<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
	<atom:link href="https://ceni-frauen.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://ceni-frauen.org</link>
	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 22:52:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.4</generator>

<image>
	<url>https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2023/09/cropped-9FFDA3B0-EC9A-405B-935D-7BABA76003F4-2-32x32.png</url>
	<title>Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
	<link>https://ceni-frauen.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kurdische Frauen Kulturtage Berlin &#8211; Die Frauenrevolution verteidigen!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/kurdische-frauen-kulturtage-berlin-die-frauenrevolution-verteidigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1311</guid>

					<description><![CDATA[Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine Ausstellung, Workshops, Filmen, Diskussionen, Folklore, traditionellem Gesang und der großen Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag. Die Frauenrevolution steht unter Angriff.Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam! PROGRAMM AUSSTELLUNG Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Besuchszeiten: Am 28.02. &#38; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr Vernissage und Eröffnungsfeier: Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Uhrzeit: 18:30 bis 21:30 Uhr Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage. Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von Hêlan Jawish. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht. Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung. Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt. Ausstellende Künstlerinnen &#38; Kollektive der Exhibition sind:Aylam Abdo · Frauenrat Dest Dan e.V. · Jinwar · Jineolojî · Lava Bayat · Leyla Toprak · Lêlav Omar · Mahin Khodayari · Norhin Al-Hussein · Sholeh Rahmani · Susan Azizi · Vian K. Hussein · Widad Nabi · WJAS · Women Defend Rojava Aylam Abdo (2003, Qamishlo) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet. Frauenrat Dest Dan e.V. wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung. Jinwar ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten. Jineolojî („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen. Lava Bayat (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen. Lêlav Omar stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung. Leyla Toprak is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;. Mahin Khodayari ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Norhin Al-Hussein ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil. Sholeh Rahmani wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus. Susan Azizi ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland. Vian K. Hussein ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling. Widad Nabi ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt. Women Defend Rojava ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit. WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Künstlerin: Mahin KhodayariOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel Mahin Khodayari is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region. Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression. In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories. The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided. WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &#38; kollektive Selbstermächtigung &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Referentinnen: HINARA e.V.Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel HINARA e.V. ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen. Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung. Gemeinsam fragen wir:Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen? WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &#38; junge Frauenbewegung Gestaltet von: Jinên Ciwan BerlinDatum -und Uhrzeit: Sonntag, 01.03.26 um 15:00 UhrOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Info: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel. Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander. Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau. Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute. Über Jinên Ciwan Berlin:Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln. GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive Ort: Kiezraum, Mehringdamm, 10963 BerlinDatum: Mittwoch, 04.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Jinên Koma Feraşîn û Delîl Ciyager laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: Jin Jiyan Azadî! Hunera Mizgîn ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn. Siyaçemane Hewraman &#38; Dengbêj Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Freitag, 06.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig. &#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe. Herdem Güngör &#38; Delal Sarpkaya Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens. An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand. Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen! FILMABEND Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Samstag, 07.03.2026Uhrzeit: 18:30 UhrFragerunde in Englisch Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border) Regie: Berivan SaruhanSprache: Kurmancî mit englischen und türkischen UntertitelnLänge: ca. 20 Minuten Berivan...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine <a href="#ex" data-type="internal" data-id="#ex">Ausstellung</a>, <a href="#sch" data-type="internal" data-id="#sch">Workshops</a>, <a href="#film" data-type="internal" data-id="#film">Filmen</a>, <a href="#work" data-type="internal" data-id="#work">Diskussionen</a>, <a href="#gov" data-type="internal" data-id="#gov">Folklore</a>, <a href="#deng" data-type="internal" data-id="#deng">traditionellem Gesang</a> und der großen <a href="#demo" data-type="internal" data-id="#demo">Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag</a>. </p>



<p>Die Frauenrevolution steht unter Angriff.<br>Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">PROGRAMM</h1>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026."></object><a id="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf">Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802">Herunterladen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="ex">AUSSTELLUNG </h3>



<p id="ex"><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Besuchszeiten:</strong> Am 28.02. &amp; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr</p>



<p><strong>Vernissage und Eröffnungsfeier: </strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 bis 21:30 Uhr<br><br>Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage.</p>



<p>Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von <a href="https://www.instagram.com/helanjawish?igsh=NzllbGFmZnJyM29o">Hêlan Jawish</a>. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. <br><strong>Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht.</strong></p>



<p>Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung.</p>



<p>Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt.</p>



<p><strong>Ausstellende Künstlerinnen &amp; Kollektive der Exhibition sind:</strong><br><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a> · <a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a> · <a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a> · <a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a> · <a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a> · <a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a> · <a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a> · <a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a> · <a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a> · <a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> · <a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> · <a href="https://wjas.org/de/startseite/">WJAS</a> · <a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a></strong> (<em>2003, Qamishlo</em>) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a></strong> wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung.</p>



<p><strong><a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a></strong> ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten.</p>



<p><strong><a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a></strong> („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a></strong> (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a></strong> stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a></strong> is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a></strong> ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a></strong> ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a></strong> wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus.</p>



<p><a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a></strong> ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> </strong>ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt.</p>



<p><strong><a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></strong> ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Künstlerin:</strong> <strong>Mahin Khodayari</strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> </strong>Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>Mahin Khodayari</strong> is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region.</p>



<p>Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression.</p>



<p>In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories.</p>



<p>The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &amp; kollektive Selbstermächtigung</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Referentinnen:</strong> HINARA e.V.<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>HINARA e.V. </strong>ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen.</p>



<p>Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung.</p>



<p>Gemeinsam fragen wir:<br>Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen?</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &amp; junge Frauenbewegung</h3>



<p id="sch"><strong>Gestaltet von:</strong> Jinên Ciwan Berlin<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Sonntag, 01.03.26 um 15:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel.</p>



<p>Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander.</p>



<p>Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau.  Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute.</p>



<p><strong>Über Jinên Ciwan Berlin:</strong><br>Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive</h3>



<p><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm, 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Mittwoch, 04.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<p id="gov"><strong>Jinên Koma Feraşîn</strong> <strong>û Delîl Ciyager</strong> laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar.</p>



<p>Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: <strong>Jin Jiyan Azadî</strong>!</p>



<p><strong>Hunera Mizgîn</strong> ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.<br>Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Siyaçemane Hewraman &amp; Dengbêj</h3>



<p id="deng"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Freitag, 06.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<h3 class="wp-block-heading">Çirîke Hewramî <strong>&amp;</strong> Elham Hamedi</h3>



<p>Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig.</p>



<p>&#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &amp; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herdem Güngör &amp; Delal Sarpkaya</h3>



<p>Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens.</p>



<p>An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand.</p>



<p>Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">FILMABEND</h3>



<p id="film"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Samstag, 07.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Fragerunde in Englisch</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border)</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Berivan Saruhan<br><strong>Sprache:</strong> Kurmancî mit englischen und türkischen Untertiteln<br><strong>Länge:</strong> ca. 20 Minuten</p>



<p><strong>Berivan Saruhan</strong> was born in Mardin, Kurdistan. She graduated from the Department of Kurdish Language and Literature at Mardin Artuklu University in 2017 and is currently pursuing her master&#8217;s degree at the same university. She has worked both as a volunteer and professionally in various NGOs focusing on issues of migration and violence against women. <strong>Stêrka Li Ser Xetê</strong> is her first documentary film</p>



<p><strong>„Stêrka Li Ser Xetê“ ist ihr erster Dokumentarfilm.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">GotûbêJin</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Hevi Nimet Gatar<br><strong>Länge:</strong> ca. 46 Minuten<br>Mehrsprachig (Kurdisch, Türkisch, Arabisch) mit englischen Untertiteln</p>



<p>Hevi Nimet Gatar is a Kurdish filmmaker and sociologist whose feminist documentary GotûbeJin premiered in 2024. She researches gender and masculinity in Kurdish cinema and is currently a PhD student in sociology at EHESS Paris.</p>



<p><strong>GotûbêJin </strong>documents traveling women-only film screenings in Kurdish towns, where films became a starting point to discuss patriarchy, masculinity, and women’s experiences. Through conversations and dengbêj songs, the documentary centers women’s voices and critiques of gender roles.</p>



<p>There will be a Q&amp;A at the end, language English.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. MÄRZ – FRAUEN KAMPFTAG</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="demo">Widerstand flechten – Patriarchat zerfetzen</h2>



<p><em>Autonome FLINTA-Demonstration</em>*<br><strong>Start:</strong> 13:00 Uhr, Alexanderplatz<br><strong>Ende:</strong> Rosa-Luxemburg-Platz mit kulturelle Beiträge um 14 Uhr </p>



<p>Am Frauen Kampftag gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für eine Welt ohne Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Krieg. Für Gerechtigkeit statt Unterdrückung.</p>



<p>Für ein gutes Leben für alle.</p>



<p>Wir flechten Frieden, zwischen Communities, Generationen und Widerständen.</p>



<p>Und gleichzeitig entgegen der Gewalt des Patriarchates, das tagtäglich in unseren Köpfen, in den Institutionen, in den Verhältnissen lebt, schaffen wir eine Gesellschaft ohne sexualisierte und häusliche Gewalt, ohne Lohnungleichheit, ohne Rassismus und kapitalistischer Ausbeutung.</p>



<p>Denn der Weg zum Frieden bedeutet nicht alleine die physische Abwesenheit von Krieg, sie bedeutet Ni Una Menos, sowie Jin Jiyan Azadî und ein würdevolles Leben für alle.</p>



<p>Symbolisch endet unsere Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz, denn der 08. März ist nicht nur seit kurzer Zeit ein Feiertag in Berlin, sondern ein Tag der politischen Haltung, vereint im Kampf gegen das Patriarchat und auf dem Weg grenzenlosen Friedens.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ihr findet das gesamte Programm mit ausführlichen Veranstaltungsbeschreibungen sowie den Biografien der Referentinnen und Künstlerinnen auf der Webseite von Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.→ <a href="http://www.ceni-frauen.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.ceni-frauen.org</a></p>



<p>Wir danken allen, die uns unterstützt haben, sowohl finanziell, als auch organisatorisch und solidarisch. Die Mittel aus dem Crowdfunding fließen vollständig in die Umsetzung der Kurdischen Frauen Kulturtage.</p>



<p>Unser besonderer Dank gilt den Kollektiven und Künstlerinnen, die diese Tage durch ihre Solidarität möglich machen. Hinter dieser Veranstaltung stehen viel Kraft, Zeit und ehrenamtliche Arbeit aus politischer Überzeugung. Diese Arbeit verstehen wir als Form kollektiver Selbstverteidigung.</p>



<p><strong>Wir ehren den unermüdlichen Widerstand von Frauen, Künstlerinnen und Kulturschaffenden, die die kurdische Kultur verteidigen und weitertragen, und gedenken all jener, die ihr Leben gegeben haben, damit wir heute in freier leben können.</strong></p>



<p><strong>Jin Jiyan Azadî!</strong></p>



<p>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden, Frauenverein Dest Dan e.V., Jinên Ciwan Berlin, Hunera Mizgîn, KJAR &#8211; Gemeinschaft der freien Frauen von Rojhilat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p id="frauen"><strong>Was wir unter dem Begriff „Frauen“ verstehen:</strong></p>



<p>Wenn wir uns die Krisen und Kriege dieser Welt anschauen, sehen wir, dass Frauen spezifischen und systematischen Angriffen ausgesetzt sind, wegen ihres Frau-Seins. Aber wir sehen auch, dass Frauen weltweit eine große Kraft haben, um Widerstand zu leisten und gesellschaftliche Alternativen zum patriarchalisch-militaristischen System zu entwickeln. Trotz unserer sehr unterschiedlichen Hintergründe, Geografien und Realitäten teilen wir Geschichten von Unterdrückung und Widerstand. Wir stützen uns auf unsere kollektive Identität als Frauen, um gemeinsam gegen Krieg und Unterdrückung für ein freies und würdiges Leben zu kämpfen. Deshalb ist „Frau“ für uns nicht ein klassischer biologischer und eng definierter Begriff, sondern unsere gemeinsame Suche nach dem, was es bedeuten kann, uns gemeinsam als Frauen und andere unterdrückte Geschlechter vom Patriarchat zu befreien. Alle Menschen, die sich mit dieser Suche identifizieren, sind bei diesem Workshop willkommen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/27.02-08.03-1.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="2240"
				height="1260">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[27.02 - 08.03]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/27.02-08.03-1-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Email-Kampagne: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung von Rojava!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/email-kampagne-freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-von-rojava/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 17:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1298</guid>

