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	<title>Veranstaltungen &#8211; Cênî &#8211; das kurdische Frauenbüro für Frieden e. V.</title>
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	<description>Wir informieren über die Situation von Frauen in Kurdistan, gemeinsane feministische Kämpfe und Widerstände</description>
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		<title>Kurdische Frauen Kulturtage Berlin &#8211; Die Frauenrevolution verteidigen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:43:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine Ausstellung, Workshops, Filmen, Diskussionen, Folklore, traditionellem Gesang und der großen Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag. Die Frauenrevolution steht unter Angriff.Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam! PROGRAMM AUSSTELLUNG Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Besuchszeiten: Am 28.02. &#38; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr Vernissage und Eröffnungsfeier: Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Uhrzeit: 18:30 bis 21:30 Uhr Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage. Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von Hêlan Jawish. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht. Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung. Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt. Ausstellende Künstlerinnen &#38; Kollektive der Exhibition sind:Aylam Abdo · Frauenrat Dest Dan e.V. · Jinwar · Jineolojî · Lava Bayat · Leyla Toprak · Lêlav Omar · Mahin Khodayari · Norhin Al-Hussein · Sholeh Rahmani · Susan Azizi · Vian K. Hussein · Widad Nabi · WJAS · Women Defend Rojava Aylam Abdo (2003, Qamishlo) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet. Frauenrat Dest Dan e.V. wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung. Jinwar ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten. Jineolojî („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen. Lava Bayat (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen. Lêlav Omar stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung. Leyla Toprak is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;. Mahin Khodayari ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Norhin Al-Hussein ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil. Sholeh Rahmani wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus. Susan Azizi ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland. Vian K. Hussein ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling. Widad Nabi ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt. Women Defend Rojava ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit. WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Künstlerin: Mahin KhodayariOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel Mahin Khodayari is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region. Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression. In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories. The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided. WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &#38; kollektive Selbstermächtigung &#8212;-AUTONOM NUR FÜR FRAUEN&#8212;&#8211;Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen Referentinnen: HINARA e.V.Ort: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Datum -und Uhrzeit: Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 UhrInfo: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel HINARA e.V. ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen. Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung. Gemeinsam fragen wir:Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen? WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &#38; junge Frauenbewegung Gestaltet von: Jinên Ciwan BerlinDatum -und Uhrzeit: Sonntag, 01.03.26 um 15:00 UhrOrt: Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179Info: Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel. Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander. Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau. Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute. Über Jinên Ciwan Berlin:Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln. GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive Ort: Kiezraum, Mehringdamm, 10963 BerlinDatum: Mittwoch, 04.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Jinên Koma Feraşîn û Delîl Ciyager laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: Jin Jiyan Azadî! Hunera Mizgîn ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn. Siyaçemane Hewraman &#38; Dengbêj Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Freitag, 06.03.2026Uhrzeit: 18:30 Uhr Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig. &#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &#38; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe. Herdem Güngör &#38; Delal Sarpkaya Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens. An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand. Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen! FILMABEND Ort: Kiezraum, Mehringdamm 10963 BerlinDatum: Samstag, 07.03.2026Uhrzeit: 18:30 UhrFragerunde in Englisch Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border) Regie: Berivan SaruhanSprache: Kurmancî mit englischen und türkischen UntertitelnLänge: ca. 20 Minuten Berivan...]]></description>
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<p>Frauenwiderstand, Kultur und Solidarität im Mittelpunkt. Angesichts der bedrohlichen Lage in Rojava und Rojhilat setzen kurdische Künstlerinnen und Aktivistinnen ein kraftvolles Zeichen. Das Programm umfasst eine <a href="#ex" data-type="internal" data-id="#ex">Ausstellung</a>, <a href="#sch" data-type="internal" data-id="#sch">Workshops</a>, <a href="#film" data-type="internal" data-id="#film">Filmen</a>, <a href="#work" data-type="internal" data-id="#work">Diskussionen</a>, <a href="#gov" data-type="internal" data-id="#gov">Folklore</a>, <a href="#deng" data-type="internal" data-id="#deng">traditionellem Gesang</a> und der großen <a href="#demo" data-type="internal" data-id="#demo">Demonstration am 8. März, dem feministischen Kampftag</a>. </p>



<p>Die Frauenrevolution steht unter Angriff.<br>Wir verteidigen sie, hier in der Diaspora, gemeinsam!</p>



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<h1 class="wp-block-heading">PROGRAMM</h1>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026."></object><a id="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf">Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2026/02/Programm-Kurdische-Frauen-Kulturtage-2026-1.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-ceb8ee2e-6df5-4a4b-b5a5-ff4faa0b5802">Herunterladen</a></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="ex">AUSSTELLUNG </h3>



<p id="ex"><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Besuchszeiten:</strong> Am 28.02. &amp; 01.03.2026, jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr</p>



<p><strong>Vernissage und Eröffnungsfeier: </strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 bis 21:30 Uhr<br><br>Am Freitag, den 27. Februar 2026, eröffnen wir um 18:30 Uhr in der Alten Münze die Kurdischen Frauen Kulturtage sowie die diesjährige Ausstellung. Von 18:30 bis 21:30 Uhr feiern wir gemeinsam den Auftakt dieser besonderen Tage.</p>



<p>Der Abend beginnt mit einer Einführung in die Kulturtage und die gesellschaftlichen Realitäten, aus denen sie hervorgehen. Es folgen Grußbotschaften aus der Heimat sowie verschiedene Redebeiträge. Der offizielle Eröffnungsteil endet mit einem musikalischen Beitrag von <a href="https://www.instagram.com/helanjawish?igsh=NzllbGFmZnJyM29o">Hêlan Jawish</a>. Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und miteinander ins Gespräch zu kommen. <br><strong>Kommt gerne in traditioneller Kleidung und Tracht.</strong></p>



<p>Die Ausstellung versammelt die künstlerischen Arbeiten kurdischer Künstlerinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen Kurdistans und der Diaspora. Die Werke bewegen sich zwischen Bild, Ton und Video und kreisen um Widerstand von Frauen, Krieg, Exil, Vertreibung, kollektive Erinnerung und feministische Selbstverteidigung.</p>



<p>Die Ausstellung versteht sich als kollektiver Raum, in dem Kunst als politische und feministische Praxis sichtbar wird als Widerstand gegen Krieg und patriarchale Gewalt.</p>



<p><strong>Ausstellende Künstlerinnen &amp; Kollektive der Exhibition sind:</strong><br><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a> · <a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a> · <a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a> · <a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a> · <a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a> · <a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a> · <a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a> · <a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a> · <a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a> · <a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> · <a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a> · <a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> · <a href="https://wjas.org/de/startseite/">WJAS</a> · <a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/aylam.studio/">Aylam Abdo</a></strong> (<em>2003, Qamishlo</em>) ist kurdische Künstlerin, Modedesignerin und Autorin und lebt in Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie kurdische Kultur, Identität und Frauenthemen mit einer persönlichen Bildsprache. Sie arbeitet vor allem mit Acryl, kombiniert diese mit Kaffee sowie traditionellen kurdischen Materialien. Ihre Werke wurden unter anderem in Erbil ausgestellt und mehrfach für ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/destdan_berlin?igsh=MXJyZncyOTlvZXV1Yw==">Frauenrat Dest Dan e.V.</a></strong> wurde Ende der 1990er Jahre zur Unterstützung von vor Folter geflüchteten Frauen gegründet. Von Beginn an verband der Verein rechtliche, soziale und therapeutische Hilfe mit politischer Selbstermächtigung. In den 2000er Jahren entwickelte sich Dest Dan zu einer kulturellen und politischen Plattform für Frauen. Seit 2015 arbeitet der Verein als FrauenRat in einer Ratstruktur mit Fokus auf Bildungsarbeit und Selbstorganisierung.</p>



<p><strong><a href="https://jinwar.net/de/home-deutsch/">Jinwar</a></strong> ist ein Ort für Frauen, die ein freies Leben mit anderen Frauen und Kindern führen möchten, für Frauen, die nicht heiraten wollen, für Frauen, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben oder die in ihren Familien Gewalt erleiden mussten.</p>



<p><strong><a href="https://jineoloji.eu/de/">Jineolojî</a></strong> („Wissenschaft der Frau“) ist ein vom kurdischen Frauenbefreiungs­bewegung entwickeltes feministisches Wissens- und Gesellschaftskonzept. Es zielt darauf ab, Geschichte, Gesellschaft und Politik aus einer frauenorientierten Perspektive neu zu denken und patriarchale Wissensstrukturen zu hinterfragen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lavaartworks?igsh=cGdka3p2NTgxOTh6">Lava Bayat</a></strong> (geboren 1991) ist eine kurdische bildende Künstlerin aus der Stadt Kobanê, wohnhaft in Berlin. Sie hat Betriebswirtschaft (BWL) studiert und arbeitet in den Bereichen Textil-Collagen, abstrakte Malerei und handgefertigte Kunstwerke. Sie hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, und ihre Praxis reicht von zeitgenössischer Malerei bis hin zur Arbeit mit textilen Materialien in vielfältigen visuellen Ansätzen.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/lelavom?igsh=ZmU1aGNmcmk0cGVh">Lêlav Omar</a></strong> stammt aus Rojava und lebt seit zehn Jahren in Deutschland, derzeit in Dortmund. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Zeichnen; vor vier Jahren fand sie aus innerer Notwendigkeit zur Kunst zurück. In ihren Arbeiten steht die Frau im Mittelpunkt, insbesondere die kurdische Frau mit ihrer Stärke, Freiheit, Verletzlichkeit und Würde. Der Körper wird dabei zur Sprache von Identität und Erinnerung. Durch traditionelle kurdische Kleidung und kulturelle Elemente verbindet Lêlav ihre Wurzeln mit ihrer persönlichen Erfahrung.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/leylatprk/?hl=de">Leyla Toprak</a></strong> is a Kurdish film director, writer, and interdisciplinary artist known for her short films and documentaries that explore Kurdish cultural resistance, identity, and survival through movement and performance. She will take part in the exhibition with two of her short movies. &#8222;The Flowery Scarf&#8220; and &#8222;Distant&#8220;.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/mahinkhodayari.art?igsh=MnRjN21iYnoxNGM2">Mahin Khodayari</a></strong> ist Grafik- und Medienkünstlerin aus Kermanshah (Rojhelat/Ostkurdistan). Ihre multidisziplinäre Praxis verbindet visuelle Kommunikation, zeitgenössische Medienkunst und traditionelle Musik. Als Tanbur-Spielerin ist sie stark von der musikalischen Kultur ihrer Region geprägt. Heute lebt sie in Berlin, wo sie Kunst und Musik unterrichtet und in ihrer Arbeit Tradition mit experimentellen, zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/norhin_r.s?igsh=dnN0azR5dHE2N2lp">Norhin Al-Hussein</a></strong> ist eine 26-jährige Malerin aus Rojava-Kurdistan. 2012 zog sie von Serêkaniyê nach Qamişlo, seit anderthalb Jahren lebt sie in den Niederlanden. Seit ihrer Kindheit widmet sie sich der Malerei, die in den vergangenen zehn Jahren zum Zentrum ihres künstlerischen Schaffens wurde. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit kurdischer Identität, Kultur und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen in Rojava sowie in Başur, unter anderem in Sulaimaniyya und Halabja teil.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/baran_art_home?igsh=NTlsYWs2czFoa2I2">Sholeh Rahmani</a></strong> wurde in Sanandaj (Kurdistan, Iran) geboren und wuchs in enger Verbindung zur Natur auf, die bis heute eine zentrale Inspirationsquelle ihrer Kunst ist. Sie studierte Grafikdesign, arbeitete als Designerin und Lehrerin und stellte ihre Arbeiten in Iran und Irak aus.</p>



<p><a href="https://susan-azizi.de/">Susan Azizi</a> ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/vian.k.hussein?igsh=NTd6MDJ5dHh0bjVi">Vian K. Hussein</a></strong> ist eine kurdische Künstlerin und Interior Designerin, die mit Mixed Media, Textil, Skulptur und Malerei arbeitet. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Erinnerung, Identität und kultureller Weitergabe auseinander und würdigt insbesondere die Rolle von Frauen als Trägerinnen von Geschichte und Widerstand. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Manchester und Amsterdam, und bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Aktivismus und Storytelling.</p>



<p><strong><a href="https://www.instagram.com/widadnabi85?igsh=OThrNG1nNmRqbW93">Widad Nabi</a> </strong>ist eine kurdisch-syrische Lyrikerin und Autorin. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit Themen wie Exil, Krieg, Erinnerung und weiblicher Widerstandskraft. Ihre Gedichte sind international veröffentlicht und thematisieren insbesondere die Perspektive von Frauen im Kontext von Flucht und Konflikt.</p>



<p><strong><a href="https://womendefendrojava.net/de/">Women Defend Rojava</a></strong> ist eine internationale Solidaritätskampagne, die die Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien unterstützt. Das Netzwerk macht auf die Selbstorganisierung von Frauen, basisdemokratische Strukturen und die Bedrohung durch militärische Angriffe aufmerksam und organisiert weltweit politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP I &#8211; Monoprint Workshop – Tetra Pak Technique on the occasion of International Women’s Day</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Künstlerin:</strong> <strong>Mahin Khodayari</strong><br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> </strong>Samstag, 28.02.26 von 14:00 bis 16 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>Mahin Khodayari</strong> is a graphic designer and media art designer originally from Kermanshah (Rojhilat/Eastern Kurdistan). Her multidisciplinary practice bridges visual communication, contemporary media art, and traditional music. Alongside her work in design, she is an accomplished tanbur player, deeply influenced by the rich musical heritage of her region.</p>



<p>Currently based in Berlin, Mahin is actively engaged in teaching art and music. Her work reflects a dialogue between tradition and modernity, combining cultural roots with experimental and contemporary approaches to visual and sonic expression.</p>



<p>In this workshop, we will explore monoprinting using recycled Tetra Pak plates to create conceptual portraits inspired by women, their strength, struggles, resistance, and untold stories.</p>



<p>The workshop offers a creative space for personal expression, reflection on identity, and solidarity through printmaking. No prior experience is required. All materials will be provided.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="work">WORKSHOP II &#8211; Revolutionäre Bildung &amp; kollektive Selbstermächtigung</h3>



<p>&#8212;-<strong>AUTONOM NUR FÜR FRAUEN</strong>&#8212;&#8211;<br><a href="#frauen">Was wir unter den Begriff &#8222;Frau&#8220; verstehen</a> </p>



<p><strong>Referentinnen:</strong> HINARA e.V.<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Samstag, 28.02.26 von17:00 bis 19:00 Uhr<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel</p>



<p><strong>HINARA e.V. </strong>ist eine bundesweit vernetzte Selbstorganisation junger Frauen aus der SWANA-Region. Der Verein engagiert sich in kritischer Bildungsarbeit zu Geschlechtergerechtigkeit, Migration, politischer Teilhabe und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Ziel der Arbeit von HINARA e.V. ist es, kollektive Bildungsräume zu schaffen, die Hierarchien abbauen, vielfältige Wissensformen sichtbar machen und junge Frauen in ihrer politischen und gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit stärken. Gemeinsam möchten wir uns uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen die die Frau als Akteur*in zentrieren widmen.</p>



<p>Im Workshop widmen wir uns pädagogischen Ansätzen in revolutionären Kontexten und Bewegungen, die Frauen als Akteurinnen zentrieren. Anhand von Beispielen aus Rojava (Jineolojî) sowie aus feministischen Bewegungen im Iran und Afghanistan diskutieren wir Bildung als Teil von Selbstermächtigung.</p>



<p>Gemeinsam fragen wir:<br>Inwiefern kann eine freiheitliche Pädagogik zur Freiheit der Frau beitragen?</p>



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<h3 class="wp-block-heading">WORKSHOP III &#8211; Kultur, Selbstverteidigung &amp; junge Frauenbewegung</h3>



<p id="sch"><strong>Gestaltet von:</strong> Jinên Ciwan Berlin<br><strong>Datum -und Uhrzeit:</strong> Sonntag, 01.03.26 um 15:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Alte Münze (LOFT), Am Krögel 2, Berlin 10179<br><strong>Info:</strong> Ausstellung läuft auch von 14-20 Uhr an diesem Tag parallel.</p>



