidarität unter Frauen, auch international und arbeitet an der Verwirklichung gesellschaftlicher Alternativen. So wurden in vergangenen Jahren in vielen Dörfern und Städten Kurdistans Frauenräte, -vereine, -kooperativen, -medien, -beratungszentren, -akademien und viele weitere Einrichtungen aufgebaut. Durch die breite Basisorganisierung und internationale Vernetzung konnten Kampagnen gegen sexualisierte Gewalt, für die Freilassung von politischen Gefangenen, für Frieden und Demokratie in Kurdistan eine starke,&#160;erfolgreiche&#160;Wirkung erzielen. Im Zentrum der Kunst in Kurdistan steht oft die Frau. Sie hat im Laufe der Geschichte einen großen Beitrag, vor allem zur teilweisen mündlich überlieferten Kultur der Kurdinnen, geleistet. Zu diesem Anlass finden dieses Jahr vom 02. bis 08. März dem Weltfrauentag unter dem Motto die “Kunst des Widerstands” die kurdischen Frauenkulturtage statt. Es wird jeden Abend eine Veranstaltung über die Kunst und Kultur der kurdischen Frau geben, die ihre Identität, ihre Ideologie und ihren Widerstand leistenden Charakter widerspiegelt. 2. März: Jin Jiyan Azadî: Die Kunst des Widerstands und die Rolle der kurdischen Frauen, wie drückt die kurdische Fraue ihren Widerstand durch Kunst und Kultur aus Unsere Kulturtage beginnen mit einer Podiumsdiskussion in der verschiedene kurdische Frauen über ihre Arbeit als Kunst und Kulturschaffende und ihren Aktivismus als Frauen reden werden. Kurdische Frauen mussten viel Widerstand leisten, sowohl gegen die Kolonialherrschaft als auch gegen die bestehenden&#160;patriarchalen und&#160;gesellschaftlichen Einflüsse. Wir möchten verschiedene Perspektiven auf ein Podium bringen, die diese unterschiedlichen Formen des Widerstands repräsentieren und damit allen Frauen, die sich dieser Unterdrückungen auflehnen eine Stimme geben. Referentinnen: Hêvîn Tekin (Schauspielerin), Leyla Ekinci (Künstlerin, Kulturaktivistin und Moderatorin), Havîn Al-Sindy (Künstlerin) Moderation: Esra Yula Wann: Samstag, 2. März 2024, 19 Uhr (7 PM)Ort: Spore Initiative, Hermannstraße 86 in 12051 Berlin (Auditorium)(U8 &#8211; Leinestraße, S-Bahn Hermannstraße) 3. März: Kulinarik &#8211; Traditionelle kurdische Kochkunst der Frauen Die kurdische Küche umfasst verschiedene regionale Kochstile und kulinarische Spezialitäten. Sie beruht auf einer uralten Tradition, in der auch die Frauen eine wichtige Rolle in der Weitergabe spielen. Gekocht und gegessen wird viel Gemüse, Fleisch (sofern vorhanden)&#160;und Getreide. Da viele Kurd*innen von der Landwirtschaft leben, gehören auch Milchprodukte wie Käse und Joghurt zu den Grundnahrungsmitteln. Die „Hauptquelle”&#160;(oder Akteurin) für die kurdische Küche ist die Frau, weshalb ihr in der kurdischen Kochkunst eine besondere Rolle zukommt. Wir dürfen bei dieser Veranstaltung kurdischen Müttern und Frauen des Frauenrats Destdan bei dem Zubereiten von bestimmten Spezialitäten zusehen und anschließend gemeinsam essen und tanzen. Wann: Sonntag, 03. März 2024, 17 Uhr (5PM)Ort: Bona Peiser Sozio-kulturelle Projekträume, Oranienstraße 72, 10969 Berlin 4. März: Dêq &#8211; Traditionelle Tätowierungskunst der Frau in Dêrsim &#8222;Dêq&#8220; oder &#8222;Daq&#8220; sind traditionelle Tätowierungen, die überwiegend im geografischen Raum Mesopotamiens praktiziert wurden. Viele Dêq-Symbole bilden die Natur und ein Leben in der Natur ab.&#160;In Mesopotamien sind es vor allem die Frauen, die mit dem Dêq ihre eigene Geschichte auf der Haut verewigen und sich durch diese Praxis patriarchaler Unterdrückung widersetzen. Manchmal dient der Dêq auch als Schutz gegen das Böse, zur Steigerung der Fruchtbarkeit, zur Heilung von Beschwerden und Krankheiten, zur Visualisierung von Schicksalsschlägen und vielem mehr. Es wird eine Einführung in den Ursprung und die Symbolik des Dêq geben, sowie eine Erzählung der traditionellen Praxis und der derzeitigen Fortführung des Dêq. Anschließend werden Ausschnitte eines Dokumentarfilms gezeigt, der die Hautmarkierungen von Frauen aus Dêrsim einfängt. Zuletzt wird die Bedeutung von Dêq, die Rolle der Frau im Kontext von Religion und Kultur, der Widerstand gegen kulturelle Homogenisierung und die damit einhergehende Selbstbestimmung und Hütung des kulturellen Erbes der Frau politisch diskutiert und eingeordnet. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Wann: Montag 04. März 2024, 18 Uhr (6 PM)Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivaer Platz 16, 10707 Berlin 5. März: Dengbêj-Kultur, die traditionelle Erzähl -und Gesangskunst des kurdischen Volkes Dengbêj ist die kurdische Bezeichnung für Sängerinnen und Sänger, die historische Ereignisse und Mythen&#160;und auch gesellschaftliche&#160;Phänomene in einem für die Dengbêj-Kunst spezifischen Sprechgesangsstil erzählen. Die Erzählkunst der Dengbêjs nimmt einen wichtigen Platz in der kurdischen Geschichte und Kultur ein, da die Tradition der Dengbêjs die Weitergabe des kurdischen Kulturerbes von Generation zu Generation ermöglicht. Die Gesangskunst der Dengbêjs ist so lebendig, dass auch heute noch persönliche und politische Ereignisse in Liedern verarbeitet werden. Die kurdische Frau hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet und versucht, ihren Schmerz und ihr Leid, aber auch ihre Freude und ihren Widerstand in diesen Liedern wiederzugeben. Künstlerin: Bêrîvan Çiya, Wann: Dienstag, 05. März 2024 19 Uhr (7PM)Ort: Tenur Restaurant, Reichenbergerstr. 147, 10999 Berlin (U-Bahn: Kotbusser Tor, U8) 6. März: Vorführung &#8211; Kurdische Folklore und traditionelle Köstüme Kurdische Folklore stellen nicht nur Unterhaltung dar, sie sind ein Archiv der kurdischen Identität, Kultur und Geschichte. Das Tanzen wird außerdem als ein Akt des Widerstandes verstanden und ausgelebt. Genauso wie die kurdische Sprache von den jeweiligen Besetzerstaaten verboten, wurde auch der Tanz verboten oder angeeignet. Wir wollen die kurdische Kultur vor allem in Europa lebendig halten. Aus diesem Grund wird eine Folkloregruppe verschiedene Volkstänze aus Kurdistan vorführen, so dass ein interaktiver Austausch der Kulturen stattfinden kann. In ganz Europa sind Hunderte von kurdischen Folkloregruppen mit bis zu 3.500 Tänzerinnen und Tänzern vertreten. Das Tanzen Hand in Hand hat zudem einen energetischen Aspekt: durch das Festhalten der Hände findet ein energetischer Austausch statt. Energieströme fließen erst durch die Körper und dann durch den ganzen Kreis. Durch das gemeinsame Tanzen werden Gemeinschaftsgefühl, Identität, Frieden, Solidarität und Gleichberechtigung gestärkt. Tanzgruppe: Jinên Koma Ferasîn û Delîl Çiyager Wann: Mittwoch, 06. März 2024 18 Uhr (6 PM)Ort: Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin 7. März: Vortrag zu Jineolojî &#8211; Wissenschaft der Frau und des Lebens In einem Workshop wird die Jineolojî (Wissenschaft der Frau und des Lebens) vorgestellt. Mit dem Aufschwung der kurdischen Frauenbewegung hat sich die Jineolojî seit 2011 im Mittleren Osten und in Europa verbreitet. Heute verbinden sich Hunderte von Frauen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Hintergründen mit dieser neuen Wissenschaft. Wir wollen diese Thematik durch Vernetzung und Austausch in unsere Kontexte bringen. Einer der Arbeitsbereiche der Jineolojî ist der Bezug zur Natur und der Umwelt. Arbeiten dazu finden unter Anderem im kurdischen Frauendorf „Jinwar“, aber auch in Europa statt. Referentinnen: Jineolojî Komitee &#38; JXK Studentinnen Berlin Wann: Donnerstag, 07. März 2024 18 Uhr (6 PM)Ort: Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (nähe Ostbahnhof) 8. März: Abschlusskonzert am Weltfrauentag Die Kulturtage enden am 8. März dem Weltfrauentag mit einem Konzert kurdischer Musiker*innen, welches die kulturelle Vielfalt feiert und die Veranstaltung gebührend abrundet und&#160;unvergesslich&#160;machen soll. Gemeinsam wollen wir tanzen und singen. Das Konzert ist nur für Frauen* Sängerinnen: Cemile Dinçer, Nergez Dilo Wann: Freitag, 08. März 2024 19 Uhr (7 PM)Ort: Jockel Biergarten, Ratiborstr. 14c, 10999 Berlin 2 &#8211; 8. März: Kunstausstellungen (gesamte Woche) An jedem Tag der gesamten Woche werden Kunst und Filme von verschiedenen kurdischen Künstlerinnen ausgestellt. Die Austellung beschreibt den Einfluss der Philosophie von Jin Jiyan Azadî auf die Kunst der Frauen in Kurdistan. Sie zeigt, welche Rolle die Frauen in der Geschichte der Kurden gespielt hat. Künstlerinnen: Asli Filiz, Meral Şimşek, Leyla Toprak, Havîn Al-Sindy Wann: Jeden Tag vom 2 &#8211; 8. März 2024, 12-17 UhrOrt: Gorki Kiosk, Dorotheenstraße 3, 10117 Berlin Jin, Jiyan, Azadî!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-small-font-size"><a href="#2">2. März &#8211; Podiumsdiskussion</a> | <a href="#3">3. März &#8211; Kulinarik </a>| <a href="#4">4. März &#8211; Dêq</a> | <a href="#5">5. März &#8211; Dengbêj</a> |<a href="#6"> 6. März &#8211; Folklore </a>| <a href="#7">7. März &#8211; Jineolojî</a> | <a href="#8">8. März &#8211; Abschlusskonzert zum Weltfrauentag</a> | <a href="#2-8">2-8. März &#8211; Kunstausstellungen</a> | <a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/02/Kurdische-Frauen-Kulturtage.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Programm runterladen</a> |</h2>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-video"><video autoplay controls src="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2024/02/signal-2025-01-06-204457.mp4"></video></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Situation in Kurdistan</h2>