					<description><![CDATA[Gemeinsam haben wir mit unserer Kampagne „Freiheit ist nicht verhandelbar: Status für Rojava!“ bereits einen wichtigen ersten Schritt getan: Der von uns initiierte offene Brief wurde von mehr als 200 Künstler:innen unterzeichnet. Auch Civaka Azad hat mit seiner Kampagne Unterschriften von mehr als 300 Akademiker:innen und Politiker:innen sammeln können. Dieser breite zivilgesellschaftliche Konsens zeigt deutlich, dass das Modell von Rojava – insbesondere sein Einsatz für Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie – internationale Solidarität und politische Anerkennung verdient. Nun gehen wir in die zweite Phase unserer Kampagne über. Wir bitten Sie, den offenen Brief mit allen Unterschriften als PDF-Datei an die höchsten Repräsentant:innen der Europäischen Union zu senden. Damit erhöhen wir den Druck und machen unsere kollektive Stimme auf der Ebene der europäischen Entscheidungsträger:innen hörbar. Bitte senden Sie das Anschreiben mit dem Betreff &#8222;Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava – Offener Brief&#8220; an folgende zwei E-Mail-Adressen: Ursula von der Leyen (Präsidentin der Europäischen Kommission) ursula.von-der-leyen@ec.europa.eu ________________________________________ Präsidentin des Europäischen Parlaments (Roberta Metsola) roberta.metsola@europarl.europa.eu ________________________________________ Jede einzelne E-Mail zählt!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gemeinsam haben wir mit unserer Kampagne <strong>„Freiheit ist nicht verhandelbar: Status für Rojava!“</strong> bereits einen wichtigen ersten Schritt getan: Der von uns initiierte offene Brief wurde von <strong>mehr als 200 Künstler:innen</strong> unterzeichnet. <a href="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/" data-type="link" data-id="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/">Auch Civaka Azad hat mit seiner Kampagne Unterschriften von mehr als 300 Akademiker:innen und Politiker:innen sammeln können</a>. Dieser breite zivilgesellschaftliche Konsens zeigt deutlich, dass das Modell von Rojava – insbesondere sein Einsatz für Basisdemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie – internationale Solidarität und politische Anerkennung verdient.</p>



<p>Nun gehen wir in die zweite Phase unserer Kampagne über. <strong>Wir bitten Sie, den offenen Brief mit allen Unterschriften als PDF-Datei an die höchsten Repräsentant:innen der Europäischen Union zu senden. </strong>Damit erhöhen wir den Druck und machen unsere kollektive Stimme auf der Ebene der europäischen Entscheidungsträger:innen hörbar.</p>



<p>Bitte senden Sie das Anschreiben mit dem Betreff &#8222;Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava – Offener Brief&#8220; an folgende zwei E-Mail-Adressen:</p>



<p><strong>Ursula von der Leyen</strong> (Präsidentin der Europäischen Kommission)</p>



<p><strong>ursula.von-der-leyen@ec.europa.eu</strong><br><br>________________________________________</p>



<p></p>



<p><strong>Präsidentin des Europäischen Parlaments</strong> (Roberta Metsola)</p>



<p><strong>roberta.metsola@europarl.europa.eu</strong><br><br>________________________________________</p>



<p>Jede einzelne E-Mail zählt!</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava."></object><a id="wp-block-file--media-7fc25dcb-76ad-4052-b3ae-9490152da283" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf">Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Offener_Brief_Anerkennung_von_Rojava-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-7fc25dcb-76ad-4052-b3ae-9490152da283">Herunterladen</a></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Calisma-Yuezeyi-1-1001-e1769632340974.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="1080"
				height="815">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Çalışma Yüzeyi 1-1001]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Calisma-Yuezeyi-1-1001-e1769632340974-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Informationsveranstaltung zu Rojava &#8211; 31.01 in Berlin</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/informationsveranstaltung-zu-rojava-31-01-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1289</guid>

					<description><![CDATA[wir Cênî, das kurdischen Frauenbüro für Frieden in Berlin möchten Sie dringlichst zu unserer Informationsveranstaltung zu Rojava einladen.&#160; Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit der akuten, bedrohlichen politischen Lage in der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Rojava) auseinandersetzen möchten und einen differenzierten Einblick in die gegenwärtigen Entwicklungen suchen. Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag der kurdischen Aktivistin Meral Çîçek, die einen Überblick über die aktuelle Situation in Rojava gibt. Der Fokus liegt dabei auf den politischen Herausforderungen, mit denen die Region derzeit konfrontiert ist. Der Vortrag ordnet die jüngsten Ereignisse historisch und politisch ein und beleuchtet die Auswirkungen regionaler und internationaler Machtverhältnisse auf das Projekt der Selbstverwaltung. Rojava wird seit Jahren als ein emanzipatorisches Gesellschaftsprojekt wahrgenommen, das international große Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Veranstaltung möchte diese Spannungsverhältnisse sichtbar machen und einen Raum für sachliche Information, kritische Einordnung und Austausch schaffen. Im Anschluss an den Vortrag findet eine offene Fragerunde statt, in der das Publikum die Möglichkeit hat, Rückfragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Ziel der Veranstaltung ist es, politische Bildungsarbeit zu leisten, Wissen zugänglich zu machen und einen reflektierten Diskurs über eine Region zu fördern, die in der öffentlichen Berichterstattung häufig verkürzt oder marginalisiert dargestellt wird. Meral Çîçek ist eine kurdische Aktivistin und Journalistin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren politisch mit der Region Rojava bzw. der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien und bringt umfangreiche Erfahrungen aus ihrer aktivistischen Arbeit ein. Ort: Berlin Spore Intiative, Hermannstraße 86, 12051 BerlinDatum &#38; Uhrzeit: Samstag, 31.01.26 um 19:00-21:00 UhrSprache: Auf deutsch mit englischer simultan Übersetzung &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Dear recipients, We, Cênî – the Kurdish Women’s Office for Peace in Berlin, would like to urgently invite you to our information event on the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava). The event is addressed to all those who wish to engage with the acute and threatening political situation in the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava) and who are seeking a nuanced and in-depth insight into the current developments. The talk will focus on the political, social, and geopolitical challenges Rojava is currently facing, situating recent events within their broader historical and political context.  Particular attention will be given to the impact of regional and international power dynamics on the project of democratic self-administration. Following the lecture, a moderated Q&#38;A session will invite participants to ask questions and engage more deeply with the topics presented. The aim of the event is to support political education, make complex contexts accessible, and encourage an informed discussion about a region that is often underrepresented or simplified in mainstream media narratives. Meral Çîçek is a Kurdish activist who has been engaging with the political and academic study of Rojava and the Autonomous Administration of North and East Syria for many years. Her work draws on extensive experience in political activism and research. Location: Spore Initiative, Hermannstraße 86, 12051 BerlinDate &#38; Time: Saturday, 31 January 2026, 7:00–9:00 PMLanguage: German with simultaneous English interpretation Kind regards, Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>wir Cênî, das kurdischen Frauenbüro für Frieden in Berlin möchten Sie dringlichst zu unserer Informationsveranstaltung zu Rojava einladen.&nbsp;</p>



<p><strong>Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit der akuten, bedrohlichen politischen Lage in der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Rojava) auseinandersetzen möchten und einen differenzierten Einblick in die gegenwärtigen Entwicklungen suchen.</strong></p>



<p>Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag der kurdischen Aktivistin Meral Çîçek, die einen Überblick über die aktuelle Situation in Rojava gibt. Der Fokus liegt dabei auf den politischen Herausforderungen, mit denen die Region derzeit konfrontiert ist. Der Vortrag ordnet die jüngsten Ereignisse historisch und politisch ein und beleuchtet die Auswirkungen regionaler und internationaler Machtverhältnisse auf das Projekt der Selbstverwaltung.</p>



<p>Rojava wird seit Jahren als ein emanzipatorisches Gesellschaftsprojekt wahrgenommen, das international große Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Veranstaltung möchte diese Spannungsverhältnisse sichtbar machen und einen Raum für sachliche Information, kritische Einordnung und Austausch schaffen. Im Anschluss an den Vortrag findet eine offene Fragerunde statt, in der das Publikum die Möglichkeit hat, Rückfragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Ziel der Veranstaltung ist es, politische Bildungsarbeit zu leisten, Wissen zugänglich zu machen und einen reflektierten Diskurs über eine Region zu fördern, die in der öffentlichen Berichterstattung häufig verkürzt oder marginalisiert dargestellt wird.</p>



<p>Meral Çîçek ist eine kurdische Aktivistin und Journalistin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren politisch mit der Region Rojava bzw. der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien und bringt umfangreiche Erfahrungen aus ihrer aktivistischen Arbeit ein.</p>



<p><strong>Ort: Berlin Spore Intiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin</strong><br><strong>Datum &amp; Uhrzeit: Samstag, 31.01.26 um 19:00-21:00 Uhr</strong><br><strong>Sprache: Auf deutsch mit englischer simultan Übersetzung</strong></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>



<p>Dear recipients,</p>



<p>We, Cênî – the Kurdish Women’s Office for Peace in Berlin, would like to urgently invite you to our information event on the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava).</p>



<p><strong>The event is addressed to all those who wish to engage with the acute and threatening political situation in the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava) and who are seeking a nuanced and in-depth insight into the current developments. </strong></p>



<p>The talk will focus on the political, social, and geopolitical challenges Rojava is currently facing, situating recent events within their broader historical and political context. </p>



<p>Particular attention will be given to the impact of regional and international power dynamics on the project of democratic self-administration. Following the lecture, a moderated Q&amp;A session will invite participants to ask questions and engage more deeply with the topics presented. The aim of the event is to support political education, make complex contexts accessible, and encourage an informed discussion about a region that is often underrepresented or simplified in mainstream media narratives.</p>



<p>Meral Çîçek is a Kurdish activist who has been engaging with the political and academic study of Rojava and the Autonomous Administration of North and East Syria for many years. Her work draws on extensive experience in political activism and research.</p>



<p><strong>Location: Spore Initiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin<br>Date &amp; Time: Saturday, 31 January 2026, 7:00–9:00 PM<br>Language: German with simultaneous English interpretation</strong></p>



<p>Kind regards,</p>



<p>Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/signal-2026-01-27-111304.png"
				type="image/png"
				medium="image"
				width="1080"
				height="1350">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[signal-2026-01-27-111304]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/signal-2026-01-27-111304-150x150.png"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Aufruf zur Unterzeichnung</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fuer-rojava-aufruf-zur-unterzeichnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1218</guid>