<p>Im Rahmen der Kulturtage gestalten wir einen besonderen Tag. Im Mittelpunkt steht die Frau als Trägerin, Bewahrerin und Gestalterin kurdischer Kultur. In kreativen Workshops besticken wir traditionelle Tücher und gestalten Kulturschmuck wie Nelkenketten, Schutztalismane (z.B. Nazar) und Perlenschmuck. Dabei setzen wir uns mit der Symbolik von Farben, Mustern und Formen auseinander.</p>



<p>Gleichzeitig schlagen wir eine Brücke zu den aktuellen Kämpfen und Errungenschaften von Frauen in Rojava und Rojhilat, wo Frauenbewegungen neue gesellschaftliche Perspektiven entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstverteidigung der Frau.  Wir möchten Raum schaffen, um über Selbstbestimmung, Widerstand und Solidarität zu sprechen und diese Werte auch kreativ sichtbar zu machen. So verbinden wir kulturelles Erbe mit einem lebendigen, emanzipatorischen Anspruch junger kurdischer Frauen heute.</p>



<p><strong>Über Jinên Ciwan Berlin:</strong><br>Jinên Ciwan Berlin ist eine junge kurdische Frauenstruktur, die für gemeinschaftliches Engagement, Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit steht. Ihre Arbeit verbindet politische Haltung mit kulturellem Bewusstsein und setzt Impulse für solidarisches Handeln.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">GOVENDA KURDÎ – Kurdische Folklore aus Frauenperspektive</h3>



<p><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm, 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Mittwoch, 04.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<p id="gov"><strong>Jinên Koma Feraşîn</strong> <strong>û Delîl Ciyager</strong> laden zu einem besonderen Govend-Abend ein, der kurdische Tanzkultur aus Frauenperspektive in den Mittelpunkt stellt. Nach einer Begrüßung und einem politischen Input zur aktuellen politischen Lage und der Bedeutung kultureller Praxis folgen Tanzbeiträge aus verschiedenen Regionen: von Kocgirî und Agirî über Riha und Hesekê (Rojava) bis Başûr, Şengal und Rojhilat. Traditionelle Kleidung, Musik und regionale Symbole werden als Ausdruck kollektiver Identität und Erinnerung sichtbar.</p>



<p>Der Abend endet mit einem gemeinsamen Govend, Austausch und dem Ruf: <strong>Jin Jiyan Azadî</strong>!</p>



<p><strong>Hunera Mizgîn</strong> ist eine kulturelle und künstlerische Fraueninitiative.<br>Sie hat das Ziel, die künstlerische Produktion von Frauen sowie ihre Solidarität und Sichtbarkeit im Kunst- und Kulturbereich zu stärken. Der Abend wir wird durch die Frauen der Folkloregruppen Koma Feraşîn und Koma Delîl Ciyager aus Berlin durchgeführt. Sie sind Teil von Hunera Mizgîn.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Siyaçemane Hewraman &amp; Dengbêj</h3>



<p id="deng"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Freitag, 06.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr</p>



<h3 class="wp-block-heading">Çirîke Hewramî <strong>&amp;</strong> Elham Hamedi</h3>



<p>Şîwa Rehmanî, bekannt als Çirîke Hewramî, stammt aus Dizlî im Bezirk Hewraman (Kurdistan). Trotz des damaligen Singverbots für Frauen verfolgte sie entschlossen ihren musikalischen Weg. Sie engagiert sich in Konzerte in Başûr, sing auch Kinderlieder und trat mit dem Ensemble Kavok in Europa auf. Heute lebt sie in Berlin und hat mit zwei kurdischen Musiker*innen Samal Ensemble gegründet und ist als Sängerin bei Samal Ensemble tätig.</p>



<p>&#8222;Siyaçemane Hewraman“ ist ein traditioneller kurdischer Gesangsstil aus der Region Hewraman. Es handelt sich um einen alten, meist gefühlvollen und oft ohne musikalische Begleitung vorgetragenen Gesang, der zur kulturellen Tradition dieser Region gehört. Çirîke Hewramî &amp; Elham Hamedi werden begleitet von der Samal Gruppe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herdem Güngör &amp; Delal Sarpkaya</h3>



<p>Dengbêj ist eine traditionelle kurdische Erzähl- und Gesangskunst, in der Geschichten, Trauer, Widerstand und kollektive Erinnerungen weitergegeben werden. Dengbêj ist eng mit der Erfahrung von Frauen verbunden: Als Ausdruck ihrer emotionalen und sozialen Wirklichkeit verkörpert die weibliche Dengbêj zugleich Widerstand, Identität und die Bewahrung kulturellen Wissens.</p>



<p>An diesem Abend stehen zwei Frauen als Dengbêj auf der Bühne und setzen ein Zeichen für kulturelle Selbstbehauptung und gelebten Widerstand.</p>



<p>Wir laden euch herzlich dazu ein, zusammen mit uns zu singen und am Ende des Abends zu tanzen!</p>



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<h3 class="wp-block-heading">FILMABEND</h3>



<p id="film"><strong>Ort:</strong> Kiezraum, Mehringdamm 10963 Berlin<br><strong>Datum:</strong> Samstag, 07.03.2026<br><strong>Uhrzeit:</strong> 18:30 Uhr<br><strong>Fragerunde in Englisch</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stêrka Li Ser Xetê (Star on the Border)</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Berivan Saruhan<br><strong>Sprache:</strong> Kurmancî mit englischen und türkischen Untertiteln<br><strong>Länge:</strong> ca. 20 Minuten</p>



<p><strong>Berivan Saruhan</strong> was born in Mardin, Kurdistan. She graduated from the Department of Kurdish Language and Literature at Mardin Artuklu University in 2017 and is currently pursuing her master&#8217;s degree at the same university. She has worked both as a volunteer and professionally in various NGOs focusing on issues of migration and violence against women. <strong>Stêrka Li Ser Xetê</strong> is her first documentary film</p>



<p><strong>„Stêrka Li Ser Xetê“ ist ihr erster Dokumentarfilm.</strong></p>



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<h3 class="wp-block-heading">GotûbêJin</h3>



<p><strong>Regie:</strong> Hevi Nimet Gatar<br><strong>Länge:</strong> ca. 46 Minuten<br>Mehrsprachig (Kurdisch, Türkisch, Arabisch) mit englischen Untertiteln</p>



<p>Hevi Nimet Gatar is a Kurdish filmmaker and sociologist whose feminist documentary GotûbeJin premiered in 2024. She researches gender and masculinity in Kurdish cinema and is currently a PhD student in sociology at EHESS Paris.</p>



<p><strong>GotûbêJin </strong>documents traveling women-only film screenings in Kurdish towns, where films became a starting point to discuss patriarchy, masculinity, and women’s experiences. Through conversations and dengbêj songs, the documentary centers women’s voices and critiques of gender roles.</p>



<p>There will be a Q&amp;A at the end, language English.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">8. MÄRZ – FRAUEN KAMPFTAG</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="demo">Widerstand flechten – Patriarchat zerfetzen</h2>



<p><em>Autonome FLINTA-Demonstration</em>*<br><strong>Start:</strong> 13:00 Uhr, Alexanderplatz<br><strong>Ende:</strong> Rosa-Luxemburg-Platz mit kulturelle Beiträge um 14 Uhr </p>



<p>Am Frauen Kampftag gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für eine Welt ohne Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Krieg. Für Gerechtigkeit statt Unterdrückung.</p>



<p>Für ein gutes Leben für alle.</p>



<p>Wir flechten Frieden, zwischen Communities, Generationen und Widerständen.</p>



<p>Und gleichzeitig entgegen der Gewalt des Patriarchates, das tagtäglich in unseren Köpfen, in den Institutionen, in den Verhältnissen lebt, schaffen wir eine Gesellschaft ohne sexualisierte und häusliche Gewalt, ohne Lohnungleichheit, ohne Rassismus und kapitalistischer Ausbeutung.</p>



<p>Denn der Weg zum Frieden bedeutet nicht alleine die physische Abwesenheit von Krieg, sie bedeutet Ni Una Menos, sowie Jin Jiyan Azadî und ein würdevolles Leben für alle.</p>



<p>Symbolisch endet unsere Demonstration am Rosa-Luxemburg-Platz, denn der 08. März ist nicht nur seit kurzer Zeit ein Feiertag in Berlin, sondern ein Tag der politischen Haltung, vereint im Kampf gegen das Patriarchat und auf dem Weg grenzenlosen Friedens.</p>



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<p>Ihr findet das gesamte Programm mit ausführlichen Veranstaltungsbeschreibungen sowie den Biografien der Referentinnen und Künstlerinnen auf der Webseite von Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.→ <a href="http://www.ceni-frauen.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.ceni-frauen.org</a></p>



<p>Wir danken allen, die uns unterstützt haben, sowohl finanziell, als auch organisatorisch und solidarisch. Die Mittel aus dem Crowdfunding fließen vollständig in die Umsetzung der Kurdischen Frauen Kulturtage.</p>



<p>Unser besonderer Dank gilt den Kollektiven und Künstlerinnen, die diese Tage durch ihre Solidarität möglich machen. Hinter dieser Veranstaltung stehen viel Kraft, Zeit und ehrenamtliche Arbeit aus politischer Überzeugung. Diese Arbeit verstehen wir als Form kollektiver Selbstverteidigung.</p>



<p><strong>Wir ehren den unermüdlichen Widerstand von Frauen, Künstlerinnen und Kulturschaffenden, die die kurdische Kultur verteidigen und weitertragen, und gedenken all jener, die ihr Leben gegeben haben, damit wir heute in freier leben können.</strong></p>



<p><strong>Jin Jiyan Azadî!</strong></p>



<p>Cênî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden, Frauenverein Dest Dan e.V., Jinên Ciwan Berlin, Hunera Mizgîn, KJAR &#8211; Gemeinschaft der freien Frauen von Rojhilat.</p>



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<p id="frauen"><strong>Was wir unter dem Begriff „Frauen“ verstehen:</strong></p>



<p>Wenn wir uns die Krisen und Kriege dieser Welt anschauen, sehen wir, dass Frauen spezifischen und systematischen Angriffen ausgesetzt sind, wegen ihres Frau-Seins. Aber wir sehen auch, dass Frauen weltweit eine große Kraft haben, um Widerstand zu leisten und gesellschaftliche Alternativen zum patriarchalisch-militaristischen System zu entwickeln. Trotz unserer sehr unterschiedlichen Hintergründe, Geografien und Realitäten teilen wir Geschichten von Unterdrückung und Widerstand. Wir stützen uns auf unsere kollektive Identität als Frauen, um gemeinsam gegen Krieg und Unterdrückung für ein freies und würdiges Leben zu kämpfen. Deshalb ist „Frau“ für uns nicht ein klassischer biologischer und eng definierter Begriff, sondern unsere gemeinsame Suche nach dem, was es bedeuten kann, uns gemeinsam als Frauen und andere unterdrückte Geschlechter vom Patriarchat zu befreien. Alle Menschen, die sich mit dieser Suche identifizieren, sind bei diesem Workshop willkommen.</p>
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		<item>
		<title>Informationsveranstaltung zu Rojava &#8211; 31.01 in Berlin</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/informationsveranstaltung-zu-rojava-31-01-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[wir Cênî, das kurdischen Frauenbüro für Frieden in Berlin möchten Sie dringlichst zu unserer Informationsveranstaltung zu Rojava einladen.&#160; Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit der akuten, bedrohlichen politischen Lage in der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Rojava) auseinandersetzen möchten und einen differenzierten Einblick in die gegenwärtigen Entwicklungen suchen. Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag der kurdischen Aktivistin Meral Çîçek, die einen Überblick über die aktuelle Situation in Rojava gibt. Der Fokus liegt dabei auf den politischen Herausforderungen, mit denen die Region derzeit konfrontiert ist. Der Vortrag ordnet die jüngsten Ereignisse historisch und politisch ein und beleuchtet die Auswirkungen regionaler und internationaler Machtverhältnisse auf das Projekt der Selbstverwaltung. Rojava wird seit Jahren als ein emanzipatorisches Gesellschaftsprojekt wahrgenommen, das international große Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Veranstaltung möchte diese Spannungsverhältnisse sichtbar machen und einen Raum für sachliche Information, kritische Einordnung und Austausch schaffen. Im Anschluss an den Vortrag findet eine offene Fragerunde statt, in der das Publikum die Möglichkeit hat, Rückfragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Ziel der Veranstaltung ist es, politische Bildungsarbeit zu leisten, Wissen zugänglich zu machen und einen reflektierten Diskurs über eine Region zu fördern, die in der öffentlichen Berichterstattung häufig verkürzt oder marginalisiert dargestellt wird. Meral Çîçek ist eine kurdische Aktivistin und Journalistin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren politisch mit der Region Rojava bzw. der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien und bringt umfangreiche Erfahrungen aus ihrer aktivistischen Arbeit ein. Ort: Berlin Spore Intiative, Hermannstraße 86, 12051 BerlinDatum &#38; Uhrzeit: Samstag, 31.01.26 um 19:00-21:00 UhrSprache: Auf deutsch mit englischer simultan Übersetzung &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Dear recipients, We, Cênî – the Kurdish Women’s Office for Peace in Berlin, would like to urgently invite you to our information event on the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava). The event is addressed to all those who wish to engage with the acute and threatening political situation in the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava) and who are seeking a nuanced and in-depth insight into the current developments. The talk will focus on the political, social, and geopolitical challenges Rojava is currently facing, situating recent events within their broader historical and political context.  Particular attention will be given to the impact of regional and international power dynamics on the project of democratic self-administration. Following the lecture, a moderated Q&#38;A session will invite participants to ask questions and engage more deeply with the topics presented. The aim of the event is to support political education, make complex contexts accessible, and encourage an informed discussion about a region that is often underrepresented or simplified in mainstream media narratives. Meral Çîçek is a Kurdish activist who has been engaging with the political and academic study of Rojava and the Autonomous Administration of North and East Syria for many years. Her work draws on extensive experience in political activism and research. Location: Spore Initiative, Hermannstraße 86, 12051 BerlinDate &#38; Time: Saturday, 31 January 2026, 7:00–9:00 PMLanguage: German with simultaneous English interpretation Kind regards, Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.]]></description>
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<p>wir Cênî, das kurdischen Frauenbüro für Frieden in Berlin möchten Sie dringlichst zu unserer Informationsveranstaltung zu Rojava einladen.&nbsp;</p>



<p><strong>Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit der akuten, bedrohlichen politischen Lage in der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Rojava) auseinandersetzen möchten und einen differenzierten Einblick in die gegenwärtigen Entwicklungen suchen.</strong></p>



<p>Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag der kurdischen Aktivistin Meral Çîçek, die einen Überblick über die aktuelle Situation in Rojava gibt. Der Fokus liegt dabei auf den politischen Herausforderungen, mit denen die Region derzeit konfrontiert ist. Der Vortrag ordnet die jüngsten Ereignisse historisch und politisch ein und beleuchtet die Auswirkungen regionaler und internationaler Machtverhältnisse auf das Projekt der Selbstverwaltung.</p>



<p>Rojava wird seit Jahren als ein emanzipatorisches Gesellschaftsprojekt wahrgenommen, das international große Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Veranstaltung möchte diese Spannungsverhältnisse sichtbar machen und einen Raum für sachliche Information, kritische Einordnung und Austausch schaffen. Im Anschluss an den Vortrag findet eine offene Fragerunde statt, in der das Publikum die Möglichkeit hat, Rückfragen zu stellen und einzelne Aspekte zu vertiefen. Ziel der Veranstaltung ist es, politische Bildungsarbeit zu leisten, Wissen zugänglich zu machen und einen reflektierten Diskurs über eine Region zu fördern, die in der öffentlichen Berichterstattung häufig verkürzt oder marginalisiert dargestellt wird.</p>