<p>Kurdistan ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Mesopotamiens und war Schauplatz vieler verschiedener Hochkulturen. Seit Jahrhunderten erlebt diese Region immer wieder schwerste Verwüstungen, Plünderungen und neue Grenzziehungen. Kurdistan wurde 1923 durch den Vertrag von Lausanne in vier Teile geteilt. Seitdem leben mehr als 40 Millionen Kurd*innen unter der Vorherrschaft vier verschiedener Staaten (Türkei, Iran, Irak und Syrien). In diesen wurde ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt. Deshalb haben sie sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit zahlreichen Aufständen gegen Kolonialisierung, Assimilation, Massaker und Unterdrückung gewehrt. Diese wurden jedoch größtenteils durch die Besatzerstaaten brutal niedergeschlagen. Gegenüber dieser Politik&nbsp;ist der kurdische Freiheitskampf in den letzten Jahrzehnten immer stärker geworden und hat eigene Lösungsmodelle entwickelt. Vor Allem der Widerstand der Frauen hat stark dazu beigetragen, dass&nbsp;die Kultur der Kurd*innen sich&nbsp;noch einmal neu und stärker konsolidiert und weiterentwickelt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Rolle der Frauen</h2>



<p>Parallel zu den Freiheitsbestrebungen des kurdischen Volkes haben sich kurdische Frauen auf der Grundlage einer von Kurd*innen selbst entwickelten Frauenbefreiungsideologie organisiert. Die kurdische Frauenbewegung ist in allen vier Teilen Kurdistans und in Europa zu einer politischen und gesellschaftlichen Kraft geworden. Sie vertritt die Forderungen der kurdischen Frauen, stärkt die Solidarität unter Frauen, auch international und arbeitet an der Verwirklichung gesellschaftlicher Alternativen. So wurden in vergangenen Jahren in vielen Dörfern und Städten Kurdistans Frauenräte, -vereine, -kooperativen, -medien, -beratungszentren, -akademien und viele weitere Einrichtungen aufgebaut. Durch die breite Basisorganisierung und internationale Vernetzung konnten Kampagnen gegen sexualisierte Gewalt, für die Freilassung von politischen Gefangenen, für Frieden und Demokratie in Kurdistan eine starke,&nbsp;erfolgreiche&nbsp;Wirkung erzielen.</p>



<p>Im Zentrum der Kunst in Kurdistan steht oft die Frau. Sie hat im Laufe der Geschichte einen großen Beitrag, vor allem zur teilweisen mündlich überlieferten Kultur der Kurdinnen, geleistet. Zu diesem Anlass finden dieses Jahr vom 02. bis 08. März dem Weltfrauentag unter dem Motto die “Kunst des Widerstands” die kurdischen Frauenkulturtage statt. </p>



<p>Es wird jeden Abend eine Veranstaltung über die Kunst und Kultur der kurdischen Frau geben, die ihre Identität, ihre Ideologie und ihren Widerstand leistenden Charakter widerspiegelt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="2">2. März: Jin Jiyan Azadî: Die Kunst des Widerstands und die Rolle der kurdischen Frauen, wie drückt die kurdische Fraue ihren Widerstand durch Kunst und Kultur aus</h2>