					<description><![CDATA[Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt. Sie ist eine politische Verantwortung. Wir rufen alle Künstler:innen und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen: Unterzeichner:innen: Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava! Aufruf zur Unterzeichnung Die sogenannte syrische Übergangsregierung in Damaskus, dominiert von Akteuren der ehemals al-Qaida-nahen dschihadistischen Organisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), führt derzeit einen neuen, gezielt eskalierten Krieg gegen Rojava. Kampfjets, Drohnen und Aufklärungsflugzeuge werden gegen die Zivilgesellschaft eingesetzt. Es herrscht dschihadistischer Terror: Frauen werden verschleppt, vergewaltigt und gezielt umgebracht. Gleichzeitig wird diese Eskalation von zentralen internationalen Akteuren politisch geduldet – trotz offensichtlicher Verstöße gegen das Völkerrecht. Statt Deeskalation erleben wir eine faktische Rehabilitierung von Ahmed al-Sharaa als politischem Akteur. Ahmed al-Sharaa – Kampfname al-Jolani steht dabei selbst in der Tradition der Dschihadisten, welche in Syrien unter der schwarzen Fahne des IS über Jahre hinweg mit Gewalt überzogen. Heute richtet sich seine Gewalt wieder gegen die Kurd:innen und Jesid:innen. Al-Jolani, der heute die Munitionsweste mit Krawatte getauscht, seinen Bart gekürzt und seinen Kampfnamen abgelegt hat, wurde im Irak, in US-Gefangenschaft, von keinem weniger als dem Anführer des Islamischen Staates, al-Baghdadi, ausgebildet. In Syrien baute er die Al-Nusra Front auf, aus welcher später Haiat Tahrir al Sham hervorging. Demgegenüber steht die Realität der multiethnischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien: Seit über zehn Jahren haben Kurd:innen, Araber:innen, Assyrer:innen, Armenier:innen, Ezid:innen dort ein System aufgebaut, welches sich auf Demokratie, Ökologie und die Freiheit der Frau stützt. Frauen sind in allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen gleichberechtigt organisiert und zentrale Trägerinnen des sozialen Wandels. Gerade diese Errungenschaften stehen nun im Fokus gezielter Angriffe. Berichte über Enthauptungen, Entführungen, Massenvertreibungen, Angriffe auf Krankenhäuser und zivile Infrastruktur mehren sich. Städte werden belagert, Fluchtwege blockiert. Es drohen genozidale Akte gegen bestimmte Gruppen, weil sich die Angriffe gezielt gegen Kurd:innen, Êzîd:innen und andere Gruppen richten – so wie zuvor bereits gegen Alawit:innen und Drus:innen im Land. Gleichzeitig sind Gefängnisse mit tausenden IS-Kämpfern in die Hände der Angreifer gefallen – mit absehbaren sicherheitspolitischen Folgen weit über Syrien hinaus. Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU und der Staaten der ehemaligen Anti-IS-Koalition, ist in diesem Kontext nicht neutral – es ist politisch wirksam und mitverantwortlich für die aktuellen Ereignisse in der Region. Es untergräbt die eigenen menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen und begünstigt weitere Gewalt, Vertreibung und Destabilisierung. Unsere Forderungen Wir rufen alle Künstler und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen: Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt.Sie ist eine politische Verantwortung. 23.01.2026 Cênî – kurdisches Frauenbüro für Frieden e. V. E-Mail: info@ceni-frauen.org Parallel dazu sammelt Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.) Unterschriften für einen eigenen Aufruf für Akademiker:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen . Wenn du diesen Aufruf unterzeichnen möchtest, schreibe bitte an info@civaka-azad.org. Den Aufruf findest du auf https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt. Sie ist eine politische Verantwortung.</strong></p>



<p>Wir rufen alle Künstler:innen und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortiges Ende der militärischen Offensive gegen Rojava</strong> und Schutz der Zivilbevölkerung.</li>



<li><strong>Politische und rechtliche Anerkennung von Rojava</strong> durch die Europäische Union.</li>
</ol>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Unterzeichner:innen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aaron Altaras &#8211; Schauspieler</li>



<li>All Amin &#8211; Künstlerin</li>



<li>Alrun Hofer &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Alexander Plaum &#8211; Media Freelancer, Blogger</li>



<li>Alexia Weiss &#8211; Journalistin, Wien</li>



<li>Andreas Krikl &#8211; Antiquar</li>



<li>Anna Fiegen &#8211; Bildende Künstlerin</li>



<li>Anna Langhoff &#8211; Autorin, Dramaturgin</li>



<li>Anna Paula Muth &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Anton Weil &#8211; Schauspieler, Autor, Musiker</li>



<li>Asli Filiz &#8211; Künstlerin</li>



<li>Aydın Aydın &#8211; Schauspieler</li>



<li>Aysima Ergün &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Ayşe Polat &#8211; Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin</li>



<li>Aysima Ergün &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Azad &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Baran Kok &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Berbang Hilat &#8211; Künstler</li>



<li>Berivan Îbîn &#8211; (Deq-)Künstlerin</li>



<li>Berk Bozbel &#8211; Künstler</li>



<li>Bernd Schoch &#8211; Filmemacher</li>



<li>Berq &#8211; Sänger</li>



<li>Britta Schubert &#8211; ver.di Kunst und Kultur Berlin</li>



<li>Brutalismus3000 &#8211; Musiker*innen</li>



<li>Canan Turan &#8211; Kuratorin Berlinale Generation, Creator</li>



<li>Carolin Haupt &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Cemila Şahin &#8211; Künstlerin</li>



<li>Cennet Voß &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Cesar Jimenez Anders &#8211; Musiker</li>



<li>Ceren &#8211; Musikerin</li>



<li>Ceyda Abla &#8211; Künstlerin, Kulturschaffende </li>



<li>Christian Schoppe &#8211; Kulturschaffender</li>



<li>Christopher Wimmer &#8211; Autor und Journalist</li>



<li>Ciwan Haco &#8211; Sänger</li>



<li>Clemens Schick &#8211; Schauspieler</li>



<li>Cynthia Cosima Erhardt &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Dahabflex &#8211; Rapper</li>



<li>Daniel Osthoff &#8211; Antiquar</li>



<li>Dejan Marković &#8211; Künstler</li>



<li>Deniz Bolat &#8211; Dramaturg und Kurator</li>



<li>Deniz Naki &#8211; Fußballspieler, Sportler</li>



<li>Deniz Örün &#8211; Architekt und Künstler</li>



<li>Deyar Alkalash &#8211;  Schauspieler</li>



<li>Die Arschlöcherinnen &#8211; Band</li>



<li>Dîlan Karadaş &#8211; Tattoo Künstlerin</li>



<li>Dîlan Z. Çapan &#8211; Autorin und Regisseurin</li>



<li>Dina Stahn &#8211; Antiquarin </li>



<li>DIO &#8211; Produzent</li>



<li>Doreen Langguth &#8211; Antiquarin</li>



<li>Duygu Ağal &#8211; Autor*in</li>



<li>Ebow &#8211; Künstlerin</li>



<li>Eidin Jalali &#8211; Schauspieler </li>



<li>Elif Küçük &#8211; Künstlerin</li>



<li>emmamaelo (bangerfabrique) &#8211; Musikerin</li>



<li>Emilia Dix &#8211; Künstlerin</li>



<li>Eno &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Eska &#8211; Rapper</li>



<li>Esther Winkelmann &#8211; Antiquarin</li>



<li>Eugenia Fabrizi &#8211; Künstlerin</li>



<li>Evelyn Steinthaler &#8211; Autorin</li>



<li>Fatima Khan &#8211; Autorin und Künstlerin</li>



<li>Fatma Aydemir &#8211; Autorin</li>



<li>Ferhat Kartal &#8211; Designer</li>



<li>Fernando Romero-Forsthuber &#8211; Filmemacher</li>



<li>Franz Mangel &#8211; Fotograf, Künstler</li>



<li>Frauke Boggasch &#8211; Künstlerin </li>



<li>Fruity Luke &#8211; Musiker</li>



<li>Fuchsrevolte &#8211; Künstler*in</li>



<li>Fynn Engelkes &#8211; Schauspieler/ Sprecher</li>



<li>Georg Carle &#8211; Buchhändler, Antiquar</li>



<li>Gerhard Tuschla &#8211; Reporter und Regisseur</li>



<li>Gitti Grüter- Regisseurin/Autorin</li>



<li>Gretchen Klotz &#8211; Autorin </li>



<li>Haaizey &#8211; Künstler</li>



<li>Halima Ilter &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hanna Walter &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hannes Porombka &#8211; Gitarrist</li>



<li>Hasso Bräuer &#8211; Antiquar</li>



<li>Prof. Havîn al Sindy &#8211; Künsterin</li>



<li>Hêja Netirk &#8211; multidisziplinäre Künstlerin</li>



<li>Helin Çelik &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Hêvîn Tekin &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Hichi Demi &#8211; Performerin, Schauspielerin, Autorin</li>



<li>Hito Steyerl &#8211; Filmemacherin, Künstlerin, Autorin</li>



<li>Hogir Ar &#8211; Künstler</li>



<li>Ismail Özen &#8211; Boxpromoter</li>



<li>Jacqueline Saki Aslan &#8211; Künstlerin</li>



<li>Jasmina Kuhnke &#8211; Autorin und Schauspielerin</li>



<li>Jasna Fritzi Bauer &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Jihan Alomar &#8211; Autorin und Menschenrechtsaktivistin</li>



<li>Johannes Yunus Berger &#8211; Musiker</li>



<li>Judie Hasan &#8211; Dolmetscherin</li>



<li>Juri Sternburg &#8211; Autor und Regisseur</li>



<li>Kachichom Muhyaddin &#8211; Schriftsteller</li>



<li>KAFVKA (Band)</li>



<li>Kamee Abrahamian &#8211; Filmemacher, Künstler</li>



<li>Karin Desmarowitz &#8211; Photografin</li>



<li>Karl Berger – Cartoonist</li>



<li>Karosh Taha &#8211; Schriftstellerin</li>



<li>Katharina Mückstein &#8211; Regisseurin und Autorin</li>



<li>Katharina Röser &#8211; Künstlerin, Comiczeichnerin</li>



<li>Kay Matter &#8211; Schriftsteller</li>



<li>Kozarth &#8211; Rapper</li>



<li>Kurt Krömer &#8211; Komiker, Schauspieler</li>



<li>Lea Gerstenkorn &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Lejan Atmaca &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Lena Brückner &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Lena Ziyal &#8211; Grafikerin</li>



<li>Leonhard F. Seidl &#8211; Autor</li>



<li>Leyla Schmidt &#8211; Drehbuchautorin, Regisseurin </li>



<li>Lisa Çalan &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Lisa Wentz &#8211; Autorin</li>



<li>Louis-Nicolai Nitsche &#8211; Schauspieler</li>



<li>Luca Eck &#8211; Musikproduzent</li>



<li>Lune &#8211; Sängerin, Künstlerin</li>



<li>L.M. Tietze &#8211; Violinistin</li>



<li>Lydia Amasko &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Mal Élevé &#8211; Musiker und Aktivist</li>



<li>Manuellsen &#8211; Sänger, Rapper</li>



<li>Maren Rahmann &#8211; Künstlerin</li>



<li>Marie Luise Lehner &#8211; Regisseurin, Autorin</li>



<li>Margarita Tsomou &#8211; Kuratorin</li>



<li>Marja Christians &#8211; Choreographin, Opernsängerin, künstlerische Projektleitung</li>



<li>Marleen Rothaus &#8211; Künstlerin</li>



<li>Marlene Goksch &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Melissa Kolukisagil &#8211; Künstlerische Leitung, Kuratorin, Kulturproduzentin</li>



<li>Melle (bangerfabrique) &#8211; Künstlerin</li>



<li>Meral Rakip &#8211; Theaterpädagogin</li>



<li>Mina Khani &#8211; Autorin und Gender Aktivistin</li>



<li>Mizgîn Bilmen &#8211; Regisseurin</li>



<li>Mohamed Kanj Khamis &#8211; Schauspieler </li>



<li>Morgaine &#8211; Musikerin, Friedensaktivistin</li>



<li>Moshtari Hilal &#8211; Künstlerin und Autorin</li>



<li>Nele Christoph &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Nicola Sidiropulos &#8211; Schauspieler</li>