<p>Meral Çîçek ist eine kurdische Aktivistin und Journalistin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren politisch mit der Region Rojava bzw. der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien und bringt umfangreiche Erfahrungen aus ihrer aktivistischen Arbeit ein.</p>



<p><strong>Ort: Berlin Spore Intiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin</strong><br><strong>Datum &amp; Uhrzeit: Samstag, 31.01.26 um 19:00-21:00 Uhr</strong><br><strong>Sprache: Auf deutsch mit englischer simultan Übersetzung</strong></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>



<p>Dear recipients,</p>



<p>We, Cênî – the Kurdish Women’s Office for Peace in Berlin, would like to urgently invite you to our information event on the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava).</p>



<p><strong>The event is addressed to all those who wish to engage with the acute and threatening political situation in the Autonomous Administration of North and East Syria (Rojava) and who are seeking a nuanced and in-depth insight into the current developments. </strong></p>



<p>The talk will focus on the political, social, and geopolitical challenges Rojava is currently facing, situating recent events within their broader historical and political context. </p>



<p>Particular attention will be given to the impact of regional and international power dynamics on the project of democratic self-administration. Following the lecture, a moderated Q&amp;A session will invite participants to ask questions and engage more deeply with the topics presented. The aim of the event is to support political education, make complex contexts accessible, and encourage an informed discussion about a region that is often underrepresented or simplified in mainstream media narratives.</p>



<p>Meral Çîçek is a Kurdish activist who has been engaging with the political and academic study of Rojava and the Autonomous Administration of North and East Syria for many years. Her work draws on extensive experience in political activism and research.</p>



<p><strong>Location: Spore Initiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin<br>Date &amp; Time: Saturday, 31 January 2026, 7:00–9:00 PM<br>Language: German with simultaneous English interpretation</strong></p>



<p>Kind regards,</p>



<p>Cênî &#8211; Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Crowdfunding &#8211; Kurdische Frauen Kulturtage 2026 Berlin</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/crowdfunding-kurdische-frauen-kulturtage-2026-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 21:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtage]]></category>
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					<description><![CDATA[Hevalên hêja û delal! Wir organisieren zum dritten Mal die Kurdischen Frauen Kulturtage in Berlin. Eine Woche vor dem 8. März 2026, in der Kunst, Gemeinschaft und Widerstand den Raum einnehmen. Eine Woche, in der kurdische Frauen ihre Stimmen, ihre Kunst, ihre Selbstbestimmung und ihre Geschichte teilen. Eine Woche, die zeigt: Widerstand ist nicht nur politisch, sondern kulturell, künstlerisch und alltäglich.&#160; Damit diese Kulturtage stattfinden können, brauchen wir Eure Unterstützung. Unser Ziel sind 3.500 Euro für Räume, Technik, Materialien und die Einladung von Künstlerinnen, um eine starke, selbstbestimmte Woche zu ermöglichen.&#160;Wir setzen bewusst auf Solidarität von unten. Die Kulturtage entstehen nicht „von oben“, sondern durch kollektive Organisierung, freiwillige Arbeit und Gemeinschaft. Wenn wir Ressourcen teilen, zeigen wir, dass Kultur und Selbstbestimmung nicht von staatlichen Strukturen abhängig sein müssen.&#160; Hier geht´s zum Crowdfunding: Informieren und spenden: &#60;a href=&#39;https://www.betterplace.org/de/projects/166778-kurdische-frauen-kulturtage-2026&#39; target=&#39;_blank&#39;&#62;„Kurdische Frauen Kulturtage 2026“&#60;/a&#62; auf betterplace.org öffnen. Oder du kannst auch dieses Spendenformular benutzen, was immer dir lieber ist. Jetzt Spenden für „Kurdische Frauen Kulturtage 2026“ bei unserem Partner betterplace.org Jin – Jiyan – AzadîDanke für deine Solidarität und dafür, dass du diese Kulturtage mitträgst. ]]></description>
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<p>Hevalên hêja û delal! Wir organisieren zum dritten Mal die Kurdischen Frauen Kulturtage in Berlin. Eine Woche vor dem 8. März 2026, in der Kunst, Gemeinschaft und Widerstand den Raum einnehmen. Eine Woche, in der kurdische Frauen ihre Stimmen, ihre Kunst, ihre Selbstbestimmung und ihre Geschichte teilen. Eine Woche, die zeigt: Widerstand ist nicht nur politisch, sondern kulturell, künstlerisch und alltäglich.&nbsp;</p>



<p>Damit diese Kulturtage stattfinden können, brauchen wir Eure Unterstützung. Unser Ziel sind 3.500 Euro für Räume, Technik, Materialien und die Einladung von Künstlerinnen, um eine starke, selbstbestimmte Woche zu ermöglichen.&nbsp;Wir setzen bewusst auf Solidarität von unten. Die Kulturtage entstehen nicht „von oben“, sondern durch kollektive Organisierung, freiwillige Arbeit und Gemeinschaft. Wenn wir Ressourcen teilen, zeigen wir, dass Kultur und Selbstbestimmung nicht von staatlichen Strukturen abhängig sein müssen.&nbsp;</p>



<p><strong>Hier geht´s zum Crowdfunding:</strong></p>



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<p></p>



<p><strong>Oder du kannst auch dieses Spendenformular benutzen, was immer dir lieber ist.</strong></p>



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<p><strong>Jin – Jiyan – Azadî</strong><br><strong>Danke für deine Solidarität und dafür, dass du diese Kulturtage mitträgst.</strong> </p>



<p></p>
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		<title>Kundgebung für Mexmûr: 30 Jahre Flucht: Vertreibung und Widerstand im Camp Mexmûr</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/kundgebung-fuer-mexmur-30-jahre-flucht-vertreibung-und-widerstand-im-camp-mexmur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jin jiyan azadi]]></category>
		<category><![CDATA[mexmur]]></category>
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					<description><![CDATA[Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo! 11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung. Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen: Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde. Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement! Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance. And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades: The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets. As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Solidarität mit Camp Mexmûr – Gegen Repression und Embargo!</strong></p>



<p><strong>11. Juni 2025 um 11 Uhr  vor der Irakischen Botschaft, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr liegt im Nordirak und ist seit über 30 Jahren Zufluchtsort für rund 12.000 Kurd:innen, die in den 1990er-Jahren vor der Gewalt der türkischen Armee, u.a. in Form von systematischen Dorfzerstörungen, aus ihren Dörfern in Nordkurdistan fliehen mussten. Nach Jahren des Exils gründeten sie das Camp, das heute für weit mehr steht als nur für Schutz: Mexmûr ist ein Ort des Widerstands, der Selbstorganisation und des demokratischen Konföderalismus – mit eigenen Bildungsstrukturen, Frauenräten und basisdemokratischer Selbstverwaltung.</p>



<p>Und genau deshalb ist es seit Jahrzehnten Zielscheibe von Angriffen und Repressionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Militärische Angriffen durch die Türkei, insbesondere mit Drohnen</li>



<li>Schikanen und Repressionen durch die irakische Zentralregierung und die kurdische Regionalregierung</li>



<li>Ein Embargo seitens der irakischen und südkurdischen Behörden, das die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten massiv einschränkt</li>



<li>Willkürlichen Verhaftungen und Bewegungsbeschränkungen</li>



<li>Angriffe durch den IS 2014, dessen omnipräsenz stets zu spüren ist und der Rückzug des UNCHRs seither</li>
</ul>



<p>Die Lage vor Ort spitzt sich weiter zu – es ist unsere Aufgabe, das sichtbar zu machen.<br>Die Menschen in Camp Mexmûr stehen seit Jahrzehnten für Selbstbestimmung und Würde. Ihre Stimmen sollen zum Schweigen gebracht werden – wir bringen sie auf die Straße. Gemeinsam (Name der Strukturen) setzen wir ein Zeichen gegen politische Willkür, gegen das Embargo – für ein Leben in Freiheit und Würde.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Rally for Camp Mexmûr: 30 Years of Exile &#8211; Repressions and Displacement!</h2>



<p><strong>Solidarity with Camp Mexmûr – Against Repression and Embargo!<br>June 11, 2025, at 11:00 AM , in front of the Iraqi Embassy, Pacelliallee 19–21, 14195 Berlin</strong></p>



<p>Camp Mexmûr is located in northern Iraq and has served as a refuge for around 12,000 Kurds for over 30 years. These people fled their villages in the 1990s due to violence by the Turkish military, including the systematic destruction of villages. After years in exile, they founded the camp, which today stands for much more than protection: Mexmûr is a place of resistance, self-organization, and democratic confederalism – with its own education systems, women&#8217;s councils, and grassroots democratic self-governance.<br><br>And precisely because of this, it has been targeted by attacks and repression for decades:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Military attacks by Turkey, particularly drone strikes</li>



<li>Harassment and repression by the Iraqi central government and the Kurdish regional government</li>



<li>An embargo by Iraqi and South Kurdish authorities that severely restricts access to food and medicine</li>



<li>Arbitrary arrests and restrictions on freedom of movement</li>



<li>IS attacks in 2014 and a continued presence since then; resulting in the withdrawal of the UNHCR and other aid organizations</li>
</ul>



<p>The situation on the ground continues to escalate – it is our responsibility to make it visible. The people of Camp Mexmûr have been standing for self-determination and dignity for decades. Their voices are being silenced – we will carry them to the streets.<br> As Cenî – Kurdish Women’s Office for Peace, we take a stand against political repression, against the embargo – for a life in freedom and dignity.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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					<![CDATA[Kundgebung für Mexmûr]]>
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				</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Kurdische Frauen Kulturtage in Berlin</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/rueckblick-kurdische-frauen-kulturtage-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 21:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Govend]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[kulturtage]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[(ENGLISH BELOW) Nach einer intensiven Vorbereitungszeit fanden in Berlin die Kurdischen Frauen Kulturtage unter dem Motto &#8222;Xwebûn – die Kunst des Widerstands&#8220; statt. Xwebûn bedeutet so viel wie &#8222;sich selbst sein&#8220; oder &#8222;bei sich selbst bleiben&#8220; und beschreibt den Akt der Selbstbehauptung inmitten von Unterdrückung und Fremdbestimmung. Die Veranstaltungsreihe bot eine Plattform für Kunst, Kultur und politischen Austausch und wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern begleitet. Eröffnung mit beeindruckender Vernissage Die Kulturtage begannen am 1. März mit einer feierlichen Vernissage in der Alten Münze. Werke von Bêrîvan Îbîn, Shilan Reshid, Susan Azizi, NubikArts, Selina Tango und Melina Tango wurden präsentiert. Für die musikalische Untermalung sorgte Özgür Isik. Die Ausstellung konnte bis zum 7. März besucht werden. Panels und Diskussionen zur Rolle der Frau in Kunst und Gesellschaft Am zweiten Tag der Kulturtage fand eine Podiumsdiskussion in der Spore Initiative statt. Unter den Panelistinnen befanden sich Mizgîn Tahir, die erste kurdische Opernsängerin und Dirigentin aus Rojava, die darüber sprach, wie kulturelle Arbeit zur Bewahrung der kurdischen Identität beiträgt. Die kurdisch-alevitische Aktivistin Açelya Erbasli thematisierte ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Alevitentum. Berfîn Emektar, Theaterschauspielerin aus Amed, sprach über die Assimilationspolitik des türkischen Staates und den Widerstand der kurdischen Frauen in der Diaspora. Schriftstellerin und Regisseurin Cemîle Sahîn beleuchtete patriarchale Strukturen im Kunstbetrieb und deren politische Herausforderungen. Musikalische und kulturelle Highlights Am dritten Tag traten die Frauen des Zaza Women Projects sowie die Sängerinnen Maviş Güneşer und Gule Mayera mit traditionellen Klamî/Deyîs-Gesängen auf. Gülten Firat präsentierte Dengbêj, eine mündliche und musikalische Überlieferung wichtiger historischer Ereignisse. Ein weiteres Highlight war das am vierten Tag im Theater X aufgeführte Theaterstück &#8222;Amargî&#8220;. Die Vorstellung war restlos ausverkauft. Am fünften Tag widmeten sich die jungen Frauen von Tekojin der Geschichte des Nelkenapfels. Im Rahmen eines Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lesezeichen und Armbänder gestalten. Deqqaqe Dîlara, die zur Tradition des Deq forscht, gab Einblicke in ihre Arbeit und stellte Methoden dieser körperlichen Kunstform vor. Interessierte konnten sich selbst am traditionellen Stechen von Deq versuchen. Am sechsten Tag standen traditionelle kurdische Trachten im Mittelpunkt. Koma Ferasîn und Koma Delîl Çiyager präsentierten Trachten aus Bakûrê Kurdistanê und Hesekê (Rojava). Eine Modenschau rundete die Veranstaltung ab, die mit kurdischen Tänzen ihren Höhepunkt fand. Workshops zur Jineolojî und sozialer Ökologie Am siebten Tag der Kulturtage fanden in der Spore Initiative Workshops zur Jineolojî und sozialen Ökologie statt. Die JXK Berlin, Sermîn G. und Menekse K. führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diese Themen ein und präsentierten abschließend ihre Ergebnisse. Abschluss mit musikalischem Höhepunkt Die Kulturtage endeten am 8. März mit einem großen Konzert im HAU2. Die Künstlerinnen Dîlan Top und Sheyda Ghavami sorgten für einen unvergesslichen musikalischen Abend. Ein starkes Zeichen des Widerstands Die Kurdischen Frauen Kulturtage zeigten eindrucksvoll, dass Kunst und Kultur zentrale Elemente des Widerstands sind. Sie boten Raum für politische Debatten, künstlerische Selbstbehauptung und kollektives Erinnern. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Künstlerinnen, Organisatorinnen und Unterstützerinnen, die diese Tage möglich gemacht haben. Insgesamt besuchten rund 900 bis 1.000 Menschen die verschiedenen Veranstaltungen der Kulturtage. Die Organisatorinnen riefen abschließend dazu auf, den 8. März nicht nur als Feiertag, sondern als Tag der Mobilisierung zu verstehen: &#8222;Unser Kampf endet nicht, solange Patriarchat und Kapitalismus existieren. Unsere Waffe ist unsere Solidarität und unser unermüdlicher Einsatz für eine gerechtere Welt.&#8220; ENGLISH After an intensive preparation period, the Kurdish Women&#8217;s Cultural Days took place in Berlin under the motto &#8222;Xwebûn – The Art of Resistance.&#8220; Xwebûn translates to &#8222;being oneself&#8220; or &#8222;staying true to oneself&#8220; and describes the act of self-assertion amid oppression and external control. The event series provided a platform for art, culture, and political exchange and was attended by numerous visitors. Opening with an Impressive Vernissage The Cultural Days began on March 1 with a festive vernissage at the Alte Münze. Works by Bêrîvan Îbîn, Shilan Reshid, Susan Azizi, NubikArts, Selina Tango, and Melina Tango were presented. The musical accompaniment was provided by Özgür Isik. The exhibition was open until March 7. Panels and Discussions on the Role of Women in Art and Society On the second day of the Cultural Days, a panel discussion took place at the Spore Initiative. Among the panelists was Mizgîn Tahir, the first Kurdish opera singer and conductor from Rojava, who spoke about preserving Kurdish identity through cultural work. Kurdish-Alevi activist Açelya Erbasli discussed her artistic engagement with Alevism. Berfîn Emektar, a theater actress from Amed, addressed the Turkish state&#8217;s assimilation policies and Kurdish women&#8217;s resistance in the diaspora. Writer and director Cemîle Sahîn highlighted patriarchal structures in the art industry and the political challenges they pose. Musical and Cultural Highlights On the third day, the women of the Zaza Women Project, along with singers Maviş Güneşer and Gule Mayera, performed traditional Klamî/Deyîs songs. Gülten Firat presented Dengbêj, an oral and musical tradition preserving significant historical events. Another highlight was the theater play &#8222;Amargî&#8220; on the fourth day, which was performed at Theater X. The performance was completely sold out. On the fifth day, the young women of Tekojin explored the history of the Nelkenapfel. In a workshop, participants had the opportunity to create bookmarks and bracelets. Deqqaqe Dîlara, an expert on the tradition of Deq, provided insights into her research and demonstrated methods of this body art form. Interested participants could try their hand at traditional Deq tattooing. On the sixth day, traditional Kurdish costumes took center stage. Koma Ferasîn and Koma Delîl Çiyager presented outfits from Bakûrê Kurdistanê and Hesekê (Rojava). A fashion show rounded off the event, which culminated in Kurdish dances. Workshops on Jineolojî and Social Ecology On the seventh day of the Cultural Days, workshops on Jineolojî and social ecology were held at the Spore Initiative. JXK Berlin, Sermîn G., and Menekse K. introduced participants to these topics and presented their final results. Conclusion with a Musical Highlight The Cultural Days concluded on March 8 with a grand concert at HAU2. Artists Dîlan Top and Sheyda Ghavami provided an unforgettable musical evening. A Strong Statement of Resistance The Kurdish Women&#8217;s Cultural Days impressively demonstrated that art and culture are central elements of resistance. They provided space for political debates, artistic self-assertion, and collective remembrance. A special thanks goes to the many artists, organizers, and supporters who made these days possible. In total, around 900 to 1,000 people attended the various events of the Cultural Days. The organizers concluded with a call to see March 8 not just as a holiday but as a day of mobilization: &#8222;Our struggle does not end as long as patriarchy and capitalism exist. Our weapon is our solidarity and our tireless commitment to a more just world.&#8220;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(ENGLISH BELOW)</em></p>