<p>Unsere Kulturtage beginnen mit einer Podiumsdiskussion in der verschiedene kurdische Frauen über ihre Arbeit als Kunst und Kulturschaffende und ihren Aktivismus als Frauen reden werden.  Kurdische Frauen mussten viel Widerstand leisten, sowohl gegen die Kolonialherrschaft als auch gegen die bestehenden&nbsp;patriarchalen und&nbsp;gesellschaftlichen Einflüsse. Wir möchten verschiedene Perspektiven auf ein Podium bringen, die diese unterschiedlichen Formen des Widerstands repräsentieren und damit allen Frauen, die sich dieser Unterdrückungen auflehnen eine Stimme geben.</p>



<p><strong>Referentinnen: Hêvîn Tekin (Schauspielerin), Leyla Ekinci (Künstlerin, Kulturaktivistin und Moderatorin), Havîn Al-Sindy (Künstlerin)</strong></p>



<p><strong>Moderation: Esra Yula</strong></p>



<p><strong>Wann: Samstag, 2. März 2024, 19 Uhr (7 PM)<br>Ort: Spore Initiative, Hermannstraße 86 in 12051 Berlin (Auditorium)</strong><br><strong>(U8 &#8211; Leinestraße, S-Bahn Hermannstraße)</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="3">3. März: Kulinarik &#8211; Traditionelle kurdische Kochkunst der Frauen</h2>



<p>Die kurdische Küche umfasst verschiedene regionale Kochstile und kulinarische Spezialitäten. Sie beruht auf einer uralten Tradition, in der auch die Frauen eine wichtige Rolle in der Weitergabe spielen. Gekocht und gegessen wird viel Gemüse, Fleisch (sofern vorhanden)&nbsp;und Getreide. Da viele Kurd*innen von der Landwirtschaft leben, gehören auch Milchprodukte wie Käse und Joghurt zu den Grundnahrungsmitteln. Die „Hauptquelle”&nbsp;(oder Akteurin) für die kurdische Küche ist die Frau, weshalb ihr in der kurdischen Kochkunst eine besondere Rolle zukommt. </p>



<p><strong>Wir dürfen bei dieser Veranstaltung kurdischen Müttern und Frauen des Frauenrats Destdan bei dem Zubereiten von bestimmten Spezialitäten zusehen und anschließend gemeinsam essen und tanzen. </strong></p>



<p><strong>Wann: Sonntag, 03. März 2024, 17 Uhr (5PM)<br>Ort: Bona Peiser Sozio-kulturelle Projekträume, Oranienstraße 72, 10969 Berlin</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="4"><strong> </strong>4. März: Dêq &#8211; Traditionelle Tätowierungskunst der Frau in Dêrsim</h2>



<p>&#8222;Dêq&#8220; oder &#8222;Daq&#8220; sind traditionelle Tätowierungen, die überwiegend im geografischen Raum Mesopotamiens praktiziert wurden. Viele Dêq-Symbole bilden die Natur und ein Leben in der Natur ab.&nbsp;In Mesopotamien sind es vor allem die Frauen, die mit dem Dêq ihre eigene Geschichte auf der Haut verewigen und sich durch diese Praxis patriarchaler Unterdrückung widersetzen. Manchmal dient der Dêq auch als Schutz gegen das Böse, zur Steigerung der Fruchtbarkeit, zur Heilung von Beschwerden und Krankheiten, zur Visualisierung von Schicksalsschlägen und vielem mehr. </p>



<p>Es wird eine Einführung in den Ursprung und die Symbolik des Dêq geben, sowie eine Erzählung der traditionellen Praxis und der derzeitigen Fortführung des Dêq. Anschließend werden Ausschnitte eines Dokumentarfilms gezeigt, der die Hautmarkierungen von Frauen aus Dêrsim einfängt. Zuletzt wird die Bedeutung von Dêq, die Rolle der Frau im Kontext von Religion und Kultur, der Widerstand gegen kulturelle Homogenisierung und die damit einhergehende Selbstbestimmung und Hütung des kulturellen Erbes der Frau politisch diskutiert und eingeordnet.</p>



<p>Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem<a href="https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&amp;knr=24-0307&amp;kursname=Dq+Traditionelle+Taetowierungskunst+als+Form+des+Widerstands&amp;katid=0#inhalt"> Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung</a> statt.</p>



<p><strong>Wann: Montag 04. März 2024, 18 Uhr (6 PM)<br>Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivaer Platz 16, 10707 Berlin</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="5">5. März: Dengbêj-Kultur, die traditionelle Erzähl -und Gesangskunst des kurdischen Volkes</h2>



<p>Dengbêj ist die kurdische Bezeichnung für Sängerinnen und Sänger, die historische Ereignisse und Mythen&nbsp;und auch gesellschaftliche&nbsp;Phänomene in einem für die Dengbêj-Kunst spezifischen Sprechgesangsstil erzählen. Die Erzählkunst der Dengbêjs nimmt einen wichtigen Platz in der kurdischen Geschichte und Kultur ein, da die Tradition der Dengbêjs die Weitergabe des kurdischen Kulturerbes von Generation zu Generation ermöglicht. Die Gesangskunst der Dengbêjs ist so lebendig, dass auch heute noch persönliche und politische Ereignisse in Liedern verarbeitet werden. Die kurdische Frau hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet und versucht, ihren Schmerz und ihr Leid, aber auch ihre Freude und ihren Widerstand in diesen Liedern wiederzugeben.</p>



<p><strong>Künstlerin: Bêrîvan Çiya</strong>,</p>



<p><strong>Wann: Dienstag, 05. März 2024 19 Uhr (7PM)<br>Ort: Tenur Restaurant, Reichenbergerstr. 147, 10999 Berlin (U-Bahn: Kotbusser Tor, U8)</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="6">6. März: Vorführung &#8211; Kurdische Folklore und traditionelle Köstüme </h2>



<p>Kurdische Folklore stellen nicht nur Unterhaltung dar, sie sind ein Archiv der kurdischen Identität, Kultur und Geschichte. Das Tanzen wird außerdem als ein Akt des Widerstandes verstanden und ausgelebt. Genauso wie die kurdische Sprache von den jeweiligen Besetzerstaaten verboten, wurde auch der Tanz verboten oder angeeignet. Wir wollen die kurdische Kultur vor allem in Europa lebendig halten. Aus diesem Grund wird eine Folkloregruppe verschiedene Volkstänze aus Kurdistan vorführen, so dass ein interaktiver Austausch der Kulturen stattfinden kann. In ganz Europa sind Hunderte von kurdischen Folkloregruppen mit bis zu 3.500 Tänzerinnen und Tänzern vertreten. Das Tanzen Hand in Hand hat zudem einen energetischen Aspekt: durch das Festhalten der Hände findet ein energetischer Austausch statt. Energieströme fließen erst durch die Körper und dann durch den ganzen Kreis. Durch das gemeinsame Tanzen werden Gemeinschaftsgefühl, Identität, Frieden, Solidarität und Gleichberechtigung gestärkt.</p>