<li>Niklas Taleb &#8211; Künstler</li>



<li>Nurhan Porst &#8211; Produzentin</li>



<li>Ole Liebl &#8211; Aktivist und Content Creator</li>



<li>Onur Suzan Nobrega &#8211; Professorin, Kuratorin </li>



<li>Paix 298 &#8211; Künstler</li>



<li>Patrice Greißmeier &#8211; Schauspieler</li>



<li>Pashanim &#8211; Rapper, Künstler</li>



<li>Paula Hartmann &#8211; Schauspielerin, Sängerin</li>



<li>Peter Ott &#8211; Filmemacher</li>



<li>Phung-Thien Phan &#8211; Künstlerin</li>



<li>PLH &#8211; Rapperin</li>



<li>PTK &#8211; Künstler</li>



<li>Rainer Wölzl &#8211; Künstler</li>



<li>Raquel Kishori Dukpa &#8211; Filmemacherin</li>



<li>Rebecca Racine Ramershoven &#8211; Künstlerin</li>



<li>Regina Guhl &#8211; Dramaturgin</li>



<li>Reinhard Denecke &#8211; Antiquar</li>



<li>Reinhard Klimmt &#8211; Antiquar, Bundesminister a.D.</li>



<li>Renas  Selim &#8211; Musiker</li>



<li>Richard Schuberth &#8211; Autor</li>



<li>Rio Riseup &#8211; Musiker</li>



<li>Robert Krieg &#8211; Filmemacher und Publizist</li>



<li>Rodolfo Lehnebach Bustos &#8211; Musikwissenschaftler, Musiker, Sprachwissenschaftler</li>



<li>Ronak Jundi, Art Direktorin</li>



<li>Rosa Jellinek &#8211; Content Creatorin, Aktivistin, politische Bildnerin</li>



<li>Roxana Safarabadi, Schauspielerin</li>



<li>Ruth Rosenfeld &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Sabine Braun &#8211; Malerin</li>



<li>Sandra Maren Schneider &#8211; Schauspielerin, Autorin</li>



<li>SAVO &#8211; Künstlerin, Sängerin</li>



<li>Sebastian23 &#8211; Autor, Aktivist, Komiker</li>



<li>Sebastian Wulff &#8211; Künstler</li>



<li>Sechser &#8211; Rapper</li>



<li>Şehbal Şenyurt Arınlı &#8211; Autorin, Dokumentarfilmmacherin</li>



<li>Serdar Altan &#8211; Schauspieler</li>



<li>Sarhad &#8211; Künstler, Rapper</li>



<li>Selin Alpaslan &#8211; Sportlerin</li>



<li>Senad Gashi &#8211; Boxweltmeister</li>



<li>Serdar Mutlu &#8211; Künstler</li>



<li>Seyithan Aytekin &#8211; Künstler</li>



<li>Seyneb Saleh &#8211; Theater- und Filmschauspielerin</li>



<li>Şeyda Kurt &#8211; Autorin</li>



<li>Sibylle Czichon &#8211; Künstlerin</li>



<li>Silke Putz &#8211; Malerin</li>



<li>Silvia Der Meguerditchian &#8211; Armenian Visual Artist </li>



<li>Sinan Güleç &#8211; Schauspieler</li>



<li>Soleen Yusef &#8211; Autorin, Regisseurin</li>



<li>Sonja Hilberger &#8211; Schauspielerin, Regisseurin, Professorin für Rollengestaltung </li>



<li>Sonos Cliq &#8211; Musikerduo</li>



<li>Sofia Iordanskaya &#8211; Schauspielerin</li>



<li>sofi čvo &#8211; Künstlerin </li>



<li>Sookee &#8211; Musikerin</li>



<li>Stefan Atzl &#8211; Maler und Bildhauer</li>



<li>Stefan Lenzen &#8211; Antiquar</li>



<li>Stefanie &#8211; Leinhos &#8211; Künstlerin</li>



<li>Stefanie Sargnagel &#8211; Autorin</li>



<li>Steven Adjei Sowah &#8211; Schauspieler</li>



<li>Symba &#8211; Musiker</li>



<li>Szerafina Schiesser &#8211; Künstlerin, Kuratorin</li>



<li>Tadzio Müller &#8211; Autor, Aktivist</li>



<li>Tahsim Durgun &#8211; Autor, Content-Creator</li>



<li>Teuterekordz &#8211; HipHop Gruppe</li>



<li>Theresa Bischof &#8211; Szenenbildnerin, Künstlerin</li>



<li>Thomas Held &#8211; Antiquar</li>



<li>Tina Leisch &#8211; Regisseurin, Österreich</li>



<li>Tijana Zilic &#8211; Kunstschaffende</li>



<li>Trace Bristol &#8211; Künstlerin</li>



<li>Tsellot Melesse &#8211; Moderatorin, Regisseurin</li>



<li>Ulf Aminde &#8211; Künstler </li>



<li>Ulrich Heider &#8211; Antiquar</li>



<li>Ulrich Keicher &#8211; Verleger</li>



<li>Valentin Schroeteler &#8211; Schauspieler</li>



<li>Vanessa Unzalu Troya &#8211; Theaterpädagogin, Dramaturgin </li>



<li>Yasi Çetinkaya &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Yasmin Mowafek &#8211; Schauspielerin</li>



<li>Zara Zandieh &#8211; Regisseur*in</li>



<li>Zehra Doğan &#8211; Künstlerin</li>



<li>Zynik &#8211; Musiker</li>
</ul>



<p><strong>Freiheit ist nicht verhandelbar: Anerkennung für Rojava!</strong></p>



<p><strong>Aufruf zur Unterzeichnung</strong></p>



<p>Die sogenannte syrische Übergangsregierung in Damaskus, dominiert von Akteuren der ehemals al-Qaida-nahen dschihadistischen Organisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), führt derzeit einen neuen, gezielt eskalierten Krieg gegen Rojava. Kampfjets, Drohnen und Aufklärungsflugzeuge werden gegen die Zivilgesellschaft eingesetzt. Es herrscht dschihadistischer Terror: Frauen werden verschleppt, vergewaltigt und gezielt umgebracht. Gleichzeitig wird diese Eskalation von zentralen internationalen Akteuren politisch geduldet – trotz offensichtlicher Verstöße gegen das Völkerrecht. Statt Deeskalation erleben wir eine faktische <strong>Rehabilitierung von Ahmed al-Sharaa als politischem Akteur.</strong></p>



<p><strong>Ahmed al-Sharaa – </strong>Kampfname al-Jolani steht dabei selbst in der Tradition der Dschihadisten, welche in Syrien unter der schwarzen Fahne des IS über Jahre hinweg mit Gewalt überzogen. Heute richtet sich seine Gewalt wieder gegen die Kurd:innen und Jesid:innen. Al-Jolani, der heute die Munitionsweste mit Krawatte getauscht, seinen Bart gekürzt und seinen Kampfnamen abgelegt hat, wurde im Irak, in US-Gefangenschaft, von keinem weniger als dem Anführer des Islamischen Staates, al-Baghdadi, ausgebildet. In Syrien baute er die Al-Nusra Front auf, aus welcher später Haiat Tahrir al Sham hervorging.</p>



<p>Demgegenüber steht die Realität der multiethnischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien: Seit über zehn Jahren haben Kurd:innen, Araber:innen, Assyrer:innen, Armenier:innen, Ezid:innen dort ein System aufgebaut, welches sich auf Demokratie, Ökologie und die Freiheit der Frau stützt. Frauen sind in allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen gleichberechtigt organisiert und zentrale Trägerinnen des sozialen Wandels.</p>



<p>Gerade diese Errungenschaften stehen nun im Fokus gezielter Angriffe. Berichte über <strong>Enthauptungen, Entführungen, Massenvertreibungen, Angriffe auf Krankenhäuser und zivile Infrastruktur mehren sich</strong>. Städte werden belagert, Fluchtwege blockiert. Es drohen genozidale Akte gegen bestimmte Gruppen, weil sich die Angriffe gezielt gegen Kurd:innen, Êzîd:innen und andere Gruppen richten – so wie zuvor bereits gegen Alawit:innen und Drus:innen im Land. Gleichzeitig sind Gefängnisse mit tausenden IS-Kämpfern in die Hände der Angreifer gefallen – mit absehbaren sicherheitspolitischen Folgen weit über Syrien hinaus.</p>



<p>Das Schweigen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der EU und der Staaten der ehemaligen Anti-IS-Koalition, ist in diesem Kontext nicht neutral – es ist politisch wirksam und mitverantwortlich für die aktuellen Ereignisse in der Region. Es untergräbt die eigenen menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Verpflichtungen und begünstigt weitere Gewalt, Vertreibung und Destabilisierung.</p>



<p><strong>Unsere Forderungen</strong></p>



<p>Wir rufen alle Künstler und Kulturschaffende dazu auf, diesen Appell zu unterzeichnen und öffentlich zu unterstützen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sofortiges Ende der militärischen Offensive gegen Rojava</strong> und Schutz der Zivilbevölkerung.<br></li>



<li><strong>Politische und rechtliche Anerkennung von Rojava</strong> durch die Europäische Union.</li>
</ol>



<p><strong>Anerkennung für Rojava ist kein symbolischer Akt.<br>Sie ist eine politische Verantwortung.</strong></p>



<p class="has-text-align-right">23.01.2026</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Cênî – kurdisches Frauenbüro für Frieden e. V.</em></p>



<p class="has-text-align-right">E-Mail: <a href="mailto:info@ceni-frauen.org">info@ceni-frauen.org</a></p>



<p></p>



<p><em>Parallel dazu sammelt Civaka Azad (Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.) Unterschriften für einen eigenen Aufruf für Akademiker:innen, Politiker:innen und Aktivist:innen . Wenn du diesen Aufruf unterzeichnen möchtest, schreibe bitte an</em> <a href="mailto:info@civaka-azad.org">info@civaka-azad.org</a>. Den Aufruf findest du auf <a href="https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#">https://civaka-azad.org/freiheit-ist-nicht-verhandelbar-anerkennung-fur-rojava/#</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/260123Rojava_01-4-e1769619965263.png"
				type="image/png"
				medium="image"
				width="2370"
				height="1505">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[260123Rojava_01-4]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/260123Rojava_01-4-e1769619965263-150x150.png"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Demonstration &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/pressemitteilung-besuch-von-jolani-in-berlin-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 21:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[feminizid]]></category>
		<category><![CDATA[HTS]]></category>
		<category><![CDATA[Jolani]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[rojava]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1201</guid>

					<description><![CDATA[Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 &#124; 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: Es rufen auf folgende Einzelpersonen: Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen! In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen. Wer ist Ahmad al-Sharaa?Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft. Die Lage in Syrien und RojavaDie jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt. Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. Wir fordern: Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin &#124; E-Mail: info@ceni-frauen.org &#124; https://ceni-frauen.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size"><strong>Demonstration „Ahmad al-Scharaa &#8211; von Merz eingeladen, von uns angeklagt“ am 19.1.26 | 16:00 Uhr am WILHELMSGARTEN an der U-Bahn Station: Bundestag</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Organisationen und folgend Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Alan Kurdi &#8211; Initiative von Geflüchteten aus Kurdistan @alankurdipenaber.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Association of Syrian Alawites in Europe</li>



<li class="has-medium-font-size">Bewegung der Kurdischen Jugend Europa (TCS-Europa)</li>



<li class="has-medium-font-size">Borderless Collective @borderless.collective</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der alevitischen Studierenden Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Bund der Kommunst:innen @kommunist_innen</li>



<li class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdischen Frauenbüro für Frieden e.V. @ceni_e.v</li>



<li class="has-medium-font-size">Civaka Azad @civaka.official</li>



<li class="has-medium-font-size">Ciwanen Berlin &#8211; Kurdische Jugend Berlin @ci.wan.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Dachverband der Êzîdischen Frauenräte e. V. &#8211; SMJÊ</li>



<li class="has-medium-font-size">DAKB (Demokratik Alevi Kadinlar Birligi)</li>



<li class="has-medium-font-size">Dest Dan &#8211; Kurdischer Frauenrat e. V. @destdan_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">DEM Deutschland @demdeutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">SJ &#8211; Die Falken Berlin @falken_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Die Plattform @dieplattform_</li>



<li class="has-medium-font-size">FEDA &#8211; Föderation der demokratischen Aleviten e.V.) @berlin_feda</li>



<li class="has-medium-font-size">Feministische Organisierung Gemeinsam Kämpfen &#8211; für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie @gemeinsam_kaempfen</li>