<p>Nach einer intensiven Vorbereitungszeit fanden in Berlin die Kurdischen Frauen Kulturtage unter dem Motto &#8222;Xwebûn – die Kunst des Widerstands&#8220; statt. Xwebûn bedeutet so viel wie &#8222;sich selbst sein&#8220; oder &#8222;bei sich selbst bleiben&#8220; und beschreibt den Akt der Selbstbehauptung inmitten von Unterdrückung und Fremdbestimmung. Die Veranstaltungsreihe bot eine Plattform für Kunst, Kultur und politischen Austausch und wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern begleitet.</p>



<p><strong>Eröffnung mit beeindruckender Vernissage</strong></p>



<p>Die Kulturtage begannen am 1. März mit einer feierlichen Vernissage in der Alten Münze. Werke von Bêrîvan Îbîn, Shilan Reshid, Susan Azizi, NubikArts, Selina Tango und Melina Tango wurden präsentiert. Für die musikalische Untermalung sorgte Özgür Isik. Die Ausstellung konnte bis zum 7. März besucht werden.</p>



<p><strong>Panels und Diskussionen zur Rolle der Frau in Kunst und Gesellschaft</strong></p>



<p>Am zweiten Tag der Kulturtage fand eine Podiumsdiskussion in der Spore Initiative statt. Unter den Panelistinnen befanden sich Mizgîn Tahir, die erste kurdische Opernsängerin und Dirigentin aus Rojava, die darüber sprach, wie kulturelle Arbeit zur Bewahrung der kurdischen Identität beiträgt. Die kurdisch-alevitische Aktivistin Açelya Erbasli thematisierte ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Alevitentum. Berfîn Emektar, Theaterschauspielerin aus Amed, sprach über die Assimilationspolitik des türkischen Staates und den Widerstand der kurdischen Frauen in der Diaspora. Schriftstellerin und Regisseurin Cemîle Sahîn beleuchtete patriarchale Strukturen im Kunstbetrieb und deren politische Herausforderungen.</p>



<p><strong>Musikalische und kulturelle Highlights</strong></p>



<p>Am dritten Tag traten die Frauen des Zaza Women Projects sowie die Sängerinnen Maviş Güneşer und Gule Mayera mit traditionellen Klamî/Deyîs-Gesängen auf. Gülten Firat präsentierte Dengbêj, eine mündliche und musikalische Überlieferung wichtiger historischer Ereignisse.</p>



<p>Ein weiteres Highlight war das am vierten Tag im Theater X aufgeführte Theaterstück &#8222;Amargî&#8220;. Die Vorstellung war restlos ausverkauft.</p>



<p>Am fünften Tag widmeten sich die jungen Frauen von Tekojin der Geschichte des Nelkenapfels. Im Rahmen eines Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lesezeichen und Armbänder gestalten. Deqqaqe Dîlara, die zur Tradition des Deq forscht, gab Einblicke in ihre Arbeit und stellte Methoden dieser körperlichen Kunstform vor. Interessierte konnten sich selbst am traditionellen Stechen von Deq versuchen.</p>



<p>Am sechsten Tag standen traditionelle kurdische Trachten im Mittelpunkt. Koma Ferasîn und Koma Delîl Çiyager präsentierten Trachten aus Bakûrê Kurdistanê und Hesekê (Rojava). Eine Modenschau rundete die Veranstaltung ab, die mit kurdischen Tänzen ihren Höhepunkt fand.</p>



<p><strong>Workshops zur Jineolojî und sozialer Ökologie</strong></p>



<p>Am siebten Tag der Kulturtage fanden in der Spore Initiative Workshops zur Jineolojî und sozialen Ökologie statt. Die JXK Berlin, Sermîn G. und Menekse K. führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diese Themen ein und präsentierten abschließend ihre Ergebnisse.</p>



<p><strong>Abschluss mit musikalischem Höhepunkt</strong></p>



<p>Die Kulturtage endeten am 8. März mit einem großen Konzert im HAU2. Die Künstlerinnen Dîlan Top und Sheyda Ghavami sorgten für einen unvergesslichen musikalischen Abend.</p>



<p><strong>Ein starkes Zeichen des Widerstands</strong></p>



<p>Die Kurdischen Frauen Kulturtage zeigten eindrucksvoll, dass Kunst und Kultur zentrale Elemente des Widerstands sind. Sie boten Raum für politische Debatten, künstlerische Selbstbehauptung und kollektives Erinnern. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Künstlerinnen, Organisatorinnen und Unterstützerinnen, die diese Tage möglich gemacht haben.</p>



<p>Insgesamt besuchten rund 900 bis 1.000 Menschen die verschiedenen Veranstaltungen der Kulturtage. Die Organisatorinnen riefen abschließend dazu auf, den 8. März nicht nur als Feiertag, sondern als Tag der Mobilisierung zu verstehen: &#8222;Unser Kampf endet nicht, solange Patriarchat und Kapitalismus existieren. Unsere Waffe ist unsere Solidarität und unser unermüdlicher Einsatz für eine gerechtere Welt.&#8220;</p>



<p></p>



<p><em><strong>ENGLISH</strong></em></p>



<p>After an intensive preparation period, the Kurdish Women&#8217;s Cultural Days took place in Berlin under the motto &#8222;Xwebûn – The Art of Resistance.&#8220; Xwebûn translates to &#8222;being oneself&#8220; or &#8222;staying true to oneself&#8220; and describes the act of self-assertion amid oppression and external control. The event series provided a platform for art, culture, and political exchange and was attended by numerous visitors.</p>



<p><strong>Opening with an Impressive Vernissage</strong></p>



<p>The Cultural Days began on March 1 with a festive vernissage at the Alte Münze. Works by Bêrîvan Îbîn, Shilan Reshid, Susan Azizi, NubikArts, Selina Tango, and Melina Tango were presented. The musical accompaniment was provided by Özgür Isik. The exhibition was open until March 7.</p>



<p><strong>Panels and Discussions on the Role of Women in Art and Society</strong></p>



<p>On the second day of the Cultural Days, a panel discussion took place at the Spore Initiative. Among the panelists was Mizgîn Tahir, the first Kurdish opera singer and conductor from Rojava, who spoke about preserving Kurdish identity through cultural work. Kurdish-Alevi activist Açelya Erbasli discussed her artistic engagement with Alevism. Berfîn Emektar, a theater actress from Amed, addressed the Turkish state&#8217;s assimilation policies and Kurdish women&#8217;s resistance in the diaspora. Writer and director Cemîle Sahîn highlighted patriarchal structures in the art industry and the political challenges they pose.</p>



<p><strong>Musical and Cultural Highlights</strong></p>



<p>On the third day, the women of the Zaza Women Project, along with singers Maviş Güneşer and Gule Mayera, performed traditional Klamî/Deyîs songs. Gülten Firat presented Dengbêj, an oral and musical tradition preserving significant historical events.</p>



<p>Another highlight was the theater play &#8222;Amargî&#8220; on the fourth day, which was performed at Theater X. The performance was completely sold out.</p>



<p>On the fifth day, the young women of Tekojin explored the history of the Nelkenapfel. In a workshop, participants had the opportunity to create bookmarks and bracelets. Deqqaqe Dîlara, an expert on the tradition of Deq, provided insights into her research and demonstrated methods of this body art form. Interested participants could try their hand at traditional Deq tattooing.</p>



<p>On the sixth day, traditional Kurdish costumes took center stage. Koma Ferasîn and Koma Delîl Çiyager presented outfits from Bakûrê Kurdistanê and Hesekê (Rojava). A fashion show rounded off the event, which culminated in Kurdish dances.</p>



<p><strong>Workshops on Jineolojî and Social Ecology</strong></p>



<p>On the seventh day of the Cultural Days, workshops on Jineolojî and social ecology were held at the Spore Initiative. JXK Berlin, Sermîn G., and Menekse K. introduced participants to these topics and presented their final results.</p>



<p><strong>Conclusion with a Musical Highlight</strong></p>



<p>The Cultural Days concluded on March 8 with a grand concert at HAU2. Artists Dîlan Top and Sheyda Ghavami provided an unforgettable musical evening.</p>



<p><strong>A Strong Statement of Resistance</strong></p>



<p>The Kurdish Women&#8217;s Cultural Days impressively demonstrated that art and culture are central elements of resistance. They provided space for political debates, artistic self-assertion, and collective remembrance. A special thanks goes to the many artists, organizers, and supporters who made these days possible.</p>



<p>In total, around 900 to 1,000 people attended the various events of the Cultural Days. The organizers concluded with a call to see March 8 not just as a holiday but as a day of mobilization: &#8222;Our struggle does not end as long as patriarchy and capitalism exist. Our weapon is our solidarity and our tireless commitment to a more just world.&#8220;</p>
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		<item>
		<title>Aufruf 8. März Demo &#8211; Der unaufhaltsame Widerstand der Frauen* (nur Flinta*)</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/erklaerungen/8-maerz-demo-der-unaufhaltsame-widerstand-der-frauen-nur-flinta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 09:21:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[8März]]></category>
		<category><![CDATA[feministischer Kampftag]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Freund*innen, Schwestern, Mütter, Genoss*innen, überall auf der Welt nimmt der Angriff auf uns Frauen zu: In den Gefängnissen von Goma, in den Krankenhäusern von Kolkata, im Sudan, in Palästina, Kurdistan, Chiapas und anderswo. Wir werden misshandelt, versklavt, vergewaltigt, verbrannt und getötet. Jeden Tag und zu jeder Sekunde. Derweil ziehen weltweit immer mehr konservative und rechte Kräfte in die Parlamente, die für Kriegstreiberei, Genozide sowie frauenfeindliche und faschistische Politik verantwortlich sind. Unsere Antwort lautet: Selbstverteidigung. Überall dort, wo wir Frauen und andere Geschlechter unterdrückt werden, leisten wir Widerstand gegen Patriarchat, Kapital, Faschismus und Imperialismus. Widerstand ist Leben und unser Widerstand ist unaufhaltsam! Lasst uns deshalb am 8. März gemeinsam durch die Straßen ziehen und unseren Ärger, unsere Trauer und unsere Wut lauter ertönen denn je! Hoch lebe die Frauenrevolution in Rojava und weltweit! Jin Jiyan Azadî! Datum: 08.03.2025Uhrzeit: 14 UhrOrt: Brandenburger Tor Call for March 8 demo &#8211; The unstoppable resistance of women* (flinta* only) Dear friends, sisters, mothers, comrades, All over the world, the attack on us women is increasing: In the prisons of Goma, in the hospitals of Kolkata, in Sudan, in Palestine, Kurdistan, Chiapas and elsewhere. We are abused, enslaved, raped, burned and killed. Every day and every second. Meanwhile, more and more conservative and right-wing forces responsible for warmongering, genocide, misogynist and fascist policies are entering parliaments around the world. Our answer is self-defense. Wherever we women and other genders are oppressed, we resist patriarchy, capital, fascism and imperialism. Resistance is life and our resistance is unstoppable! So let&#8217;s march together on March 8th and let our anger, grief and rage be heard louder than ever! Long live the women&#8217;s revolution in Rojava and worldwide! Jin, Jiyan, Azadî! Date: 08.03.2025Time: 14 UhrPlace: Brandenburger Tor]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Freund*innen, Schwestern, Mütter, Genoss*innen,</p>



<p>überall auf der Welt nimmt der Angriff auf uns Frauen zu: In den Gefängnissen von Goma, in den Krankenhäusern von Kolkata, im Sudan, in Palästina, Kurdistan, Chiapas und anderswo. Wir werden misshandelt, versklavt, vergewaltigt, verbrannt und getötet. Jeden Tag und zu jeder Sekunde.</p>



<p>Derweil ziehen weltweit immer mehr konservative und rechte Kräfte in die Parlamente, die für Kriegstreiberei, Genozide sowie frauenfeindliche und faschistische Politik verantwortlich sind.</p>



<p>Unsere Antwort lautet: Selbstverteidigung. Überall dort, wo wir Frauen und andere Geschlechter unterdrückt werden, leisten wir Widerstand gegen Patriarchat, Kapital, Faschismus und Imperialismus. Widerstand ist Leben und unser Widerstand ist unaufhaltsam!</p>



<p>Lasst uns deshalb am 8. März gemeinsam durch die Straßen ziehen und unseren Ärger, unsere Trauer und unsere Wut lauter ertönen denn je! Hoch lebe die Frauenrevolution in Rojava und weltweit!</p>



<p>Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Datum: 08.03.2025<br>Uhrzeit: 14 Uhr<br>Ort: Brandenburger Tor</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Call for March 8 demo &#8211; The unstoppable resistance of women* (flinta* only)</h2>



<p>Dear friends, sisters, mothers, comrades,</p>



<p>All over the world, the attack on us women is increasing: In the prisons of Goma, in the hospitals of Kolkata, in Sudan, in Palestine, Kurdistan, Chiapas and elsewhere. We are abused, enslaved, raped, burned and killed. Every day and every second.</p>



<p>Meanwhile, more and more conservative and right-wing forces responsible for warmongering, genocide, misogynist and fascist policies are entering parliaments around the world.</p>



<p>Our answer is self-defense. Wherever we women and other genders are oppressed, we resist patriarchy, capital, fascism and imperialism. Resistance is life and our resistance is unstoppable!</p>



<p>So let&#8217;s march together on March 8th and let our anger, grief and rage be heard louder than ever! Long live the women&#8217;s revolution in Rojava and worldwide!</p>