<p><strong>Tanzgruppe:</strong> <strong>Jinên Koma Ferasîn û Delîl Çiyager</strong></p>



<p><strong>Wann: Mittwoch, 06. März 2024 18 Uhr (6 PM)<br>Ort: Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin</strong> </p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="7">7. März: Vortrag zu Jineolojî &#8211; Wissenschaft der Frau und des Lebens</h2>



<p>In einem Workshop wird die Jineolojî (Wissenschaft der Frau und des Lebens) vorgestellt. Mit dem Aufschwung der kurdischen Frauenbewegung hat sich die Jineolojî seit 2011 im Mittleren Osten und in Europa verbreitet. Heute verbinden sich Hunderte von Frauen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Hintergründen mit dieser neuen Wissenschaft. Wir wollen diese Thematik durch Vernetzung und Austausch in unsere Kontexte bringen.</p>



<p>Einer der Arbeitsbereiche der Jineolojî ist der Bezug zur Natur und der Umwelt. Arbeiten dazu finden unter Anderem im kurdischen Frauendorf „Jinwar“, aber auch in Europa statt.</p>



<p><strong>Referentinnen: Jineolojî Komitee &amp; JXK Studentinnen Berlin</strong></p>



<p><strong>Wann: Donnerstag, 07. März 2024 18 Uhr (6 PM)<br>Ort: Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (nähe Ostbahnhof)</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="8">8. März: Abschlusskonzert am Weltfrauentag</h2>



<p>Die Kulturtage enden am 8. März dem Weltfrauentag mit einem Konzert kurdischer Musiker*innen, welches die kulturelle Vielfalt feiert und die Veranstaltung gebührend abrundet und&nbsp;unvergesslich&nbsp;machen soll. Gemeinsam wollen wir tanzen und singen. <br><strong>Das Konzert ist nur für Frauen*</strong> </p>



<p><strong>Sängerinnen:</strong> <strong>Cemile Dinçer, Nergez Dilo</strong></p>



<p><strong>Wann: Freitag, 08. März 2024 19 Uhr (7 PM)<br>Ort: Jockel Biergarten, Ratiborstr. 14c, 10999 Berlin</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size" id="2-8">2 &#8211; 8. März: Kunstausstellungen (gesamte Woche)</h2>



<p>An jedem Tag der gesamten Woche werden Kunst und Filme von verschiedenen kurdischen Künstlerinnen ausgestellt. Die Austellung beschreibt den Einfluss der Philosophie von Jin Jiyan Azadî auf die Kunst der Frauen in Kurdistan. Sie zeigt, welche Rolle die Frauen in der Geschichte der Kurden gespielt hat.</p>



<p><strong>Künstlerinnen:</strong> <strong>Asli Filiz, Meral Şimşek, Leyla Toprak, Havîn Al-Sindy</strong></p>



<p><strong>Wann: Jeden Tag vom 2 &#8211; 8. März 2024</strong>, <strong>12-17 Uhr</strong><br><strong>Ort:</strong> <strong>Gorki Kiosk, Dorotheenstraße 3, 10117 Berlin</strong></p>