<li class="has-medium-font-size">Eziden in der Diaspora (KED)</li>



<li class="has-medium-font-size">Êzidischer Frauenrat Berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Familien für den Frieden</li>



<li class="has-medium-font-size">Frauenrat Rojbîn Hamburg</li>



<li class="has-medium-font-size">Flüchtlingsrat Berlin @fluechtlingsrat_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen @kurdischestudierende</li>



<li class="has-medium-font-size">Hamburg für Rojava @hamburgfuerrojava</li>



<li class="has-medium-font-size">Hawar Help @hawar.help</li>



<li class="has-medium-font-size">Initiative Frieden und Hoffnung e.V. @initiative.frieden.hoffnung</li>



<li class="has-medium-font-size">Interventionistische Linke @interventionistischelinke</li>



<li class="has-medium-font-size">ISKS // Ihr Seid Keine Sicherheit @ihrseidkeinesicherheit</li>



<li class="has-medium-font-size">Jinên Ciwan Berlin @jinen_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">Junge Frauen Kommunen @jungefrauenkommunen</li>



<li class="has-medium-font-size">Kali Feminists @kali_feminists</li>



<li class="has-medium-font-size">Kampagne Women Defend Rojava @womendefendrojava_brd</li>



<li class="has-medium-font-size">KON-MED &#8211; Konföderation der Gemeinschaft Kurdistans in Deutschland e. V. @kon.med</li>



<li class="has-medium-font-size">Konfederasyona Kurdên Ewrûpa</li>



<li class="has-medium-font-size">Kongra Star &#8211; Women´s Movement Rojava @star_kongra</li>



<li class="has-medium-font-size">Links Jugend @linksjugend_solid</li>



<li class="has-medium-font-size">MAF-DAD &#8211; Verein für Demokratie und internationales Recht e. V.</li>



<li class="has-medium-font-size">Mannheimer Konferenz</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Berlin @mera25.berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">MERA25 Deutschland @mera25.de</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-Berlin @nav_berlin</li>



<li class="has-medium-font-size">NAV-YEK &#8211; Zentralverband der Êzîdischen Vereine e.V. @navyek_eziden</li>



<li class="has-medium-font-size">O-platz United @oplatzunited</li>



<li class="has-medium-font-size">Partei der Demokratischen Union (PYD) &#8211; Deutschland</li>



<li class="has-medium-font-size">Peace Party &#8211; Syrian</li>



<li class="has-medium-font-size">Rozalia &#8211; Demokratische Junge Frauen</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg-Dêrik @staepa_derik</li>



<li class="has-medium-font-size">Städtefreundschaft Frankfurt-Kobanê e.V. @frankfurtkobane</li>



<li class="has-medium-font-size">Solardarity For Rojava @solardarity_rojava</li>



<li class="has-medium-font-size">European Ecology Moevement for Kurdistan @tev_eko</li>



<li class="has-medium-font-size">Yekîtiya Jinên Elewî Yên Demokratîk</li>



<li class="has-medium-font-size">YUNA &#8211; Demokratische Jugend @demokratischejugend @demokratischejugend.b</li>



<li class="has-medium-font-size">Zentraler Menschenrechtsrat der Kurd*innen in Deutschland @zmr.kurdinnen</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Es rufen auf folgende Einzelpersonen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">Asha Hedayati</li>



<li class="has-medium-font-size">Aslı Filiz</li>



<li class="has-medium-font-size">Burak Yilmaz</li>



<li class="has-medium-font-size">Cansu Özdemir, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Cemile Dinçer</li>



<li class="has-medium-font-size">Civan Akbulut</li>



<li class="has-medium-font-size">Dahabflex</li>



<li class="has-medium-font-size">Daniela Sepehri</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Dilar Dirik&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Ferat Koçak, MdB, Die Linke</li>



<li class="has-medium-font-size">Gökay Akbulut, MdB, Die Linke&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Omar Alkadamani, SPD</li>



<li class="has-medium-font-size">Kassem Taher Saleh, Die Grüne</li>



<li class="has-medium-font-size">Dr. Kerem Schamberger</li>



<li class="has-medium-font-size">Nazanin Noori&nbsp;</li>



<li class="has-medium-font-size">Serpil Temiz Unvar</li>



<li class="has-medium-font-size">Şeyda Kurt</li>



<li class="has-medium-font-size">Simin Jawabreh</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Pressemitteilung &#8211; Besuch von Jolani in Berlin stoppen!</strong><br><br>In der kommenden Woche wird Ahmad al-Sharaa (Jolani) nach Einladung von Friedrich Merz nach Berlin kommen. Dieser geplante Besuch ist eine bewusste politische Entscheidung: während Deutschland an der Abschiebung von Geflüchteten interessiert ist,wird Jolani als politischer Akteur normalisiert und gar aufgewertet. Und wer ihn aufwertet, sendet ein gefährliches Signal: dass Gewalt, religiöser Extremismus und systematische Menschenrechtsverletzungen verhandelbar sind, wenn sie außenpolitisch opportun erscheinen.<br><br><strong>Wer ist Ahmad al-Sharaa?</strong><br>Ahmad al-Sharaa selbsternannter Übergangspräsident Syriens und ein früheres Mitglied von al-Qaida und der al-Nusra Front. Bis kürzlich war er Anführer der islamistischen Miliz HTS/SNA &#8211; einem Ableger der al-Qaida und türkischer Proxymiliz. Seine Macht basiert auf religiöser Ideologie, bewaffneter Kontrolle, Einschüchterung und systematischer Unterdrückung. Er verkörpert keine demokratische Alternative zum Assad-Regime, sondern ein weiteres autoritäres Projekt, das auf Angst, Zwang und Gewalt beruht. Er steht also nicht für einen politischen Wandel in Syrien, sondern für die Fortsetzung autoritärer Herrschaft.<br><br><strong>Die Lage in Syrien und Rojava</strong><br>Die jüngsten Angriffe auf kurdische Nachbarschaften in Aleppo, Vertreibungen, Misshandlungen und gezielte Tötungen von Zivilist:innen zeigen deutlich, welches Signal seine politische Aufwertung sendet: Straffreiheit für Täter, Entwertung der Opfer und Normalisierung extremistischer Gewalt. Besonders deutlich wird sein autoritärer Charakter in der systematischen Gewalt gegen Frauen. Feminizide, Entrechtung, sexualisierte Gewalt, öffentliche Bestrafungen und außergerichtliche Hinrichtungen gehören zum Herrschaftsalltag unter Jolanis Einfluss. Die Ermordung der kurdischen Politikerin Hevrin Xelef und jüngst der Kämpferin Deniz Ciya, stehen exemplarisch für diese Praxis. Während im Iran und Rojhilat Frauen und Männer gegen eine schiitisch-islamistische Diktatur protestieren, wird in Syrien, mit Unterstützung regionaler Mächte, den USA, Israel und weiteren westlichen Akteuren, der Aufbau einer neuen sunnitisch-islamistischen Ordnung vorangetrieben. Besonders die demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen in Nord- und Ostsyrien stehen unter massivem Druck: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Aktuell hat das syrische Regime die Selbstverwaltung als Militärzone und damit legitimes Angriffsziel erklärt.<br><br><strong>Die Rolle Deutschlands: Rückgrat oder Opportunismus?</strong><br>Gerade Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Die kurdische Gesellschaft wird in Deutschland seit Jahrzehnten kriminalisiert und marginalisiert. Hinzu kommt die bedingungslose Unterstützung regionaler Mächte, wie der Türkei und nun auch Syrien, um eigene politische Interessen voranzutreiben. Es ist eine Politik des Einknickens vor extremistischen Akteuren. Dieses politische Handeln macht deutlich, dass Deutschland nicht an Menschenrechten und demokratischen Werten interessiert ist, sondern eigene Interessenpolitik auf Kosten der Menschen in Syrien und Rojava betreibt. Wir stellen uns entschieden gegen die Haltung der deutschen Regierung und fordern, dass Ahmed al-Sharaa und die HTS zur Rechenschaft gezogen werden.<br><br><strong>Dafür laufen wir am 19.01.2026 um 16 Uhr vom Wilhelmsgarten (U-Bahn: Bundestag) zum Brandenburger Tor und stoßen dort zur Kundgebung dazu. </strong><br><br><strong>Wir fordern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size">die Absage des geplanten Treffens,</li>



<li class="has-medium-font-size">Volle Transparenz über außenpolitische Kontakte,</li>



<li class="has-medium-font-size">Eine klare Abkehr von der politischen Aufwertung extremistischer Akteure wie Jolani, und<br>eine konsequente Unterstützung demokratischer Kräfte in Syrien.</li>
</ul>



<p class="has-medium-font-size">Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</p>



<p class="has-medium-font-size">Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin | E-Mail: info@ceni-frauen.org | https://ceni-frauen.org</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Aufruf-e1768660217477.jpeg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="466"
				height="343">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Aufruf]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/01/Aufruf-e1768660217477-150x150.jpeg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding &#8211; Kurdische Frauen Kulturtage 2026 Berlin</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/crowdfunding-kurdische-frauen-kulturtage-2026-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 21:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1189</guid>

					<description><![CDATA[Hevalên hêja û delal! Wir organisieren zum dritten Mal die Kurdischen Frauen Kulturtage in Berlin. Eine Woche vor dem 8. März 2026, in der Kunst, Gemeinschaft und Widerstand den Raum einnehmen. Eine Woche, in der kurdische Frauen ihre Stimmen, ihre Kunst, ihre Selbstbestimmung und ihre Geschichte teilen. Eine Woche, die zeigt: Widerstand ist nicht nur politisch, sondern kulturell, künstlerisch und alltäglich.&#160; Damit diese Kulturtage stattfinden können, brauchen wir Eure Unterstützung. Unser Ziel sind 3.500 Euro für Räume, Technik, Materialien und die Einladung von Künstlerinnen, um eine starke, selbstbestimmte Woche zu ermöglichen.&#160;Wir setzen bewusst auf Solidarität von unten. Die Kulturtage entstehen nicht „von oben“, sondern durch kollektive Organisierung, freiwillige Arbeit und Gemeinschaft. Wenn wir Ressourcen teilen, zeigen wir, dass Kultur und Selbstbestimmung nicht von staatlichen Strukturen abhängig sein müssen.&#160; Hier geht´s zum Crowdfunding: Informieren und spenden: &#60;a href=&#39;https://www.betterplace.org/de/projects/166778-kurdische-frauen-kulturtage-2026&#39; target=&#39;_blank&#39;&#62;„Kurdische Frauen Kulturtage 2026“&#60;/a&#62; auf betterplace.org öffnen. Oder du kannst auch dieses Spendenformular benutzen, was immer dir lieber ist. Jetzt Spenden für „Kurdische Frauen Kulturtage 2026“ bei unserem Partner betterplace.org Jin – Jiyan – AzadîDanke für deine Solidarität und dafür, dass du diese Kulturtage mitträgst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hevalên hêja û delal! Wir organisieren zum dritten Mal die Kurdischen Frauen Kulturtage in Berlin. Eine Woche vor dem 8. März 2026, in der Kunst, Gemeinschaft und Widerstand den Raum einnehmen. Eine Woche, in der kurdische Frauen ihre Stimmen, ihre Kunst, ihre Selbstbestimmung und ihre Geschichte teilen. Eine Woche, die zeigt: Widerstand ist nicht nur politisch, sondern kulturell, künstlerisch und alltäglich.&nbsp;</p>



<p>Damit diese Kulturtage stattfinden können, brauchen wir Eure Unterstützung. Unser Ziel sind 3.500 Euro für Räume, Technik, Materialien und die Einladung von Künstlerinnen, um eine starke, selbstbestimmte Woche zu ermöglichen.&nbsp;Wir setzen bewusst auf Solidarität von unten. Die Kulturtage entstehen nicht „von oben“, sondern durch kollektive Organisierung, freiwillige Arbeit und Gemeinschaft. Wenn wir Ressourcen teilen, zeigen wir, dass Kultur und Selbstbestimmung nicht von staatlichen Strukturen abhängig sein müssen.&nbsp;</p>