<p>Jin, Jiyan, Azadî!</p>



<p>Date: 08.03.2025<br>Time: 14 Uhr<br>Place: Brandenburger Tor</p>
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		<title>Kurdische Frauen Kulturtage, Berlin 2025</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/kurdische-frauen-kulturtage-berlin-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 18:28:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einladung zu den kurdischen Frauenkulturtagen 2025! Ausstellung &#124; Panel &#124; Deyîş &#38; Dengbêj &#124; Theater &#124; DEQ &#38; Nelken &#124; Govend &#124; Jineolojî &#38; Soziale Ökologie &#124; 8. März Demo &#124; 8. März Konzert Cênî präsentiert in Zusammenarbeit mit JXK, TekoJIN, KJAR, Dest-Dan und Hûnera Mizgîn die Kurdischen Frauen Kulturtage 2025 unter dem Thema: „Xwebûn – Die Kunst des Widerstands“ Vom 01. bis 08. März 2025 erwartet euch eine inspirierende Woche voller Kunst, Kultur und Austausch. Wir eröffnen die Kulturtage am 01. März mit einer Vernissage, die den Auftakt für ein vielfältiges Programm bildet. Freut euch auf bewegende Musik, beeindruckende Kunst, dynamischen Tanz und inspirierende Workshops – jede Veranstaltung eröffnet ein einzigartiges Fenster in die Welt des Widerstands und der Selbstbestimmung, die sich im Konzept von Xwebûn widerspiegeln. Im Laufe der Woche könnt ihr euch auf ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen freuen, darunter Workshops, Gesangsabende, eine traditionelle Govendvorführung (Folkloretanz), Musik, Kunst und Theater. Den feierlichen Abschluss bildet am 08. März ein Konzert nur für FLINTA*. Zieht gerne eure tradionellen Trachten/Kleidung an für das Abschlusskonzert. Lasst uns alle gemeinsam am feministischen Kampftag, auf der Demo um 14 Uhr am Brandenburger Tor laut werden! Und danach zusammen singen und tanzen als Abschluss der Kulturtage! Leider rüstet der Deutsche Bundeshaushalt in Rekordhöhe auf und kürzt im Bereich der Kunst und Kultur, deswegen brauchen wir eure Unterstützung, um die Kulturtage umzusetzen. Informieren und spenden: &#60;a href=&#39;https://www.betterplace.org/de/projects/149316-seid-teil-der-kurdischen-frauen-kulturtage-2025&#39; target=&#39;_blank&#39;&#62;„Seid Teil der Kurdischen Frauen Kulturtage 2025 “&#60;/a&#62; auf betterplace.org öffnen. Programm der Kulturtage: Samstag 01. MÄRZ: VERNISSAGE AUSSTELLUNG 18 UhrAusstellende Künstler:innen: Bêrîvan Îbîn, Nefel, NubikArts, Selina Tango, Melina Tango, Susan Azizi, Shilda Rashid, kurdische FrauenbewegungOrt: Alte Münze, Am Krögel 2, Berlin Besuchszeiten der Ausstellung: 03.-07. März, 10-18 UhrEintritt: Kostenlos Bêrîvan Îbîn ist bildende Künstlerin und Tätowiererin. Sie hat einen Bachelor in Philosophie und Spanisch an der Universität Osnabrück und der Universidad de La Plata in Argentinien gemacht. An der Universität Hildesheim hat sie ihren Master in Philosophie und Künste interkulturell mit dem Schwerpunkt post- und dekoloniale Theorien gemacht. Mit Fokus auf kurdische Kultur, Identität und Widerstand verbindet sie Kunst, soziale Themen und persönliche Geschichten in ihren Werken. Susan Azizi ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland. Selina Tango ist Kunststudentin und Künstlerin &#8211; &#8222;Seit 2016 widme ich mich intensiv der Kunst, geprägt von meinen kurdischen Wurzeln und dem Wunsch, Kultur und Identität lebendig zu halten. Ein zentrales Thema meiner Werke ist die Stärke der Frauen – ihre Geschichten sichtbar zu machen, liegt mir besonders am Herzen. Kunst gibt mir die Freiheit, meine Gedanken in greifbare Formen zu verwandeln. Der kreative Austausch mit meiner Schwester, die ebenfalls Künstlerin ist, inspiriert mich und bereichert meinen Schaffensprozess.&#8220; Nefel ist eine in Berlin lebende Filmfotografin. In ihrer Arbeit setzt sie den Fokus auf Kurdistan sowie das Leben in der kurdischen Diaspora in Deutschland. Mit ihren Momentaufnahmen fängt sie die Natur und den Alltag in Kurdistan sowie in der Diaspora authentisch ein. Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Sichtbarkeitsarbeit: Sie dokumentiert traditionelle Trachten, Tänze, Musik, Festivals und Demonstrationen und schafft so ein visuelles Archiv kurdischer Identität und Kultur. Dazu gehört auch die Sichtbarmachung kurdischer FLINTA, deren Geschichten, Kämpfe und Widerstände in ihren Bildern einen besonderen Raum finden. Nubikarts, mit bürgerlichem Namen Nubihar, ist eine kurdische Künstlerin aus Amed. Für sie ist Kunst weit mehr als nur Ausdruck – sie ist Therapie, Widerstand und ein Weg, die Welt lebendiger zu gestalten. In jedem Pinselstrich steckt ein Stück Heilung, in jeder Farbe ein Stück Hoffnung. Trotz einer naturwissenschaftlichen Ausbildung, die sie gegen ihren Willen absolvieren musste, hat sie ihren künstlerischen Weg nie verlassen. Ihre Kunst ist ein Statement: Kurdische Kultur und Identität sollen nicht nur mit Krieg und Leid in Erinnerung bleiben, sondern auch mit Schönheit, Kreativität und Beständigkeit. Mit ihrer Kunst bewahrt und gestaltet sie die Existenz ihres Volkes, gibt Emotionen Raum und macht die Welt ein Stück bunter – denn ohne Kunst wäre sie schlicht zu langweilig. Sonntag 02. MÄRZ PODIUMSDISKUSSION 19 Uhr mit “Xwebûn in der Kunst” Panelist:innen: Mizîn Tahîr &#8211; Opernsängerin aus Rojava, Açelya, Berfîn Emektar, Cemîle Şahîn, Ort: Spore Initiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin, 19 UhrSprachen: Kurmancî &#124; DeutschEintritt: Kostenlos Im Zentrum steht *Xwebûn* – das radikale Konzept der Selbstbestimmung. Es ist mehr als ein Wort, es ist eine Haltung, ein Kampf, eine gelebte Realität. Jede der Künstlerinnen bringt ihre eigene Interpretation mit, doch sie alle vereint ein Ziel: durch ihre Kunst Grenzen zu sprengen, das Unsichtbare sichtbar zu machen, den Geist eines freien Volkes und einer freien Frau in jedem Strich, jedem Ton, jedem Wort lebendig werden zu lassen.&#160; Ihre künstlerischen Arbeiten sind keine bloßen ästhetischen Gesten – sie sind Rufe nach Gerechtigkeit, sie sind Zeugnisse der Geschichte, sie sind der Atem eines Volkes, das sich nicht unterwerfen lässt. Ob durch Malerei, Musik, Literatur oder Performance – diese Künstlerinnen verwandeln Schmerz in Schönheit, Wunden in Widerstand und Unterdrückung in Aufstand. In diesem Podium hört das Publikum nicht nur zu, sondern wird Teil eines kollektiven Widerstands.&#160; Kommt, hört zu, stellt Fragen – Xwebûn ist hier. Und es lässt sich nicht mehr aufhalten. Die kurdische Opernsängerin Mizgîn Tahir wurde in einer Künstlerfamilie in der Stadt Derbasiya geboren und wuchs in Sere Kaniye (Raas al-Ain) im Norden Syriens auf. Ihr Vater war ein sehr bekannter Sänger, ihr Bruder und ihre Schwester waren ebenfalls Sänger. Aber Mizgîn wollte einen anderen Weg einschlagen, sie wollte Opernsängerin werden. Sie begann ihr Musikstudium 1999 und schloss es 2004 mit dem Bachelor of Music ab. Seit ihrem Abschluss hat Mizgin Tahir an vielen Konzerten teilgenommen und unterrichtet Musik an der Akademie von Cigerxwin in Diyarbakir. Cemîle Şahîn ist Autorin und Künstlerin und wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie hat in London und Berlin studiert und ist ars viva-Preisträgerin für Bildende Kunst. »TAXI« war ihr Debütroman, »ALLE HUNDE STERBEN« ihr zweiter, »KOMMANDO AJAX« ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde Cemile Sahin mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin. Açelya Erbaşlı, geboren 1997 in eine Arbeiterfamilie, bewegt sich zwischen Psychologie, alevitischer Lehre und Kunst. In ihrer akademischen Laufbahn arbeitete sie mit marginalisierten Jugendlichen und erforschte als Psychologin die Identitätsstrukturen und Emotionen kurdisch-deutscher Menschen. Seit ihrer Jugend schreibt sie Gedichte und nutzt Worte als Mittel um Widerstände und Gefühle greifbar zu machen. Auf Social Media setzt sie sich für Sichtbarkeit und Vernetzung insbesondere alevitischer und kurdischer Menschen ein. Berfin Emektar, geboren 1979 in Bingöl, begann ihre Theaterkarriere 1996 mit der Theatergruppe Şanoya Hevî, die unter dem MKM in İzmir tätig war. Zwischen 2004 und 2008 setzte sie ihre Arbeit mit Teatra Jîyana Nû in Istanbul fort. 2009 trat sie dem Stadttheater der Stadtverwaltung Diyarbakır bei. Im Jahr 2016 wurde ihr Arbeitsverhältnis nach der Einsetzung von Zwangsverwaltern in die Gemeinden beendet. Seit 2017 arbeitet sie als Schauspielerin, Regisseurin und Managerin am Amed-Stadttheater. Montag 03. MÄRZ &#8211; GESANGSABEND, Deyîş û Klamî û Dengbêj: 18:30 UhrDengbêj: Gülten Firat, Deyîş û Klamî: Maviş Güneşer &#38; Gule MayeraOrt: Dragonerareal Kiezraum, Mehringdamm, 10963 Berlin, 18:30 UhrEintritt: Kostenlos Alevitische Deyiş (Kirmanckî: Klamî/Kilamê) sind wesentlicher Bestandteil der alevitischen Glaubenspraxis und Kultur. Deyiş/Klamî sind keine klassischen Lieder, sondern eine poetische und lyrische Ausdrucksform, die sich mit religiösen und philosophischen Themen des Alevitentums beschäftigt. Traditionell geht es beispielsweise um Prinzipien von Liebe, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Respekt für die Natur. Da Alevit*innen in der Vergangenheit und noch immer von Unterdrückung und staatlicher Gewalt betroffen sind, sind Deyiş/Klamî als mündliche Überlieferungen kulturellen Wissens zu verstehen. Dies wird vor allem durch die mündliche Weitergabe von alevitischen Frauen aufrechterhalten. Êzîdische Dengbêj stehen ebenfalls in dieser mündlich überlieferten Tradition. Der Gesang zeichnet sich durch emotionale, kraftvolle und eindringliche Töne aus. Es geht unter anderem um alltägliche Lebenserfahrungen, religiöse Themen und historische Ereignisse, wie Genozide (Ferman), denen&#160;Êzîd*innen immer wieder ausgesetzt waren. Dengbêj vermitteln Leid und Schmerz, aber erzählen auch von Liebe, religiösen Bräuchen und anderen mythologischen Erzählungen. Dengbêj bewahren somit das kulturelle Gedächtnis der êzîdischen Gemeinschaft, die als eine Form des kulturellen Widerstands zu verstehen ist. Insbesondere Frauen sind mit dieser mündlichen Kultur und religiösen Praktik tief verwurzelt und erhalten sie aufrecht. Deyiş/Klamî und Dengbêj sind essenziell für den Erhalt des Êzîdentums und Alevitentums. Beide Gemeinschaften und Praktiken stehen im Kontrast zu patriarchalen und staatlichen Mentalitäten, daher ist ihre Existenz stets bedroht. Deyiş und Dengbêj sind eine Bewahrung der Kultur und Widerstandsform gegen diese Existenzbedrohungen. Gerade alevitische und êzîdische Frauen übernehmen in der mündlichen Überlieferung dieses Wissens eine Vorreiterinnenrolle. Wir möchten in unserer Veranstaltung diese traditionelle und kulturelle Form des Widerstands würdigen und laden Euch ein, zu einem Abend voller kulturellen Wissen, traditionellen Klängen und Kollektivität. Maviş begann ihre Musikkarriere 1994 mit der Band Agıré Jiyan in Istanbul und veröffentlichte 1998 ihr erstes Soloalbum, Keje. Nach Aufenthalten in Brüssel und Paris ließ sie sich 2002 in Berlin nieder. Im Jahr 2004 brachte Maviş Güneşer eine Tochter zur Welt und setzte ihre musikalische Arbeit mit den Brüdern Metin &#38; Kemal Kahraman und der Lilith Band fort. Sie sang auf den Alben Meyman von Metin &#38; Kemal Kahraman, Çeveré Hazaru, das sich mit der alevitischen Literatur von Dersim befasst, Saé Moru, der König der Märchen und Oğul. Im März 2019 veröffentlichte Maviş Güneşer ihr zweites Soloalbum Ax de Vaji, ein dokumentarisches Werk, das die letzten 100 Jahre der politischen Geschichte von Dersim anhand von Klageliedern aufarbeitet. Maviş Güneşer, die ihren Hörern derzeit ihr drittes Soloalbum mit dem Titel Dılgran vorstellt, veröffentlicht ihre neuen Liebeslieder in Zazaki / Kirmanç. Gule Mayera wurde im Dorf Xaçeli in Hozat, Dêrsim geboren. Sie erhielt ihre Baglama-Ausbildung an der Erdal-Erzincan-Saz-Schule, und ihr professionelles Musikleben begann 1996 im Mesopotamien-Kulturzentrum. Im Jahr 1997 wirkte sie an dem Album Mezrabotanım Ez von Koma Rojhilat mit. In denselben Jahren nahm sie an verschiedenen Konzerten mit Koma Asmin teil, einer aus Frauen bestehenden Musikgruppe. 2001 ließ sich Mayêra in Deutschland nieder und arbeitete als Moderatorin von Kultur- und Kunstsendungen in Zazaki/Kırmançki auf verschiedenen Fernsehsendern wie Verasodır, Şiyasani, Teberık, Şemuge. Im Jahr 2010 veröffentlichte er sein zweites Album Mayéra mit Serya Mayéra. 2013 übersetzte und veröffentlichte Mayéra das Buch Rubaiyat Ömer Xeyyam ins Zazaki und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Zazaki-Verlagswesen und zur modernen zaza-sprachigen Literatur. Heute engagiert sie sich neben ihrer Solokarriere für das Zaza Women Music Project. Dienstag 04. MÄRZ &#8211; THEATERSTÜCK &#8222;AMARGÎ&#8220;, 18:30 UhrTheatergruppe: Ceren Yildirim, Figen Doymus, Dilara Yildirim, Melisa TepeliOrt: Reformationskirche, Wiclefstraße 32, 10551 Berlin, 18:30 UhrTicket holen Amargi – Mit Jineolojî zu einem freien Theater? war die Abschlussarbeit im Masterstudiengang Angewandte Theaterwissenschaft von Ceren Yildirim. Das collective research Projekt entstand in Kooperation mit dem Jineoloji Zentrum Europa und in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024, und führte durch teils öffentliche, teils geschlossene Prozesse von Vorträgen und Workshops zu einer Performance. Thematisch hat es sich mit Jineolojî beschäftigt und Gäste vom Jineoloji Zentrum Europa eingeladen. Jineolojî, ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die aus der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung entstanden ist. Die Bezeichnung setzt sich aus „jin“ für Frau (selbe Wurzel wie „jiyan“ für Leben) und „lojî“, was Wissen/ Erkenntnis bedeutet, zusammen. Ihr Ziel ist es, die Wahrheit über Frauen und die Gesellschaft zu erforschen und damit die Demokratisierung der Gesellschaft zu fördern. Nach drei Monaten kollektiver Forschung mit und über Jineolojî, der Wissenschaft der Frau und des Lebens, endete das Projekt Amargi mit einer Performance, die sich der Archäologie der Frau widmet. Wir &#8211; eine Gemeinschaft an Frauen, Forscherinnen, Aktivistinnen &#8211; graben, auf der Suche nach Frauenbefreiung, durch 9 Schichten in 9 Tausend Jahren und zeigen Fragmente unserer Funde. Amargi lädt dazu ein, die verborgenen Muster in der Geschichte der Frauen zu entdecken und neu zu interpretieren. Ausgehend von den kollektiven Forschungen und Erinnerungen prallen Mythen und Realität aufeinander. Es ist eine Reise zu den Wurzeln unserer Geschichte und Gemeinschaft, als Frauen, die gleichzeitig die Gegenwart reflektiert und mögliche Zukunftsperspektiven eröffnet. Künstlerische Leitung und Text: Ceren Yildirim Performerinnen: Figen Doymus, Dilara Yildirim, Melisa Tepeli Bühnenbild: Nhu Y Linda Nguyen Lichtdesign: Dana Maxim Fotografie: Ilhem Ben Jaballah Mit besonderem Dank an: Jineoloji Center Europa, Zozan Sîma,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Einladung zu den kurdischen Frauenkulturtagen 2025!</strong></p>