<p><strong>Jin, Jiyan, Azadî!</strong><br></p>
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					<![CDATA[jeden tage eine Veranstaltung vom 2 - 8. März(1)]]>
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		<title>Kein Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 17:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
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					<description><![CDATA[(English version below) Erklärung zu den Morden in Paris, zum revolutionären Kampf gegen Feminizid und über Frauenbefreiung als einziger Ausweg aus den Krisen. Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft verursachen. Am 9. Januar 2013, vor elf Jahren, ermordete ein Auftragsmörder des türkischen Geheimdienstes die drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Ihre Ermordung, den wir als einen dreifachen staatlichen Feminizid bezeichnen, verdeutlichte uns ein weiteres Mal, dass der türkische Staat einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen führt. Frauen, die den entschlossensten Widerstand gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus und gegen Nationalismus leisten. Durch ihre Ermordung wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der revolutionären kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft sowie kämpfende Frauen auf der ganzen Welt, mit dem Ziel, ihren Widerstandsgeist zu brechen. Doch der Widerstand und die Proteste, die kurdische Frauen seither unermüdlich fortgesetzt haben, sind nur noch stärker und größer geworden. Die Parole “Jin Jiyan Azadî” haben wir 10 Jahre lang auf allen Gedenkprotesten für unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî gerufen. Mit der Ermordung der Kurdin Jîna Amini durch die iranische Sittenpolizei ist diese Parole nochmals durch die Welt gegangen. Sie erinnert uns nicht nur an die Frauen, die durch staatliche Feminizide ermordet wurden. Sie drückt gleichzeitig den Kampfgeist aus, der uns über Ländergrenzen hinaus verbindet. Sie drückt aus, dass die Befreiung der Frau und die Befreiung des Lebens untrennbar sind und zusammengehören. Die Befreiung des Lebens bedeutet Widerstand gegen jegliche Art von staatlicher Gewalt, Besatzung und Krieg. Denn ebendiese wirken sich besonders verheerend auf Frauen und alle unterdrückten Völker aus. In seinem Vernichtungsfeldzug gegen Kurd*innen greift der türkische Staat Frauen ganz gezielt an &#8211; ob politische Gefangene, Aktivistinnen, Kämpferinnen oder Politikerinnen. Die Angriffskriege in Rojava sowie Militäroperationen des türkischen Staates richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gleichzeitig tragen Frauen, wie in jedem Konflikt und jedem Krieg, das meiste Leid davon. Durch den Aufstieg patriarchaler, faschistischer Gruppen wie den Islamischen Staat (IS), aber auch durch staatliche Unterdrückung und Repressionen steigt das Risiko von Femiziden, patriarchaler und sexualisierter Gewalt. Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und das Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft vergrößern. Wir beobachten das nicht nur in Kurdistan, wo islamistische und faschistische Kräfte sowie Staaten in allen Teilen versuchen, die kurdische (Frauen-)Befreiungsbewegung und die kurdische Gesellschaft zu bekämpfen. Auch mit Blick auf Palästina sind wir seit Monaten Zeuginnen des blutigen Kriegs der israelischen Armee in Gaza. Die staatliche Gewalt und siedler-koloniale Besatzung durch Israel dauert bereits seit Jahrzehnten an. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung hat in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht. Es werden vor den Augen der ganzen Welt Kriegsverbrechen begangen. Binnen kürzester Zeit wurden in Gaza über 20.000 Zivilist*innen, darunter überwiegend besonders schutzbedürftige, wie Kinder und ältere Menschen, getötet. Islamistische reaktionäre Gruppen wie die Hamas beenden dieses Leid nicht und können niemals einen Ausweg aus der Krise schaffen. Als Frauen, die für Frieden und Befreiung kämpfen, stehen wir an der Seite der Völker, die unterdrückt werden und Widerstand leisten, und an der Seite der Frauen, die unter diesen Kriegen und der patriarchalen Gewalt am meisten leiden. Ob in Kurdistan oder in Palästina &#8211; der Ausweg aus der Krise muss mit der Befreiung aller Unterdrückten und mit der Befreiung der Frau einhergehen. Das gilt genauso für die aktuellen Konflikte und Krisen wie z.B. im Iran, im Sudan oder in Afghanistan. Als kurdische Frauen wissen wir, dass es ohne eine revolutionäre Alternative und Befreiungsperspektive keine Aussicht auf Frieden gibt und somit keine Aussicht auf die Befreiung der Frau. Unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî lebten diese revolutionäre Alternative vor. Sie widmeten ihr Leben dem Befreiungskampf und dem Aufbau einer demokratischen Alternative für den Mittleren Osten, in der Frauen und Minderheiten frei sein, in Frieden leben und am politischen Leben teilhaben können. Sie symbolisierten “Jin Jiyan Azadî” und damit den Kampf gegen den Kapitalismus und Patriarchat und alle Systeme und Ideologien, die den Menschen unterwerfen. Es gibt keinen Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung &#8211; unser Ziel ist die Befreiung des Lebens und der gesamten Gesellschaft. Dieses Versprechen werden wir in Gedenken an unsere Genossinnen hochhalten. Es lebe die internationale revolutionäre Frauensolidarität! Jin Jiyan Azadî! Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden, 03.01.2023 No way out of the crisis without women&#8217;s liberation! Statement on the murders in Paris, on the revolutionary struggle against feminicide and on women&#8217;s liberation as the only way out of the crises There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and cause suffering, hunger, displacement and trauma in society. On January 9, 2013, eleven years ago, a contract killer of the Turkish secret service murdered the three Kurdish revolutionaries Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) and Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Their murder, which we call a triple state feminicide, made it clear to us once again that the Turkish state is waging a special war against revolutionary women. Women who are the most determined resisters against capitalism, fascism and nationalism. Through their assassination, not only the achievements and successes of the revolutionary Kurdish women&#8217;s movement were attacked, but the entire Kurdish society as well as struggling women all over the world, with the aim of breaking their spirit of resistance. However, the resistance and protests that Kurdish women have tirelessly continued since then have only grown stronger and bigger. We shouted the slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; at all memorial protests for our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî for 10 years. With the murder of the Kurdish woman Jîna Amini by the Iranian morality police, this slogan has once again gone around the world. It not only reminds us of the women who were murdered by state feminicides. It also expresses the fighting spirit that unites us across national borders. It expresses the fact that the liberation of women and the liberation of life are inseparable and belong together. The liberation of life means resistance against all forms of state violence, occupation and war. For it is precisely these that have a particularly devastating effect on women and all oppressed peoples. In its extermination offensive against Kurds, the Turkish state specifically targets women &#8211; whether political prisoners, activists, fighters or politicians. The wars of aggression in Rojava and the Turkish state&#8217;s military operations are aimed specifically at leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. At the same time, as in every conflict and every war, it is women who suffer the most. The rise of patriarchal, fascist groups such as the Islamic State (IS), as well as state oppression and repression, increases the risk of femicide, patriarchal and sexualized violence. There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and increase suffering, hunger, displacement and trauma in society. We observe this not only in Kurdistan, where Islamist and fascist forces and states in all parts are trying to fight the Kurdish (women&#8217;s) liberation movement and Kurdish society. With regard to Palestine, we have also been witnessing the bloody war waged by the Israeli army in Gaza for months. The state violence and settler-colonial occupation by Israel has been going on for decades. The suffering of the Palestinian population has reached a climax in recent months. War crimes are being committed before the eyes of the whole world. Over 20,000 civilians have been killed in Gaza in a very short space of time, most of them vulnerable people such as children and the elderly. Islamist reactionary groups like Hamas do not end this suffering and can never create a way out of the crisis. As women fighting for peace and liberation, we stand with the peoples who are oppressed and resisting, and with the women who suffer most from these wars and patriarchal violence. Whether in Kurdistan or in Palestine &#8211; the way out of the crisis must go hand in hand with the liberation of all the oppressed and with the liberation of women. This also applies to current conflicts and crises such as those in Iran, Sudan and Afghanistan. As Kurdish women, we know that without a revolutionary alternative and a perspective of liberation, there is no prospect of peace and therefore no prospect of women&#8217;s liberation. Our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî exemplified this revolutionary alternative. They dedicated their lives to the liberation struggle and the construction of a democratic alternative for the Middle East, in which women and minorities can be free, live in peace and participate in political life. They symbolized &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; and thus the struggle against capitalism. There is no way out of the crisis without women&#8217;s liberation &#8211; our goal is the liberation of life and of society as a whole. We will uphold this promise in memory of our comrades. Long live international revolutionary women&#8217;s solidarity! Jin Jiyan Azadî! Cenî &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace, 03.01.2023 (Picture source: ANF)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><sub><a href="#jump-here" data-type="internal" data-id="#jump-here">(English version below)</a></sub></p>



<p><strong>Erklärung zu den Morden in Paris, zum revolutionären Kampf gegen Feminizid und über Frauenbefreiung als einziger Ausweg aus den Krisen.</strong></p>



<p id="english-version-below"><em>Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft verursachen.</em></p>



<p>Am 9. Januar 2013, vor elf Jahren, ermordete ein Auftragsmörder des türkischen Geheimdienstes die drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Ihre Ermordung, den wir als einen dreifachen staatlichen Feminizid bezeichnen, verdeutlichte uns ein weiteres Mal, dass der türkische Staat einen speziellen Krieg gegen revolutionäre Frauen führt. Frauen, die den entschlossensten Widerstand gegen den Kapitalismus, gegen Faschismus und gegen Nationalismus leisten. Durch ihre Ermordung wurden nicht nur die Errungenschaften und Erfolge der revolutionären kurdischen Frauenbewegung angegriffen, sondern die gesamte kurdische Gesellschaft sowie kämpfende Frauen auf der ganzen Welt, mit dem Ziel, ihren Widerstandsgeist zu brechen.</p>



<p>Doch der Widerstand und die Proteste, die kurdische Frauen seither unermüdlich fortgesetzt haben, sind nur noch stärker und größer geworden. Die Parole “Jin Jiyan Azadî” haben wir 10 Jahre lang auf allen Gedenkprotesten für unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî gerufen. Mit der Ermordung der Kurdin Jîna Amini durch die iranische Sittenpolizei ist diese Parole nochmals durch die Welt gegangen. Sie erinnert uns nicht nur an die Frauen, die durch staatliche Feminizide ermordet wurden. Sie drückt gleichzeitig den Kampfgeist aus, der uns über Ländergrenzen hinaus verbindet. Sie drückt aus, dass die Befreiung der Frau und die Befreiung des Lebens untrennbar sind und zusammengehören.</p>