<p><strong>Hier geht´s zum Crowdfunding:</strong></p>



<iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://project-widget.betterplace.org/projects/166778?l=de" width="100%" height="320" style="border: 0; padding:0; margin:0;">Informieren und spenden: &lt;a href=&#39;https://www.betterplace.org/de/projects/166778-kurdische-frauen-kulturtage-2026&#39; target=&#39;_blank&#39;&gt;„Kurdische Frauen Kulturtage 2026“&lt;/a&gt; auf betterplace.org öffnen.</iframe>



<p></p>



<p><strong>Oder du kannst auch dieses Spendenformular benutzen, was immer dir lieber ist.</strong></p>



<script type="text/javascript">
  /* Configure at https://www.betterplace.org/de/manage/projects/166778-kurdische-frauen-kulturtage-2026/iframe_donation_form/new */
  var _bp_iframe        = _bp_iframe || {};
  _bp_iframe.project_id = 166778; /* REQUIRED */
  _bp_iframe.lang       = 'de'; /* Language of the form */
  _bp_iframe.width = 600; /* Custom iframe-tag-width, integer */
  _bp_iframe.color = '9ECB0A'; /* Button and banderole color, hex without "#" */
  _bp_iframe.background_color = 'ffffff'; /* Background-color, hex without "#" */
  _bp_iframe.default_amount = 25; /* Donation-amount, integer 1-99 */
  _bp_iframe.recurring_interval = 'single'; /* Interval for recurring donations, string out of single, monthly und yearly */
  _bp_iframe.bottom_logo = true;
  (function() {
    var bp = document.createElement('script'); bp.type = 'text/javascript'; bp.async = true;
    bp.src = 'https://betterplace-assets.betterplace.org/assets/load_donation_iframe.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(bp, s);
  })();
</script>
<div id="betterplace_donation_iframe" style="background: transparent url('https://www.betterplace.org/assets/new_spinner.gif') 275px 20px no-repeat;"><strong><a href="https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/166778-kurdische-frauen-kulturtage-2026">Jetzt Spenden für „Kurdische Frauen Kulturtage 2026“ bei unserem Partner betterplace.org</a></strong></div>



<p><strong>Jin – Jiyan – Azadî</strong><br><strong>Danke für deine Solidarität und dafür, dass du diese Kulturtage mitträgst.</strong> </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/11/Kurdische-Frauen-Kulturtage.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="960"
				height="540">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Kurdische Frauen Kulturtage]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/11/Kurdische-Frauen-Kulturtage-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Kundgebung für Mexmûr: 30 Jahre Flucht: Vertreibung und Widerstand im Camp Mexmûr</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/kundgebung-fuer-mexmur-30-jahre-flucht-vertreibung-und-widerstand-im-camp-mexmur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[mexmur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1184</guid>

					<description><![CDATA[Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo! 11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung. Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen: Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde. Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement! Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance. And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades: The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets. As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo!</strong></p>



<p><strong>11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung.</p>



<p>Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Militärische Angriffen durch die Türkei, insbesondere mit Drohnen</li>



<li>Schikanen und Repressionen durch die irakische Zentralregierung und die kurdische Regionalregierung</li>



<li>Ein Embargo seitens der irakischen und südkurdischen Behörden, das die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten massiv einschränkt</li>



<li>Willkürlichen Verhaftungen und Bewegungsbeschränkungen</li>



<li>Angriffe durch den IS 2014, dessen omnipräsenz stets zu spüren ist und der Rückzug des UNCHRs seither</li>
</ul>



<p>Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.<br>Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement!</h2>



<p><strong>Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!<br>June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance.<br><br>And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Military attacks by Turkey, particularly drone strikes</li>



<li>Harassment and repression by the Iraqi central government and the Kurdish regional government</li>



<li>An embargo by Iraqi and South Kurdish authorities that severely restricts access to food and medicine</li>



<li>Arbitrary arrests and restrictions on freedom of movement</li>



<li>IS attacks in 2014 and a continued presence since then; resulting in the withdrawal of the UNHCR and other aid organizations</li>
</ul>



<p>The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets.<br> As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/06/Kundgebung-fuer-Mexmur.png"
				type="image/png"
				medium="image"
				width="1800"
				height="1200">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Kundgebung für Mexmûr]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/06/Kundgebung-fuer-Mexmur-150x150.png"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>„Wir haben nach Lösungswegen für eine neue Zeit gesucht. Nach einem kollektiven und menschlichen Leben!“</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/artikel/wir-haben-nach-loesungswegen-fuer-eine-neue-zeit-gesucht-nach-einem-kollektiven-und-menschlichen-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[amara]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[frauenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[uta]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1175</guid>

					<description><![CDATA[Vor 20 Jahren sind Uta Schneiderbanger (Nûdem) und Ekin Ceren Doğruak (Amara) bei einem Autounfall in Kurdistan ums Leben gekommen. Uta Schneiderbanger ist 1961 in Mülheim an der Ruhr geboren und war seit den 1990er Jahren in der kurdischen Frauenbewegung aktiv. Ekin Ceren Doğruak (Amara) ist 1981 als Tochter türkischer Eltern in Ankara zur Welt gekommen. Beide Frauen starben am 31. Mai 2005 bei einem Autounfall in der Nähe der südkurdischen Kleinstadt Qeladizê. Die beiden Internationalistinnen befanden sich auf dem Rückweg von der III. Generalversammlung des Volkskongresses Kurdistans (Kongra Gel) nach Europa, als der Fahrer in dem steilen Berggelände die Kontrolle über den Wagen verlor. Freundinnen von Uta veröffentlichten mit Cenî 2010 das Buch „Mit Kampf und Liebe in eine neue Zeit – Nudêm. Aus dem Leben von Uta Schneiderbanger“. Das Buch zeichnet das Leben einer bemerkenswerten, mutigen und vielseitigen Frau nach: gelernte Heilpraktikerin, Arbeitertochter aus dem Ruhrgebiet, Lesbe, Internationalistin, Aktivistin der Frauenbefreiungspartei Kurdistans (PAJK), Mitglied im Leitungsrat von Kongra Gel. Den Namen Nûdem, kurdisch für „neue Zeit“, wählte sich Uta Schneiderbanger als Nom de Guerre. „Wir haben nach Lösungswegen für eine neue Zeit gesucht. Nach einem kollektiven und menschlichen Leben!“ schrieb sie in ihren Aufzeichnungen. Diese Suche reichte von der Befreiungstheologie über die Häuserkämpfe, antiimperialistischen und antifaschistischen Widerstand, von der autonomen Frauen- und Lesbenorganisierung bis hin zum praktischen Internationalismus. Uta richtete sich kein bequemes Leben ein, sondern schaute hinter die Fassaden, verfolgte &#8211; trotz aller Schwierigkeiten &#8211; konsequent ihre Ziele. Zu ihrem vielfältigen Leben gehörten Politik und Frauenorganisierung ebenso wie ihre Liebe zu Menschen und der Natur, ihre Leidenschaft für Musik, Kultur und Naturheilkunde, genauso wie ihre Reisen in die Türkei und nach Kurdistan. Uta Schneiderbanger war eine Frau, die mit ihrer Solidarität, mit ihrem Kampf und ihrer Liebe die Welt ein Stück verändert hat. Die „Freundinnen von Uta“, die das Werk vor elf Jahren herausgaben, wollten, dass es zum Erinnern, Nachdenken, Diskutieren, zum Weiterschreiben und Weiterkämpfen anregt. Es sollte sowohl ein Stück von über 20 Jahren kontroverser feministischer, antiimperialistischer und internationalistischer Geschichte in der BRD als auch das Leben einer besonderen Frau, die Teil dieser Kämpfe war, allen interessierten Leser:innen näherbringen. Anlässlich ihres 20. Todestages wollen wir dieses Buch allen zugänglich machen:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor 20 Jahren sind Uta Schneiderbanger (Nûdem) und Ekin Ceren Doğruak (Amara) bei einem Autounfall in Kurdistan ums Leben gekommen.</p>



<p>Uta Schneiderbanger ist 1961 in Mülheim an der Ruhr geboren und war seit den 1990er Jahren in der kurdischen Frauenbewegung aktiv. Ekin Ceren Doğruak (Amara) ist 1981 als Tochter türkischer Eltern in Ankara zur Welt gekommen. Beide Frauen starben am 31. Mai 2005 bei einem Autounfall in der Nähe der südkurdischen Kleinstadt Qeladizê. Die beiden Internationalistinnen befanden sich auf dem Rückweg von der III. Generalversammlung des Volkskongresses Kurdistans (Kongra Gel) nach Europa, als der Fahrer in dem steilen Berggelände die Kontrolle über den Wagen verlor.</p>



<p>Freundinnen von Uta veröffentlichten mit Cenî 2010 das Buch „Mit Kampf und Liebe in eine neue Zeit – Nudêm. Aus dem Leben von Uta Schneiderbanger“. Das Buch zeichnet das Leben einer bemerkenswerten, mutigen und vielseitigen Frau nach: gelernte Heilpraktikerin, Arbeitertochter aus dem Ruhrgebiet, Lesbe, Internationalistin, Aktivistin der Frauenbefreiungspartei Kurdistans (PAJK), Mitglied im Leitungsrat von Kongra Gel.</p>



<p>Den Namen Nûdem, kurdisch für „neue Zeit“, wählte sich Uta Schneiderbanger als Nom de Guerre. „Wir haben nach Lösungswegen für eine neue Zeit gesucht. Nach einem kollektiven und menschlichen Leben!“ schrieb sie in ihren Aufzeichnungen. Diese Suche reichte von der Befreiungstheologie über die Häuserkämpfe, antiimperialistischen und antifaschistischen Widerstand, von der autonomen Frauen- und Lesbenorganisierung bis hin zum praktischen Internationalismus. Uta richtete sich kein bequemes Leben ein, sondern schaute hinter die Fassaden, verfolgte &#8211; trotz aller Schwierigkeiten &#8211; konsequent ihre Ziele. Zu ihrem vielfältigen Leben gehörten Politik und Frauenorganisierung ebenso wie ihre Liebe zu Menschen und der Natur, ihre Leidenschaft für Musik, Kultur und Naturheilkunde, genauso wie ihre Reisen in die Türkei und nach Kurdistan.</p>



<p>Uta Schneiderbanger war eine Frau, die mit ihrer Solidarität, mit ihrem Kampf und ihrer Liebe die Welt ein Stück verändert hat. Die „Freundinnen von Uta“, die das Werk vor elf Jahren herausgaben, wollten, dass es zum Erinnern, Nachdenken, Diskutieren, zum Weiterschreiben und Weiterkämpfen anregt. Es sollte sowohl ein Stück von über 20 Jahren kontroverser feministischer, antiimperialistischer und internationalistischer Geschichte in der BRD als auch das Leben einer besonderen Frau, die Teil dieser Kämpfe war, allen interessierten Leser:innen näherbringen.</p>



<p>Anlässlich ihres 20. Todestages wollen wir dieses Buch allen zugänglich machen:</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/05/webutabuch.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:550px" aria-label="Einbettung von webutabuch."></object><a id="wp-block-file--media-7762f651-6563-41c6-9b02-e4581d291b84" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/05/webutabuch.pdf">webutabuch</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/05/webutabuch.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-7762f651-6563-41c6-9b02-e4581d291b84">Herunterladen</a></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/05/utaundamara.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="618"
				height="431">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[utaundamara]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/05/utaundamara-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
		<item>
		<title>Aufruf: Mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/aufruf-mit-entschlossenheit-fuer-frieden-demokratie-und-aufarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 08:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[abdullah öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung der PKK]]></category>
		<category><![CDATA[DEM]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Imrali]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[Öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[pkk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1172</guid>