<p><a href="#ex" data-type="internal" data-id="#ex">Ausstellung</a> | <a href="#panel" data-type="internal" data-id="#panel">Panel</a> | <a href="#deyis">Deyî<em>ş</em> &amp; Dengbêj</a> | <a href="#theater">Theater</a> | <a href="#deq" data-type="internal" data-id="#deq">DEQ &amp; Nelken</a> | <a href="#gov">Govend</a> | <a href="#jin">Jineolojî &amp; Soziale Ökologie</a> | <a href="#demo">8. März Demo</a> | <a href="#kon">8. März Konzert</a></p>



<p>Cênî präsentiert in Zusammenarbeit mit JXK, TekoJIN, KJAR, Dest-Dan und Hûnera Mizgîn die Kurdischen Frauen Kulturtage 2025 unter dem Thema: „Xwebûn – Die Kunst des Widerstands“</p>



<p>Vom <strong>01. bis 08. März 2025</strong> erwartet euch eine inspirierende Woche voller Kunst, Kultur und Austausch. Wir eröffnen die Kulturtage am 01. März mit einer Vernissage, die den Auftakt für ein vielfältiges Programm bildet. Freut euch auf bewegende Musik, beeindruckende Kunst, dynamischen Tanz und inspirierende Workshops – jede Veranstaltung eröffnet ein einzigartiges Fenster in die Welt des Widerstands und der Selbstbestimmung, die sich im Konzept von Xwebûn widerspiegeln. Im Laufe der Woche könnt ihr euch auf ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen freuen, darunter Workshops, Gesangsabende, eine traditionelle Govendvorführung (Folkloretanz), Musik, Kunst und Theater. Den feierlichen Abschluss bildet am 08. März ein Konzert nur für FLINTA*. Zieht gerne eure tradionellen Trachten/Kleidung an für das Abschlusskonzert.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1149 size-full" srcset="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-1024x683.jpg 1024w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-300x200.jpg 300w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-768x512.jpg 768w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-1536x1024.jpg 1536w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel-1140x760.jpg 1140w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/Design-ohne-Titel.jpg 1770w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Samstag 08. MÄRZ –  ABSCHLUSSKONZERT</strong> <br>Sänger:innen: Dîlan Top, Sheyda Ghavami<br><strong>Ort</strong>: HAU2, <a href="https://www.google.com/maps/place/data=!4m2!3m1!1s0x47a8502c5f538e7d:0x69b6b58cf073aab8?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hallesches Ufer 34,10963 Berlin</a><br><strong>&gt;&gt;&gt;&gt;Nur 200 Plätze&lt;&lt;&lt;&lt;</strong><br><strong>(NUR FÜR FLINTA* am</strong> <strong>feministischen Kampftag)</strong></p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2370571?_locale=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konzert Tickets kaufen</a></div>
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<p>Lasst uns alle gemeinsam am feministischen Kampftag, auf der Demo um 14 Uhr am Brandenburger Tor laut werden! Und danach zusammen singen und tanzen als Abschluss der Kulturtage!</p>



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<p><strong>Leider rüstet der Deutsche Bundeshaushalt in Rekordhöhe auf und kürzt im Bereich der Kunst und Kultur, deswegen brauchen wir eure Unterstützung, um die Kulturtage umzusetzen. </strong></p>



<iframe frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://www.betterplace-widget.org/projects/149316?l=de" width="100%" height="320" style="border: 0; padding:0; margin:0;">Informieren und spenden: &lt;a href=&#39;https://www.betterplace.org/de/projects/149316-seid-teil-der-kurdischen-frauen-kulturtage-2025&#39; target=&#39;_blank&#39;&gt;„Seid Teil der Kurdischen Frauen Kulturtage 2025 “&lt;/a&gt; auf betterplace.org öffnen.</iframe>



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<p class="has-medium-font-size"><strong>Programm der Kulturtage:</strong></p>



<p id="ex"><strong>Samstag 01. MÄRZ: VERNISSAGE AUSSTELLUNG</strong> <strong>18 Uhr</strong><br>Ausstellende Künstler:innen:<strong> </strong>Bêrîvan Îbîn, Nefel, NubikArts, Selina Tango, Melina Tango, Susan Azizi, Shilda Rashid, kurdische Frauenbewegung<br>Ort: Alte Münze, Am Krögel 2, Berlin <br><strong>Besuchszeiten der Ausstellung: 03.-07. März, 10-18 Uhr</strong><br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p><strong>Bêrîvan Îbîn</strong> ist bildende Künstlerin und Tätowiererin. Sie hat einen Bachelor in Philosophie und Spanisch an der Universität Osnabrück und der Universidad de La Plata in Argentinien gemacht. An der Universität Hildesheim hat sie ihren Master in Philosophie und Künste interkulturell mit dem Schwerpunkt post- und dekoloniale Theorien gemacht. Mit Fokus auf kurdische Kultur, Identität und Widerstand verbindet sie Kunst, soziale Themen und persönliche Geschichten in ihren Werken.</p>



<p><strong>Susan Azizi</strong> ist kurdisch-iranische Installations-Künstlerin und Bildhauerin. Im Iran arbeitete sie als Bildhauerin und Leiterin einer Werkstatt für Kunst im Öffentlichen Raum. Ihre Arbeit behandelt Themen wie Migration, Unterdrückung, Macht und Geschichte auf politischer und persönlicher, intimer und existenzieller Ebene. Seit 2014 lebt sie im Exil in Deutschland.</p>



<p><strong>Selina Tango</strong> ist Kunststudentin und Künstlerin &#8211; &#8222;Seit 2016 widme ich mich intensiv der Kunst, geprägt von meinen kurdischen Wurzeln und dem Wunsch, Kultur und Identität lebendig zu halten. Ein zentrales Thema meiner Werke ist die Stärke der Frauen – ihre Geschichten sichtbar zu machen, liegt mir besonders am Herzen. Kunst gibt mir die Freiheit, meine Gedanken in greifbare Formen zu verwandeln. Der kreative Austausch mit meiner Schwester, die ebenfalls Künstlerin ist, inspiriert mich und bereichert meinen Schaffensprozess.&#8220;</p>



<p><strong>Nefel</strong> ist eine in Berlin lebende Filmfotografin. In ihrer Arbeit setzt sie den Fokus auf Kurdistan sowie das Leben in der kurdischen Diaspora in Deutschland. Mit ihren Momentaufnahmen fängt sie die Natur und den Alltag in Kurdistan sowie in der Diaspora authentisch ein. Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist die Sichtbarkeitsarbeit: Sie dokumentiert traditionelle Trachten, Tänze, Musik, Festivals und Demonstrationen und schafft so ein visuelles Archiv kurdischer Identität und Kultur. Dazu gehört auch die Sichtbarmachung kurdischer FLINTA, deren Geschichten, Kämpfe und Widerstände in ihren Bildern einen besonderen Raum finden.</p>



<p><strong>Nubikarts</strong>, mit bürgerlichem Namen Nubihar, ist eine kurdische Künstlerin aus Amed. Für sie ist Kunst weit mehr als nur Ausdruck – sie ist Therapie, Widerstand und ein Weg, die Welt lebendiger zu gestalten. In jedem Pinselstrich steckt ein Stück Heilung, in jeder Farbe ein Stück Hoffnung. Trotz einer naturwissenschaftlichen Ausbildung, die sie gegen ihren Willen absolvieren musste, hat sie ihren künstlerischen Weg nie verlassen. Ihre Kunst ist ein Statement: Kurdische Kultur und Identität sollen nicht nur mit Krieg und Leid in Erinnerung bleiben, sondern auch mit Schönheit, Kreativität und Beständigkeit. Mit ihrer Kunst bewahrt und gestaltet sie die Existenz ihres Volkes, gibt Emotionen Raum und macht die Welt ein Stück bunter – denn ohne Kunst wäre sie schlicht zu langweilig. </p>



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<p id="panel"><strong>Sonntag 02. MÄRZ PODIUMSDISKUSSION 19 Uhr</strong> mit<strong> </strong>“Xwebûn in der Kunst” <br>Panelist:innen: Mizîn Tahîr &#8211; Opernsängerin aus Rojava, Açelya, Berfîn Emektar, Cemîle Şahîn, <br>Ort: Spore Initiative, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a84fd51de9d3bb:0xc6545250c9eb4468?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Hermannstraße 86, 12051 Berlin</a>, 19 Uhr<br>Sprachen: Kurmancî | Deutsch<br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p>Im Zentrum steht *Xwebûn* – das radikale Konzept der Selbstbestimmung. Es ist mehr als ein Wort, es ist eine Haltung, ein Kampf, eine gelebte Realität. Jede der Künstlerinnen bringt ihre eigene Interpretation mit, doch sie alle vereint ein Ziel: durch ihre Kunst Grenzen zu sprengen, das Unsichtbare sichtbar zu machen, den Geist eines freien Volkes und einer freien Frau in jedem Strich, jedem Ton, jedem Wort lebendig werden zu lassen.&nbsp;</p>



<p>Ihre künstlerischen Arbeiten sind keine bloßen ästhetischen Gesten – sie sind Rufe nach Gerechtigkeit, sie sind Zeugnisse der Geschichte, sie sind der Atem eines Volkes, das sich nicht unterwerfen lässt. Ob durch Malerei, Musik, Literatur oder Performance – diese Künstlerinnen verwandeln Schmerz in Schönheit, Wunden in Widerstand und Unterdrückung in Aufstand. In diesem Podium hört das Publikum nicht nur zu, sondern wird Teil eines kollektiven Widerstands.&nbsp; Kommt, hört zu, stellt Fragen – Xwebûn ist hier. Und es lässt sich nicht mehr aufhalten.</p>



<p>Die kurdische <strong>Opernsängerin Mizgîn Tahir</strong> wurde in einer Künstlerfamilie in der Stadt Derbasiya geboren und wuchs in Sere Kaniye (Raas al-Ain) im Norden Syriens auf. Ihr Vater war ein sehr bekannter Sänger, ihr Bruder und ihre Schwester waren ebenfalls Sänger. Aber Mizgîn wollte einen anderen Weg einschlagen, sie wollte Opernsängerin werden. Sie begann ihr Musikstudium 1999 und schloss es 2004 mit dem Bachelor of Music ab. Seit ihrem Abschluss hat Mizgin Tahir an vielen Konzerten teilgenommen und unterrichtet Musik an der Akademie von Cigerxwin in Diyarbakir.</p>



<p><strong>Cemîle Şahîn</strong> <strong>ist Autorin und Künstlerin</strong> und wurde 1990 in Wiesbaden geboren. Sie hat in London und Berlin studiert und ist ars viva-Preisträgerin für Bildende Kunst. »TAXI« war ihr Debütroman, »ALLE HUNDE STERBEN« ihr zweiter, »KOMMANDO AJAX« ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde Cemile Sahin mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.</p>



<p><strong>Açelya Erbaşlı</strong>, geboren 1997 in eine Arbeiterfamilie, bewegt sich zwischen Psychologie, alevitischer Lehre und Kunst. In ihrer akademischen Laufbahn arbeitete sie mit marginalisierten Jugendlichen und erforschte als Psychologin die Identitätsstrukturen und Emotionen kurdisch-deutscher Menschen. Seit ihrer Jugend schreibt sie Gedichte und nutzt Worte als Mittel um Widerstände und Gefühle greifbar zu machen. Auf Social Media setzt sie sich für Sichtbarkeit und Vernetzung insbesondere alevitischer und kurdischer Menschen ein.</p>



<p><strong>Berfin Emektar</strong>, geboren 1979 in Bingöl, begann ihre Theaterkarriere 1996 mit der Theatergruppe Şanoya Hevî, die unter dem MKM in İzmir tätig war. Zwischen 2004 und 2008 setzte sie ihre Arbeit mit Teatra Jîyana Nû in Istanbul fort. 2009 trat sie dem Stadttheater der Stadtverwaltung Diyarbakır bei. Im Jahr 2016 wurde ihr Arbeitsverhältnis nach der Einsetzung von Zwangsverwaltern in die Gemeinden beendet. Seit 2017 arbeitet sie als Schauspielerin, Regisseurin und Managerin am Amed-Stadttheater.</p>



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<p id="deyis"><strong>Montag 03. MÄRZ &#8211;</strong> <strong>GESANGSABEND, Deyîş û Klamî û Dengbêj: 18:30 Uhr</strong><br>Dengbêj: Gülten Firat, <br>Deyîş û Klamî: Maviş Güneşer &amp; Gule Mayera<br>Ort: Dragonerareal Kiezraum, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a8502938aef9d7:0x904ce985baf1a26d?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Mehringdamm, 10963 Berlin</a>, 18:30 Uhr<br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p>Alevitische Deyiş (Kirmanckî: Klamî/Kilamê) sind wesentlicher Bestandteil der alevitischen Glaubenspraxis und Kultur. Deyiş/Klamî sind keine klassischen Lieder, sondern eine poetische und lyrische Ausdrucksform, die sich mit religiösen und philosophischen Themen des Alevitentums beschäftigt. Traditionell geht es beispielsweise um Prinzipien von Liebe, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Respekt für die Natur. Da Alevit*innen in der Vergangenheit und noch immer von Unterdrückung und staatlicher Gewalt betroffen sind, sind Deyiş/Klamî als mündliche Überlieferungen kulturellen Wissens zu verstehen. Dies wird vor allem durch die mündliche Weitergabe von alevitischen Frauen aufrechterhalten.</p>



<p>Êzîdische Dengbêj stehen ebenfalls in dieser mündlich überlieferten Tradition. Der Gesang zeichnet sich durch emotionale, kraftvolle und eindringliche Töne aus. Es geht unter anderem um alltägliche Lebenserfahrungen, religiöse Themen und historische Ereignisse, wie Genozide (Ferman), denen&nbsp;Êzîd*innen immer wieder ausgesetzt waren. Dengbêj vermitteln Leid und Schmerz, aber erzählen auch von Liebe, religiösen Bräuchen und anderen mythologischen Erzählungen. Dengbêj bewahren somit das kulturelle Gedächtnis der êzîdischen Gemeinschaft, die als eine Form des kulturellen Widerstands zu verstehen ist. Insbesondere Frauen sind mit dieser mündlichen Kultur und religiösen Praktik tief verwurzelt und erhalten sie aufrecht.</p>



<p>Deyiş/Klamî und Dengbêj sind essenziell für den Erhalt des Êzîdentums und Alevitentums. Beide Gemeinschaften und Praktiken stehen im Kontrast zu patriarchalen und staatlichen Mentalitäten, daher ist ihre Existenz stets bedroht. Deyiş und Dengbêj sind eine Bewahrung der Kultur und Widerstandsform gegen diese Existenzbedrohungen. Gerade alevitische und êzîdische Frauen übernehmen in der mündlichen Überlieferung dieses Wissens eine Vorreiterinnenrolle.</p>



<p>Wir möchten in unserer Veranstaltung diese traditionelle und kulturelle Form des Widerstands würdigen und laden Euch ein, zu einem Abend voller kulturellen Wissen, traditionellen Klängen und Kollektivität.</p>



<p><strong>Maviş</strong> begann ihre Musikkarriere 1994 mit der Band Agıré Jiyan in Istanbul und veröffentlichte 1998 ihr erstes Soloalbum, Keje. Nach Aufenthalten in Brüssel und Paris ließ sie sich 2002 in Berlin nieder. Im Jahr 2004 brachte Maviş Güneşer eine Tochter zur Welt und setzte ihre musikalische Arbeit mit den Brüdern Metin &amp; Kemal Kahraman und der Lilith Band fort. Sie sang auf den Alben Meyman von Metin &amp; Kemal Kahraman, Çeveré Hazaru, das sich mit der alevitischen Literatur von Dersim befasst, Saé Moru, der König der Märchen und Oğul. Im März 2019 veröffentlichte Maviş Güneşer ihr zweites Soloalbum Ax de Vaji, ein dokumentarisches Werk, das die letzten 100 Jahre der politischen Geschichte von Dersim anhand von Klageliedern aufarbeitet. Maviş Güneşer, die ihren Hörern derzeit ihr drittes Soloalbum mit dem Titel Dılgran vorstellt, veröffentlicht ihre neuen Liebeslieder in Zazaki / Kirmanç.</p>