<p>Die Befreiung des Lebens bedeutet Widerstand gegen jegliche Art von staatlicher Gewalt, Besatzung und Krieg. Denn ebendiese wirken sich besonders verheerend auf Frauen und alle unterdrückten Völker aus. In seinem Vernichtungsfeldzug gegen Kurd*innen greift der türkische Staat Frauen ganz gezielt an &#8211; ob politische Gefangene, Aktivistinnen, Kämpferinnen oder Politikerinnen. Die Angriffskriege in Rojava sowie Militäroperationen des türkischen Staates richten sich speziell an führende Figuren der kurdischen Frauenbewegung. Gleichzeitig tragen Frauen, wie in jedem Konflikt und jedem Krieg, das meiste Leid davon. Durch den Aufstieg patriarchaler, faschistischer Gruppen wie den Islamischen Staat (IS), aber auch durch staatliche Unterdrückung und Repressionen steigt das Risiko von Femiziden, patriarchaler und sexualisierter Gewalt.</p>



<p>Es gibt keine Befreiung des Lebens und keine Befreiung der Frau, solange patriarchale und reaktionäre Kräfte sowie Staaten auf Kosten unterdrückter Völker und Zivilist*innen ihre Kriege weiterführen und das Leid, Hunger, Vertreibung und Traumata in der Gesellschaft vergrößern. Wir beobachten das nicht nur in Kurdistan, wo islamistische und faschistische Kräfte sowie Staaten in allen Teilen versuchen, die kurdische (Frauen-)Befreiungsbewegung und die kurdische Gesellschaft zu bekämpfen.</p>



<p>Auch mit Blick auf Palästina sind wir seit Monaten Zeuginnen des blutigen Kriegs der israelischen Armee in Gaza. Die staatliche Gewalt und siedler-koloniale Besatzung durch Israel dauert bereits seit Jahrzehnten an. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung hat in den letzten Monaten einen Höhepunkt erreicht. Es werden vor den Augen der ganzen Welt Kriegsverbrechen begangen. Binnen kürzester Zeit wurden in Gaza über 20.000 Zivilist*innen, darunter überwiegend besonders schutzbedürftige, wie Kinder und ältere Menschen, getötet.</p>



<p>Islamistische reaktionäre Gruppen wie die Hamas beenden dieses Leid nicht und können niemals einen Ausweg aus der Krise schaffen. Als Frauen, die für Frieden und Befreiung kämpfen, stehen wir an der Seite der Völker, die unterdrückt werden und Widerstand leisten, und an der Seite der Frauen, die unter diesen Kriegen und der patriarchalen Gewalt am meisten leiden. Ob in Kurdistan oder in Palästina &#8211; der Ausweg aus der Krise muss mit der Befreiung aller Unterdrückten und mit der Befreiung der Frau einhergehen. Das gilt genauso für die aktuellen Konflikte und Krisen wie z.B. im Iran, im Sudan oder in Afghanistan.</p>



<p>Als kurdische Frauen wissen wir, dass es ohne eine revolutionäre Alternative und Befreiungsperspektive keine Aussicht auf Frieden gibt und somit keine Aussicht auf die Befreiung der Frau.</p>



<p>Unsere Genossinnen Sara, Rojbîn und Ronahî lebten diese revolutionäre Alternative vor. Sie widmeten ihr Leben dem Befreiungskampf und dem Aufbau einer demokratischen Alternative für den Mittleren Osten, in der Frauen und Minderheiten frei sein, in Frieden leben und am politischen Leben teilhaben können. Sie symbolisierten “Jin Jiyan Azadî” und damit den Kampf gegen den Kapitalismus und Patriarchat und alle Systeme und Ideologien, die den Menschen unterwerfen.</p>



<p>Es gibt keinen Ausweg aus der Krise ohne Frauenbefreiung &#8211; unser Ziel ist die Befreiung des Lebens und der gesamten Gesellschaft. Dieses Versprechen werden wir in Gedenken an unsere Genossinnen hochhalten.</p>



<p>Es lebe die internationale revolutionäre Frauensolidarität!</p>



<p>Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Cenî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden, 03.01.2023</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="jump-here">No way out of the crisis without women&#8217;s liberation!</h2>



<p><strong>Statement on the murders in Paris, on the revolutionary struggle against feminicide and on women&#8217;s liberation as the only way out of the crises</strong></p>



<p><em>There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and cause suffering, hunger, displacement and trauma in society.</em></p>



<p>On January 9, 2013, eleven years ago, a contract killer of the Turkish secret service murdered the three Kurdish revolutionaries Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) and Leyla Şaylemez (Ronahî) in Paris. Their murder, which we call a triple state feminicide, made it clear to us once again that the Turkish state is waging a special war against revolutionary women. Women who are the most determined resisters against capitalism, fascism and nationalism. Through their assassination, not only the achievements and successes of the revolutionary Kurdish women&#8217;s movement were attacked, but the entire Kurdish society as well as struggling women all over the world, with the aim of breaking their spirit of resistance.</p>



<p>However, the resistance and protests that Kurdish women have tirelessly continued since then have only grown stronger and bigger. We shouted the slogan &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; at all memorial protests for our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî for 10 years. With the murder of the Kurdish woman Jîna Amini by the Iranian morality police, this slogan has once again gone around the world. It not only reminds us of the women who were murdered by state feminicides. It also expresses the fighting spirit that unites us across national borders. It expresses the fact that the liberation of women and the liberation of life are inseparable and belong together.</p>



<p>The liberation of life means resistance against all forms of state violence, occupation and war. For it is precisely these that have a particularly devastating effect on women and all oppressed peoples. In its extermination offensive against Kurds, the Turkish state specifically targets women &#8211; whether political prisoners, activists, fighters or politicians. The wars of aggression in Rojava and the Turkish state&#8217;s military operations are aimed specifically at leading figures in the Kurdish women&#8217;s movement. At the same time, as in every conflict and every war, it is women who suffer the most. The rise of patriarchal, fascist groups such as the Islamic State (IS), as well as state oppression and repression, increases the risk of femicide, patriarchal and sexualized violence.</p>



<p>There is no liberation of life and no liberation of women as long as patriarchal and reactionary forces and states continue their wars at the expense of oppressed peoples and civilians and increase suffering, hunger, displacement and trauma in society. We observe this not only in Kurdistan, where Islamist and fascist forces and states in all parts are trying to fight the Kurdish (women&#8217;s) liberation movement and Kurdish society.</p>



<p>With regard to Palestine, we have also been witnessing the bloody war waged by the Israeli army in Gaza for months. The state violence and settler-colonial occupation by Israel has been going on for decades. The suffering of the Palestinian population has reached a climax in recent months. War crimes are being committed before the eyes of the whole world. Over 20,000 civilians have been killed in Gaza in a very short space of time, most of them vulnerable people such as children and the elderly.</p>



<p>Islamist reactionary groups like Hamas do not end this suffering and can never create a way out of the crisis. As women fighting for peace and liberation, we stand with the peoples who are oppressed and resisting, and with the women who suffer most from these wars and patriarchal violence. Whether in Kurdistan or in Palestine &#8211; the way out of the crisis must go hand in hand with the liberation of all the oppressed and with the liberation of women. This also applies to current conflicts and crises such as those in Iran, Sudan and Afghanistan.</p>