					<description><![CDATA[Anfang Mai hat die PKK, dem Aufruf ihres inhaftierten Gründers und Vorsitzenden Abdullah Öcalan folgend, ihre Auflösung bekannt gegeben. Kurz nach Beginn der Gespräche zwischen Vertreter*innen der DEM-Partei und Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali übermittelte Abdullah Öcalan Ende Februar eine historische Botschaft, der sich an die PKK, aber auch an die Zivilgesellschaft richtete. Er plädiert darin für eine neue Phase des Friedens und der Demokratisierung. Ein Schritt in diese Richtung müsse die Beendigung des bewaffneten Kampfes und die Auflösung der PKK sein. Als „umfangreichste bewaffnete Bewegung in der Geschichte der Republik“ habe die PKK ihre Lebensdauer erreicht; ihre Gründung sei in erster Linie eine Antwort auf die Tatsache gewesen, dass die Kanäle demokratischer Politik verschlossen waren. Nun sei die Zeit gekommen, die kurdische Frage auf politischem Wege zu lösen. In einer Zeit, in der sich der Krieg und die Unterdrückung zugespitzt und die Situation ausweglos erschien, wagte Abdullah Öcalan einen historischen Schritt, der den bestehenden Verhältnissen etwas entgegensetzen will, und rief zu einer tiefgreifenden Veränderung der Gesellschaft und Politik und der Annäherung an die kurdische Frage auf. Heute, angesichts globaler Krisen und wachsender Ungerechtigkeit, ist es dringender denn je, seinen Aufruf zu verstehen, seine Ideen zu diskutieren – und aktiv zu werden. Die PKK hat vom 5.-7. Mai ihren Kongress abgehalten und ihre Auflösung verkündet. Doch die Auflösung der PKK impliziert nicht, dass die Notwendigkeit für weiteren Widerstand aufgehoben ist. Der Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung ist nicht zu Ende, sondern wird an die demokratische Gesellschaft übergeben. Damit kommt uns als Zivilgesellschaft, und insbesondere als Frauen, Jugendliche und Menschen, die sich für Frieden, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit einsetzen, eine bedeutende Rolle zu. Jetzt ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen und den weiteren Verlauf wie Außenstehende zu betrachten. Mit unserer Entschlossenheit, hinter unseren Prinzipien zu stehen und für diese zu kämpfen, können und müssen wir den weiteren Prozess mitgestalten. Für einen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht. Insbesondere im Anbetracht der immer noch feindlichen Haltung des türkischen Staates – was sich in den anhaltenden Angriffen gegen die Guerilla und in Nordsyrien/Rojava zeigt – müssen wir auf unserem Kampf beharren und politischen Druck ausüben. Die türkische Regierung weigert sich bisher, ernsthafte Schritte für einen konstruktiven politischen Prozess zu gehen. Sie zeigt keine Bereitschaft für eine Aufarbeitung des jahrzehntelangen Konflikts und der staatlichen Verbrechen in Kurdistan. Für einen wirklichen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht, die türkische Regierung muss Möglichkeiten der Aufarbeitung, der Verhandlungen und der politischen Organisierung zulassen und bereitstellen. Doch mit den Angriffen und den Repressionen gegen Oppositionelle demonstriert die Türkei das Gegenteilige. Umso mehr ist unsere Entschlossenheit gefragt. Umso mehr ist unser Widerstand notwendig. Umso mehr müssen wir unsere Prinzipien in die Gesellschaft tragen und für die Selbstbestimmung der Völker, für ein Ende staatlicher und patriarchaler Gewalt, für ein Ende von Ausbeutung und Krieg und für eine radikale demokratische Transformation der Gesellschaft kämpfen. Wir müssen Druck ausüben – nicht nur auf den türkischen Staat, der den Prozess blockiert, sondern auch auf den deutschen Staat, der weiterhin kurdische Aktivist*innen mit dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft kriminalisiert, wie jüngst den ehemaligen Vorsitzenden des kurdischen Dachverbands KCDK-E, der in Bremen festgenommen wurde. Es reicht nicht, dass Regierungen und Parteien den Aufruf Öcalans oder die Auflösung der PKK begrüßen. Es müssen Taten folgen, es muss ein neuer Umgang mit der kurdischen Frage und mit der PKK gefunden werden, damit ein politischer Prozess ermöglicht wird. Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das patriarchale und kapitalistische System. Doch noch wichtiger als Druck auf Regierungen und Staaten ist unser Kampf innerhalb der Gesellschaft. Nun sind all unsere Bemühungen gefragt, um über den Prozess zu informieren und aufzuklären, unsere Forderungen transparent zu machen und uns zu organisieren und zu vernetzen. In einer Welt, in der Staaten, Kapitalismus, Kriege und Besatzung unvorstellbares Leid verursachen, müssen wir noch größere Anstrengungen unternehmen, um Frieden und Gerechtigkeit herzustellen. Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das kapitalistische und patriarchale System. Abdullah Öcalan macht in seinen Erklärungen und auch in seinen veröffentlichten Schriften deutlich, dass sich echter Frieden am Grad der Befreiung der Frau misst. Er sieht in der patriarchalen Unterdrückung nicht nur eine Form sozialer Ungleichheit, sondern die Wurzel von Krieg, Ausbeutung und Gewalt insgesamt. Öcalan erkennt in der Frau nicht nur ein Opfer jahrtausendelanger Unterdrückung, sondern die stärkste Trägerin des Widerstands für eine neue, freie Gesellschaft. Der Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft ist eng verbunden mit emanzipatorischen feministischen Kämpfen. Er ruft dazu auf, die “revolutionäre Haltung der Frau” nicht nur als politischen Kampf zu sehen, sondern als tiefgreifende Transformation von Denken, Leben und Zusammenleben – als den Anfang vom Ende aller Herrschaftssysteme. Lasst uns Verantwortung übernehmen und kämpfen – mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung! Jin Jiyan Azadî! Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfang Mai hat die PKK, dem Aufruf ihres inhaftierten Gründers und Vorsitzenden Abdullah Öcalan folgend, ihre Auflösung bekannt gegeben. Kurz nach Beginn der Gespräche zwischen Vertreter*innen der DEM-Partei und Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali übermittelte Abdullah Öcalan Ende Februar eine historische Botschaft, der sich an die PKK, aber auch an die Zivilgesellschaft richtete. Er plädiert darin für eine neue Phase des Friedens und der Demokratisierung. Ein Schritt in diese Richtung müsse die Beendigung des bewaffneten Kampfes und die Auflösung der PKK sein. Als „umfangreichste bewaffnete Bewegung in der Geschichte der Republik“ habe die PKK ihre Lebensdauer erreicht; ihre Gründung sei in erster Linie eine Antwort auf die Tatsache gewesen, dass die Kanäle demokratischer Politik verschlossen waren. Nun sei die Zeit gekommen, die kurdische Frage auf politischem Wege zu lösen.</p>



<p>In einer Zeit, in der sich der Krieg und die Unterdrückung zugespitzt und die Situation ausweglos erschien, wagte Abdullah Öcalan einen historischen Schritt, der den bestehenden Verhältnissen etwas entgegensetzen will, und rief zu einer tiefgreifenden Veränderung der Gesellschaft und Politik und der Annäherung an die kurdische Frage auf. Heute, angesichts globaler Krisen und wachsender Ungerechtigkeit, ist es dringender denn je, seinen Aufruf zu verstehen, seine Ideen zu diskutieren – und aktiv zu werden.</p>



<p>Die PKK hat vom 5.-7. Mai ihren Kongress abgehalten und ihre Auflösung verkündet. Doch die Auflösung der PKK impliziert nicht, dass die Notwendigkeit für weiteren Widerstand aufgehoben ist. Der Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung ist nicht zu Ende, sondern wird an die demokratische Gesellschaft übergeben. Damit kommt uns als Zivilgesellschaft, und insbesondere als Frauen, Jugendliche und Menschen, die sich für Frieden, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit einsetzen, eine bedeutende Rolle zu. Jetzt ist nicht die Zeit, sich zurückzulehnen und den weiteren Verlauf wie Außenstehende zu betrachten. Mit unserer Entschlossenheit, hinter unseren Prinzipien zu stehen und für diese zu kämpfen, können und müssen wir den weiteren Prozess mitgestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Für einen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht.</p>
</blockquote>



<p>Insbesondere im Anbetracht der immer noch feindlichen Haltung des türkischen Staates – was sich in den anhaltenden Angriffen gegen die Guerilla und in Nordsyrien/Rojava zeigt – müssen wir auf unserem Kampf beharren und politischen Druck ausüben. Die türkische Regierung weigert sich bisher, ernsthafte Schritte für einen konstruktiven politischen Prozess zu gehen. Sie zeigt keine Bereitschaft für eine Aufarbeitung des jahrzehntelangen Konflikts und der staatlichen Verbrechen in Kurdistan. Für einen wirklichen demokratischen Wandel reichen einseitige Bemühungen nicht, die türkische Regierung muss Möglichkeiten der Aufarbeitung, der Verhandlungen und der politischen Organisierung zulassen und bereitstellen. Doch mit den Angriffen und den Repressionen gegen Oppositionelle demonstriert die Türkei das Gegenteilige.</p>



<p>Umso mehr ist unsere Entschlossenheit gefragt. Umso mehr ist unser Widerstand notwendig. Umso mehr müssen wir unsere Prinzipien in die Gesellschaft tragen und für die Selbstbestimmung der Völker, für ein Ende staatlicher und patriarchaler Gewalt, für ein Ende von Ausbeutung und Krieg und für eine radikale demokratische Transformation der Gesellschaft kämpfen. Wir müssen Druck ausüben – nicht nur auf den türkischen Staat, der den Prozess blockiert, sondern auch auf den deutschen Staat, der weiterhin kurdische Aktivist*innen mit dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft kriminalisiert, wie jüngst den ehemaligen Vorsitzenden des kurdischen Dachverbands KCDK-E, der in Bremen festgenommen wurde.</p>



<p>Es reicht nicht, dass Regierungen und Parteien den Aufruf Öcalans oder die Auflösung der PKK begrüßen. Es müssen Taten folgen, es muss ein neuer Umgang mit der kurdischen Frage und mit der PKK gefunden werden, damit ein politischer Prozess ermöglicht wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das patriarchale und kapitalistische System.</p>
</blockquote>



<p>Doch noch wichtiger als Druck auf Regierungen und Staaten ist unser Kampf innerhalb der Gesellschaft. Nun sind all unsere Bemühungen gefragt, um über den Prozess zu informieren und aufzuklären, unsere Forderungen transparent zu machen und uns zu organisieren und zu vernetzen. In einer Welt, in der Staaten, Kapitalismus, Kriege und Besatzung unvorstellbares Leid verursachen, müssen wir noch größere Anstrengungen unternehmen, um Frieden und Gerechtigkeit herzustellen.</p>



<p>Zentral in der kommenden Phase ist die Vertiefung unseres Kampfes gegen das kapitalistische und patriarchale System. Abdullah Öcalan macht in seinen Erklärungen und auch in seinen veröffentlichten Schriften deutlich, dass sich echter Frieden am Grad der Befreiung der Frau misst. Er sieht in der patriarchalen Unterdrückung nicht nur eine Form sozialer Ungleichheit, sondern die Wurzel von Krieg, Ausbeutung und Gewalt insgesamt.<br><br>Öcalan erkennt in der Frau nicht nur ein Opfer jahrtausendelanger Unterdrückung, sondern die stärkste Trägerin des Widerstands für eine neue, freie Gesellschaft. Der Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft ist eng verbunden mit emanzipatorischen feministischen Kämpfen. Er ruft dazu auf, die “revolutionäre Haltung der Frau” nicht nur als politischen Kampf zu sehen, sondern als tiefgreifende Transformation von Denken, Leben und Zusammenleben – als den Anfang vom Ende aller Herrschaftssysteme.</p>



<p>Lasst uns Verantwortung übernehmen und kämpfen – mit Entschlossenheit für Frieden, Demokratie und Aufarbeitung! Jin Jiyan Azadî!</p>