<p><strong>Gule Mayera</strong> wurde im Dorf Xaçeli in Hozat, Dêrsim geboren. Sie erhielt ihre Baglama-Ausbildung an der Erdal-Erzincan-Saz-Schule, und ihr professionelles Musikleben begann 1996 im Mesopotamien-Kulturzentrum. Im Jahr 1997 wirkte sie an dem Album Mezrabotanım Ez von Koma Rojhilat mit. In denselben Jahren nahm sie an verschiedenen Konzerten mit Koma Asmin teil, einer aus Frauen bestehenden Musikgruppe. 2001 ließ sich Mayêra in Deutschland nieder und arbeitete als Moderatorin von Kultur- und Kunstsendungen in Zazaki/Kırmançki auf verschiedenen Fernsehsendern wie Verasodır, Şiyasani, Teberık, Şemuge. Im Jahr 2010 veröffentlichte er sein zweites Album Mayéra mit Serya Mayéra. 2013 übersetzte und veröffentlichte Mayéra das Buch Rubaiyat Ömer Xeyyam ins Zazaki und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Zazaki-Verlagswesen und zur modernen zaza-sprachigen Literatur. Heute engagiert sie sich neben ihrer Solokarriere für das Zaza Women Music Project. </p>



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<p id="theater"><strong>Dienstag 04. MÄRZ &#8211; THEATERSTÜCK &#8222;AMARGÎ&#8220;, 18:30 Uh</strong>r<br>Theatergruppe: Ceren Yildirim, Figen Doymus, Dilara Yildirim, Melisa Tepeli<br>Ort: <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a8516ce811dd69:0x6875457138e1cd07?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Reformationskirche, Wiclefstraße 32, 10551 Berlin</a>, 18:30 Uhr<br><a href="https://www.eventbrite.de/e/amargi-mit-jinoloji-zu-einem-freien-theater-tickets-1256508573969?aff=oddtdtcreator">Ticket holen </a></p>



<p><strong>Amargi – Mit Jineolojî zu einem freien Theater?</strong> war die Abschlussarbeit im Masterstudiengang Angewandte Theaterwissenschaft von Ceren Yildirim. Das collective research Projekt entstand in Kooperation mit dem Jineoloji Zentrum Europa und in Koproduktion mit dem Implantieren Festival 2024, und führte durch teils öffentliche, teils geschlossene Prozesse von Vorträgen und Workshops zu einer Performance. Thematisch hat es sich mit Jineolojî beschäftigt und Gäste vom Jineoloji Zentrum Europa eingeladen. Jineolojî, ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die aus der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung entstanden ist. Die Bezeichnung setzt sich aus „jin“ für Frau (selbe Wurzel wie „jiyan“ für Leben) und „lojî“, was Wissen/ Erkenntnis bedeutet, zusammen. Ihr Ziel ist es, die Wahrheit über Frauen und die Gesellschaft zu erforschen und damit die Demokratisierung der Gesellschaft zu fördern.</p>



<p>Nach drei Monaten kollektiver Forschung mit und über Jineolojî, der Wissenschaft der Frau und des Lebens, endete das Projekt Amargi mit einer Performance, die sich der Archäologie der Frau widmet. Wir &#8211; eine Gemeinschaft an Frauen, Forscherinnen, Aktivistinnen &#8211; graben, auf der Suche nach Frauenbefreiung, durch 9 Schichten in 9 Tausend Jahren und zeigen Fragmente unserer Funde. Amargi lädt dazu ein, die verborgenen Muster in der Geschichte der Frauen zu entdecken und neu zu interpretieren. Ausgehend von den kollektiven Forschungen und Erinnerungen prallen Mythen und Realität aufeinander. Es ist eine Reise zu den Wurzeln unserer Geschichte und Gemeinschaft, als Frauen, die gleichzeitig die Gegenwart reflektiert und mögliche Zukunftsperspektiven eröffnet.</p>



<p><strong>Künstlerische Leitung und Text:</strong> Ceren Yildirim <br>Performerinnen: Figen Doymus, Dilara Yildirim, Melisa Tepeli <br>Bühnenbild: Nhu Y Linda Nguyen <br>Lichtdesign: Dana Maxim<br> Fotografie: Ilhem Ben Jaballah</p>



<p>Mit besonderem Dank an: Jineoloji Center Europa, Zozan Sîma, Dilar Dirik, Hêlîn Dirik.</p>



<p><strong>Ceren Yildirim</strong> absolvierte den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sie arbeitet multimedial im Bereich der darstellenden Künste, meist im Bereich Regie und Dramaturgie. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Widerstandsgeschichten und -kulturen im mittleren Osten, Wahrheitsregime und Dokumentalität.</p>



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<p id="deq"><strong>Mittwoch 05. MÄRZ &#8211; WORKSHOP zu Deq &amp; Nelken, 17 Uhr</strong><br>Workshop: Deq Dilara Eldeniz (@dilaraeldnz),<br>Nelken: @tekojin.berlin<br>Ort: <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a84e2ea978c849:0xed84bc4c2107a85a?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Oranienstraße 72, 10969 Berlin</a>, 17 Uhr<br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p>Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen zuerst wird Dilara Eldeniz euch die uralte Tradition des Deq vermitteln – ein Erbe, das durch die Hände der Frauen bewahrt und weitergegeben wird. Dabei werden die Rituale beleuchtet, die das Tätowieren begleiten, sowie die spirituelle Bedeutung der Symbole. Zudem werden die traditionellen Techniken vermittelt: von den natürlichen Pigmenten bis hin zur Kunst, mit der Nadel selbst zu stechen. Im zweiten Teil werden junge kurdische Frauen von TekoJIN Berlin euch den Nelkenapfel vorstellen – ein Symbol für Schutz, Erinnerung, Widerstand, Frieden und Liebe. Traditionell besteht er aus einem mit Nelken gespickten Apfel und wurde besonders von Frauen in schwierigen Zeiten genutzt, um Verbundenheit und kulturelle Identität auszudrücken. Neben Nelkenäpfeln werden auch Armbänder und Lesezeichen gebastelt. Zudem wird es Infotische, Musik, Snacks und eine inspirierende Atmosphäre geben.</p>



<p><strong>Dilara Eldeniz</strong> ist Kulturforscherin mit Schwerpunkt auf kurdischer und mesopotamischer Symbolik, insbesondere Deq, sowie auf traditionellen Symbolsystemen der Amazigh. In den letzten vier Jahren führte sie ethnografische Forschungen in kurdischen Regionen, dem Libanon, Ägypten und Syrien durch. Ihre Kooperationen mit kurdischen und arabischen Archiven konzentrieren sich auf die museale Aufbereitung, wissenschaftliche Weiterverarbeitung und Digitalisierung von Artefakten um kulturelles Erbe zu dokumentieren, zu kontextualisieren und zugänglich zu machen. Derzeit bereitet sie die Veröffentlichung eines Buches zur Symbolik und Bedeutung traditioneller Deq vor, das in enger Zusammenarbeit mit Kulturarchiven in Kurdistan&nbsp;entsteht.</p>



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<p id="gov"><strong>Donnerstag 06. MÄRZ &#8211; GOVEND, TÄNZE &amp; TRACHTEN, 19 Uhr</strong><br>Gruppe: Jinên Koma Feraşîn û Delîl Çiyager, Hûnera Mizgîn<br>Ort: Kiezkapelle, Hermannstr. 102, 12051 Berlin<br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p>Am 06.03.2025 findet der Kulturabend zu Govend, Tänzen und Trachten statt.</p>



<p>Unser Programm für diesen Abend beinhaltet eine Präsentation, welche die Trachten sowie die Stellung der Frau in den verschiedenen Bereichen Bakûrê Kurdistans verdeutlicht. Hierbei liegt der Fokus auf der politischen, kulturellen und sozialen Ebene. Desweiteren wird es einen Govend Auftritt der Frauen Koma Feraşîns und Delîl Cîyager geben und im Anschluss eine Modenschau, die zur Vorstellung originaler Trachten der Frauen Kurdistans dient. Den Abend lassen wir mit gemeinsamem Tanzen ausklingen!</p>



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<p id="jin"><strong>Freitag 07. MÄRZ &#8211; WORKSHOP zu Jineolojî &amp; Soziale Ökologie, 17 Uhr</strong><br>Referent:innen: <br>Şermin G., Umweltanthropologin, @shermin_xan, Menekşe K., Klima &amp; Energie Expertin, @menekse.kizildere, Jinên Xwendekaren Berlin (JXK), @jinenxwendekaren.berlin<br>Ort: Spore Initiative, <a href="https://www.google.com/maps/place//data=!4m2!3m1!1s0x47a84fd51de9d3bb:0xc6545250c9eb4468?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111">Hermannstraße 86, 12051 Berlin</a>, 17 Uhr<br>Eintritt: Kostenlos</p>



<p><strong>Şermin Güven</strong> M.A., ist Kultur- und Sozialanthropologin mit einem Schwerpunkt auf Umweltfragen im Einzugsgebiet von Euphrat und Tigris und deren Bewohner*innen. Als Forscherin und Regionalberaterin konzentriert sie ihre Arbeit auf Ökologie, Wasser, Flüsse, Überschwemmungen und Dürren einerseits sowie auf Krisen und Politik andererseits. Derzeit ist sie als assoziierte Wissenschaftlerin an der Katastrophenforschungsstelle der Freien Universität Berlin tätig, mit einem Schwerpunkt auf vielschichtigen Krisen, die durch Wasserknappheit ausgelöst werden. Zudem verfolgt sie die Lösungsagenda lokaler Organisationen in kurdischen Gebieten. Sie engagiert sich für die Sichtbarkeit von Frauenperspektiven in Klimadebatten. Als Vorstandsmitglied der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V. ist Şermin für Projekte im Bereich der humanitären Krise und des gesicherten Wasserzugangs mitverantwortlich. Sie ist in Berlin und Nordrhein-Westfalen in Netzwerken für Ökologie und Climate-Justice-Initiativen als beratende und projektgestaltende Person aktiv. Zuletzt hat sie von 2023 bis 2025 gemeinsam mit Lotta Schäfer das <em>Spore Initiatives Wasserbodies – Wasserspiegel</em> Projekt mitkonzipiert.</p>



<p>Menekse KIZILDERE , Climate Crisi and Energy Policy Expert<br>Has a degree of Environmental Engineering (Civil Engineering lateral department) from Atatürk University. Also have had environmental engineering education from National Chung Hsing University. She has a four years working experience at civil society, on protecting natural resources, pollution problems on public health, biodiversity crisis, ecological balance of vulnerable areas, climate change, environmental policy/low, pollution problems about both rural and urban lands, energy policy and so on.<br>The technical job was about, prepare technical reports on variety of environmental problems with many aspects of these problems such as, social, health, financial, prepare opinion reports for environmental regulations for government, meet public help demands on environmental problems, interpret developments on environmental policy making processes, coordinate campaigns. In 2013, Kızıldere began engaging in local politics within the HDP. Between 2019 and 2023, she served as the spokesperson for the HDP Ecology Commission and z was a member of the Party Assembly. In the 2023 Turkish general elections, she ran as a parliamentary candidate and later as a mayoral candidate in the local elections. She continues her work within the Kurdish women&#8217;s movement.</p>



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<p id="demo">Liebe Freund*innen, Schwestern, Mütter, Genoss*innen,</p>



<p>überall auf der Welt nimmt der Angriff auf uns Frauen zu: In den Gefängnissen von Goma, in den Krankenhäusern von Kolkata, im Sudan, in Palästina, Kurdistan, Chiapas und anderswo. Wir werden misshandelt, versklavt, vergewaltigt, verbrannt und getötet. Jeden Tag und zu jeder Sekunde.</p>



<p>Derweil ziehen weltweit immer mehr konservative und rechte Kräfte in die Parlamente, die für Kriegstreiberei, Genozide sowie frauenfeindliche und faschistische Politik verantwortlich sind.</p>



<p>Unsere Antwort lautet: Selbstverteidigung. Überall dort, wo wir Frauen und andere Geschlechter unterdrückt werden, leisten wir Widerstand gegen Patriarchat, Kapital, Faschismus und Imperialismus. Widerstand ist Leben und unser Widerstand ist unaufhaltsam!</p>



<p>Lasst uns deshalb am 8. März gemeinsam durch die Straßen ziehen und unseren Ärger, unsere Trauer und unsere Wut lauter ertönen denn je! Hoch lebe die Frauenrevolution in Rojava und weltweit!</p>



<p id="demo">Jin Jiyan Azadî!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-1024x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1142" srcset="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-1024x1024.jpeg 1024w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-300x300.jpeg 300w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-150x150.jpeg 150w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-768x768.jpeg 768w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608-75x75.jpeg 75w, https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-02-25-200608.jpeg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p id="kon"><strong>Samstag 08. MÄRZ &#8211; FINISSAGE der Kulturtage mit ABSCHLUSSKONZERT </strong><br>Sänger:innen: Dîlan Top, Sheyda Ghavami<br>Instagram: @dilan.top, @sheydaghavamimusic<br>Ort: HAU2, <a href="https://www.google.com/maps/place/data=!4m2!3m1!1s0x47a8502c5f538e7d:0x69b6b58cf073aab8?sa=X&amp;ved=1t:8290&amp;ictx=111" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hallesches Ufer 34,10963 Berlin</a> <br><strong>(NUR FÜR FLINTA* am</strong> <strong>feministischen Kampftag)</strong><br><a href="https://hebbel-am-ufer-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2370571?_locale=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tickets für das Abschlusskonzert</a></p>



<p><strong>Dîlan Top</strong>, geboren in Dêrsim, ist eine junge kurdische Musikerin aus Deutschland. Ihre professionelle musikalische Ausbildung hat sie an der Mainzer Weltmusikakademie genossen. Gleichzeitig unterrichtete sie dort u.a. Kinder in der Tenbûr. In Mainz absolvierte sie zudem erfolgreich ihren Masterabschluss in Management. In ihren Interpretationen verschafft sie ihrer Zuhörerschaft durch traditionelle und authentische Klänge einen Zugang zur Heimatlichkeit und Kultur. Sie singt auf Kurmancî, Zazakî, Türkisch und Armenisch. Die Tenbûr ist dabei ihre stetige Begleiterin. Dieses Instrument ermöglicht es ihr, die Traditionen ihrer Wurzeln in ihren Klängen wiederzugeben. </p>



<p><strong>Sheyda Ghavami </strong>wurde in Sanandaj, Iran, in einer Musikerfamilie geboren, die der Sufi-Tradition entstammt. Schon als Kind interessierte sie sich für verschiedene Kunstsparten, insbesondere für Theater und Musik. Als sie 17 Jahre alt war, begann sie heimlich Gesangsunterricht zu nehmen, wo sie vor allem Maqams in traditioneller persischer Musik lernte. Da es Frauen im Iran verboten war zu singen, musste sie diese Privatstunden im Geheimen nehmen, die sie schließlich auch aufgrund des gesellschaftlichen Drucks aufgeben musste. Damit verlor sie ihren einzigen Raum zum Singen.<br>2013 musste sie aufgrund ihres politischen Engagements, vor allem für Frauenrechte, aus dem Iran fliehen und ging in die Türkei. In der Türkei begann sie wieder zu singen. Sie arbeitete mit dem berühmten kurdischen Sänger Naser Rezzazi zusammen und nahm ihr erstes Lied namens &#8222;Shirinim&#8220; auf, das den inhaftierten und hingerichteten Frauen im Iran gewidmet ist.<br>2014 kam Sheyda Ghavami nach Deutschland und setzte ihre musikalische Karriere als Sängerin fort, wo sie weiterhin mit anderen kurdischen Musikern zusammenarbeitete. Sie sang auch das traditionelle Lied &#8222;De Magri&#8220; auf dem Album des iranischen Musikers Reza Samani mit dem Titel &#8222;Encounters&#8220;. Bis 2021 nahm sie 7 Lieder auf. Außerdem gab sie mehrere Konzerte nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Städten sowie in Kurdistan und im Irak</p>