<p>As Kurdish women, we know that without a revolutionary alternative and a perspective of liberation, there is no prospect of peace and therefore no prospect of women&#8217;s liberation.</p>



<p>Our comrades Sara, Rojbîn and Ronahî exemplified this revolutionary alternative. They dedicated their lives to the liberation struggle and the construction of a democratic alternative for the Middle East, in which women and minorities can be free, live in peace and participate in political life. They symbolized &#8222;Jin Jiyan Azadî&#8220; and thus the struggle against capitalism.</p>



<p>There is no way out of the crisis without women&#8217;s liberation &#8211; our goal is the liberation of life and of society as a whole. We will uphold this promise in memory of our comrades.</p>



<p>Long live international revolutionary women&#8217;s solidarity!</p>



<p>Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Cenî &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace, 03.01.2023</p>



<p>(Picture source: ANF)</p>
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		<item>
		<title>Online-Panel: Die Auswirkungen staatlicher Gewalt auf Frauen</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/online-panel-die-auswirkungen-staatlicher-gewalt-auf-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 17:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[staatliche gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[women]]></category>
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					<description><![CDATA[(English version below) Liebe Freundinnen, liebe Genossinnen, Wir laden euch zu einem Online-Panel ein, das vom Kurdischen Frauenbüro für Frieden CENÎ anlässlich des 11. Jahrestages der Ermordung von Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris im Jahr 2013 organisiert wird. 11 Jahre nach dem dreifachen Femizid in Paris an den drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Leyla Şaylemez (Ronahî) und Fidan Doğan (Rojbîn) durch den türkischen Geheimdienst (MİT) fordert die kurdische Frauenbewegung immer noch Gerechtigkeit und Aufklärung. Der dreifache Femizid an unseren Genossinnen hat uns gezeigt, dass der Staat einen gezielten Krieg gegen (revolutionäre) Frauen führt. Staatliche Gewalt und Konflikte wirken sich verheerender auf Frauen, Minderheiten und unterdrückte Gruppen aus. Patriarchale Gewalt und Femizid beschränken sich nicht nur auf Partnerschaftsgewalt oder häusliche Gewalt. Gewalt gegen Frauen passiert auch auf systematischer Ebene, z.B. in Kriegen und Konflikten oder in den Gefängnissen. Wie hängen staatliche Gewalt, Kriege, Konflikte und patriarchale Gewalt/Femizid zusammen? Diese Frage wird mit unseren Rednerinnen diskutiert: Das Online-Panel wird auf dem Youtube-Kanal des Netzwerks Women Weaving the Future (@WomenWeavingFuture) übertragen: https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB 08. Januar 202419:00 (mitteleuropäische Zeit) Über den Youtube-Chat besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit uns zu diskutieren. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Dear friends, dear comrades, we invite you to join an online panel organized by the Kurdish women&#8217;s peace office CENÎ on the occasion of the 11th anniversary of the murder of Sakine Cansız, Fidan Doğan and Leyla Şaylemez in Paris in 2013. 11 years after the triple femicide in Paris on three Kurdish revolutionary women Sakine Cansız (Sara), Leyla Şaylemez (Ronahî) and Fidan Doğan (Rojbîn), carried out by the Turkish intelligence (MİT), the Kurdish women&#8217;s movement still demands justice and truth. The triple femicide on our comrades showed us that the state wages a particular war against (revolutionary) women. State violence and conflicts affect women, minorities and oppressed people differently. Patriarchal violence and femicide are not limited to intimate partner violence or domestic violence. Violence against women also happens on a systematic level, e.g. in wars and conflicts or in prisons. How are state violence, wars, conflicts and patriarchal violence/femicide connected? This question will be discussed with our panelists: The online panel will be broadcast on the Youtube channel of the Network Women Weaving the Future (@WomenWeavingFuture): https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB January 8th, 20247 PM (Central European Time) There will be the opprtunity to ask questions and discuss with us via the Youtube chat section. We are looking forward to your participation!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><sup><sub><a href="#jump-here" data-type="internal" data-id="#jump-here">(English version below)</a></sub></sup></p>



<p>Liebe Freund<em>innen, liebe Genoss</em>innen,</p>



<p>Wir laden euch zu einem Online-Panel ein, das vom Kurdischen Frauenbüro für Frieden CENÎ anlässlich des 11. Jahrestages der Ermordung von Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris im Jahr 2013 organisiert wird.</p>



<p>11 Jahre nach dem dreifachen Femizid in Paris an den drei kurdischen Revolutionärinnen Sakine Cansız (Sara), Leyla Şaylemez (Ronahî) und Fidan Doğan (Rojbîn) durch den türkischen Geheimdienst (MİT) fordert die kurdische Frauenbewegung immer noch Gerechtigkeit und Aufklärung. Der dreifache Femizid an unseren Genossinnen hat uns gezeigt, dass der Staat einen gezielten Krieg gegen (revolutionäre) Frauen führt. Staatliche Gewalt und Konflikte wirken sich verheerender auf Frauen, Minderheiten und unterdrückte Gruppen aus.</p>



<p>Patriarchale Gewalt und Femizid beschränken sich nicht nur auf Partnerschaftsgewalt oder häusliche Gewalt. Gewalt gegen Frauen passiert auch auf systematischer Ebene, z.B. in Kriegen und Konflikten oder in den Gefängnissen. Wie hängen staatliche Gewalt, Kriege, Konflikte und patriarchale Gewalt/Femizid zusammen? Diese Frage wird mit unseren Rednerinnen diskutiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mahtab Mahboub, feministische Aktivistin und Übersetzerin, außerdem Co-Sprecherin der Iranian Democratic Platform</strong></li>



<li><strong>Fidaa Al Zaanin, palästinensische feministische Aktivistin und Gender Studies-Forscherin</strong></li>



<li><strong>Soreti Kadir, Oromo-Aktivistin und Storytellerin</strong></li>



<li><strong>Nilüfer Koç, Sprecherin der Kommission für Außenbeziehungen des Kurdischen Nationalkongresses (KNK)</strong></li>
</ul>



<p>Das Online-Panel wird auf dem Youtube-Kanal des Netzwerks Women Weaving the Future (@WomenWeavingFuture) übertragen: <br><a href="https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB</a></p>



<p>08. Januar 2024<br>19:00 (mitteleuropäische Zeit)</p>



<p>Über den Youtube-Chat besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit uns zu diskutieren. <br>Wir freuen uns auf eure Teilnahme!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p id="jump-here">Dear friends, dear comrades,</p>



<p>we invite you to join an online panel organized by the Kurdish women&#8217;s peace office CENÎ on the occasion of the 11th anniversary of the murder of Sakine Cansız, Fidan Doğan and Leyla Şaylemez in Paris in 2013.</p>



<p>11 years after the triple femicide in Paris on three Kurdish revolutionary women Sakine Cansız (Sara), Leyla Şaylemez (Ronahî) and Fidan Doğan (Rojbîn), carried out by the Turkish intelligence (MİT), the Kurdish women&#8217;s movement still demands justice and truth. The triple femicide on our comrades showed us that the state wages a particular war against (revolutionary) women. State violence and conflicts affect women, minorities and oppressed people differently.</p>