<p><strong>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Frieden ohne ein Ende der Repressionen!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/kein-frieden-ohne-ein-ende-der-repressionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:02:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Öcalan]]></category>
		<category><![CDATA[PKK-Verbot]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Gefangene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ceni-frauen.org/?p=1168</guid>

					<description><![CDATA[Der 18. März ist Tag der politischen Gefangenen. Heute denken wir an Aktivist*innen, Mitstreiter*innen, Genoss*innen, Freund*innen und insbesondere an Frauen, die weltweit aufgrund ihres Kampfes gegen Kapitalismus, Patriarchat, staatliche Gewalt und Krieg in Haft sitzen. Das Gefängnissystem, Repressionen und Kriminalisierung sind Werkzeuge des Staates, um revolutionäre Kämpfe und den Willen derer, die für eine bessere Welt kämpfen, zu brechen. Durch die Kriminalisierung von Befreiungskämpfen auf der ganzen Welt sollen Aktivist*innen eingeschüchtert und isoliert werden. Gefangenschaft, insbesondere in Verbindung mit der Verwehrung grundlegender Rechte oder Folter, ist in Kurdistan und in der gesamten Welt immer ein Mittel gewesen, um Angst und Unsicherheit zu schüren, Menschen von ihren Kämpfen abzubringen und sie von ihren Genoss*innen zu trennen. Doch wir sehen gleichzeitig, dass vor allem Frauen sich nicht so leicht von ihrem Kampf abbringen lassen und ihren Widerstand trotz allem fortsetzen. Wir senden an dieser Stelle unsere revolutionären Grüße an alle Antifas, Feminist*innen, Freiheitskämpfer*innen in den Gefängnissen in Deutschland, in Kurdistan, in Europa und weltweit. Wir erinnern besonders an Pakhshan Azizi und Varisheh Moradi, zwei kurdische Aktivistinnen, denen im Iran aktuell die Hinrichtung droht. Derzeit ist die Hoffnung auf einen möglichen Lösungs- und Demokratisierungsprozess in Kurdistan gestiegen – nach jahrelanger Totalisolation gab es zum ersten Mal ein Lebenszeichen von Abdullah Öcalan, dem Vorsitzenden der kurdischen Arbeiterpartei PKK, der seit 1999 in türkischer Haft sitzt. Sein Aufruf, der Ende Februar veröffentlicht wurde, war nicht nur ein Aufruf an die PKK, den bewaffneten Kampf zu beenden. Er appellierte auch an alle Teile der Gesellschaft, ihre Bemühungen für Frieden und Befreiung zu verstärken. In seinem Brief anlässlich des feministischen Kampftages 8. März betonte er zudem deutlich, dass der Weg dahin nur über die Befreiung von Frauen führt. Es ist bekannt, dass Frauen und queere Menschen weltweit an vorderster Front für Gerechtigkeit, Frieden und Selbstbestimmung kämpfen – und genau das macht sie besonders zur Zielscheibe von Repressionen. Der Staat kriminalisiert feministische und antifaschistische Kämpfe, Kämpfe für Frieden, Arbeitskämpfe und Proteste gegen Besatzung und Krieg. Das zeigt sich immer wieder an den Gerichtsurteilen, an der brutalen Polizeigewalt gegen linke Aktivist*innen, an den sich immer weiter entwickelnden Technologien, die vom Staat zur Überwachung und Einschüchterung genutzt werden. Die Türkei setzt seine Angriffe und Repressionen trotz der jüngsten Entwicklungen ungehindert fort, durch Drohnenattacken, Bombardements, Angriffe auf Zivilist*innen und Festnahmen von Aktivist*innen. Und obwohl der Aufruf Öcalans international, auch von Deutschland, positiv aufgenommen wurde, gehen auch hier die Prozesse gegen Aktivist*innen auf Grundlage des Paragrafen 129b weiter. Wenn Deutschland und die EU einen Friedensprozess wirklich unterstützen wollen, wäre die Entkriminalisierung der PKK, die ihrerseits immer wieder Versuche für einen Friedensprozess unternommen hat, ein wichtiger Schritt. Oder die Urteile über die kurdischen politischen Gefangenen, die mittlerweile in europaweiter Zusammenarbeit ausgeliefert, inhaftiert und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden, zu überdenken. Die Vergangenheit hat leider immer wieder gezeigt, dass Deutschland die Narrative wie auch ihre Politik gegenüber Kurd*innen von ihrer Nato-Partnerin Türkei übernimmt. Auch Appelle nach einer Freilassung oder zumindest Verbesserung der Haftbedingungen Öcalans bleiben derzeit aus – obwohl klar ist, dass er eine Schlüsselfigur für einen etwaigen Friedens- und Demokratisierungsprozesses ist und zudem für viele Kurd*innen ein Vertreter ihrer Sache. Mit der jahrzehntelangen Isolation Öcalans wurde nicht nur versucht, seinen Widerstand zu brechen, sondern auch die kurdische Bewegung allgemein in Verunsicherung und Orientierungslosigkeit zu treiben, was dem Staat nicht gelungen ist. Jetzt, wo die PKK einen Waffenstillstand verkündet hat, muss die Türkei handeln. Wir müssen unseren Druck erhöhen, damit politische Gefangene endlich freigelassen werden und die Bedingungen geschaffen werden, um Abdullah Öcalan die Leitung eines Prozesses zu ermöglichen. Ohne ein Ende der Repressionen kann es keinen Demokratisierungs- und Friedensprozess geben. Wir müssen unseren Kampf als Feminist*innen und progressive Bewegungen in diesen Tagen besonders auf Kriminalisierung richten. Wir, die sich gegen Kriege, staatliche Gewalt, Ausbeutung, Besatzung und Klimakrise einsetzen, sind alle potentiell davon betroffen. Wir senden noch einmal unsere wärmsten Grüße an alle Betroffenen. Jin, Jiyan, Azadî! Berxwedan jiyan e! Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der 18. März ist Tag der politischen Gefangenen. Heute denken wir an Aktivist*innen, Mitstreiter*innen, Genoss*innen, Freund*innen und insbesondere an Frauen, die weltweit aufgrund ihres Kampfes gegen Kapitalismus, Patriarchat, staatliche Gewalt und Krieg in Haft sitzen.</p>



<p>Das Gefängnissystem, Repressionen und Kriminalisierung sind Werkzeuge des Staates, um revolutionäre Kämpfe und den Willen derer, die für eine bessere Welt kämpfen, zu brechen. Durch die Kriminalisierung von Befreiungskämpfen auf der ganzen Welt sollen Aktivist*innen eingeschüchtert und isoliert werden. Gefangenschaft, insbesondere in Verbindung mit der Verwehrung grundlegender Rechte oder Folter, ist in Kurdistan und in der gesamten Welt immer ein Mittel gewesen, um Angst und Unsicherheit zu schüren, Menschen von ihren Kämpfen abzubringen und sie von ihren Genoss*innen zu trennen. Doch wir sehen gleichzeitig, dass vor allem Frauen sich nicht so leicht von ihrem Kampf abbringen lassen und ihren Widerstand trotz allem fortsetzen. Wir senden an dieser Stelle unsere revolutionären Grüße an alle Antifas, Feminist*innen, Freiheitskämpfer*innen in den Gefängnissen in Deutschland, in Kurdistan, in Europa und weltweit. Wir erinnern besonders an Pakhshan Azizi und Varisheh Moradi, zwei kurdische Aktivistinnen, denen im Iran aktuell die Hinrichtung droht.</p>



<p>Derzeit ist die Hoffnung auf einen möglichen Lösungs- und Demokratisierungsprozess in Kurdistan gestiegen – nach jahrelanger Totalisolation gab es zum ersten Mal ein Lebenszeichen von Abdullah Öcalan, dem Vorsitzenden der kurdischen Arbeiterpartei PKK, der seit 1999 in türkischer Haft sitzt. Sein Aufruf, der Ende Februar veröffentlicht wurde, war nicht nur ein Aufruf an die PKK, den bewaffneten Kampf zu beenden. Er appellierte auch an alle Teile der Gesellschaft, ihre Bemühungen für Frieden und Befreiung zu verstärken. In seinem Brief anlässlich des feministischen Kampftages 8. März betonte er zudem deutlich, dass der Weg dahin nur über die Befreiung von Frauen führt. Es ist bekannt, dass Frauen und queere Menschen weltweit an vorderster Front für Gerechtigkeit, Frieden und Selbstbestimmung kämpfen – und genau das macht sie besonders zur Zielscheibe von Repressionen. Der Staat kriminalisiert feministische und antifaschistische Kämpfe, Kämpfe für Frieden, Arbeitskämpfe und Proteste gegen Besatzung und Krieg. Das zeigt sich immer wieder an den Gerichtsurteilen, an der brutalen Polizeigewalt gegen linke Aktivist*innen, an den sich immer weiter entwickelnden Technologien, die vom Staat zur Überwachung und Einschüchterung genutzt werden.</p>



<p>Die Türkei setzt seine Angriffe und Repressionen trotz der jüngsten Entwicklungen ungehindert fort, durch Drohnenattacken, Bombardements, Angriffe auf Zivilist*innen und Festnahmen von Aktivist*innen. Und obwohl der Aufruf Öcalans international, auch von Deutschland, positiv aufgenommen wurde, gehen auch hier die Prozesse gegen Aktivist*innen auf Grundlage des Paragrafen 129b weiter. Wenn Deutschland und die EU einen Friedensprozess wirklich unterstützen wollen, wäre die Entkriminalisierung der PKK, die ihrerseits immer wieder Versuche für einen Friedensprozess unternommen hat, ein wichtiger Schritt. Oder die Urteile über die kurdischen politischen Gefangenen, die mittlerweile in europaweiter Zusammenarbeit ausgeliefert, inhaftiert und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden, zu überdenken. Die Vergangenheit hat leider immer wieder gezeigt, dass Deutschland die Narrative wie auch ihre Politik gegenüber Kurd*innen von ihrer Nato-Partnerin Türkei übernimmt.</p>



<p>Auch Appelle nach einer Freilassung oder zumindest Verbesserung der Haftbedingungen Öcalans bleiben derzeit aus – obwohl klar ist, dass er eine Schlüsselfigur für einen etwaigen Friedens- und Demokratisierungsprozesses ist und zudem für viele Kurd*innen ein Vertreter ihrer Sache. Mit der jahrzehntelangen Isolation Öcalans wurde nicht nur versucht, seinen Widerstand zu brechen, sondern auch die kurdische Bewegung allgemein in Verunsicherung und Orientierungslosigkeit zu treiben, was dem Staat nicht gelungen ist. Jetzt, wo die PKK einen Waffenstillstand verkündet hat, muss die Türkei handeln. Wir müssen unseren Druck erhöhen, damit politische Gefangene endlich freigelassen werden und die Bedingungen geschaffen werden, um Abdullah Öcalan die Leitung eines Prozesses zu ermöglichen.</p>



<p>Ohne ein Ende der Repressionen kann es keinen Demokratisierungs- und Friedensprozess geben. Wir müssen unseren Kampf als Feminist*innen und progressive Bewegungen in diesen Tagen besonders auf Kriminalisierung richten. Wir, die sich gegen Kriege, staatliche Gewalt, Ausbeutung, Besatzung und Klimakrise einsetzen, sind alle potentiell davon betroffen. Wir senden noch einmal unsere wärmsten Grüße an alle Betroffenen.</p>



<p>Jin, Jiyan, Azadî! Berxwedan jiyan e!</p>



<p>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
					<media:content
				url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/20250207-image-870x-67924b687e8f1-jpg755584-image-1.jpg"
				type="image/jpeg"
				medium="image"
				width="990"
				height="556">
				<media:title type="plain">
					<![CDATA[Pakhshan Azizi]]>
				</media:title>
				<media:thumbnail
					url="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/20250207-image-870x-67924b687e8f1-jpg755584-image-1-150x150.jpg"
					width="150"
					height="150" />
													<media:copyright>Cênî</media:copyright>
							</media:content>
				</item>
	</channel>
</rss>