<p>Wir freuen uns auf euch!</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/01/Kurdische-Frauen-Kulturtage.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Kurdische Frauen Kulturtage."></object><a id="wp-block-file--media-5f2c3e2d-9bed-4013-b5ef-c2eedefd09d4" href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/01/Kurdische-Frauen-Kulturtage.pdf">Kurdische Frauen Kulturtage</a><a href="https://ceni-frauen.org/wp-content/uploads/2025/01/Kurdische-Frauen-Kulturtage.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-5f2c3e2d-9bed-4013-b5ef-c2eedefd09d4">Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>Online panel: Rojava under pressure: Women&#8217;s revolution as a beacon of hope in uncertain times</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 18:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Assad]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[⁨The fall of the Syrian regime has created new crises and new opportunities in the Middle East. As Kurds in Syria celebrate the end of a regime that has rendered countless Kurds stateless and denied the existence of a Kurdish identity, language and culture, Turkish-backed militias equally hostile to Kurdish existence have launched new operations against areas held by the Syrian Democratic Forces (SDF) and threaten to advance further. Please join Kongreya Star, REPAK &#8211; The Kurdish Women&#8217;s Office, CÊNÎ &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace and The Kurdish Peace Institute for an online panel discussion on the current situation in Northern Syria and in particular the impact on and consequences for women. Three renowned Kurdish women leaders from North and East Syria will participate in the panel discussion: Rohilat Afrin, commander-in-chief of the Women&#8217;s Defence Units (YPJ), Foza Yusuf, board member of the PYD, and Shiraz Hemo, member of Kongra Star Coordination. Meghan Bodette from the Kurdish Peace Institute will moderate. The panel discussion will take place on 12 December 2024 at 19:00 CET and will be offered in English and Kurdish.⁩ On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454) Or just in case: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu Panêla Online: Rojava di bin zextê de: Şoreşa jinê di demên nediyar de weke ronahiya hêviyê ⁨Hilweşîna rejîma Sûriyê krîz û derfetên nû li Rojhilata Navîn da avakirin. Di dema ku kurdên li Sûriyê dawiya rejimê pîroz dikin ku bêhejmar kurd bêdewlet kirine û hebûna nasname, ziman û çanda kurdî înkar kirine, milîsên ku Tirkiyê piştgirîya wan dike bi heman dijminatiya hebûna kurdan dikin, operasyonên nû li dijî herêmên di destê Hêzên Sûriyeya Demokratîk de destpê kirin (HSD) û gefa pêşdeçûna zêdetir dixwin. Ji kerema xwe tevlî Kongreya Star, Buroya Jinên Kurd, CENÎ &#8211; Buroya Jinên Kurd a ji bo Aştiyê û Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî bibin di paneleke online de li ser rewşa niha ya Bakurê Sûriyê û bi taybetî bandor û encamên li ser jinan. Di panelê de sê pêşengên jin ên navdar ên Kurd ên Bakur û Rojhilatê Sûriyê beşdar dibin:Fermandara Bilind a Yekîneyên Parastina Jin (YPJ) Rohilat Efrîn, Endama Rêveberiya PYD&#8217;ê Foza Yûsif û Endama Kongreya Star Şîraz Hemo.Ji Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî Meghan Bodette dê moderatoriyê bike. Panel di 12.12.2024 saet 19.00an de dê bi zimanê Îngilîzî û Kurdî werê pêşkêşkirin.⁩ On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)]]></description>
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<p>⁨The fall of the Syrian regime has created new crises and new opportunities in the Middle East. As Kurds in Syria celebrate the end of a regime that has rendered countless Kurds stateless and denied the existence of a Kurdish identity, language and culture, Turkish-backed militias equally hostile to Kurdish existence have launched new operations against areas held by the Syrian Democratic Forces (SDF) and threaten to advance further.<br><br>Please join Kongreya Star, REPAK &#8211; The Kurdish Women&#8217;s Office, CÊNÎ &#8211; Kurdish Women&#8217;s Office for Peace and The Kurdish Peace Institute for an online panel discussion on the current situation in Northern Syria and in particular the impact on and consequences for women.<br><br>Three renowned Kurdish women leaders from North and East Syria will participate in the panel discussion: Rohilat Afrin, commander-in-chief of the Women&#8217;s Defence Units (YPJ), Foza Yusuf, board member of the PYD, and Shiraz Hemo, member of Kongra Star Coordination. Meghan Bodette from the Kurdish Peace Institute will moderate. The panel discussion will take place on 12 December 2024 at 19:00 CET and will be offered in English and Kurdish.⁩</p>



<p>On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)</p>



<p>Or just in case: <br><a href="https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu">https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMoceCsrjsqGdQTTzGp4NMxmgvi9EomRTdu</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Panêla Online</strong>: <strong>Rojava di bin zextê de: Şoreşa jinê di demên nediyar de weke ronahiya hêviyê</strong></h2>



<p>⁨Hilweşîna rejîma Sûriyê krîz û derfetên nû li Rojhilata Navîn da avakirin. Di dema ku kurdên li Sûriyê dawiya rejimê pîroz dikin ku bêhejmar kurd bêdewlet kirine û hebûna nasname, ziman û çanda kurdî înkar kirine, milîsên ku Tirkiyê piştgirîya wan dike bi heman dijminatiya hebûna kurdan dikin, operasyonên nû li dijî herêmên di destê Hêzên Sûriyeya Demokratîk de destpê kirin (HSD) û gefa pêşdeçûna zêdetir dixwin.</p>



<p>Ji kerema xwe tevlî Kongreya Star, Buroya Jinên Kurd, CENÎ &#8211; Buroya Jinên Kurd a ji bo Aştiyê û Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî bibin di paneleke online de li ser rewşa niha ya Bakurê Sûriyê û bi taybetî bandor û encamên li ser jinan.</p>



<p>Di panelê de sê pêşengên jin ên navdar ên Kurd ên Bakur û Rojhilatê Sûriyê beşdar dibin:<br>Fermandara Bilind a Yekîneyên Parastina Jin (YPJ) Rohilat Efrîn, Endama Rêveberiya PYD&#8217;ê Foza Yûsif û Endama Kongreya Star Şîraz Hemo.<br>Ji Enstîtuya Aştiyê ya Kurdî Meghan Bodette dê moderatoriyê bike. Panel di 12.12.2024 saet 19.00an de dê bi zimanê Îngilîzî û Kurdî werê pêşkêşkirin.⁩</p>



<p>On 12th Dec at 7 PM (CET): Online broadcast on the Youtube Channel (@kongrastar5454)</p>



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<p><br></p>
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		<title>Aufruf zur Frauenkette gegen Isolationshaft!</title>
		<link>https://ceni-frauen.org/veranstaltungen/aufruf-zur-frauenkette-gegen-isolationshaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 22:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Verfolgung, Folter und Vertreibung leben zu können ist ein Menschenrecht, das der kurdischen Bevölkerung seit Jahrhunderten durch Kriege, Besatzung, Kolonialisierung und Kriminalisierung verwehrt wird. Die aktuellen von deutschen Waffen unterstützten Angriffe auf Rojava machen dies wieder deutlich. Auch der seit 26 Jahren auf der türkischen Gefängnisinsel İmralı bestehende Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der Vordenker und Wegbereiter der kurdischen Freiheitsbewegung, ist eine massive Menschenrechtsverletzung. Sie ist repräsentativ für den Umgang des türkischen Staats mit der kurdischen Bevölkerung. Niemand kann in Frieden leben solange Isolationshaft besteht! Öcalan hat in seinen Gefängnisschriften die ideologische Grundlage geschaffen für die Frauenrevolution, die sich in den letzten 10 Jahren in Rojava entfaltet hat. Weil wir Frauenbefreiung direkt verbunden sehen mit der Befreiung von Öcalan, rufen wir am internationalen Tag der Menschenrechte dazu auf, einander die Hand zu reichen und eine Frauenkette zu bilden, um gegen seine Isolationshaft zu protestieren und gemeinsam seine Befreiung einzufordern. Eine politische Lösung der sogenannten „Kurdenfrage“ führt nicht an İmralı vorbei. Von Berlin bis nach İmralı: Berxwedan jiyan e! Jin Jiyan Azadî! Datum: 10.12.2024Uhrzeit: 17 UhrOrt: Berliner Dom (Beginn der Kette)]]></description>
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<p>Ohne Verfolgung, Folter und Vertreibung leben zu können ist ein Menschenrecht, das der kurdischen Bevölkerung seit Jahrhunderten durch Kriege, Besatzung, Kolonialisierung und Kriminalisierung verwehrt wird. Die aktuellen von deutschen Waffen unterstützten Angriffe auf Rojava machen dies wieder deutlich. Auch der seit 26 Jahren auf der türkischen Gefängnisinsel İmralı bestehende Isolationshaft von Abdullah Öcalan, der Vordenker und Wegbereiter der kurdischen Freiheitsbewegung, ist eine massive Menschenrechtsverletzung. Sie ist repräsentativ für den Umgang des türkischen Staats mit der kurdischen Bevölkerung. Niemand kann in Frieden leben solange Isolationshaft besteht!</p>



<p>Öcalan hat in seinen Gefängnisschriften die ideologische Grundlage geschaffen für die Frauenrevolution, die sich in den letzten 10 Jahren in Rojava entfaltet hat. Weil wir Frauenbefreiung direkt verbunden sehen mit der Befreiung von Öcalan, rufen wir am internationalen Tag der Menschenrechte dazu auf, einander die Hand zu reichen und eine Frauenkette zu bilden, um gegen seine Isolationshaft zu protestieren und gemeinsam seine Befreiung einzufordern. Eine politische Lösung der sogenannten „Kurdenfrage“ führt nicht an İmralı vorbei. Von Berlin bis nach İmralı: Berxwedan jiyan e! Jin Jiyan Azadî!</p>



<p>Datum: 10.12.2024<br>Uhrzeit: 17 Uhr<br>Ort: Berliner Dom (Beginn der Kette)</p>
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		<title>Online-Panel: War and Femicides &#8211; The State&#8217;s Weapons.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cênî]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 13:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[child marriage]]></category>
		<category><![CDATA[femizid]]></category>
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					<description><![CDATA[[ENGLISH BELOW] Liebe Genoss*innen, wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Online-Panel statt. Diesmal geht es um die Situation von Frauen und Mädchen in Südkurdistan und Irak. Wir haben uns bereits in anderen Veranstaltungen mit dem Thema staatliche patriarchale Gewalt beschäftigt und uns mit euch über Lösungen und Selbstorganisierung ausgetauscht. Der Anlass des Panels ist, dass sich derzeit die patriarchalen Angriffe in Südkurdistan und Irak besonders zuspitzen. Diese gehen von verschiedenen Akteuren aus: Zum einen wird im irakischen Parlament über eine Änderung im Personenstandsgesetzes gesprochen, die die Verheiratung von Mädchen im Alter von 9 Jahren ermöglichen soll. Eine weitere Bedrohung stellt die Türkei dar, die in Kollaboration mit Barzanis KDP in Nordirak seit Monaten die kurdische Guerilla sowie auch Zivilbevölkerung angreift. Der jüngste Feminizid an den Journalistinnen Hero Bahadîn und Gulistan Tara durch einen türkischen Drohnenangriff hat gezeigt, dass Frauen besonders im Visier der Angriffe sind. Wie sind diese Entwicklungen zu bewerten? Wie könnten politische Lösungen durch die Frauenbewegungen aussehen? Das diskutieren wir gemeinsam mit unseren Rednerinnen, den Aktivistinnen Shereen Murad, Ejin Imad und Parwen Aziz Saeed. Der Livestream ist über den Kanal des Netzwerks Women Weaving the Future auf Youtube zu verfolgen. 25.09.2024 &#8211; 18 Uhr (MEZ) English version: Dear comrades, We are pleased to invite you to our next online panel. We will be focussing on the situation of women and girls in South Kurdistan and Iraq. We have already dealt with the topic of patriarchal state violence in other gatherings and discussed about solutions and self-organisation with you. The occasion for this panel is the current rise in patriarchal attacks in South Kurdistan and Iraq. These are being perpetrated by various actors: On the one hand, the Iraqi parliament is discussing an amendment to the personal status law that would allow girls as young as 9 to marry. Another threat is posed by Turkey, which, in collaboration with Barzani&#8217;s KDP in Northern Iraq, has been attacking Kurdish guerrillas and the civilian population for months. The recent feminicide of the journalists Hero Bahadîn and Gulistan Tara by a Turkish drone attack has shown that women are particularly targeted by the attacks. What conclusions should be drawn from these developments? What should the women&#8217;s movements do to find political solutions? We will discuss these questions together with our speakers, the activists Shereen Murad, Ejin Imad and Parwen Aziz Saeed. You can join us live via Youtube on the channel of the Network Women Weaving the Future. September 25th, 2024 &#8211; 6pm (CET)]]></description>
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<p><a href="#here">[ENGLISH BELOW]</a></p>



<p>Liebe Genoss*innen,</p>



<p>wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Online-Panel statt. Diesmal geht es um die Situation von Frauen und Mädchen in Südkurdistan und Irak. Wir haben uns bereits in anderen Veranstaltungen mit dem Thema staatliche patriarchale Gewalt beschäftigt und uns mit euch über Lösungen und Selbstorganisierung ausgetauscht. Der Anlass des Panels ist, dass sich derzeit die patriarchalen Angriffe in Südkurdistan und Irak besonders zuspitzen. Diese gehen von verschiedenen Akteuren aus: Zum einen wird im irakischen Parlament über eine Änderung im Personenstandsgesetzes gesprochen, die die Verheiratung von Mädchen im Alter von 9 Jahren ermöglichen soll. Eine weitere Bedrohung stellt die Türkei dar, die in Kollaboration mit Barzanis KDP in Nordirak seit Monaten die kurdische Guerilla sowie auch Zivilbevölkerung angreift. Der jüngste Feminizid an den Journalistinnen Hero Bahadîn und Gulistan Tara durch einen türkischen Drohnenangriff hat gezeigt, dass Frauen besonders im Visier der Angriffe sind.</p>



<p>Wie sind diese Entwicklungen zu bewerten? Wie könnten politische Lösungen durch die Frauenbewegungen aussehen? Das diskutieren wir gemeinsam mit unseren Rednerinnen, den Aktivistinnen Shereen Murad, Ejin Imad und Parwen Aziz Saeed.</p>



<p>Der Livestream ist über den <a href="https://www.youtube.com/@WomenWeavingFuture" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/@WomenWeavingFuture">Kanal des Netzwerks Women Weaving the Future</a> auf Youtube zu verfolgen.</p>



<p>25.09.2024 &#8211; 18 Uhr (MEZ)</p>



<p id="here">English version:</p>



<p>Dear comrades,</p>



<p>We are pleased to invite you to our next online panel. We will be focussing on the situation of women and girls in South Kurdistan and Iraq. We have already dealt with the topic of patriarchal state violence in other gatherings and discussed about solutions and self-organisation with you. The occasion for this panel is the current rise in patriarchal attacks in South Kurdistan and Iraq. These are being perpetrated by various actors: On the one hand, the Iraqi parliament is discussing an amendment to the personal status law that would allow girls as young as 9 to marry. Another threat is posed by Turkey, which, in collaboration with Barzani&#8217;s KDP in Northern Iraq, has been attacking Kurdish guerrillas and the civilian population for months. The recent feminicide of the journalists Hero Bahadîn and Gulistan Tara by a Turkish drone attack has shown that women are particularly targeted by the attacks.</p>



<p>What conclusions should be drawn from these developments? What should the women&#8217;s movements do to find political solutions? We will discuss these questions together with our speakers, the activists Shereen Murad, Ejin Imad and Parwen Aziz Saeed.</p>



<p>You can join us live via Youtube on the <a href="https://www.youtube.com/@WomenWeavingFuture" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/@WomenWeavingFuture">channel of the Network Women Weaving the Future</a>.</p>



<p>September 25th, 2024 &#8211; 6pm (CET)</p>
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