<p>Patriarchal violence and femicide are not limited to intimate partner violence or domestic violence. Violence against women also happens on a systematic level, e.g. in wars and conflicts or in prisons. How are state violence, wars, conflicts and patriarchal violence/femicide connected?</p>



<p>This question will be discussed with our panelists:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mahtab Mahboub, feminist activist and translator, also the co-spokesperson of Iranian Democratic Platform</strong></li>



<li><strong>Fidaa Al Zaanin, Palestinian feminist activist and a gender studies researcher</strong></li>



<li><strong>Soreti Kadir, Oromo activist and storyteller</strong></li>



<li><strong>Nilüfer Koç, spokeswoman for the Commission on Foreign Relations of the Kurdistan National Congress (KNK)</strong></li>
</ul>



<p>The online panel will be broadcast on the Youtube channel of the Network Women Weaving the Future (@WomenWeavingFuture):</p>



<p><a href="https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://youtube.com/@WomenWeavingFuture?si=X8GOd3a8ArQwwSiB</a></p>



<p>January 8th, 2024<br>7 PM (Central European Time)</p>



<p>There will be the opprtunity to ask questions and discuss with us via the Youtube chat section. We are looking forward to your participation!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jineolojî wird deinen Kampf am Leben erhalten</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/jineoloji-wird-deinen-kampf-am-leben-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 22:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Nagihan Akarsel und ihr Leben stehen für die Suche und den Kampf um die Werte und Wahrheiten, die ihre Mörder vernichten wollen - sie stehen für ein freies, demokratisches und ökologisches Leben. Nagihan Akarsel wird immer in uns weiterleben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Frau, Freiheitskämpferin, Schriftstellerin, Wissenschaftlerin, Journalistin, Freundin…</strong></p>



<p>Heute vor einem Jahr, am 04.10.2022, wurde Nagihan in der südkurdischen Stadt Silêmanî im Irak beim Verlassen ihres Hauses ermordet. Ihr Leben wurde von patriarchalen und faschistischen Kräften genommen.</p>



<p>Nagihan kam aus der Stadt Konya in der Türkei und war seit den 90er Jahren im kurdischen Freiheitskampf aktiv. Aufgrund ihres Einsatzes für die Befreiung der Frauen war sie jahrelang Gefangene des türkischen Staates. Sie war ein wichtiger Teil der Frauenrevolution, sie unterstützte und förderte die revolutionäre Bildung der Frauen durch die Jineolojî in den kurdischen Gebieten, in Nordost-Syrien, in Sengal und der Türkei. </p>



<p><strong>Sie tat dies mit Kraft, Liebe und Entschlossenheit.</strong></p>



<p>In den letzten Jahren baute sie zusammen mit anderen Frauen die Frauenbibliothek in Silêmanî auf.        Sie forschte als Wissenschaftlerin an der Jineolojî-Akademie und war Redakteurin der Jineolojî-Zeitung. Durch ihre Seminare und Vorträge, auch hier in Europa, trug sie viel zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Jineolojî bei. </p>



<p> <strong>Dieser Feminizid ist ein weiterer Versuch, die Frauenbewegung und Frauenbefreiung zu stoppen. Eine Bewegung, die aktiv gegen den Zerfall der Gesellschaft und für die Befreiung und Selbstbestimmung der Frau und der Gesellschaft kämpft.</strong></p>



<p>Dieser Feminizid ist ein weiterer Akt patriarchaler Gewalt und gleichzeitig fühlen und wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind und weitergehen müssen.</p>



<p>Unsere Freundinnen sind nicht umsonst im Kampf gefallen. Sie werden immer in unserem Kampf fortleben, so wie Nagihan immer in der Jineoloji weiterleben wird.</p>



<p>Nagihan Akarsel und ihr Leben stehen für die Suche und den Kampf um die Werte und Wahrheiten, die ihre Mörder vernichten wollen &#8211; sie stehen für ein freies, demokratisches und ökologisches Leben. Nagihan Akarsel wird immer in uns weiterleben.</p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">Wir fordern Aufklärung!</mark></strong></p>





<p><strong>Ein offener Brief fordert die UN zum Handeln auf.</strong> </p>



<p>Dieser offene Brief, der von mehr als 300 Frauen und Organisationen aus über fünfzig Ländern unterzeichnet wurde, fordert die Vereinten Nationen auf, den Mord an Nagihan Akasel aufzuklären und für Gerechtigkeit zu sorgen. &#8211; auch für alle anderen Menschen, die Opfer extralegaler Hinrichtungen geworden sind. Übergeben wurde der Appell von einer Delegation, der Mitglieder der Kurdischen Frauenbewegung in Europa (TKJ-E), der Jineoloji- Akademie und der Initiative „Gerechtigkeit für Nagihan Akarsel“ angehören.</p>



<p><strong>Diese Maßnahmen sollten umfassen:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die strafrechtliche Verfolgung und Verurteilung der für die Ermordung von Nagihan Akarsel und alle anderen außergerichtlichen Tötungen verantwortlichen Personen.</li>



<li>Sperrung des irakischen und syrischen Luftraums für die türkische Luftwaffe, einschließlich bewaffneter und unbewaffneter Drohnen.</li>



<li>Aufforderung an die Türkei, ihre illegalen Angriffe, ihre Besatzungspolitik, ihre Krieg und ihre systematischen Ermordung von Frauenrechtlerinnen und Menschen, die in irgendeinem Teil Kurdistans leben, einzustellen, insbesondere in Bezug auf die Gebiete des Irak und Nord – und Ostsyriens.</li>



<li>Strafverfolgung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – einschließlich Völkermord und Feminizid -, die von Erdogan und der AKP-Regierung begangen wurden, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht.</li>



<li>Gewährleistung von Gerechtigkeit für Jina Amini und alle anderen Frauen im Iran, die ermordet, gefoltert oder inhaftiert wurden, weil sie für die Rechte und die Freiheit der Frauen gekämpft haben. Als Unterzeichnende dieses offenen Briefs fordern wir Sie auf, sich unsere Forderungen zu eigen zu machen und sofortige Schritte zu unternehmen, um Gerechtigkeit zu erreichen und weitere Morde zu verhindern.</li>
</ol>



<p><strong>International bekannte Persönlichkeiten unterstützen den Appell</strong> </p>



<p>Der offene Brief wurde von Zahlreichen Menschenrechtsverteidiger:innen, Aktivist:innen, Akademiker:innen, Initiativen und NGOs unterzeichnet, darunter der US-Journalistin Debbie Bookchin, Reporter ohne Grenzen, PEN-International und der DIE LINKE-Politikerin Cansu Özdemir aus der Hamburgischen Bürgerschaft. Die vollständige Liste alle Unterzeichnenden findet ihr unten.</p>



<p>Sehid Namirin</p>



<p>Jin Jiyan Azadî</p>



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